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Kreisliga B Detmold

Platzcheck – SW Brüntrup

Rührig kümmern sich die Verantwortlichen um den Veranstaltungsort der Schwarz-Weißen aus Brüntrup. Was sofort ins Auge sticht: Diese Anlage verfügt über das gewisse Etwas.

 

 

 

„Der Platz war noch nie so gut“

 

Platzcheck (hk). Der Rasenplatz von Schwarz-Weiß Brüntrup profitiert von seiner guten Lage, direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus und dem Kindergarten im rund 580 Einwohner-Dorf, in einer pittoresken Landschaft beheimatet. Schnell durchströmt einem ein wohltuendes Entspannungsgefühl, wenn man den Schauplatz sportlicher Ertüchtigungen im „schönen Brüntruper Eichholz“ in der Wehrener Straße erreicht hat, wie Marcel Bunte, der Kicker der SG Istrup/Brüntrup, im Lippe-Kick-Gespräch erklärt. Augenzwinkernd ergänzend: „Aufgrund seiner Lage wird er von den Brüntrupern auch liebevoll “Eichholzarena” genannt.“ Mitten im Strudel der peinlichsten Epoche der deutschen Geschichte, wir schreiben das Jahr 1939, ist die Anlage eingeweiht worden. Zwei Jahre nach dem Ende vom Zweiten Weltkrieg ist die Spielfläche um 15 Meter erweitert worden, sind seitdem die Dimensionen von 100 mal 70 Meter vorherrschend. Der Zahn der Zeit nagt an den Umkleideräumlichkeiten. In der jüngeren Vergangenheit wurden immer wieder gemeinschaftliche Aktionen durchgeführt, um die Kabinensituation auch optisch angenehmer zu gestalten, doch der höchste Punkt der Zufriedenheitsskala ist noch längst nicht erreicht, wie auch Bunte bemängelt. Mit den zuständigen Stellen der Stadt Blomberg ist bereits kommuniziert worden, damit eine Kernsanierung geschieht, doch zum gewünschten Abschluss kamen die Bittsteller nicht. Bunte drückt die Daumen: „Wir hoffen aber sehr, dass dies zeitnah umgesetzt wird, da die Umkleiden für uns und vor allem für Gäste alles andere als einladend sind“, gilt diese Location nicht unbedingt als Sehnsuchtsort.

 

 

Treue und zahlreiche Fans

 

„Paritätisch“ verteilt wurden die Heimpartien zwischen den Sportplätzen in Istrup und Brüntrup. Als in den abschließenden Monaten vom Jahr 2018 die Platzverhältnisse immer schlechter wurden, sind seitdem nur noch in Brüntrup die Heimpartien absolviert worden. Da im vergangenen Jahr jedoch auch hier zu viele Mankos festzustellen waren, sind sogar mehrere Heimspiele in Blomberg ausgetragen worden. In zwei Fällen wurde sogar vollständig auf das Heimrecht verzichtet. „Diese Zeiten sind aber nun hoffentlich vorbei. Die Stadt Blomberg hat sich intensiv um die Platzsanierungen aller Sportplätze in der Gemeinde bemüht, sodass wir, sobald der Spielbetrieb wieder losgeht, auf gescheiten Geläufen den Ball laufen lassen können“, so ein vertrauender Marcel Bunte. Die Bibel für die Groundhopper-Szene, die „Futbology-App“, hat evaluiert, dass rund 1000 Schaulustige rund um das Spielfeld Platz finden. Die meist älteren Semester nutzen allzu gerne die Sitzalternativen, die im vorderen Bereich der Anlage offeriert werden. Bunte betont im Lippe-Kick-Gespräch: „Hinsichtlich der Pflegeaktivitäten zeigt der neue Vorsitzende des SWB, Reinhard Hey, seit geraumer Zeit einen unermüdlichen Einsatz – mit Erfolg! Der Zustand des Platzes war, seitdem ich denken kann, noch nie so gut. Dies ist sehr erfreulich, da speziell die Waldseite über Jahre hinweg durch Unebenheiten, Maulwurfshügeln und Löchern aufgefallen ist“, zeigt die Entwicklung in dieser Thematik klar nach oben. Auch der Verkaufsstand ist von Uli Kellner und Reinhard Hey deutlich auf Vordermann gebracht worden. Hier lässt sich nach Herzenslust schlemmen. Feinschmecker Bunte johlt: „Der Klassiker an der Verkaufsbude ist klar die Manta-Platte, aber auch Pommes und Wurst separat sind sehr zu empfehlen. Ab und an werden auch Frikadellen auf den Grill gehauen, die ebenfalls sehr gut ankommen. Hierzu darf natürlich ein kühles Krombacher nicht fehlen“, müssen die Köstlichkeiten doch auch mit dem wohlschmeckenden Gerstensaft akkurat kombiniert werden. Die Anhängerschaft der Spielgemeinschaft ist lautstark und treu zugleich, versammeln sich stets rund 50 Fans, ob in Brüntrup oder auch in Istrup, „wobei häufig auch mehr Leute zum Sportplatz pilgern, wenn Heimspiele anstehen“, sagt Bunte. Vor allem die Nachbarschaftsduelle verströmen ganz besonders viel Flair. Wenn es in rassige Partien gegen die SG Belle/Cappel, die Reserve vom Blomberger SV geht, es ebenso zu Spielen gegen die Spielgemeinschaft aus Sabbenhausen/Elbrinxen kommt, wird die Zuschauerzahl verdoppelt, geradezu verdreifacht.

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