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Kreisliga A Detmold

Platzcheck – BSV Müssen

Der Kunstrasenplatz mitten im Lipperland besticht mit seiner Schönheit und Kulisse. Hier wird ein flotter Ball gespielt- dies auch zukünftig endlich wieder im Detmolder Kreisoberhaus. BSV-Boss Klaus Petersmeier hat sich mit Lippe-Kick über die Anlage unterhalten.

 

Kleineres Spielfeld, aber mehr Komfort

 

Platzcheck (hk). Was bereits auf den ersten Blick unübersehbar ist: Herzblut, Leidenschaft, Idealismus und ganz viel Liebe zum Fußball stecken in der Anlage vom BSV Müssen. Mitten im Dorf an der Hörster Straße 11 gelegen, gilt sie als ein wahrer Hexenkessel, zählt sich die BSV-Anhängerschaft doch als durchaus frenetisch. Im nächsten Jahr feiert die Anlage ihren 60. Geburtstag, erfolgte die Einweihung 1961. Die blau-weißen Fußballer bescherten das schönste Geschenk, in dem sie erstmals den Sprung in das Detmolder Kreisoberhaus auf einem wunderschönen Naturrasenplatz feierten. Drei Jahrzehnte später wurde der Strafraum von der Asche befreit, besaß dadurch die komplette Sportanlage ein sattes Grün. Im Jahr 1990 klappte für die Müssener-Frauenmannschaft auf diesem Geläuf sogar der Aufstieg in die damals zweithöchste deutsche Frauen-Spielklasse, die Regionalliga West.

 

Von Henning Klefisch

 

Das Sportareal ist direkt an der Grundschule Müssen anschließend. Im Winter darf auch die Grundschulhalle von den Fußballern mitbenutzt werden. Die Jazz-Dance-Abteilung übt das ganze Jahr unter dem Hallendach. Seitdem 2018 der neue Kunstrasen eingeweiht wurde, hat sich die Spielfläche verkleinert. Im Detail: Sie ist 100 Meter lang und 64 Meter breit, betrugen zuvor die Maße 105 mal 68 Meter. BSV-Boss Klaus Petersmeier informiert: „Die Linien sind enger zusammengerückt wegen des Auslaufs.“ Wenn es nach dem Spiel vielleicht einmal etwas hitziger zur Sache geht, dann können sich die beiden Teams in einer Gemeinschaftsdusche abkühlen. Die Kabinen befinden sich im Schulkeller, sind erst vor einigen Jahren dank einem hohen Maß an Eigenregie vollständig neu gefliest und aufgepeppt worden. Der Referee lebt autonom in Müssen, darf sich über eine eigene Kabine, samt Dusche, natürlich auch einem Laptop, erfreuen, um die spielrelevanten Daten eintragen zu können. Auf der gegenüberliegenden Seite von den Trainerbänken ist ein Unterstand. Auf dieser Fläche finden nach Angaben von Petersmeier „bis zu 350 Zuschauer“ Platz. In Gänze, so schätzt er, haben 2.000, bis zu 3000 Zuschauer die Möglichkeit, sich das Spiel anzuschauen. Wenn es in die direkten Nachbarschafts-Duelle gegen den RSV Hörste, den TuS Kachtenhausen, SuS Lage, FSV und SuS Pivitsheide oder auch im Spitzenspiel gegen die SF Oesterholz/Kohlstädt geht, dann ist die Anlage gerammelt voll, hat Petersmeier eine dreistellige Kulisse erblickt. Gegen in der B-Liga relativ oft bespielte Zweitvertretungen pendelt sich die Zahl hingegen auf 60, 70 Zuschauer ein.

 

Fahndung nach einem Trecker

 

Ebenfalls eigenständig ist für die Bestuhlung gesorgt worden. Zehn Bänke haben die Müssener erst vor einigen Wochen aufgebaut. Komplettiert wird der Sitzkomfort durch einige Stühle, weshalb insgesamt 70 bis 80 Personen aus der sitzenden Perspektive dem sportlichen Treiben frönen dürfen. Besonders oft von ihren Sitzen zum Jubeln aufspringen durften sie beim 3:2-Sieg im Spitzenspiel gegen die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt. Bereits nach 180 Sekunden mussten die Müssener einem Rückstand hinterherlaufen, nach eineinhalbstündiger Spielzeit stand der wichtige Dreier im Aufstiegsrennen gegen einen direkten Konkurrenten. Und: Müssen entwickelte sich zur Pokalmannschaft, schlug den favorisierten A-Ligisten SV Diestelbruch/Mosebeck deutlich mit 7:2 in der Auftaktrunde. „Die wollten Selbstvertrauen tanken“, so Petersmeier. Dieses Anliegen ist nur unzureichend von den Dörenwald-Jungs in die Tat umgesetzt worden. Welche besonderen Pflegemaßnahmen fallen an?, möchte Lippe-Kick wissen. Petersmeier erwidert: „Wir sind für die Außenanlage zuständig. Der Platz wird von der Stadt gepflegt. Nach einem kleinen Trecker schauen wir, sind mit der Stadt Lage im Gespräch, damit wir mehr als einmal die Woche den Kunstrasen glattziehen können, damit Sand und oberhalb Granulat gut liegen bleibt.“ Markant für die Spielfläche sind die grünen Kunststoffkügelchen, ist der neue Kunstrasenplatz am Werreanger „baugleich“, wie Petersmeier via Lippe-Kick erklärt. Was könnte sich noch als verbessert darstellen? „Die Außenanlagen müssen weiter verschönert werden“, sagt Petersmeier, der zudem hofft, dass in unmittelbarer Nähe zum Sportplatz auch ein neuer Parkplatz mit 50 Autos gebaut wird. Durch die Corona-Krise tritt hier allerdings eine Verzögerung ein. Welche kulinarischen Genüsse stehen den Zuschauern zur Verfügung? Das Angebot ist reichhaltig und reicht von Bratwurst vom Grill, Pommes Frites, Schnitzel, Frikadellen, Salaten, frisch aufgebackenen Brezeln, über Kuchen und Süßigkeiten. Als Getränke stehen ein frisches Veltins, Fanta, Cola, Sprite, Wasser, Kakao, Kaffee, verschiedene Sorten Tee, im Winter sogar Glühwein mit Schuss zur Verfügung. Man merkt: Es fehlt nicht viel beim BSV Müssen.

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