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Kreisliga B2 Lemgo

TSV Schötmar – Nächstes Kapitel in der Transferoffensive

Die Schötmaraner haben offenbar auf ihre Fahndungsliste die Begriffe jung und spielstark gesetzt, denn die neuen Spieler verströmen ganz viel Esprit.

 

Fantasievolle Talente wecken die Begierde

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Die personelle Aufrüstung geht weiter beim Türkischen Sportverein aus Schötmar. Weitere vielversprechende Neuzugänge haben den Weg zum ambitionierten Tabellensechsten der jüngsten B2 Lemgo-Serie gefunden. Auffällig. Bis auf Emir-Bayram Güler, den es vom Lemgoer A-Ligisten TuS Ahmsen zum Lohfeld zieht, wechseln ausnahmslos Akteure aus anderen Fußball-Kreisen zu den fleißigen Schötmaranern, die einen oberen Platz in der Aufstiegsrechnung einnehmen sollten.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

 

 

Von Henning Klefisch

 

Ihr Comeback geben Süheyl Bal und Kerem Er, die vom Herforder A-Ligisten TV Herford in das Lipperland zurückkehren. TSV-Vereins-Boss Ersan Dargecit jubiliert und beschreibt: „Kerem Er ist sehr zweikampfstark. Er spielt aggressiv, aber fair. Das gefällt mir sehr an ihm.“ Auch seine konditionelle Basis ist aussagekräftig, besitzt Er eine Pferdelunge, gönnt er seinem Körper keine Schonzeit, grätscht sogar auf dem Schlackeplatz, falls es die Situation erfordert. Ein Spieler mit dem gewissen Etwas ist Süheyl Bal, der außergewöhnlich sorgsam mit der Kugel umzugehen weiß, offensichtlich einen Magneten in seinem Mauken hat. „Der Ball klebt ihm am Fuß und er hat einen super Überblick übers gesamte Spielfeld“, adelt Dargecit diesen Edeltechniker. Er schwärmt: „Wenn er den Ball am Fuß hat, dann verliert er ihn nicht und bei seinen Pässen braucht man sich keine Gedanken zu machen, ob sie ankommen.“ Seine Schüsse bestechen mit Wucht und Präzision, eignet sich der Feingeist insbesondere gegen tief stehende Kontrahenten, um das Abwehrbollwerk aus den Angeln zu heben.

 

„Schacho“ ist bissfest und zweikampfstark

Einer der jungen Wilden, der noch fast die gesamte Karriere vor sich hat, ist Orkun Özdogan, der zuletzt beim SuK Canlar Bielefeld gekickt hat. Wegen einer Malaise am Knie bestritt er aber nur zwei, drei Partien, weshalb bei ihm Geduld ein wichtiger Ratgeber ist. Er benötigt eine gewisse Zeit, um sein volles Potenzial zur Entfaltung zu bringen. Özdogan ist für die zentrale Defensivreihe eingeplant, bezeichnet sein Boss ihn als einen „super Innenverteidiger“, den auszeichnet: „Er hat fußballerisches Verständnis und immer einen kühlen Kopf.“ Ganz viel jugendliche Unbekümmertheit vereint Verteidigerkollege Mustafa Kaan Gönültas, den es aus der A-Jugend vom SV Eidinghausen-Werste nach Schötmar zieht. Seinen ersten Schritt im Seniorenfußball geht Gönültas also bei den rot-schwarzen Panthern. Trotz seiner Jugend besitzt der Tor-Stopper großartige Qualitäten, hebt Ersan Dargecit hervor: „Er weiß, wie er als Abwehrspieler stehen und wie er reagieren muss. Er ist sehr zweikampfstark und kann dir locker einen Pass über 40, 50 Meter genau auf den Fuß spielen.“ Aus der gleichen A-Jugendmannschaft stammen Schachwan „Schacho“ Derbas und Mustafa Kann. Als „sehr verbissen“ und „zweikampfstark im Offensivbereich“ wird „Schacho“ beschrieben. Der flinke Ballzauberer ist für gegnerische Abwehrleute so schwer zu greifen wie Seife.

 

„Yildirim kann dir eine ganze Außenbahn komplett schwindelig spielen“

Zuletzt in der A-Jugend-Landesliga beim VfL Theesen kickte Sükrü-Kaan Yildirim. Er sieht sein bevorzugtes Tätigkeitsfeld auf den Außenpositionen, legt einen unglaublichen Speed an den Tag, ist technisch extrem beschlagen. Gerne bittet Yildirim seine Gegenspieler zu einer kostenlosen Karussellfahrt, bemerkt Ersan Dargecit im Lippe-Kick: „Er kann dir eine ganze Außenbahn komplett schwindelig spielen.“ Ein Linksfuß mit reichlich Gewandtheit am Spielgerät verkörpert Emir-Bayram Güler, dies bevorzugt im linken Mittelfeld. „Er läuft viel und macht alles, was von ihm verlangt wird“, zeigt er sich als treuer Diener der Anweisungen. Die Genugtuung ist kolossal, empfindet Ersan Dargecit doch gegenüber Lippe-Kick: „Wir freuen uns, so eine starke, junge Gruppe kriegen zu können. Aber natürlich setzen wir die Erwartungen noch nicht ganz zu hoch bei den Jugendspielern. Sie werden selber schnell merken, dass der Seniorenbereich nicht gleichzusetzen ist mit der Jugend“, nimmt der Akklimatisierungsprozess bestimmt noch etwas Zeit in Anspruch. Hilfreich, um im neuen Umfeld möglichst schnell erfolgreich zu performen: „Sie haben aber das Glück, dass sie von sehr talentierten und erfahrenen Spielern und Trainern lernen dürfen. Ich bin gespannt, wie sie sich entwickeln werden“, sind diese Zugänge mit viel Fantasie versehen.

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