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Kreisliga A Lemgo

TuS Brake – Nicht nur Neuzugang Kirsch sorgt für Optimismus

Beim TuS Brake muss sich so einiges kolossal verändern. Die Vorsaison war leistungsmäßig äußerst dünn. Geschäftsführer Michael Berge glaubt an sein Team, präsentiert die neuen Hoffnungsträger bei Lippe-Kick.

 

 

„Es wird ein harter Weg“

Kreisliga A Lemgo (hk). Eine Saison zum Vergessen erlebte der TuS Brake im Vorjahr. Ganz tief im Kellermorast steckten die Walkenfeld-Jünger fest. Die trostlose Bilanz: Nur ein Sieg und drei Unentschieden, dies erreicht in 19 Partien. Das Ridder-Team hätte eine Aufholjagd von epischem Ausmaße hinlegen müssen, um den Sturz in die B-Klasse zu verhindern. Michael Berge, eigentlich qua Persönlichkeit eine lippische Frohnatur, knirscht moppelig mit den Zähnen, sagt er völlig zutreffend im Lippe-Kick-Gespräch mit einem Blick in den Rückspiegel: „Mit dem Verlauf der vergangenen Saison können wir natürlich nicht zufrieden sein. Das war ja wahrlich ein Desaster. Rein sportlich gesehen, wären wir ja auch abgestiegen, wenn uns nicht die Corona-Pandemie gerettet hätte.“ Deshalb imponieren die Braker nunmehr mit einer sinnvollen Personalpolitik, wurden gezielt die Schwachstellen behoben, auch wenn die Abgänge schwer wie Blei wiegen.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

 

Von Henning Klefisch

 

 

Foto von links nach rechts oben: Geschäftsführer Michael Berge, Sebastian Weidner, Fynn-Luca Webel, Richard Quest, Ferdinand Käthner, Trainer Andreas Ridder, André Kirsch, Abteilungsleiter Dirk Pielemeier Untere Reihe: Tobias Meinberg, Julian Kunze, Christopher Bertram, Tim Pielemeier, Niklas Köhring Es fehlt urlaubsbedingt: Jaden Klotz

Die eigene Abwehrreihe war porös wie nasse Pappe, fing sich 72 Gegentore ein. Auch im Sturm wehte nur ein laues Lüftchen, strahlte dieser Mannschaftsteil so viel Gefährlichkeit wie ein Papiertiger aus – bei gerade einmal 20 erzielten Toren. Berge gilt als schonungsloser Kritiker, als ein Analytiker vor dem Herrn, der mit einer ehrlichen Rhetorik sein Team anstacheln möchte, erklärt er doch hoffnungsvoll: „Das Augenmerk liegt sicherlich primär in der Defensive, so wie auch in der Offensive. Wir haben einfach zu viele Gegentore kassiert in der letzten Saison, daran wird unser Trainer Andreas Ridder arbeiten. Im Sturm hatten wir faktisch auch keinen `Knipser.“ Mit einer Handvoll Toren war Ayhan Karadan noch der beste Schütze bei den Schloss-Kickern. Mit André Kirsch, erfolgreich gelockt vom BSV Leese, könnte diese Baustelle behoben sein. Berge klatscht frenetisch in die Hände: „Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir noch André Kirsch verpflichten konnten. Er ist ein absoluter Top-Stürmer. Er wird bei uns im Sturm für mehr Durchschlagskraft sorgen.“

 

„Müssen uns kommende Saison mächtig steigern“

 

Mit Christopher Bertram ist ein Fänger vom VfL Herford verpflichtet worden. Aus dem fußballerischen Vorruhestand geholt wurde das Trio Tim Pielemeier, Sebastian Weidner und Ferdinand Käthner. Ein Quartett an A-Jugendakteuren, bestehend aus den Spielern Fynn-Luca Webel, Richard Quest, Jaden Klotz und Niklas Köhring, soll sich langsam an den Seniorenbetrieb gewöhnen, weht hier der Wind doch ein wenig rauer. Hier werden ganz bestimmt die anstehenden Übungseinheiten und Freundschaftsspiele behilflich sein, um die eigenen Aktien mit Blick auf die Liga-Begegnungen

N. Wehmeier

hochzuhalten. Es wird interessant zu beobachten sein, an welchen Stellschrauben der Monteur Ridder drehen muss, damit der Brake-Motor wieder anständig läuft. Sehr vorteilhaft, dass nur drei Abgänge verkraftet werden müssen. Norman Wehmeier (VfL Lüerdissen), Laurin Sasse (TBV Lemgo) und Lukas Große-Lanver (Verein unbekannt. Studium beendet) zieht es weg vom Walkenfeld. Was zeichnet den TuS Brake aus? „Für die Mannschaft spricht der Teamgeist und der mannschaftliche Zusammenhalt. Trotzdem müssen wir uns kommende Saison mächtig steigern, aber ich denke, die Mannschaft hat Potenzial genug, und da sollte uns doch der Klassenerhalt gelingen. Es wird allerdings ein harter Weg.“ Entscheidend: Die Blau-Weißen kommen einen entscheidenden Schritt voran, wenn die nötigen Lehren aus der Vorsaison gezogen werden.

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