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Kreisliga B2 Lemgo

TuS Asemissen II – Meerkötter-Freude über Aufwärtstrend

Wie hat der TuS Asemissen II den Einstieg nach der langen Corona-Pause verkraftet? Lippe-Kick hält euch auf dem Laufenden. Klickt hinein und gönnt euch.

„Wollen im ersten Drittel landen“

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Auch dem TuS Asemissen II fiel ein Stein vom Herzen. Kolossal ist die Erleichterung, dass es wieder munter um Punkte und Tore in der B2 Lemgo geht. Bereits im Mai starteten die Blau-Weißen in den damals noch eingeschränkten Trainingsbetrieb. „Hier konnte man eine gute Basis für die spätere Vorbereitung legen“, erklärt Trainer Florian Meerkötter im Lippe-Kick-Gespräch. Diese zahlt sich gewiss aus, denn Rang sieben und vor allem eine jüngst vorzeigbare Leistung beim 1:2 gegen den Dominator TSV Schötmar bestätigen dies nachdrücklich.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von Stadtwerke Bad Salzuflen:

 

Von Henning Klefisch

 

Ab Juli beschleunigte sich das Tempo im Trainingsbereich kontinuierlich. So war es doch ebenfalls äußerst wichtig, die Neuzugänge so schnell wie möglich in den bestehenden Mannschaftsverbund zu integrieren. Folglich wurden eine Vielzahl an Test-Partien vereinbart, „um uns einzuspielen und verschiedene taktische Formationen auszuprobieren.“ Dieses Ziel wurde erreicht, haben sich die Neuen in das bestehende Mannschaftsgefüge hervorragend eingegliedert, sind sportlich und menschlich eine absolute Bereicherung für den TuS Asemissen II. Die gravierende Verletzung von Steven Reimer (Bild rechts) zum Abschluss der Vorbereitung hat die Stimmung deutlich getrübt. So wird Reimer erst im neuen Jahr wieder seine fußballerischen Dienste anbieten können. „Aber auch da wird er die Zeit bekommen, die er benötigt”, möchte Meerkötter ihn hier nicht unnötig stressen.

 

Richtigen Lehren gezogen

 

Trotz der frühen und zielgerichteten Vorbereitung verlief der Saisonstart eher holprig. Ein Punkt stand nach zwei Spielen, verloren die Asemisser die Auftaktpartie in Lipperreihe mit 3:5, remisierten danach beim TuS Bexterhagen II (1:1). Meerkötter (Bild links) hat all dies nur aus der Entfernung mitbekommen, weilte er Anfang September noch in Urlaubsgefilden. Trotzdem ließ er sich davon unterrichten: „In Lipperreihe führen wir in der 75. Minute 3:2 und verlieren am Ende noch 3:5. Dort wollte die Mannschaft mit aller Macht auf das 4:2 gehen und wir haben uns auskontern lassen. Da hätten wir uns sicherlich taktisch besser anstellen müssen. Beim zweiten Spiel gegen Bexterhagen II sind wir bereits nach 15 Minuten aufgrund einer Notbremse in Unterzahl und müssen uns am Ende daher mit einem Unentschieden begnügen.“ Danach gab es zwölf Punkte aus vier Spielen, ehe die besagte und bittere Nullrunde gegen den TSV Schötmar folgte. Ein klarer Aufwärtstrend also, müssen mit Blick auf die Neuen schließlich einige Automatismen zunächst einmal funktionieren.

 

„Einige Spieler waren am Limit“

 

Auf einer stabilen Abwehr wird aufgebaut, kassierten die West-Lipper nach neun Gegentoren aus den ersten drei Partien zuletzt nur noch drei Einschläge in den vergangenen vier Begegnungen. Zugleich zeugen 17 Saisontore von einer durchschlagskräftigen Offensivstärke. Meerkötter freut sich: „Insgesamt ist mein Kader, auch insbesondere, was die Breite angeht, noch besser als letztes Jahr, auch wenn wir zwei gute Spieler mit Lucas Wöstenfeld (Bild links) und Marc Schubert verloren haben. Natürlich waren die ersten Wochen sehr hart für alle Mannschaften. Auch einige meiner Spieler waren teilweise am Limit“, haben die englischen Wochen zum Auftakt körperlich und mental hohe Anforderungen an alle Protagonisten gestellt.

 

„Wollen von Spiel zu Spiel gucken“

 

Völlig verausgabt haben sich die Asemisser im kräftezehrenden Match beim Klassenbesten TSV Schötmar. Deshalb musste individuell auch in den Übungseinheiten kürzergetreten werden, um wieder Körner für die intensiven Wochen bis zur Winterpause zu sammeln. Bedarfsgerecht: „Zum Glück verfügen wir über einen breiten Kader, um Ausfälle zu kompensieren.“ Eine gewisse Tiefe ist diesbezüglich extrem hilfreich, um konkurrenzfähig und ambitioniert zu sein. Aus realistischen Gesichtspunkten betrachtet, wird der Aufstieg in dieser Saison für den TuS Asemissen II nicht zum Thema. Meerkötter hat, keineswegs überraschend, den derzeitigen Primus auch am Saisonende ganz weit oben in seinem Meister-Ranking: „Ich denke, über die ganze Saison gesehen, wird der Aufstieg über Schötmar gehen. Keine andere Mannschaft wird so konstant punkten wie sie.“ Keineswegs visionär, eher pragmatisch, verfahren die Meerkötter-Männer. „Wir wollen zunächst von Spiel zu Spiel gucken, unser Spiel weiter verbessern, und dann schauen wir, wo wir zur Winterpause stehen und welches konkretes Saisonziel wir ausgeben. Grundsätzlich wollen wir natürlich wieder im ersten Drittel landen.“ Dies sollte gewiss keinen zu großen Kontrast zwischen Anspruch und Wirklichkeit bedeuten.

Stadtwerke Bad Salzuflen

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