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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 10. Spieltag 2020/21

Am zehnten Spieltag stehen zwei Derbys auf dem Spielplan. In Sonneborn und in Hohenhausen geht es zur Sache.

 

 

Derbys in Sonneborn und Hohenhausen

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Das sind die Spiele, die das Salz in der Suppe sind. Derbys. Nachbarschaftsduelle. Wie auch immer man sie bezeichnen mag, sie sind einfach was Besonderes. Die SG Sonneborn/Alverdissen II geht als Tabellenführer ins Derby gegen den RSV Barntrup II. Einer der Verfolger der SG ist die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf, die zum Derby zur SG Bentorf/Hohenhausen II reist. Höchst interessant wird auch das Verfolgerduell zwischen dem FC Donop-Voßheide und dem FC Unteres Kalletal. Der SC Extertal muss zum TSV Kirchheide II. Im Tabellenkeller geht es für den FC Donop-Voßheide II gegen den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II um ganz wichtige drei Punkte. Der Aufsteiger kann mit einem Sieg auf acht Punkte davonziehen. Schlusslicht SG Kalldorf hat ebenfalls den Anschluss verloren, liegt schon neun Punkte hinter dem Nichtabstiegsplatz. Schadensbegrenzung ist hier nur noch angesagt. Am Sonntag geht es zum TSV Kirchheide. Der SV Wüsten trifft auf den SC Extertal II. Da der Rasenplatz in Lüerdissen nur für ein Spiel freigegeben ist, wird die Partie zwischen dem VfL Lüerdissen II und dem TuS Brake II nicht stattfinden.

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Sonneborn/Alverdissen II vs. RSV Barntrup II

(ab). Dieses Duell trieft nur so vor Lokalkolorit. Das Derby della Barntrup steht an. „Endlich wieder Derby, da fiebert doch jeder drauf hin“, hat auch René Brinkmann das Derby-Fieber gepackt. Der RSV Barntrup II ist für ihn in dieser Saison eine Wundertüte: „Die zaubern jeden Sonntag wieder wen neues aus dem Hut. Wirklich schwer zu beurteilen die Truppe.“ Fakt ist allerdings, dass der RSV „aktuell den besten Sturm in der Liga“ hat. „Und den gilt es in den Griff zu bekommen.“ Und der RSV hat auch „auch schon bewiesen, dass sie die oberen Mannschaften ärgern können. Also ein Grund mehr, in Hab-Acht-Stellung zu sein.“ Bei der SG stand unter der Woche die Aufarbeitung des mühsamen 1:0-Erfolgs bei der SG Kalldorf an: „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Dies gilt es am Sonntag umzusetzen. Vielleicht war das Spiel gegen Kalldorf auch der nötige Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt. Mit der Leistung können wir nicht zufrieden sein.“ Wie jeden Sonntag ist die Marschroute auch diesmal glasklar: „Wir wollen gewinnen. Es muss auch nicht immer ein Feuerwerk abgebrannt werden. Mit einem schmutzigen 1:0 wäre ich auch zufrieden. Dafür müssen wir aber ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt. Gegen Barntrup heißt es, Ärmel hochkrempeln und die alten Tugenden an den Tag legen, die Sonneborn und Alverdissen in der Vergangenheit bereits stark gemacht haben.“ Zusätzliche Motivation braucht jedenfalls keiner der Jungs, „die sind alle heiß wie Frittenfett. Dennoch wird es ein hartes Stück Arbeit werden was uns da erwartet. Barntrup hat auch nichts zu verschenken und wird uns das Leben schwer machen.“ Ankommen wird es auf Kleinigkeiten, „die den Unterschied ausmachen. Am Ende wird es nur über den Willen und das Kollektiv gehen“, schätzt Brinkmann (Bild rechts). „Wer es mehr will und wer als Mannschaft geschlossener auftritt, der wird am Ende die Nase vorn haben. Die Jungs müssen sich auch darauf einstellen, dass es gerade im Mittelfeld auch mal wieder ordentlich zur Sache gehen wird. Wenn wir dort die Zweikämpfe annehmen und zu unseren Gunsten entscheiden und dann dort die Oberhand gewinnen, haben wir schon die Hälfte der Miete. Dafür heißt es aber auch mal den Ackergang einzuschmeißen und sich voll reinzuknien.“ Personell gibt es noch nicht viel zu sagen. Lukas Hein muss nach seiner fünften gelben Karte, über die er sich in Kalldorf noch auf dem Spielfeld sehr geärgert hat, pausieren. Felix Stegemann ist beruflich eingespannt. „Auf der anderen Seite sind Familie Lücke inkl. Zieh-Sohn Bruckschen aus dem Urlaub wieder da, so dass Markus Hein mal wieder die Qual der Wahl hat, wen er überhaupt in den Kader berufen wird und wem er nur einen Platz auf der Tribüne anbieten kann. Ein wahres Luxusproblem im Moment.“

 

RSV-Coach Martin Schäfer bringt es auf den Punkt: „Ein Derby ist immer ein Highlight der Saison. Jetzt geht es auch noch gegen den Tabellenführer. Das ist natürlich das Beste, was uns passieren kann.“ Denn Schäfer sieht seine Truppe in der Rolle des Außenseiters, der befreit aufspielen kann. „Sonneborn hat bis jetzt eine überragende Saison gespielt und sind nicht sehr zu Unrecht der Tabellenführer. Ich denke mal, sie werden mit Wucht auf uns stoßen.“ Für den RSV Barntrup II heißt es, nach dem eher glücklichen Sieg gegen Kirchheide II am letzten Sonntag, wieder zu seinem Spiel zu finden. Ein Nachteil ist der Untergrund: „Wir müssen auf Rasen drauf, das ist nicht unbedingt unser Ding.“ Seiner Mannschaft steht Schwerstarbeit bevor: „Wir müssen die Härte, die Zweikämpfe annehmen, de Gegner versuchen, von unserem Tor fernzuhalten und unsere Möglichkeiten, die wir haben, nutzen. Gleichzeitig müssen wir auch hinten sehr stabil stehen. Wir dürfen keine leichtsinnigen Fehler machen und dem Gegner nicht die einfachen Tore schenken.“ Der Anforderungskatalog ist lang. Auf die Thematik „Personal“ möchte der Coach nicht weiter eingehen: „Sonneborn ist da deutlich besser aufgestellt. Meines Wissens haben die einen großen Kader zur Verfügung.“ Abgeschenkt wird aber nicht. Im Gegenteil: „Meine Mannschaft ist hochmotiviert, freut sich auf das Derby in Sonneborn.“ Und: „Je länger das Spiel 0:0 steht und wir den ein oder anderen Nadelstich setzen können, sind wir dort nicht chancenlos.“

 

Vladimir Federau hat ab 12.30 Uhr die Spielleitung.

 

TSV Kirchheide II vs. SC Extertal

(ab). „Extertal ist sicherlich eines der Topteams der Liga, das wird eine harte Nuss“, befürchtet Julian Meise. Allerdings will er sich mit seinem Team nicht verstecken und „sie vielleicht etwas ärgern.“ Auch, wenn Meise auf „den ein oder anderen verzichten“ muss, bekommt er „eine schlagfertige Truppe zusammen.“

 

Um 12.30 Uhr pfeift Ersin Polat das Spiel an.

 

 

SG Bentorf/Hohenhausen II vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf

(ab). „Am Sonntag wartet das nächste Derby auf uns“, freut sich Leon Hartwig. Nur will man es dieses Mal auch für sich entscheiden „und drei Punkte in Hohenhausen behalten. Dafür müssen wir mit voller Konzentration agieren und unsere Torchancen nutzen“, so der Co-Trainer. Die personelle Situation für das Spiel wird sich erst im Laufe des Samstags klären.

 

Die SG Lüdenhausen/Talle/Westorf steht unter Druck. „Nach letztem Sonntag müssen wir siegen, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren“, meint Co-Trainer Maik Grenner, der zusammen mit Coach Christian Lukacs „eine enorme Leistungssteigerung im Derby“ erwartet. Aber: „Ben/Hoh II darf keinesfalls unterschätzt werden. Zu was die Mannschaft im Stande ist, haben sie gegen Kirchheide und Extertal bewiesen. Wir müssen das Spiel konzentriert und mit der nötigen Galligkeit angehen. Jeder einzelne Spieler muss diese drei Punkte im Derby gewinnen wollen.“ Die personelle Situation klärt sich nach dem Abschlusstraining.

 

Michael Tautz leitet das Spiel ab 12.30 Uhr.

FC Donop/Voßheide II vs. FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II

(hk). Vielleicht klappt es ja gegen den Aufsteiger aus der Nachbarschaft. Im Derby gegen die Zweitvertretung aus Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen hofft die Reserve vom FC Donop/Voßheide auf den ersten Saisonsieg. Es wird auch mal langsam Zeit im heimischen Eichenstadion. Don/Voß II-Spielertrainer Nikolas Marek sieht einen erhöhten Druck auf seine Equipe zukommen: „Wir werden, anders als gegen viele andere Gegner, diesen Sonntag gezwungen sein, selbst das Zepter in die Hand zu nehmen und das Spiel zu gestalten.“ Die potenziellen Erfolgswerkzeuge liefert er gratis hinterher: „Wir wollen mutig agieren, den Gegner früh stören und kämpferisch eine gute Leistung zeigen.“ Falls dies tatsächlich alles umgesetzt wird, wird die Erfolgswahrscheinlichkeit massiv in die Höhe schnellen. Ole Stukenbrok, Jan Martin und Tim Frömel sind bislang als fehlend gekennzeichnet.

 

Im tiefen Tabellenkeller, mit nur sechs Punkten nach neun Partien, befindet sich der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II. Nun steht also das Aufeinandertreffen mit einem unmittelbaren Tabellennachbarn auf dem Programm. Gewinnen die Dörentruper den auswärtigen Vergleich in Donop, wären sie bis auf acht Punkte enteilt, könnten bei einem günstigen Spieltagsverlauf sogar den rettenden Platz einnehmen. FC II-Coach Simon Dümpe (Bild links) teilt vorab gegenüber Lippe-Kick mit: „Donop/Voßheide II ist auf jeden Fall ein Gegner, den wir nicht unterschätzen dürfen. Die meisten Spiele haben eigentlich gezeigt, dass sie meistens relativ knapp verloren haben.“ So ist seine Erkenntnis. Wie Schuppen von den Augen fällt ihm die Bedeutung dieser Begegnung auf, könnte man sich doch mit einem Auswärtscoup nach hinten ein wenig absichern. Der Blick in den Rückspiegel wäre nicht mehr so furchtsam. Ganz viele Fragezeichen schwirren im Personalsektor herum. Dümpe bezeugt: „Personaltechnisch stehen noch einige Fragezeichen wieder offen, aber ich hoffe, dass wir ein gutes Team aufstellen können.“

 

Sebastian Fischer ist ab 13.00 Uhr der Spielleiter auf dem Rasenplatz in Donop.

 

 

TSV Kirchheide vs. SG Kalldorf

(ab). Kirchheide-Coach Norman Dinkelbach hat sich vom kommenden Gegner gegen den TuS Brake II selbst ein Bild gemacht. Er glaubt, dass sich die SG Kalldorf „keinen Gefallen getan hat, diese Saison in der Kreisliga B zu spielen. Diese Mannschaft muss sich erstmal finden. Und in der Kreisliga C wäre es für diese Mannschaft definitiv einfacher gewesen, um auch an Erfolge zu kommen.“ Aber auch, „wenn Kalldorf in dieser Saison mit einer fast komplett neuen Mannschaft aufläuft, werden wir unseren Gegner nicht unterschätzen“, so Dinkelbach. Schließlich hätte es letzte Woche „fast eine Sensation gegeben. Vielleicht wäre es auch verdient gewesen, dass Kalldorf unserem Tabellenführer einen Punkt abgeluchst hätte. Aber das kann ich nicht beurteilen.“ Fakt ist: „Kalldorf hat bis jetzt noch keinen Punkt holen können.“ Auf den Gegner will man sich aber nicht konzentrieren, sich vielmehr auf sich selbst fokussieren: „Wir wollen am Sonntag klar den Takt im Spiel angeben und zu Hause einen Sieg holen und die drei Punkte behalten.“ Die personelle Lage für Sonntag sieht sehr gut aus: „Wir werden eine starke Truppe zusammenbekommen.“

 

Für die SG Kalldorf geht es diese Saison „nicht mehr um den Klassenerhalt“, meint Coach Frank Schwier. Wer nach neun Spieltagen noch nicht punkten konnte, hat in der Tat wenige Argumente, um das Gegenteil zu beweisen. Vielmehr liegt der Fokus jetzt darauf, die Mannschaft weiterzuentwickeln und, so banal es klingt, sich nicht punktlos aus der Liga zu verabschieden. Letzten Sonntag hätte es gegen die SG Sonneborn/Alverdissen II beinah schon funktioniert. Dass es knapp nicht gereicht hat, wirft die Truppe nicht um, im Gegenteil, Schwier schätzt sehr, dass seine Jungs mehr wollten, als das 0:0 über die Zeit zu bringen: „Die Jungs wollten nicht nur einen Punkt holen, sondern alle drei. Deshalb haben wir am Ende alles nach vorne geworfen. Und dann rutscht auch manchmal ein Ball durch. Wenn du oben stehst, bekommst du in der Nachspielzeit nochmal so einen Ball“, so Schwier. Dass aktuell überhaupt noch gespielt wird, kann der Coach dagegen nicht nachvollziehen: „Das hat nichts mehr mit Fairness und Spaß zu tun. Wenn Spiele erzwungen werden, macht es keinen Spaß mehr.“ Aktuell gibt es Spieler im Kader der SG, die aufgrund der Tatsache, dass sie in Risikogebieten wohnen, nicht mehr am Training teilnehmen wollen, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Aber zurück zum Spiel: „Wenn wir die gleiche Intensität und die gleiche Präsenz an den Tag legen wie letzte Woche, ist vielleicht auch in Kirchheide was drin.“ Der Kunstrasen ist allerdings ein „riesen Vorteil“ für den TSV, den die SG Kalldorf dadurch verringen will, dass man das Abschlusstraining auf dem Kunstrasen in Hohenhausen absolviert.

 

Um 15.00 Uhr geht es unter der Leitung von Jonas Engelke los.

 

FC Donop/Voßheide vs. FC Unteres Kalletal

(hk). Komm, wir spinnen einfach mal ein wenig: Würde der hiesige Sportwettenanbieter Partien vom FC Donop/Voßheide zum Tippen anbieten, die Verzweiflung bei den Propheten in spe würde in einen gefährlichen Bereich ansteigen. Ergebnisse der Milde-Männer vorherzusagen, ist so unberechenbar wie eine Schlittenfahrt im Garten vom Donoper Ortsvorsteher Lothar Vogt. Dies bei all den Sträuchern und anderen botanischen Hindernissen, über die der Mann mit den flinken Fingern herrscht. Deutlich klarer in den Spielen ist da schon der Gast FC Unteres Kalletal unterwegs, der sieben Siege aus neun Partien einsammelte. FC-Trainer Sebastian Milde analysiert: „Unteres Kalletal steht oben und es war für mich vor der Saison klar, dass sie jetzt endlich versuchen wollen, oben mitzumischen. Ob die bis Ende der Saison das durchhalten, wird man sehen“, will sich der lippische Julian Nagelsmann darauf nicht – Achtung Wortspiel – festnageln lassen. Eine echte Heimmacht sind die Blau-Weißen bisher beileibe noch nicht. In den Partien in Donop und in Voßheide geht es mit drei Siegen und zwei Niederlagen eher durchwachsen vonstatten. Milde (Bild links) giert nach einem „Erfolgserlebnis.“ Er sensibilisiert bereits via Lippe-Kick: „Gegen so eine Mannschaft wird das natürlich ein hartes Stück Arbeit, aber wenn wir es schaffen, die erste Halbzeit gegen den SC Extertal auf den Platz zu bekommen, wird es für Unteres Kalletal ganz, ganz schwer.“ Er hebt seine Hände in die Höhe, zuckt mit den Schultern und sagt: „Aber das liegt an meiner Mannschaft, wie schnell sie ins Spiel kommt“, reicht er die Verantwortung hier allzu gerne weiter. Jonas Neumann kehrt voller Tatendrang aus seinem Urlaub zurück, Tobias Rischer hat seine Oberschenkelprobleme ausgestanden.

 

Wirklich berauschend war das Heimspiel gegen den Vorletzten FC Donop/Voßheide II am vergangenen Sonntag auf keinen Fall. Natürlich, der FC Unteres Kalletal triumphierte deutlich mit 5:0. Die Leistung war allerdings keine zum Verlieben. Vielleicht ging es darum auch überhaupt nicht. Der Schwierigkeitsgrad steigert sich. Das weiß natürlich auch UK-Coach Sven Mingram, der bei Lippe-Kick erklärt: „Eigentlich habe ich sie mit zu den Favoriten gezählt, bisher spielen sie unter ihren Erwartungen. Wir dürfen Donop/Voßheide keinen Platz geben und müssen die leichten Fehler im Spielaufbau abstellen.“ Seinen ambitiösen Plänen wird ein Strich durch die Rechnung gemacht: „Ich möchte eigentlich mehr Ballbesitz, das geht aber auch nur, wenn bestimmte Abläufe im Training trainiert werden. Leider kann man das in den letzten Wochen nicht. Die Sicherheit fehlt ein wenig, da halt immer wer fehlt. Wir haben bisher kaum mit unserer Stammelf spielen können“, verhindern einige Verletzungen die erforderlichen Automatismen. Mit viel Stabilität im Stellungsspiel möchten die Nord-Lipper aus einer sicheren Defensive heraus aufbauen. Mingram pustet durch: „Gott sei Dank spielen meine Innenverteidiger Heinz und Vogelsang sehr gut. Bei den beiden sieht man, was Trainingsfleiß ausmacht. Sie geben der Mannschaft die Sicherheit, die wir brauchen.“ Eng an den Gegenspielern zu stehen, zugleich selbstsicher im Spiel mit Ball zu agieren und den Gastgeber weit weg vom eigenen Strafraum zu halten. Das sind die Faktoren, auf die es am Sonntag tunlichst ankommen wird. Nach 28 Toren aus neun Partien glaubt er,  eine Angriffsstärke bei seinem Team erkannt zu haben: „Die Chancen werden wir bekommen und ich hoffe, dass wir sie auch so entschlossen nutzen werden, wie wir es in den letzten Spielen gemacht haben.“ Kielsmeier (Bild links), Schlinkmeier und Barletta geben beim freitäglichen Abschlusstraining ihr Comeback. Mando steht Gewehr bei Fußball, aber Christian Neufeld (Bild rechts) setzt aus. „Also weiterhin angespannt“, meint Mingram damit die eigene Personalsituation.

 

Meik Gronemeier leitet im Donoper San Siro, dem Eichenstadion, dieses Spiel ab 15.00 Uhr.

 

SV Wüsten vs. SC Extertal II

(ab). Eine klare Ansage macht SVW-Coach Henri Ellerbrok vor dem Duell mit dem SC Extertal II: „Zu Hause wollen und müssen wir gewinnen. Die Rollen scheinen klar verteilt und wir sind bereit, unsere Favoritenrolle anzunehmen.“ Der SV Wüsten kommt immer besser in Schwung, zudem wächst der SVW mehr und mehr als Team zusammen. „Erneut eine geschlossene Teamleistung abzurufen wird auch am Sonntag der Schlüssel zum Erfolg sein“, weiß Ellerbrok, der aber auch weiß, dass der SCE II die „Punkte nicht verschenken wund alles dafür tun wird, uns ein Bein zu stellen.“ Deshalb gibt der Coach folgende Empfehlung aus: „Wir müssen geduldig spielen und auch die Zweikämpfe annehmen.“ Ein Faktor wird sicher auch der Kunstrasenplatz sein, „der natürlich ein weiterer Vorteil für uns ist.“ Allerdings hat Wüsten personell mit einigen Problemen zu kämpfen, kann sich aber „auf die Hilfe aus der eigenen Reserve und der A-Jugend verlassen, sodass wir eine starke Truppe ins Rennen schicken können.“

 

Für den SC Extertal II wird es am Sonntag „verdammt schwer, was zu holen“, meint Coach Lars Pielsticker. „Bisher haben Sie zu Hause noch kein Spiel verloren, das sagt natürlich über die Rollenverteilung viel aus.“ Er vermutet: „Wüsten will sich natürlich weiter in der Liga etablieren und in der Tabelle weiter nach oben klettern.“ Ob das klappt, zeigt sich am Sonntag-Abend. Personell sieht es bei den Extertalern „mal wieder nicht ganz so gut aus, aber die Jungs die spielen, sind heiß und wollen Wüsten alles abverlangen“, so der Coach.

 

Marius Teuber hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

Marktkauf Wiele

Wirtshaus Zum Raben

Pizzeria Rustica

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