Connect with us

Kreisliga A Lemgo

FC SSW – Die fußballerische Weiterentwicklung passt

Der FC SSW musste im Laufe der Saison der hohen Belastung Tribut zollen. Auch deshalb steckt die Kettern-Elf wieder im Abstiegskampf.

 

 

Kettern: „Manchmal fehlt es an Kaltschnäuzigkeit und Abgezocktheit“

Kreisliga A Lemgo (ab). Fußballerisch hat der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen in dieser Saison einen Schritt nach vorne gemacht. Zuletzt passten die Ergebnisse aber nicht immer zu den gezeigten Leistungen. Auch die hohe Belastung hat sich bemerkbar gemacht und dafür gesorgt, dass sich der FC SSW im unteren Tabellendrittel wiederfindet.

 

 

Von André Bell

 

Für die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg in die Kreisliga A hat man sich beim FC SSW auf die Fahne geschrieben, den Fokus auf die „fußballerische Weiterentwicklung zu legen und nicht optimiert auf Punktausbeute unsere taktische Ausrichtung dem Gegner anzupassen.“ SSW-Coach Markus Kettern (Bild rechts) ist der Meinung, dass das „in weiten Teilen auch gut funktioniert“ habe. So hat seine Mannschaft zwar „gegen die Topteams der Liga verloren, aber eigentlich immer ordentlich mitgespielt und einige knappe Resultate erreicht.“ Als Highlight ist da sicher das 1:1 gegen den TuS Ahmsen zu nennen. Aber: „Leider haben wir gerade am Anfang der Saison auch einige Punkte liegen lassen. So gab es meiner Meinung nach drei Heimspiele, die wir nach dem Spielverlauf hätten gewinnen müssen, uns aber mit einer Punkteteilung begnügten.“ Hätte der FC SSW nur zwei dieser drei Spiele für sich entschieden, wäre man „mit elf Punkten voll im Soll.“

 

Ausfälle wiegen doppelt schwer

Im weiteren Verlauf der Hinserie musste man auch den „Preis der hohen Belastung durch den verkürzten Spielplan“ bezahlen. „Gerade bei den kleineren Vereinen mit geringerer Kaderbreite wirken sich Ausfälle natürlich hart aus und auch in unserem Fall sind die Ausfälle der wenigen älteren Leistungsträger dann doppelt bitter“, so Kettern. Dabei muss man auch berücksichtigen, dass „die Hälfte des 22-köpfigen Kaders in den letzten drei Jahren aus der A-Jugend entsprungen ist oder sogar dort noch spielt und damit 21 Jahre oder jünger ist.“ Damit ist der größte Trumpf, nämlich, „dass diese Jungs einen großen Beitrag zu unserer spielerischen Weiterentwicklung geleistet haben, auch unser Problem, denn manchmal fehlt es an Kaltschnäuzigkeit und Abgezocktheit.“

 

„Müssen nach Neustart Grundlagen schaffen“

So fällt das Resümee von Markus Kettern insgesamt dennoch eher positiv aus: „Rückblickend auf die bisherige Hinrunde kann man resümieren, dass wir spielerisch sicher einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben. Gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte habe ich uns fußballerisch als besser empfunden. Leider ist die Punktausbeute nicht in dem Maße verbessert wie unser Spiel, sodass wir uns nun dem Thema Balance widmen müssen. Daher kam die vorzeitige Winterpause inklusive Trainingsverbot zu einem äußerst unglücklichen Zeitpunkt, da wir nicht weiter daran arbeiten konnten und beim Neustart erstmal wieder Grundlagen schaffen müssen, bevor wir uns um diese Details kümmern können.“

 

Kettern rechnet nicht mit regulärem Saisonende

Apropos Neustart. Was das angeht hat der Coach „keine Idee, wann und vor allem wie man die Saison fortsetzen kann und sollte.“ Zum jetzigen Zeitpunkt geht er nicht mehr davon aus, „dass es möglich sein wird, die Saison mit einer halbwegs angemessenen Belastung zu Ende zu spielen. Im Vergleich zu einer normalen Saison haben wir nach dem Winter sechs bis acht Spiele mehr auf dem Zettel und die Rückserie war immer schon vollgepackt mit Nachholspielen in der Woche.“ Regulär würde es am 7. März mit dem 15. Spieltag und einem Gastspiel beim TuS Brake weitergehen. Kettern rechnet nicht damit, dass vorher schon gespielt wird: „Wenn man den Vereinen die Chance auf eine halbwegs verantwortungsvolle Vorbereitung geben will, glaube ich kaum, dass der Neustart früher möglich sein wird als in den letzten Jahren, womit eine Beendigung der Saison mit Blick auf die Gesundheit der Aktiven gegen unmöglich geht.“

Fahrschule Duru

Autohaus Stegelmann

Stadtwerke Bad Salzuflen

Fahrschule Isaak

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

More in Kreisliga A Lemgo

%d Bloggern gefällt das: