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Eishockey

Herford – Ice Dragons besiegen Saale Bulls

Was für ein aufregendes Match. Die Ice Dragons beißen zu. Dies sehr erfolgreich. NRW-Kick blickt in den Rückspiegel.

4:3-Sieg nach Overtime

 

Starke Leistung – die Kufencracks des Herforder Eishockey Vereins sorgten mit einem 4:3 (1:0/1:1/1:2/1:0)-Erfolg nach Verlängerung über die Saale Bulls Halle bei den heimischen Fans für eine vorweihnachtliche Bescherung und sicherten sich die ersten beiden Punkte im Monat Dezember. Die Mannschaft von Chefcoach Jeff Job zeigte eines ihrer bislang besten Saisonspiele und belohnte sich mit dem ersten Sieg nach Verlängerung in einer äußerst spannenden Begegnung. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein sehr starker Kieren Vogel im Tor der Ice Dragons waren die Grundlage für den Sieg über die favorisierten Hallenser aus Sachsen-Anhalt.

 

Der HEV hatte die Reihen vor der Begegnung gegen die Saale Bulls umgestellt, musste zwar weiterhin auf die Verletzten Sebastian Christmann, Ennio Albrecht, Lasse Bödefeld und Nils Bohle verzichten, durfte sich jedoch über die Rückkehr von Kapitän Björn Bombis freuen. Von Anfang an entwickelte sich eine temporeiche Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten, in der beide Torhüter oft im Mittelpunkt standen und zunächst die Null für ihre Teams festhielten. Schließlich gelang es Marius Garten in der 17. Minute mit seinem dritten Saisontreffer, den Torreigen zu eröffnen und seine Mannschaft mit 1:0 in Führung zu bringen, womit es auch ein erstes Mal in die Kabinen ging.

 

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Saale Bulls schnell zum Ausgleich, als Lukas Valasek in der 22. Minute einen Abpraller verwertete. Erneut ging es in der Folge mit hohem Tempo hin und her und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Qualität der Chancen auf Seiten der Gäste höher war. In der 35. Minute folgte dann der Auftritt von Dennis König, der Torhüter Sebastian Albrecht im Gehäuse der Hallenser nicht gut aussehen ließ und mit seinem ersten Saisontreffer die Herforder vor dem nächsten Seitenwechsel wieder in Front brachte.

 

Auch im Schlussabschnitt blieb das Spielgeschehen offen. Beide Teams agierten aufmerksam in der Defensive, wobei die Intensität nochmals zunahm. Als Tim Lucca Krüger in der 54. Minute zum 3:1 per Abstauber einnetzte schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch Halle kämpfte sich zurück und nutzte vier Minuten vor dem Ende eine Überzahlsituation zum 2:3-Anschlusstreffer durch Lukas Valaseks zweiten Treffer. Doch der Torjubel der Hallenser verstummte schnell. Vorbereiter Tim May verletzte sich bei der Aktion so schwer am Knie, dass er das Spiel nicht mehr fortführen konnte. Trotz dieses Schocks setzte Halle seine Angriffsbemühungen fort, nahm kurz vor Schluss Torhüter Albrecht zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und kam 25 Sekunden vor der Schlusssirene tatsächlich noch durch Kapitän Kai Schmitz zum verdienten Ausgleich, womit es in die Verlängerung gehen sollte.

 

In der Overtime agierten beide Teams im Spiel 3 gegen 3 zunächst mit Vorsicht. Als Christoph Lalonde dann einen Angriff der Saale Bulls abfing und nach einem Pass auf Matyas Kovacs zur eigenen Bank fuhr und Ralf Rinke von dort aus ins Spiel brachte, verlor Halle einen kurzen Moment die Übersicht. Rinke fuhr direkt ins Angriffsdrittel, wurde von Guillaume Naud in Szene gesetzt und netzte ungehindert zum entscheidenden 4:3 ein, womit er seinem Team den zweiten Zusatzpunkt an diesem Abend sicherte.

 

Mit dem Sieg nach Verlängerung verbesserte sich Herford mit nunmehr 11 Zählern auf Platz 10 der Tabelle, während die Saale Bulls Halle um einen Rang auf Platz 5 mit 23 Punkten abrutschten. Für die Herforder Ice Dragons wartet nur eine kurze Weihnachtspause. Am zweiten Weihnachtstag spielen die Ostwestfalen bei Tabellenführer Hannover Scorpions und werden noch bis zum 03. Januar drei weitere Auswärtsbegegnungen bei den Hannover Indians, dem Herner EV und den Icefighters Leipzig bestreiten. Das nächste Heimspiel folgt am 08. Januar gegen Herne.

 

Tore:

1:0 (16:39) Marius Garten (Björn Bombis / Ralf Rinke)

1:1 (21:40) Lukas Valasek (Kyle Helms / Leon Fern)

2:1 (34:51) Dennis König (Ralf Rinke / Jörn Weikamp)

3:1 (53:23) Tim Lucca Krüger (Björn Bombis / Ralf Rinke)

3:2 (55:43) Lukas Valasek (Kyle Helms / Tim May) PP1

3:3 (59:34) Kai Schmitz (Sergej Stas / Jannik Striepeke)

4:3 (61:46) Ralf Rinke (Guillaume Naud / Matyas Kovacs)

 

Strafen:

Herford 14 Minuten

Halle 12 Minuten

 

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