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Kreisliga B2 Lemgo

TuS Helpup – An das neue, alte Umfeld gewöhnen!

Neue Liga, neues Leben. Für den TuS Helpup glich die bisherige Spielzeit keiner vergütungspflichtigen Fahrt. Obmann Tobias Risy bezieht bei Lippe-Kick Stellung zur derzeitigen Situation.

„Es wurde Übermenschliches geleistet!“

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Erst einmal ankommen. Irgendwie auch klarkommen. Die Liga kennt man, ja. Allerdings liegt das autonome Gastspiel als TuS Helpup bereits einige Jahre zurück. Es hat umfassende Kader-Korrekturen gegeben, dazu mit Andre Plass einen neuen Coach. Es wäre glatt gelogen, von einer gravierenden Sorglosigkeit zu sprechen mit Blick auf das Tableau. Die größten Mathematik-Nieten erahnen es nach drei Siegen und einem Remis. Zehn Punkte stehen zur vorgezogenen Winterpause als Zwischenbilanz. Das bedeutet ein fünf Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsrang. Diesen besetzt der SC St. Pauli mit ebenfalls neun absolvierten Partien. Der eloquente TuS Helpup-Obmann Tobias Risy nimmt Stellung zur bisherigen Spielzeit, blickt zugleich voraus, auf das, was noch kommen mag.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Lippe-Kick: Hallo Tobias, zehn Punkte aus neun Partien, Rang elf. Wie bewertest Du die bisherige Saison in neuer, alter Autonomie?

 

Tobias Risy: „Unser Zwischenfazit fällt positiv aus! Noch im April dieses Jahres standen wir ohne einen Spieler auf unserer Liste da. Wir hatten lediglich eine Vision vor Augen und eine Idee davon, wie wir uns den Kreisligafußball vorstellen und wie wir ein tolles Vereinsleben definieren. Mit dieser Idee konnten wir dann eine Vielzahl von Spielern begeistern. Ich glaube, wir können behaupten, „einen Nerv getroffen zu haben“. Sodann hieß es, zunächst einmal den zusammengewürfelten Haufen zu formen. Da uns allerdings alle die Verbundenheit zum Dorf eint und wir uns teilweise seit der Mini-Kicker kennen, war dies schnell geschehen. Im nächsten Schritt wurden die Jungs von unseren Trainern Andre Plass und Alexander Görzen auf Trab gebracht. Auch hier ist uns ein Glücksgriff gelungen. Die beiden sind mit viel Herzblut dabei und die Identifikation mit dem Verein ist hoch. Insbesondere in der ersten Mannschaft hatten wir mit vielen Verletzungen zu kämpfen. So sind bereits drei Knochen gebrochen und einige Bänder gerissen. Überschattet wurde die gesamte Phase natürlich von der Pandemie, die dem Amateursport an unzähligen Stellen Steine in den Weg legt. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen Ehrenamtlichen, bei der Sportlust, aber auch bei allen anderen Standorten bedanken. Ich glaube, es wurde teils Übermenschliches geleistet. Legt man all dies zugrunde, bin ich mit der sportlichen Entwicklung sehr zufrieden. Na klar, mehr Punkte hätten wir natürlich auch genommen.“

 

Lippe-Kick: Von 2017 bis 2020 gab es eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Kachtenhausen. Was sind die Unterschiede im Vergleich zu den SG-Zeiten?

Risy (Bild links): „In der SG-Zeit war ich selber nicht involviert. Daher kann und möchte ich diese nicht bewerten. Klar ist, die Trennung hat auf beiden Seiten Energien freigesetzt, was mich sehr freut! Klar ist aber auch, dass wir weiterhin eine enge Partnerschaft zu unseren Freunden aus Kachtenhausen pflegen. So stehen gegenseitige Besuche bei Spielen an der Tagesordnung. Auch die JSG ist über jeden Zweifel erhaben. Die Professionalität, mit der die Kids trainiert werden, sucht seinesgleichen in der gesamten Region.“

 

Lippe-Kick: Eine Spielzeit besticht mit besonderen Momenten. Hat es Partien gegeben, die Dir ganz besonders in Erinnerung geblieben sind?

Risy: „Da fallen mir ganz eindeutig die beiden Pokalspiele in dieser Saison ein. Der Zuspruch der Zuschauer war enorm. Die Leute waren neugierig und wollten sehen, wer da auf dem Platz steht. Insbesondere das Spiel gegen unsere Nachbarn aus Oerlinghausen war hier ein Highlight mit unzähligen Zuschauern. Die Mannschaft hat das mit großer Leidenschaft und Kampf zurückgezahlt. So wurde das Spiel gegen Entrup im Elfmeterschießen entschieden. Dabei wurde auch noch Sören Bergmann, ein Helpuper Eigengewächs und Torwart der zweiten Mannschaft, zum Pokalhelden mit drei gehaltenen Elfmetern. Solche Geschichten schreibt nur der Kreisligafußball und hat mein Fußballherz entzückt.“

 

Lippe-Kick: Derzeit sind Kontakte sehr stark eingeschränkt. Wie haltet Ihr euch in der Corona-Pause fit?

Risy: „Ich hoffe einfach, dass wir zeitnah wieder an den Ball treten können und endlich wieder kicken können. Allerdings steht an oberster Stelle, die Infektionszahlen zu senken und da ist es nur richtig, dass der Amateursport ruht. Also werden wir uns weiterhin eigenständig fit halten, mit dem Teutoburger Wald vor der Tür haben wir dazu beste Bedingungen.“

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