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Kreisliga A Lemgo

TuS Brake – Berge liefert Gründe für das Maros-Ende

Äußerst absehbar ist das Gastspiel vom „Magier“ Ivan Maros beim TuS Brake, der den abstiegsgefährdeten A-Ligisten nach nur einer Halbserie wieder verlässt. Lippe-Kick hat sich zu dieser Thematik mit Geschäftsführer Michael Berge unterhalten.

„Die Chemie hat nicht so wirklich gepasst“

Kreisliga A Lemgo (hk). Dass Ivan Maros in der kommenden Saison nicht mehr Trainer des TuS Brake ist, steht fest. Nach nur einem halben Jahr werden sich die Wege vom erfahrenen Fußball-Lehrer und vom Lemgoer A-Ligisten trennen. Zur neuen Serie übernimmt er den Ligakonkurrenten TBV Lemgo II. Lippe-Kick erfährt im Gespräch mit Brake-Geschäftsführer Michael Berge die Gründe dafür und auch, wie die Zielsetzung der Kicker vom Walkenfeld für die Zukunft aussieht.

Von Henning Klefisch

Berge gilt als Mann der ehrlichen und klaren Worte und so antwortet er auf die Frage, warum es mit Maros nicht mehr weitergeht: „Ich denke, die Chemie hat nicht so wirklich gepasst“, gibt es auch Steigerungspotential in der Kommunikation der Trainer untereinander, der Reserve und der A-Jugend, weshalb diese Zusammenarbeit nur von solch einer kurzen Dauer sein wird. Nachteilig hat sich ebenfalls erwiesen, dass die Personalsituation sich so ungünstig gestaltet, dass oft auf A-Jugendkicker zurückgegriffen werden muss. Berge betont aber: „Sie haben ihre Sache wirklich toll gemacht“, wenn aber auch bekannt ist, dass Ivan Maros eher ein Coach ist, der „mit fertigen Spielern arbeitet.“ Von Maros ist die Trainingsbeteiligung als ein Grund genannt worden, warum er ab Sommer 2017 seine Zelte beim TuS Brake abbricht. Für seinen Geschäftsführer kommt dies keineswegs überraschend. „Ich persönlich hatte so etwas schon geahnt“, verrät er Lippe-Kick. Er schreibt in das Anforderungsprofil für einen TuS Brake-Trainer: „Er muss viel Geduld mitbringen und das Gespür haben, mit Spielern umzugehen. Die Kommunikation unter den drei Seniorentrainern muss funktionieren, ebenso zur Jugend, enorm wichtig ist natürlich der Austausch mit den A-Jugend Trainern“, spielt doch der Einbau von Eigengewächsen eine enorm wichtige Bedeutung. Immerhin habe der Verein aus dem Walkenfeld doch neben drei Seniorenteams auch eine große Jugendabteilung. Das gesamte Trainerteam muss daran arbeiten, dass die „Jugendlichen beschäftigt werden müssen“, so Berge (Bild rechts), was sicherlich nicht immer ganz so leicht in der Umsetzung ist. Zur neuen Spielzeit wechseln formell allein elf A-Jugendkicker in den Seniorenbereich, wobei noch unklar ist, wer von diesen Teenagern tatsächlich auch weiterspielt. Möglich, dass die eine oder andere Nachwuchshoffnung ihre Fußballschuhe an den berühmten Nagel hängt, auch weil Studium und Ausbildung eine höhere Gewichtung einnehmen. Ein großes Fragezeichen steht allerdings noch hinter der Trainerposition. Klar ist, dass die Macher des TuS Brake mit Hochdruck an dieser Personalie arbeiten.

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