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Bezirksliga Staffel 2

Vorberichte 21. Spieltag 17/18 BL2

Heimspiele für Asemissen, Detmold und Lemgo, alle drei streben einen Sieg an. Den wollen aber auch Augustdorf und Oerlinghausen, die auswärts gefordert sind.

Richtungsweisende Partie für Asemissen

Bezirksliga 2 (ab). Für den TuS Asemissen steht am 21. Spieltag nach dem Sieg am letzten Sonntag gegen Türk Sport Bielefeld das nächste wichtige Spiel an, die Partie gegen Tabellennachbar ist richtungsweisend. Ebenfalls auf heimischem Platz ist der TBV Lemgo nach eher durchwachsenem Start ins Jahr gefordert, der Bielefelder Aufsteiger SuK Canlar ist zu Gast. Der Post TSV Detmold will gegen Schlusslicht SV Spexard II seine Siegesserie weiter ausbauen. Auf Reisen ist der FC Augustdorf, der zum viertplatzierten SV Avenwedde muss. Ebenfalls auswärts muss der TSV Oerlinghausen ran, es geht zum SC Bielefeld 04/26. Ein erstes Spiel hat bereits stattgefunden, am Mittwoch verschaffte sich der FC Türk Sport Bielefeld mit einem 3:1 beim SC Hicret Bielefeld ein wenig Luft im Abstiegskampf. Das Top-Spiel des Tages findet ohne Frage in Kaunitz statt, der Tabellenführer hat den dritten TuS Dornberg zu Gast und will den nächsten Schritt in Richtung direkter Wiederaufstieg machen.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SV Avenwedde vs. FC Augustdorf

(ab). Wenn das mit dem direkten Wiederaufstieg noch etwas werden soll, dann sollte der SVA solche Ausrutscher wie zum Start der Rückrunde, als man aus drei Spielen nur zwei Punkte holte, tunlichst vermeiden. Im Derby letzte Woche beim TuS Friedrichsdorf sahman dann wieder das alte Gesicht des SV Avenwedde, 4:1 ging das Gütersloh-Duell klar an den Absteiger. Das Selbstvertrauen sollte wieder stimmen, gegen den FC Augustdorf geht man favorisiert in das Duell, zumindest auf dem Papier. Den kommenden Gegner charakterisiert Trainer Levent Cayiroglu als „homogene und starke Einheit“ ein und als „eine Mannschaft, die über Kompaktheit und Team-Spirit“ kommt. An das Hinspiel erinnert sich Cayiroglu eher ungern zurück, da wurde seine Mannschaft „geärgert und da haben sie genau diese Attribute an den Tag gelegt.“ Das 1:1 war ein Konter nach Bachverlust seines SVA, genau das muss diesmal verhindert werden, meint der Coach: „Wir müssen versuchen, unsere eigenen Stärken durchzubringen und spielerisch gegen diese Kompaktheit agieren und keinesfalls blind, sonst bin ich mir sicher, dass Augustdorf seine Qualitäten wieder zeigen wird und uns mit Sicherheit weh tun können.“ Als Ausrufezeichen wertet er den Sieg des FCA am vergangenen Wochenende: „Gegen SC Bielefeld haben in dieser Saison nur die wenigstens Mannschaften gewonnen.“

Denn der FC Augustdorf hat letzte Woche auch den eigentlich höher eingeschätzten SC Bielefeld souverän mit 3:0 wieder nach Hause geschickt. Daran will die Heymann-Elf anknüpfen und sofort nachlegen, um sich im Tabellenmittelfeld weiter festbeißen zu können. „Wir sind nach dem Sieg am vergangenen Sonntag ganz gut im Soll“, sagt Trainer Matthias Heymann. „Die Rückrunde läuft bei sieben Punkten aus den Spielen gegen Dornberg, Hicret, Kaunitz und SC Bielefeld sehr ordentlich. Jetzt wollen wir in Avenwedde nachlegen und uns weiter unten absetzen“, fordert der Coach von seiner Elf. Gute Erinnerungen gibt es an das Hinspiel, welches 1:1 endete. „Auch Sonntag muss das Ziel wieder heißen, mindestens einen Punkt zu holen.“ Doch Heymann hat weiterhin „einige Ausfälle zu beklagen, aber das hatten wir letzten Sonntag auch.“ Den Sandhasen fehlen die Langzeitverletzten Serdar Caliskan, Malte Kiel, Marc Wiemann und Willi Hildebrandt. Auch André Schreiber plagt sich weiter mit einer hartnäckigen Erkältung rum und wird nicht spielen können. Gelbgesperrt fehlt Marco Mescheder. Dafür kehren die zuletzt fehlenden Christian Schröder und Mark Babori in den Kader zurück.

Schiedsrichter Matthias Thamm aus Höxter pfeift die Partie um 15 Uhr an.

 

TBV Lemgo vs. SuK Canlar Bielefeld

(ab). Mit nur fünf Punkten aus den erste vier Liga-Spielen dieses Jahres kann man beim TBV Lemgo nicht zufrieden sein. Schon der Saisonstart fiel ähnlich schwach aus. Gegen SuK Canlar Bielefeld soll nach drei sieglosen Spielen endlich wieder ein Dreier her. Ulas Tokdemir sagt über den Gegner: „SuK Canlar hat als Aufsteiger bisher eine ordentliche Saison gespielt und sich in der Winterpause auch personell nochmal verändert.“ Das ändert aber nichts an der klaren Ausrichtung des TBV für das Spiel: „Wir gehen das Spiel so an, dass wir die drei Punkte in Lemgo behalten wollen. Wir haben letzte Woche ansatzweise bei den schwierigen Bedingungen in Spexard den Ball gut laufen lassen, darauf wollen wir aufbauen. Wenn wir vorne die zahlreichen Chancen, die wir uns erarbeiten, ausnutzen, werden wir auch wieder anfangen, klare Siege einzufahren. Und ich bin optimistisch, dass wir damit am Sonntag beginnen.“ Fehlen werden dem TBV am Sonntag neben den Langzeitverletzten auch Thomas Stirz gelbgesperrt und René Kagels, der eine Gelbrot-Sperre absitzen muss. Marvin Mathuse und Zalem Özmen konnten außerdem unter der Woche nicht trainieren. „Da muss man abwarten, sieht aber nicht nach einem Einsatz aus. Ansonsten haben wir ein eher schmales Aufgebot.“

Der SuK Canlar Bielefeld spielt als Aufsteiger eine gute Saison, hat in diesem Jahr aber erst eines von vier Spielen gewinnen können. Das 2:1 beim SV Avenwedde war aber ein Zeichen an die Konkurrenz, wozu die Mannschaft im Stande ist, wenn sie alles in die Waagschale wirft. „Wir sind in den letzten Wochen eigentlich richtig gut drauf“, sagt dann auch Trainer Zafer Atmaca. Obwohl die Grippewelle die Runde macht, sind soweit alle Spieler wieder fit, sofern „bis Sonntag keiner mehr ausfällt.“ Den TBV Lemgo bezeichnet der Coach als „Wundertüte, aber ohne das ins Negative zu ziehen.“ Was er damit meint: „Die beschränken sich auf Einzelaktionen, was vermutlich daran liegt, dass sie vor der Saison einen großen Umbruch hatten. Das ist einfacher zu bespielen als eine Mannschaft wie Wellensiek oder SCB, die schon seit Jahren zusammenspielen und über das mannschaftliche kommen.“ Dennoch gibt es beim TBV Spieler, die ein Spiel entscheiden können. Khalil Rhilane oder Saliou Abou hat Atmaca ausgemacht, beide kennt er aus gemeinsamen Tagen beim TuS Dornberg. „Das macht die Sache dann umso gefährlicher. Aber wenn man so viele neue Leute holt, dann braucht es etwas mehr als sieben oder acht Monate, bis die mannschaftliche Geschlossenheit da ist“, so der Coach. Durch einige Transfers im Winter, fünf Abgänge, drei Zugänge, „sind wir in der Rückserie viel besser als noch in der Hinserie.“ Aber „an einem guten Tag kann Lemgo gegen jeden gewinnen, an einem durchschnittlichen aber auch nicht“, hofft Atmaca am Sonntag auf einen durchschnittlichen TBV-Tag und will mit seiner Mannschaft „die nächsten Punkte holen um rechtzeitig den Klassenerhalt zu sichern.“

Thomas Schmidt aus Schloß Holte wird das Spiel leiten, um 15 Uhr geht es los.

 

Post TSV Detmold vs. SV Spexard II

(hk). Wer kennt das nicht? Diese ewigen Klassiker an Phrasen, wenn es gegen ein scheinbar abgeschlagenes Schlusslicht geht. Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten, wahlweise einzeln oder im Kollektiv garniert mit dem Zusatz, es gibt keine leichten Gegner. 20 Mal hat es der SV Spexard U23 bisher probiert zu gewinnen. Geklappt hat dies bis dato noch nicht. Drei Siege sind der Maximalertrag für die Reservetruppe gewesen. Die Postler haben ein ganz anderes Selbstverständnis, haben im Fußballjahr 2018 alles geschlagen, was sich ihnen in den Weg gestellt hat. Vier Siege gab es in Wellensiek (3:1), Asemissen (2:1) und Sende (5:3), dazu den Heimsieg gegen den TBV Lemgo. Die Konstanz ist bemerkenswert, gab es doch je zwei Siege gegen Schwer- und Leichtgewichte. Nun ist also der Fokus auf das Team aus dem Südosten von Gütersloh gerichtet. Grundmann weiß, dass dieser Kontrahent „schwer einzuschätzen ist“, ergänzt zudem korrekterweise: „Man weiß nicht, was aus der ersten Mannschaft herunterkommen wird.“ So hat seine Gegneranalyse ergeben, dass sich die U23-Auswahl nach der Winterpause im Ergebnisbereich verbessert hat, attestiert er dieser daher eine „gute Arbeit.“ Die Personallage bei den Postlern gestaltet sich als „sehr eng“, Enis Cömert (private Verpflichtungen), Philip Wichmann, Johann Felker (beide verletzt), Robert Fiorille (Gelbsperre nach der Fünften), Julien Will (New York-Urlaub) und Ingo Schmitz (angeschlagen) fallen neben den langzeitverletzten Schiprowski und Smithen aus. Daher wird es darauf ankommen: „Wir müssen hochkonzentriert und hochengagiert an diese Aufgabe herangehen“, soll dem Sportverein von Anpfiff an der Zugang in diese Partie verwehrt werden. Seine Mannschaft sieht er sicherlich geschwächt, weiß aber, dass genügend Potential vorhanden ist. Deshalb: Das Vertrauen in seine Mannschaft ist groß, glaubt er an einen Heimsieg, der insgesamt der fünfte Dreier in Serie sein würde. An der Pfeife: Carsten Müller.

 

TuS Asemissen vs. Schwarz-Weiß Sende SPIEL FÄLLT AUS

(ab). Bedeutsame Wochen sind es dieser Tage für den TuS Asemissen, letzten Sonntag der wichtige Sieg beim FC Türk Sport Bielefeld, nun kommt Schwarz-Weiß Sende, in der Tabelle nur knapp hinter dem TuS liegend. „Sonntag ist für uns ein wichtiges Spiel, in dem wir unseren Aufwärtstrend fortsetzen wollen“, benennt Lutz Höna ein klares Ziel. „Das wird bestimmt ein hochinteressantes Spiel“, vermutet er. Die Begründung: „Beide Mannschaften sind offensiv ausgerichtet.“ Mit einem Sieg würde Asemissen sogar die Abstiegsränge verlassen. Mehr Ansporn braucht es eigentlich nicht mehr. „Ich denke, hier wird die Tagesform entscheidend sein und die Mannschaft mit dem größeren Willen als Sieger vom Platz gehen“, hofft Höna, dass dies seine Mannschaft sein wird. Bis auf Dominic Pollakowski und den Langzeitverletzten, sowie Tim Ende, hinter dessen Einsatz noch ein Fragezeichen steht, kann Trainer Florian Müller auf einen „schlagkräftigen Kader“ zurückgreifen.

Was für den TuS Asemissen gilt, gilt für die Gäste noch umso mehr. Mit einem Spiel mehr liegt man hinter Asemissen auf Rang 17. „Ganz sicher“ ist dies laut Trainer Jürgen Prüfer ein richtungsweisendes Spiel, denn „uns hilft nur ein Sieg weiter.“ Prüfer geht aber selbstbewusst in dieses Duell: „Wenn wir die Leistung der letzten Wochen abrufen, ist das auch ganz sicher möglich.“ Ein „extrem umkämpftes Spiel“ erwartet der Coach, in dem „man einen kühlen Kopf bewahren muss.“ Marius Brummel fehlt wegen seiner fünften gelben Karte, darüber hinaus sind aber „alle Spieler am Start.“

Nico Glowatzki, Schiedsrichter in Diensten des TSV Sabbenhausen, pfeift die Begegnung, los geht es um 15 Uhr.

 

SC Bielefeld 04/26 vs. TSV Oerlinghausen

(ab). Der SC Bielefeld 04/26 gleicht in dieser Spielzeit einer Wundertüte. Man weiß nie, was man bekommt. So hat der SCB das Hinspiel dieser Begegnung beispielsweise klar mit 1:4 verloren, andererseits gibt es aber auch starke Siege wie in Wellensiek. Gegen den TSV will der SCB natürlich wieder seine Schokoladen-Seite präsentieren. SCB-Co-Trainer Michael Wöhrmann hat eine hohe Meinung über Oerlinghausen: „Die haben sich stabilisiert und spielen jetzt so, wie wir im Trainerteam das vor der Saison eigentlich erwartet hatten. Sie spielen einen guten, strukturierten Fußball und verfügen auch über gute Einzelspieler.“ Besonders auf Nils Engmann gilt es acht zu geben. „Nils Engmann ist immer für ein Tor gut und kann aus allen Lagen schießen und ist schnell“, gilt dies auch als Warnung an die SCB-Defensive. Wie das spielende Personal bei den Leineweberstädtern am Sonntag aussieht, steht noch nicht fest. Die Grippe ging um beim Tabellenfünften, das Training am gestrigen Abend war dahingehend aber sicher aufschlussreich. Wöhrmann geht aber davon aus, dass kein Spieler ausfällt, so dass „wir gegen Oerlinghausen versuchen, zu bestehen. Wir haben noch etwas gutzumachen aus dem Hinspiel, da mussten wir eine ärgerliche Niederlage einstecken, auch auf Grund des Schiedsrichters, der da für beide Seiten hanebüchen gepfiffen hat.“ Am Sonntag soll dann die Revanche gelingen.

Bei den Bergstädtern ist trotz zwei Niederlagen in diesem Jahr alles im Lot, der TSV geht auch die Aufgabe beim SCB selbstbewusst an. Milko Micanovic und seine Truppe wollen „gegen Bielefeld die Punkte holen, die wir gegen Kaunitz nicht geholt haben. Wir wollen nachlegen.“ Trainer Miron Tadic muss dabei auf Tolga Karaaslan verzichten, der mit einem Muskelfaserriss vorerst ausfällt. Doch es wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die dazu in der Lage ist, den Hinspiel-Erfolg zu wiederholen. „Wir haben gut trainiert“, berichtet Micanovic, dass man top vorbereitet ins Spiel geht.

Der Unparteiische Marcel Kowatsch kommt aus Paderborn und leitet das Spiel. Um 15 Uhr geht es los.

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