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Kreisliga C1 Lemgo

Spvg Bavenhausen – Jetzt spricht Al Fahad

Nun erklärt Stürmer Ali Al Fahad, wie es zur Trennung gekommen ist, warum er keine Zeit mehr zum Training hat und was er nun für Pläne und Ziele hat.

„Ich habe mir nie etwas zuschulden kommen lassen“

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Der Bericht über die Trennung von Goalgetter Ali Al Fahad und der Spielvereinigung Bavenhausen hat hohe Wellen geschlagen. Bisher hatten wir nur die Aussagen von der Spielvereinigung, in diesem Fall Stürmer Dominik Horstmann, der etwas zu den Hintergründen für das vorzeitige Aus des elffachen Torschützen gesagt hat. Nun möchte sich auch Al Fahad bei Lippe-Kick zu Wort melden. Unsere journalistische Sorgfaltspflicht gebietet es, auch den Gegenüber sprechen zu lassen.

Von Henning Klefisch

 

Einige Anschuldigungen kann der 29-Jährige nicht verstehen. „Ich habe nie gesagt, dass ich der King bin. Diese Worte sind von mir nie gefallen“, betont der Offensivmann, der seine Sicht der Dinge darstellen möchte. So befindet sich Al Fahad (Bild rechts) aktuell noch in Elternzeit (vom 15. September 2017 bis zum 12. April 2018), kann nicht mehr die nötige Zeit aufbringen, um am Trainingsbetrieb teilzunehmen. Er wohnt in Rinteln, rund 22 Kilometer von Bavenhausen entfernt, weshalb der Aufwand für die C-Liga einfach zu groß wäre. So möchte er lieber in der Nähe seines Heimatortes in Krankenhagen in der Kreisliga spielen. Er stellt klar: „Fragt meinen Ex-Verein Talle/Westorf. Ich habe mir auch da nie etwas zuschulden kommen lassen, habe mich integriert und meinen Job auf dem Spielfeld erledigt.“ Als Problem für seine Trainingsabstinenz in Talle/Westorf und Bavenhausen ist sein Job bei der Bundeswehr zu nennen, wo er seit 2015 arbeitet und häufiger an Übungen teilnehmen muss. „Der Trainer stellt die Mannschaft auf. Man gewinnt und verliert als Mannschaft“, möchte er verneinen, gesagt zu haben, dass er ein Spielrecht eingefordert hat. Zudem verrät er, dass er sich am 29. März 2018 online und schriftlich von den Mühlenkickern pflichtgemäß abgemeldet hat. Per WhatsApp hat er sich von seinen ehemaligen Teamkollegen verabschiedet, sich für die „schöne Zeit“ bedankt und den Ex-Mitspielen „viel Erfolg gewünscht“, sagt er bei Lippe-Kick. Sein Ärgernis: „Bis heute habe ich meinen Pass noch nicht erhalten.“

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