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Kreisliga C1 Lemgo

Vorberichte 29. Spieltag 17/18 C1 Lemgo

Schon vor der Saison ist in der untersten Kreisliga klar, dass einzig der Aufstieg ein wichtiges Thema ist. Wie auch vor der vorletzten Runde, zu der euch Lippe-Kick gewohnt umfassend einstimmt.

Kirchheide II braucht einen Punkt für den Aufstieg

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Seit Wochen pfeifen es die Spatzen von den Dächern und auch Lippe-Kick sah den TSV Kirchheide II schon im nächsten Jahr in der B-Liga. Klar, die Voraussetzungen sind auch weiterhin exzellent für eine direkte Rückkehr, aber noch benötigen die Meise-Jünger einen Zähler aus den kommenden beiden Spielen. Die Voraussetzung: Der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II gewinnt nur noch. Bereits ein Heimpunkt würde dem Primus aber gegen den FC Oberes Extertal II reichen.

Von Henning Klefisch

TSV Kirchheide II vs. FC Oberes Extertal II

„Hinsichtlich des Personals kann ich noch nicht allzu viel sagen“, räumt TSV II-Coach Julian Meise gegenüber Lippe-Kick ein. Meise erachtet den Kontrahenten vor allem im Offensivbereich als „recht gut.“ Der Trainer hat eine klare Forderung an sein Team: „Ich gehe fest davon aus, dass meine Jungs eine Reaktion auf die letzten beiden eher mageren Spiele zeigen werden, das Potential haben sie ohne Zweifel, die Konzentration muss allerdings wieder passen“, sind dies die Grundtugenden. FC Oberes Extertal II hat offenbar ein Faible für Schnapszahlen. Nach 22 Partien haben sie 33 Punkte geholt, was zu sieben Rang berechtigt. Nach dem aktuellen Stand werden die Extertaler morgen nicht ihre 23. Begegnung absolvieren.

 

FC Laßbruch/Silixen II vs. SG Bega/Humfeld II

Eine Steigerung gibt es für den FC Laßbruch/Silixen II im Vergleich zum Hinrundenspiel. Definitiv werden die Extertaler mehr als die damaligen sieben Spieler aufbieten können. FC II-Coach Marcel Bonte frohlockt bereits etwas glückselig: „Auf jeden Fall werden wir mit ein paar mehr Spieler antreten als in der Hinrunde.“ Der Tabellenletzte rechnet sich durchaus etwas aus, wenn Bonte sich vor Augen führt: „100 Prozent Kampf, 100 Prozent Leidenschaft und 100 Prozent als Team auf dem Platz, wollen wir dem Gegner alles abverlangen und das letzte Heimspiel vor heimischer Kulisse diese Saison unseren Fans ein gutes Spiel schenken“, ist die Wunschliste nicht gerade von geringer Natur.

Keine Veränderung gibt es in personeller Hinsicht bei den Dörentrupern. So sind einige Akteure verletzt, andere müssen in der Erstvertretung antreten. Den Kontrahenten aus dem Extertal charakterisiert Bega/Humfeld II-Coach Oliver Hunger als einen, der „hauptsächlich über den Kampf kommt.“ Mit folgender Methode möchte der Tabellensechste anders an dieses Spiel herangehen. „Wir werden versuchen, sie mit unseren spielerischen Mitteln zu bezwingen. Wir wollen unseren letzten beiden Spiele noch gewinnen“, hofft Hunger abschließend.

TuS Lüdenhausen II vs. FC Unteres Kalletal II

Es wird wohl erst kurz vor dem Spielbeginn feststehen, welche Akteure tatsächlich im Kader stehen. Lüdenhausen II-Spielertrainer Jan Rügge kündigt bei Lippe-Kick bereits voller Tatendrang an: „Wir wollen eine Reaktion zeigen gegenüber der letzten Partie und natürlich ein versöhnliches letztes Heimspiel haben.“ Man merkt: Die 0:6-Niederlage beim Nachbarn SG Kalldorf II wurmt ihn gewaltig.

Zum ersten Mal in dieser Saison geht es für Steffen Weiß in ein Spiel gegen den TuS Lüdenhausen II. Daher bezeichnet er den Kalletaler Nachbarn als „ein ungeschriebenes Blatt.“ Seine Teamkameraden haben das Hinspiel für sich entschieden und Weiß hofft auf die Wiederholung: „Das wollen wir natürlich in Lüdenhausen genauso sein.“ Als entscheidend für die Umsetzung erachtet er den „Willen, die drei Punkte zu holen.“ Ein kurzer Blick in den Rückspiegel hilft zur Manifestierung der eigenen Stärke, sind zuletzt doch mit dem TSV Kirchheide II und dem FC Oberes Extertal II (jeweils 2:1 gewonnen) zwei fußballerische Schwergewichte in die Knie gezwungen worden. Ein hoffnungsfroher Weiß: „Ich denke, wenn wir Lüdenhausen II unser Spiel aufzwingen, wird uns das sicher wieder gelingen!“ Bis auf ein, zwei Akteure wird Coach Dankwerth mit dem gleichen Kader wie zuletzt auflaufen.

FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen II vs. SpVg Bavenhausen

Trotz des 4:1-Sieges am vergangenen Mittwoch möchte sich FC SSW II-Coach Torsten Petri nicht in Sicherheit wiegen lassen: „Wir sind auf jeden Fall gewarnt“, kann er diese Anmerkung auch mit stichhaltigen Argumenten belegen. „Hätte Bavenhausen am Mittwoch seine Chancen besser genutzt, wäre es ein spannendes Spiel geworden.“ Daher fordert er von seiner Truppe eine Verbesserung der eigenen Defensivleistung, auch mehr Klarheit in den eigenen Aktionen wird erforderlich sein. Ein Punkt kann aber gerne wiederholt werden: „Offensiv wünsche ich mir die Leistung von Mittwoch. Das hat gepasst.“ Gegen die Kalletaler wird der Tabellenzweite die Rotationsmaschine ordentlich anwerfen lassen. Petri gewährt Lippe-Kick vertrauensvoll einen dezenten Einblick: „Die Kaderplanung ist noch nicht abgeschlossen, sieht aber gut aus bislang.“ Ergo ist für Dinkelbach klar, dass im Abschlussspiel vor heimischer Kulisse die volle Punktzahl eingefahren werden soll, „womit wir dann auch insgesamt den 2. Platz in der Tabelle absichern können. Das wäre super“, frohlockt der RSV-Coach.

RSV Schwelentrup vs. SG Kalldorf II

Im letzten Spiel im heimischen Bergstadion möchte der RSV Schwelentrup die Reserve der SG Kalldorf besiegen. Nach dem bitteren 1:2 zuletzt im Lokalderby bei der SG Bega/Humfeld II sitzt der Stachel bei den Grün/Weißen noch tief. RSV-Coach Norman Dinkelbach zeigt sich gewohnt pragmatisch, sagt deshalb: „Aber es nützt jetzt alles nichts und wir müssen und wollen noch die Saison gut ausklingen lassen.“ So wird er mit einem „starken Kader“ in das Abschlussheimspiel gehen. Jonas Boehmfeld und Igor Ribitsch feiern ihre Rückkehr, was mehr Offensivoptionen offeriert. Zugleich appelliert Dinkelbach auch an den Charakter seiner Schützlinge: „Natürlich hat meine Mannschaft noch einiges gut zu machen. Endlich mal wieder vernünftigen Fußball zeigen. Bis jetzt sind wir zu Hause immer eine Bank gewesen“, soll diese Heimstärke weiter anhalten. Um gegen den Tabellenachten aus dem Kalletal tatsächlich etwas Ertragreiches zu verbuchen, „muss sich meine Mannschaft mal wieder anstrengen“, so fordert. Der momentane fünfte Tabellenplatz betrübt ihn ein wenig, da er das eigene Potential höher ansiedelt. Sein Wunsch ist klar: „Ich hoffe noch, dass wir einen kleinen Endspurt noch hinlegen“, hilft ihm der Blick auf die jüngste Bilanz: „Bis jetzt sahen wir immer gut aus gegen Kalldorf II und konnten gegen unseren Gegner bis jetzt immer punkten. Aber ohne Fleiß keinen Preis“, bewirbt er sich eindrucksvoll für de Zahlung von drei Euro ins nimmersatte Phrasenschwein.

Der Saisonplaner hat es mit der SG Kalldorf II nicht gerade „gut gemeint“, haben die Kalletaler zum Abschluss gleich zweimal auswärts die Ehre. Angst hat der SG II-Coach Jens Rasche vor der Aufgabe RSV Schwelentrup keineswegs, erklärt er doch: „Der Gegner ist stark, aber wir sind gut drauf. Wir wollen sicher stehen und schauen, was vorne geht“, hat diese Taktik in der Rückrunde bereits mehrfach zum Erfolg geführt. Da gegen Ende der Serie die Personalsituation so mies ist, muss auch Rasche seine Fußballschuhe miteinpacken. Zahlreiche Korsettstangen fehlen. Trotzdem: „Wir werden uns aber nicht verstecken und es dem Gegner schwer machen“, so die Ankündigung von Rasche.

 

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