Connect with us

Kreisliga A Detmold

SV Di-Mo: L. Rethmeier mutiert zum Co-Trainer

Die letzte Zeit hat Lennart Rethmeier die chronisch neugierigen Lippe-Kick-Reporter mit frischen Informationen versorgt. Nun macht er den Co-Trainer.

„Ich wollte näher am Geschehen sein“

Kreisliga A Detmold (hk). Wie ein junger Hengst scharrte Lennart Rethmeier mit den Hufen. In den letzten zwei Jahren hat er notgedrungen – aber dennoch prächtig – die Pressearbeit geleitet. Ab dieser Serie wird er zusammen mit Chefcoach Sascha Weber das Trainerduo beim SV Diestelbruch/Mosebeck bilden. Ehrlich räumt er ein: „Es kam überraschend und spontan während der Sommerpause jetzt.“

Von Henning Klefisch

Die Sehnsucht ist bei Rethmeier gewaltig gewesen, wieder auf dem Platz sein fußballerisches Tagwerk zu vollziehen. „Ich wollte wieder mehr am Sportplatz und näher am Geschehen sein.“ Er räumt zudem mit einem Schmunzeln ein: „Ich bin einfach zu fußballverrückt.“ Nun ja, Fußball prägt sein Leben kolossal. Auch studientechnisch hat die mutmaßlich schönste Nebensache der Welt eine exorbitante Bedeutung bei ihm eingenommen. So schrieb er doch die Bachelor-Arbeit zusammen mit der TSG 1899 Hoffenheim und dem TSV 1860 München und der damit verbundenen 50+1-Regel.

Nach der Idee nicht lange gefackelt

Aktiv auf dem Spielfeld zu agieren, ist nach den zahlreichen Verletzungen und den Kreuzbandrissen utopisch. Daher folgt fortan das Coaching: „Jetzt mit 27 Jahren ist es als Co-Trainer in einer sehr jungen und motivierten Mannschaft, genau der richtige Einstieg. Als ich auf den Verein zugegangen bin, wurde nicht lange überlegt“, konnten sich alle Beteiligten relativ schnell mit dieser Idee anfreunden. Den langjährigen Chef Weber kennt er schon seit zahlreichen Jahren. Für Lennart Rethmeier (Bild rechts) ist fortan vor allem ganz entscheidend: „Ich möchte Erfahrungen sammeln und die Mannschaft so gut es geht voranbringen.“ Speziell im taktischen Bereich sollen zusammen einige interessante Dinge umgesetzt werden. Einige sehen den SV Diestelbruch/Mosebeck im erweiterten Favoritenkreis. Für Rethmeier steht mit dem FC Fortuna Schlangen, SuS Pivitsheide und dem TuS WE Lügde aber ein Trio noch perspektivreicher an der Spitze. Zunächst genießt folgendes Priorität: „Die neuen Spieler integrieren, ein echtes Team schaffen und dann über Spaß zum Erfolg kommen. Was am Ende dabei rumkommt, wird man sehen“, lässt er sich hier gerne positiv überraschen.

More in Kreisliga A Detmold

%d Bloggern gefällt das: