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Kreisliga C1 Lemgo

SpVg Bavenhausen – Gründe für das Ende

Mit der Spielvereinigung aus Bavenhausen hört nun die nächste Mannschaft vorzeitig auf. Hier haben wir den Bericht dazu.

Schulz-Abgang als Anfang vom Ende

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Und schon wieder hat sich eine Truppe aus der C1 Lemgo verabschiedet. Im Vergleich zu den Reserve-Teams aus Almena, Talle/Westorf und Bavenhausen gibt es nun eine Premiere: Die erste Mannschaft aus Bavenhausen wird es in der zukünftigen Saison nicht mehr geben. Der Grund ist identisch mit den „Vorgängern“. Es fehlt schlichtweg an Personal.

Von Henning Klefisch

 

Es ist durchaus überraschend, dass die Mühlenkicker ihre vorzeitige Demission bekanntgeben müssen. Immerhin haben sie in den letzten Spielzeiten „eigentlich recht erfolgreich gespielt und sind knapp am Aufstieg vorbei gerauscht“ (O-Ton: Dominik Horstmann), gehörte die Spielvereinigung doch stets zu den stärksten Teams der gesamten Spielklasse. Als Anfang vom Ende ist der Abgang der Schulz-Brüder zu konstatieren. Im Sommer 2017 sind der Fänger und der Abwehrgigant brüderlich zum Detmolder A-Ligateam SuS Pivitsheide gewechselt. Das Problem aus Sicht von Horstmann: „Um Ersatz wurde sich nicht richtig gekümmert, was meiner Meinung nach ein Fehler war.“

 

Keine Einigung mit Lüdenhausen und Talle/Westorf

Ein weiteres nicht zu unterschätzendes Manko war, dass die Truppe nach der fehlenden Kompensation gespalten gewesen ist, dadurch auch das Interesse der einzelnen Spieler deutlich gesunken ist. Nachdem immer mehr Abmeldungen für diesen Sommer eingetrudelt sind, fehlte es grundlegend an Masse zur Meldung einer Truppe. Interessantes verrät Dominik Horstmann (Bild rechts) zu den weiteren Plänen: „Eine Fusion ist angeblich aus finanziellen Gründen nicht zustande gekommen, obwohl es wohl zwei Interessenten für eine SG gab.“ So konnte mit dem TuS Lüdenhausen keine Einigung erzielt werden. Anders hat sich dies bei der Spielgemeinschaft aus Talle/Westorf dargestellt. „Talle/Westorf war wohl bereit, aber aus finanziellen Gründen hat Bavenhausen das wohl nicht gemacht.“

 

Mehr Engagement vom Vorstand

Zwei Runden vor dem Serienende hat die Mannschaft in einer Sitzung erfahren, dass eine Truppe künftig nicht mehr eigenständig agiert. Stattdessen sollten Gespräche bezüglich einer möglichen SG intensiviert werden. „Mitte Juni herrschte dann endgültig die Klarheit, dass eine Umsetzung nicht realisierbar ist. Solange hat vom Vorstand niemand was zu uns gesagt und somit haben sich die meisten einen neuen Verein gesucht“, erklärt Horstmann gegenüber Lippe-Kick. Zugleich übt er auch dezente Kritik: „Ich finde es traurig, dass der Vorstand sich so wenig gekümmert hat. Das ist nicht nur meine Meinung. So denkt jeder Spieler beziehungsweise Ex-Spieler von Bavenhausen“, liefert er hier einen Einblick.

 

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