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Bezirksliga Staffel 3

TSV Horn – Rang neun soll nur der Anfang sein

Der TSV Horn hat sich für die kommende Saison viel vorgenommen. Manager Ender Ünal sagt bei Lippe-Kick, dass man sich weiter verbessern will.

Ünal: „Punkte fallen nicht vom Himmel“

 

Bezirksliga 3 (ab). Rang neun in der abgelaufenen Saison ist das beste Resultat, das der Türkische SV Horn jemals einfahren konnte. Doch man will sich nicht auf dem Erfolg ausruhen. Im Gegenteil. Die Sommerpause hat man genutzt um den Kader zahlreich zu verstärken. Neun neue Spieler haben den Weg zum TSV gefunden und mit Ufuk Basaran hat man auch einen neuen Coach. Lippe-Kick hat mit Manager Ender Ünal gesprochen.

 

Euer Kader wurde mit einigen Spielern verstärkt, neun Spieler sind hinzugekommen. Welchen Eindruck machen die Neuzugänge auf dich?

Ender Ünal: „Es ist noch zu früh um zu sagen, wie die neuen zum Team passen oder wie sie drauf sind. Wir haben erst zwei Spiele gehabt und zehn Einheiten, aber ich sehe nur lachende Gesichter, es macht allen Spaß, das ist die Hauptsache. Ich hoffe und bin optimistisch, dass es gut laufen wird. Es ist eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Leuten, vor allem viele aus den eigenen Reihen. Das ist wichtig.“

Wer sind deine Favoriten auf den Aufstieg?

„Meiner Meinung ist, dass in dieser Staffel jeder an einem guten Tag jeden schlagen kann. Aber ich glaube, es wird ein Rennen unter drei bis fünf Teams. Meine Favoriten sind natürlich Neuenbeken, Post TSV Detmold, Heide-Paderborn, Nieheim und als Geheimfavoriten sehe ich Atteln oder Dringenberg. Es ist im Allgemeinen eine sehr, sehr dichte und starke Liga, genauso können auch alle absteigen.“

Platz neun in der letzten Saison war für euch ein historisch starkes Resultat, besser ward ihr noch nie. Dazu kam der Sieg im Detmolder Kreispokal. Welche Ziele habt ihr euch für die kommende Saison gesetzt?

„Unser Ziel ist es, besser als letztes Jahr abzuschließen. Ich würde mich mal über eine gelungene Hinrunde freuen, denn wir als südländisches Team haben immer eine schlechte Vorbereitung, wegen Urlaub, weil die Jungs für drei oder vier Wochen runterfliegen. Die Flüge sind weit und teuer. Das ist auch immer der Grund, warum wir immer eine schlechte Hinrunde spielen. Um dem vorzubeugen haben wir uns in der Breite vergrößert. Das heißt nicht, dass die Punkte vom Himmel fallen. Denn eins habe ich in den Jahren gelernt, Erfolg kann man nicht erzwingen. Das Ganze muss in allem passen. Das fängt beim Vorstand an und hört bei Spielern, Trainern und sogar den Fans auf. Es muss ein gutes und einheitliches Team werden. Daran arbeiten wir und versuchen junge Leute ranzuholen.“

Der Pokalsieg wird mit der Teilnahme am Westfalen-Pokal belohnt, das ist das erste Highlight der Saison. Ihr trefft auf den Westfalenligisten SC Neheim. Wie groß ist die Vorfreude?

Die Saison beginnt für den TSV Horn am 12. August mit dem Auswärtsspiel bei den SF DJK Mastbruch. Am 23. August steigt dann das Westfalenpokal-Spiel gegen den SC Neheim. Das erste Duell mit dem Post TSV Detmold findet am 4. November statt.

„Der Westfalen-Pokal ist ein Highlight, natürlich. Gegen einen Westfalenligisten zu spielen ist was Besonderes. Wir hatten schon Borussia Dortmund im Meisterjahr mit Kloppo da. Das ist zwar nicht zu vergleichen, aber wir freuen uns, dass wir es geschafft haben. Zu wissen, dass wir letztes Jahr die beste Mannschaft im FuL-Kreis Detmold waren, macht uns stolz und ehrgeizig. Ich hoffe an dem Tag auf zahlreiche Fans und natürlich habe ich mich mit Neheim beschäftigt. Es ist eine harte Nuss, waren Siebter in der letzten Saison in der Westfalenliga. Das ist ein Kaliber zu hoch für uns, aber wir haben nichts zu befürchten, können nur gewinnen, auch an Erfahrung und Praxis.“

Auch in der Liga gibt es ein Highlight, der Post TSV Detmold kommt in eure Staffel. Freut ihr euch auf die Derbys?

„Ich freue mich riesig auf das Derby gegen Post, es ist immer was Besonderes gegen Brokmann und Michi und die Jungs zu spielen. Die machen richtig gute Arbeit und wollen unbedingt in die Landesliga. Schade, dass Jerxen-Orbke nicht auch dazugekommen ist, womit ich zu 100 Prozent gerechnet hatte.“

Vielen Dank und alles Gute für die Saison.

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