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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 2. Spieltag 18/19 B Detmold

Spieltag zwei bietet wieder viel spannendes. Los geht es bereits um 12:30 Uhr in Augustdorf. Der letzte Anpfiff ertönt um 15:30 Uhr bei der SG Sabbenhausen/Elbrinxen.

Wer kann nachlegen? – Wer holt die ersten Zähler?

Kreisliga B Detmold (ab). Gleich sieben Teams konnten am ersten Spieltag gewinnen, nur eine Partie endete Unentschieden. So gibt es an diesem Spieltag auch für sieben Teams die Möglichkeit, perfekt in die Saison zu starten. Der CSL Detmold will nach seiner Elf-Tore-Gala am ersten Spieltag nun nachlegen, hat mit TuRa Heiden II erneut einen Aufsteiger als Gegner. Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II will gegen Oesterholz/Kohlstädt beweisen, dass man sich von der Pleite gut erholt hat. Oben dran bleiben will auch die SG Sabbenhausen/Elbrinxen, die im Top-Spiel den BSV Müssen zu Gast hat. Mit Siegen gestartet sind auch Klüt/Wahmbeck und Eichholz/Remmighausen, die sich nun gegenüberstehen. Auch Falkenhagen konnte am ersten Spieltag überraschend gewinnen, trifft nun auf den Hakedahler SV. Die ersten Punkte wollen die SG Belle/Cappel (beim FSV Pivitsheide) und die SG Istrup/Brüntrup, die auf den ebenfalls punktlosen SC Augustdorf trifft, einsammeln. Auf den ersten Sieg hoffen ebenfalls die Reserve-Mannschaften des FC Augustdorf und des SuS Pivitsheide.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf II vs. SuS Pivitsheide II

(hk). In einem echten Torfestival verlor der FC Augustdorf II sein Auftaktspiel beim TuS Eichholz/Remmighausen mit 3:4. Nun wünscht sich Sandhasen-Fänger Raphael Kampmeier: „Wir wollen die Niederlage aus dem ersten Spiel schnell aus den Köpfen kriegen“, will man sich mit negativen Schwingungen nicht mehr herumschlagen. Schließlich haben sich die Sennestädter für diese Saison einiges auf die To-do-Liste geschrieben, möchten nicht direkt der berühmten Musik hinterherlaufen. „Wir wollen nicht am Anfang alles verzocken“, wünscht sich Kampmeier. Bereits in der vergangenen Saison gab es gegen die Pivitker keine Duelle, die gut für Geist und Seele der Augustdorfer waren, erinnert sich der Goalie doch: „Sie waren unangenehm zu spielen. Aber“, so wird sein Kampfgeist offensichtlich: „Unser Heimspiel werden wir auf keinen Fall abgeben wollen.“

„Wir erwarten einen richtig schweren Gegner. Augustdorf II ist für mich die Mannschaft, die ich am ehesten für den Aufstieg einschätze“, so lobt SuS II-Coach Sören Müller den anstehenden Kontrahenten vom Schlingsbruch. Trotz der zahlreichen „Brocken“, die seine Truppe aus dem Weg räumen muss, schätzt er die Augustdorfer als die „stärkste Mannschaft“ ein, erhebt Müller den FCA II zum Topfavoriten auf den Aufstieg. Möglichst lang möchten die Kicker aus dem westlichen Teil von Detmold ohne Gegentor überstehen, hoffen auf ähnlich viele Abschlussaktionen wie gegen den Hakedahler SV, ein Spiel, was mit einer Punkteteilung endete. „Vielleicht werden wir unterschätzt und landen den Lucky Punch“, wäre dies ganz nach Müllers Gusto. Schon ein Punktgewinn würde ihn erquicken, dennoch unterstreicht er: „Ich traue meiner Mannschaft zu, dass sie gewinnt.“ Grund für seinen Optimismus ist die hervorragende Trainingswoche. „Auch gegen Augustdorf wollen wir Punkte sammeln“, soll trotz der Stärke des Gegners keine Furcht vorherrschen.

Um 12.30 Uhr wird Referee Michael Tautz für die Spielleitung am Schlingsbruch zuständig sein.

 

TuRa Heiden II vs. CSL Detmold

(ab). Für den Aufsteiger kommt es zu Saisonbeginn knüppeldick. Erst muss man zum BSV Müssen, dann kommt CSL Detmold, einer der „Aufstiegsfavoriten“, wie Trainer Andreas Reil den Gegner einstuft. „Ein ganz starker Gegner. Durch die Rückkehrer vom Post TSV Detmold haben sie natürlich mehr Qualität in der Mannschaft“, schwingt in seinen Worten viel Respekt mit. „Wir wollen natürlich versuchen die gleiche Leistung zu bringen die wir am Sonntag gegen Müssen gebracht haben“, ist der Aufsteiger gut in die Saison gekommen, allerdings ohne Punkte mit nach Hause zu nehmen. Reil hat am Sonntag einige Ausfälle zu beklagen. Daniel Sick, Tim Grothe, Dennis Plöger und Jonas Zerwe fallen aus, Keeper Jan Heidebrecht weilt im Urlaub. Aber „natürlich wollen wir versuchen das erste Heimspiel zu gewinnen. Ganz klipp und klar, auch, wenn es sehr, sehr schwer wird.“

Auf den zweiten Sieg im zweiten Spiel hofft CSL Detmold, die mit ihrer Gala am letzten Sonntag Eindruck hinterlassen haben. „Wir erwarten wie schon gegen SG Hiddesen/Heidenoldendorf II einen starken Gegner, der mit Sicherheit auch uns das Leben versuchen wird schwerzumachen“, hat Betreuer Alfred Leingang großen Respekt vor dem Gastgeber. „Nachdem uns der Auftakt gegen einen ähnlichen Gegner bereits gelungen ist, hoffen wir, dass uns dies auch im Spiel gegen TuRa Heiden II gelingt“, will man diesmal versuchen „die Fehler, die im letzten Spiel gemacht wurden, zu vermeiden und von Beginn an hellwach zu sein.“ Wie schon am Sonntag werden auch diesmal einige Spieler aufgrund der Urlaubszeit oder krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stehen, „dennoch haben wir insgesamt einen starken Kader und jeder in der Mannschaft ist heiß darauf eingesetzt zu werden.“

Hüseyin Igrek heißt der Unparteiische für diese Partie, um 13 Uhr ist Spielbeginn.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Wie präsentiert sich die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II nach der am Ende doch heftigen Klatsche gegen CSL Detmold? „Nach dem 3:11 wollen wir natürlich einiges wiedergutmachen“, so Trainer Michael Blanke. Das wird aber „auch gegen Oesterholz nicht einfach werden, die ja nun ihr erstes Spiel klar gewonnen haben.“ Blanke erinnert daran, „dass wir ein Aufsteiger sind und ein schwieriges Auftaktprogramm haben. Man müsse jedoch keine Angst haben, „sollten wir das ganze Spiel so gut spielen wie die erste Halbzeit gegen CSL.“ Da Blanke am Sonntag vier Stammspieler fehlen, wird man „mal sehen, was der Sonntag so bringt.“

Mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein gehen die Sportfreunde diese Partie an. „Alles andere als drei Punkte wäre eine Enttäuschung“, sagt Tim Büker vor dem Gastspiel in Heidenoldendorf. Er rechnet mit einer „eher abwartenden Mannschaft, die sich auf die Defensive einstellt.“ Nachdem die Sportfreunde ihre Urlauber wieder im Mannschaftkreis begrüßen konnten, kann man, abgesehen von zwei Verletzten, in voller Mannschaftsstärke aufschlagen.“

Rudi Brunke ist für die Spielleitung zuständig, um 13 Uhr pfeift er die Partie an.

 

SV HW Falkenhagen vs. Hakedahler SV

(ab). Beim SV HW Falkenhagen ist die Lust auf einen Traumstart groß. Der FSV Pivitsheide konnte bereits mit 3:1 geschlagen werden, nun versucht der Hakedahler SV, die Punkte aus Falkenhagen zu entführen.

„Es wird schwierig, da Falkenhagen sehr stabil ist“, sagt HSV-Kicker Cano Igrek aber. Am Ziel hält man dennoch fest: „Wir haben uns fest vorgenommen dort drei Punkte zu holen.“ Konrad und Luca Maca werden bei dem Vorhaben allerdings nicht mitwirken können. Da die Mannschaft sonst aber vollzählig ist, ist Igrek guter Dinge, „dass da drei Punkte zu holen sind.“

Um 15 Uhr ist Anstoß, Wilhelm Panhorst leitet das Spiel.

 

FSV Pivitsheide vs. SG Belle/Cappel

(ab). Fehlstart vermeiden heißt es für den FSV Pivitsheide, der in Falkenhagen überraschend Punkte lassen musste. „Am Sonntag müssen wir auf jeden Fall unsere Chancenverwertung vernünftig ausnutzen“, fordert Jürgen Bolinger, „sonst geht es genauso wie letzte Woche aus.“ Die Vorbereitungswoche auf das Spiel lief gut: „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert und gehen mit starkem Selbstbewusstsein ins Spiel.“ Ebenfalls positiv: „Wir haben für das Spiel fast den gesamten Kader zur Verfügung. Zudem ist es das erste Spiel vor eigener Kulisse und wir wollen unseren Zuschauern schönen Fußball bieten.“

„Als Aufsteiger wünscht man sich ein leichteres Startprogramm“, sagt SG-Coach Timo Welsandt angesichts des Auftaktprogramms mit Spielen gegen Sabbenhausen/Elbrinxen und den FSV Pivitsheide. „Pivitsheide ist einer der Favoriten auf den Aufstieg, gerade zuhause auf ihrem super Kunstrasenplatz werden sie richtig Gas geben“, hat er vom Gastgeber eine hohe Meinung. Ähnlich wie der FSV, muss auch seine SG „versuchen, an unserer Chancenverwertung zu arbeiten, dann ist für uns gegen jeden Gegner etwas drin.“ Fehlen werden der SG Belle/Cappel am Sonntag verletzungsbedingt Matthias Schulze-Terhan und Louis Hilker. „Dafür ist unser Sturmtank Willi Bussemeier dabei, das heißt für Pivitsheides Abwehr warm anziehen“, freut sich Welsandt über die Rückkehr des Goalgetters.

Auch an der Oerlinghauser Straße ertönt um 15 Uhr der Anpfiff, Rudolf Gallmann ist der Unparteiische dieser Partie.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. SC Augustdorf

(ab). Das 2:6 bei den SF Oesterholz/Kohlstädt soll nach Wunsch von Trainer Roy Wangert „ein Ausrutscher gewesen sein.“ „Wir haben das Spiel analysiert und zu den Akten gelegt“, wird der Blick nur noch nach vorne gerichtet: „Sonntag wird neu gestartet und wir möchten unseren Fans einen besseren Fußball zeigen.“ Wangert hat gute Gründe, das zu sagen: „Die Mannschaft hat im Training gut gearbeitet und ist gewillt gegen Augustdorf den Sieg zu holen.“ Als Absteiger ist der SCA für Wangert schwer einzuschätzen, hinzu kommt der Umbruch des Teams. „Auch das erste Spiel, was ich so gelesen habe, verrät nicht viel“, gilt für die SG ohnehin nur eines: „Wir spielen zuhause und wollen unser Spiel durchbringen.“

Auch SCA-Trainer Alban Bela weiß über Istrup nicht viel. Zwei Dinge sind ihm aber bekannt: „Die spielen seit Jahren zusammen und haben genauso wie wir am ersten Spieltag auswärts verloren.  Und ich denke bzw. ich weiß, dass es ein sehr schweres Spiel auf einem schwer bespielbaren Platz wird.“ Bela wird seine Mannschaft offensiv ausrichten: „Wir wollen unser Spiel machen. Wir hatten letzte Woche gute Ansätze. Ein Manko hatten wir, unsere Chancenverwertung, die wollen diese Woche natürlich verbessern.“ Die Personallage beim SC Augustdorf ist unverändert. Zwei Urlauber kommen rechtzeitig für das Spiel am Sonntag zurück. Bitter: Torwart Jan Hanning hat sich am Fuß einen Kapselriss zugezogen und fällt fünf Wochen aus. „Aber wir sind zum Glück mit drei Torhütern in die Saison gegangen“, wird es für Hanning guten Ersatz geben. „Wir wollen unbedingt punkten, das ist für meine Jungs sehr wichtig und besonders für das Selbstvertrauen der jungen Kicker.“

Auch in Brüntrup ist um 15 Uhr Anstoß, Martin Hoischen wird die Partie leiten.

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(ab). Nach dem Coup am ersten Spieltag gegen den SC Augustdorf hat die SG Klüt/Wahmbeck Blut geleckt. Lars Stöffgen vermutet aber: „Sonntag gegen Eichholz wird ein ganz anderes Spiel als gegen Augustdorf.“ Der TuS ist „schwer einzuschätzen, allerdings sind wir gut vorbereitet und wollen die Punkte am heimischen Platz behalten.“ So wird es auch diesmal wohl „ein knappes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden.“

Auch TuS-Coach Jan Eskuchen tut sich schwer, den Gegner einzuschätzen, „da dort ja schon einiges an Personal gewechselt ist.“ Grundsätzlich will man sich eh auf sich selbst konzentrieren und nichts vom Gegner abhängig machen. „Wenn wir unsere Einstellung vom letzten Sonntag erneut abrufen und weiterhin so geschlossen als Team auftreten, bin ich der festen Überzeugung, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können.“ So klingt Selbstbewusstsein. An der Personalsituation wird sich beim TuS „nichts großartig tun, unsere Verletzten fallen leider weiterhin aus.“ So ist bei Marco Barkowski nicht abzusehen, wann er wieder fit ist. Frühestens aber erst zur Rückrunde. Hinzu gesellen sich Marco Stuckenschneider, Andreas Schneider, Christopher Jabs, Lars Wiens. Die Liste könnte noch weiter fortgeführt werden. Hinter Jannik Rother steht noch ein Fragezeichen, „der hat Tennis.“

Los geht es um 15 Uhr unter der Leitung von Wolfgang Kott.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. BSV Müssen

(ab). SG-Coach Sven Großmann stapelt vor dem Heimspiel gegen den BSV Müssen tief: „Müssen ist der absolute Favorit, wir mit unserer jungen Mannschaft müssen alles geben, um gegen Müssen zu bestehen“, bezeichnet er den BSV als „Aufstiegsaspirant Nummer Eins.“ Seine Mannschaft hat „nichts zu verlieren“ und geht deshalb frei von Druck in das Spiel. „Meine Jungs werden alles geben was sie haben“, verspricht Großmann. „Und dann gucken wir was dabei rumkommt.“ Personell kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. „Wir versuchen natürlich auch was Zählbares zu erreichen. Gerade zuhause sind wir unseren Zuschauern was schuldig von der letzten Saison“, hat man die treuen Anhänger in der letzten Spielzeit nicht unbedingt verwöhnt.

BSV-Kicker Pascal Swoboda schätzt: „Sabbenhausen hat das erste spiel mit 5:1 gewonnen, was deutlich mehr Selbstbewusstsein aufwirft als ein knapper 1:0-Sieg“, den sein BSV gegen Heiden II einfahren konnte. „Trotzdem kann man Sabbenhausen schlecht einschätzen, weil sie einige Abgänge zu verkraften hatten“, so Swoboda weiter. Mit dem eigenen Spiel war man letzten Sonntag nicht zufrieden: „Wir wollen in diesem Spiel einiges besser machen als am letzten Sonntag und natürlich nicht den weiten Weg ohne drei Punkte zu entführen auf uns nehmen.“ Er erinnert sich gerne zurück an die letzte Saison: „Wenn wir an die Leistung von letzter Saison in Sabbenhausen anknüpfen können, wird es wieder ein gutes Spiel werden mit hoffentlich positivem Ende für den BSV.“ Schließlich konnte man in der letzten Spielzeit beide Partien für sich entscheiden. Verzichten muss der BSV am Sonntag auf Lucas Kramer und Max Habernoll, die verletzt sind und auf Thorben Pöhl und Mika Berhorst, die sich im Urlaub befinden.

Auf dem Isenberg Sportplatz startet man erst um 15:30 Uhr. Sebastian Termöllen ist der Leiter dieser Begegnung.

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