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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 3. Spieltag 18/19 A Detmold

Die wichtigen Informationen vor dem dritten Spieltag in der englischen Woche hat Lippe-Kick hier für euch parat. Wir haben alle Stimmen. Reinschauen ist erlaubt.

Spitzenteams mit Heimderbys

Kreisliga A Detmold (hk). So richtig regenerieren können 14 der 16 Teams in der A Detmold nicht. Einzig das Spiel zwischen dem SC Türkgücü Detmold und dem TuRa Heiden fällt wegen der Unbespielbarkeit des Platzes aus. Ansonsten sind alle Teams in der heutigen dritten Runde mit von der Partie. Drei Teams haben bis dato eine weiße Weste mit sechs Punkten aus zwei Spielen. Fortuna Schlangen möchte im Heimspiel gegen die SF Berlebeck/Heiligenkirchen diese ebenso weiter unbefleckt lassen wie SuS Pivitsheide und TuS WE Lügde in den Heimderbys gegen die Aufsteiger aus Hörste und Brakelsiek/Wöbbel.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). Im Vergleich zu den vorherigen Spielen verschlechtert sich die Personalsituation beim TuS Horn-Bad Meinberg weiter. Einzig Sergio Frey kehrt zurück. Dafür fehlt aber auch ein angeschlagenes Duo aus dem siegreichen Spiel beim Post TSV Detmold II (2:0). Mit exakt elf Akteuren geht er in das Spiel gegen die alten Bekannten aus Hiddesen/Heidenoldendorf, was es vor exakt einer Woche im Pokal bereits gegeben hat (0:2-Niederlage). Da es im Waldstadion in Bad Meinberg kein Flutlicht gibt, haben sich beide Teams dafür entschieden, die Partie eine halbe Stunde nach vorne, auf 19.00 Uhr zu verschieben. Immerhin hat TuS-Trainer Richard Soethe in diesem Spiel wichtige Erkenntnisse gesammelt. Soethe ist gewohnt ehrlich, wenn er sagt: „Im Amateurbereich sind Wochenspiele eben nicht immer sehr glücklich, aber es gibt sie nun und wir werden uns der Herausforderung stellen.“ Was bei Soethe aber auf so viel Gegenliebe wie eine intensive Wurzelbehandlung stößt: „Ich finde die Ansetzungen in der Woche eh schon fraglich und warum am Dienstag?!“, hat er einen Alternativvorschlag direkt parat: „Man kann Wochenspieltage auch im Sinne der Erholung der Spieler (Amateure wohlbemerkt) an einem Mittwoch oder Donnerstag ansetzen und nicht am zweiten Tag nach einem Spieltag.“ Er gibt sich überzeugt, ebenso wie das Team Lippe-Kick, dass keine Bundesligamannschaft mit einem ausreichend besetzten und fitten Kader es mitmachen würde, zwei Tage später wieder einzugreifen. Man mag sich Bayern München Grande mit hochrotem Kopf vorstellen, wie er polternd der DFL-Führung verbale Ohrfeigen versetzt, weil seine Mannschaft am Sonntag und Dienstag antreten muss. Im Fall des Proficlubs ist dies zum Glück nur ein böser Traum.

„Vom souveränen 2:0-Pokalsieg können wir uns heute nichts mehr kaufen“, weiß SG-Coach Markus Rüschenpöhler. Immerhin ist der Ligaalltag mit dem Pokal nicht zu vergleichen, zudem wird auf dem ungewohnten und unebenen Naturrasen gespielt, agiert Hiddesen/Heidenoldendorf doch meist auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf. Die wichtigste Änderung für Rüschenpöhler: „Der TuS hat gestern mit dem 2:0-Sieg bei einem auf dem Papier starken Post TSV Detmold II ein Ausrufezeichen gesetzt“, rechnet er damit, dass die Kurstädter dadurch tüchtig Selbstvertrauen getankt haben bei ihrer Rückkehr in die Erfolgsspur. Rüschenpöhler stellt sich darauf ein, dass die Hausherren zunächst die Priorität auf die Verteidigung legen und im Umschaltspiel für Torgefahr sorgen möchten. Daher wird es für den aktuellen Tabellenvierten darauf ankommen, das Spiel breit zu machen, in den Rücken der gegnerischen Abwehr zu kommen, sich durch das Mittelfeld durchzukombinieren, um zu Abschlusssituationen zu kommen. Auf einige wichtige Spieler muss die Gästetruppe aus beruflichen und privaten Gründen verzichten.  „Wir haben zum ersten Mal in dieser Saison eine sehr dünne Personaldecke und müssen schauen, wer auf dem Platz steht“, vertraut er dennoch der Qualität seiner Mannschaft. Ergo: „Ich erwarte einen harten Fight. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, wollen aber die drei Punkte mitnehmen“, rechnet er mit hochmotivierten Hausherren.

Um 19.00 Uhr an der Pfeife im Waldstadion zu Bad Meinberg: Referee Sebastian Fischer.

 

SuS Pivitsheide vs. RSV Hörste

(hk). Einen hehren Vergleich zieht Florian Sieweke, der neue Co-Trainer des SuS Pivitsheide: „Durch die Wochenspieltage weht ein kleines bisschen Champions League durch die Kreisliga.“ Dem Nachbarverein RSV Hörste, der aus zwei Spielen manierliche vier Punkte geholt hat. Sieweke spricht über den Liganeuling voller Hochachtung: „Sie haben dadurch den Eindruck eines würdigen Aufsteigers bestätigen können.“ Ein weiterer Aspekt, der seine Laune spürbar hebt: „Durch die Ortsnähe der beiden Teams erwarten wir ein bisschen Derbyfeeling auf und neben dem Platz und zwei Mannschaften, die sich nichts schenken werden“, kann mit einer stattlichen Kulisse an der Hebbelstraße gerechnet werden. Nach einem gelungenen Saisonstart mit vier Zählern aus zwei Partien kündigt Sieweke an: „Wir werden versuchen, unser Spiel zu spielen und durch Konzentration und Griffigkeit von Beginn an keinen Zweifel an unserem Vorhaben, die drei Punkte am heimischen Platz zu behalten, aufkommen zu lassen.“

Kevin Leps, Leader des RSV Hörste, schwärmt vom kommenden Kontrahenten: „Pivitsheide ist für mich Mitfavorit, wenn es um den Aufstieg geht.“ Der Grund für seine hohe Meinung: „Sie haben sich sehr gut verstärkt und sind eine echt gute Truppe.“ Über den Kampfgeist wollen sie in die Partie finden, dabei für den Favoriten zu einem Ärgernis werden, möglichst lang kein Gegentor kassieren. Und: „In den richtigen Momenten da sein“, so die Hoffnung von Leps.

Felix Wittreck agiert ab 19.15 Uhr an der Hebbelstraße in Pivitsheide als Spielleiter.

 

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TSV Rischenau

(hk). Mit dem Punktgewinn beim TuRa Heiden sieht sich Co-Trainer Lennart Rethmeier auf dem richtigen Weg. Nun kündigt er für den SV Diestelbruch/Mosebeck an: „Heute Abend wollen wir dann wieder auf unserem Teppich richtigen Fußball spielen“, werden die Platzverhältnisse deutlich besser als in der Rotenbergkampfbahn sein. Die Ausfallliste wird nicht wirklich geringer. Auch ein Ausfall von Timo Schiewe droht. Er hat sich im gestrigen Spiel eine Zerrung zugezogen. Definitiv wird Gianni Bovino ausfallen. „Wir wollen ganz klar die ersten drei Punkte einfahren“, so wünscht sich Rethmeier im Lippe-Kick-Gespräch.

Nach der „unglücklichen“ (O-Ton: TSV-Obmann Sebastian Tunke) 1:2-Heimniederlage auf dem Sportfest gegen SuS Pivitsheide möchte der TSV Rischenau sich nicht allzu lange damit beschäftigen. „Keine Zeit zum Wundenlecken.“ Tunke befürchtet bereits: „Es wird sicher nicht leichter, auch wenn Diestelbruch/Mosebeck ähnlich schlecht gestartet ist wie wir.“ Entscheidend wird sein, dass die fittesten elf Akteure mitspielen können, drohen auch wieder einige Ausfälle aus beruflichen Gründen. „Ich hoffe auf das erste Erfolgserlebnis“, erklärt Tunke nach null Punkten aus zwei Spielen.

Stefan Wattenberg ist ab 19.30 Uhr an der Pfeife auf dem Kunstrasenplatz im Dörenwald-Stadion.

 

Blomberger SV vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(ab). Zwei Unentschieden zum Auftakt sind höchstens ok, mehr aber auch nicht. Immerhin ist man noch ungeschlagen. Ohne Pause geht es nun in den dritten Spieltag. Zeit zum Training bleibt keine, „das bietet aber auch die Möglichkeit etwas zu verbessern, sprich den ersten Dreier einzufahren“, sieht Mike Winkler das Positive. Positiv ist auch, dass sich die Personalsituation allmählich entspannt. Jakub Zejglic und Daniil Rjabokin kehren nach fünfwöchiger Pause zurück, ob sie aber direkt starten, entscheidet sich erst noch. Ausfallen wird hingegen wohl Jannik Wiegräbe, der sich in Heidenoldendorf „mehrere Blutblasen gelaufen hat.“ Winkler analysiert: „Kachtenhausen hat ähnlich wie wir einen mäßigen Start hingelegt und wird versuchen die ersten Punkte zu holen.“ Man freut sich auf das Wiedersehen „mit den Coaches Roßblatt, Pieper und den Spielern Nord und Pius Nana.“ Als Nachteil könnte sich erweisen, „dass sie uns natürlich im Detail kennen.“ Aber „unabhängig davon wollen wir die drei Punkte am Platz behalten, müssen dann aber unnötige Fehler abstellen und in der Offensive effektiver werden.“

Für die SG geht es nach dem 1:6 in Heidenoldendorf gegen „meinen Ex-Verein nur um Schadensbegrenzung“, so Manuel Roßblatt. Fehlen werden ihm aber ausgerechnet die drei Ex-BSV-Kicker, auf deren Wiedersehen man sich auf Seiten der Hausherren so gefreut hat. „Das kann unser Kader qualitativ momentan nicht auffangen“, geht der Coach mit dem Wunsch ins Spiel, „dass wir defensiv besser arbeiten und den Gegner nicht allzu große Lücken anbieten.“ Die Hausherren schätzt er hoch ein: „Blomberg ist, wenn alle Spieler einsteigen, eine gute Mannschaft und wird sich um Platz fünf einreihen.“ Was das Spiel angeht stapelt Roßblatt sehr tief: „Wir sind momentan sehr stark von Verletzungen und Krankenständen geplagt und müssen gucken, dass wir da durchkommen. Ich freue mich aber auf alte Freunde, auch, wenn es eine aussichtslose Situation für uns ist.“

Ob die Situation tatsächlich so aussichtslos ist, oder ob die SG für eine Überraschung sorgen kann, zeigt sich ab 19:30 Uhr. Geleitet wird das Spiel von Fabian Grob.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

(hk). Für Fortuna-Stürmer Arne Seehrich ist die Partie aus verständlichen Gründen eine ganz besondere. So sind die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen sein Heimatverein, unter der Adlerwarte hat er auf dem Ascheplatz des TuS Falke Berlebeck seine ersten Schritte getan. Die sportliche Stärke verachtet Seehrich keineswegs, hat BHK doch vier Zähler in zwei Partien eingefahren, weshalb er den Serienstart als „gut“ klassifiziert. Auch deshalb möchte er die Kicker aus dem Süden von Detmold keineswegs unterschätzen. „Kuhli und Hülse haben die Mannschaft im Sommer punktuell wirklich sehr gut verstärkt“, steckt Seehrich voller Vorfreude. Der renovierte Rennekamp bietet dafür einen exzellenten Rahmen. „Allein dies sollte schon Anspruch genug sein, die drei Punkte zu Hause zu behalten“, so Seehrich zur Motivation.

Die beiden Siege des FC Fortuna Schlangen zum Auftakt haben BHK-Obmann Matthias Kuhlmann in seiner Annahme bestätigt, dass „Schlangen der Top-Favorit der Liga ist.“ Ein weiterer Vorteil für die Fortuna ist sicherlich der heimische Kunstrasenplatz am Rennekamp, weshalb der dreifache Punktgewinn gewiss ganz weit oben in der Agenda stehen wird. Keinen wirklichen Einblick möchte Kuhlmann in die eigene Kaderstruktur geben. Immerhin lässt er sich entlocken: „Wir hatten einen ordentlichen Start, mussten aber der Spielweise des gestrigen Spieles Tribut zollen.“

Axel Wattenberg ist der Spielleiter ab 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Rennekamp.

 

SuS Lage vs. Post TSV Detmold II

(hk). Nach der herben 0:9-Schlappe gegen den TuS WE Lügde möchten die Lagenser gegen das punktlose Schlusslicht Post TSV Detmold II reagieren, zugleich diese Niederlage in das Reich der Vergessenheit befördern. „Wir werden mutig auftreten und wollen die drei Punkte in Lage behalten“, so die Zielsetzung von Lage-Chefcoach Christian Martens. Vorteilhaft, dass Akteure wie Jeremy Klotz und Baro Akman wieder zum Team stoßen. Auf Aykut Kayhaoglu, Dominik Zlatar, Stephan Funk, Estaban Gonzales und Hermann Bargen müssen die Hausherren aber verzichten. Ab sofort möchte Endrit Merovici nur noch für die Lagenser Zweitvertretung auflaufen. „Ein Verlust für uns, aber zwingen werde und kann ich keinen, sich in der ersten Mannschaft durchzubeißen“, spricht Martens zu dieser Personalsituation deutliche Worte. Unter Wert geschlagen sieht Martens die Postler, denen er bescheinigt „gute Kicker in ihren Reihen zu haben.“ Auch deshalb rechnet er mit einem „harten Match für uns.“ Obwohl er sich selbst vorgenommen hat, fußballerisch kürzer treten zu wollen, muss auch Martens auflaufen. Immerhin fehlen aus dem Lügde-Spiel gleich zwei seiner Akteure wegen einer Rotsperre.

Um 19.30 Uhr ist Philip Dräger für die Spielleitung in dieser Partie auf dem Kunstrasenplatz im Werreanger zuständig.

 

TuS WE Lügde vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Nach dem furiosen 9:0 gegen Lage und der Übernahme der Tabellenführung herrscht bei der Westfälischen Eiche gute Stimmung. Auf die leichte Schulter nimmt man den kommenden Gegner aber nicht, der Nachbar aus Schieder-Schwalenberg wird durchaus ernst genommen. „Mit Brakelsiek erwartet uns ein motivierter Aufsteiger, der sich trotz zweier Niederlagen bislang sehr gut verkauft hat. Wir sind also gewarnt, ein Selbstläufer wird es nicht“, so Andreas Hoffmann. Das wird seine Truppe aber nicht vom Ziel abbringen, den „guten Lauf fortzuführen, ein gutes Spiel zu zeigen und die drei Punkte bei uns zu behalten.“ Dabei werden Blum (beruflich), Kapitän Hartmann (Hausbau), sowie Starostin (verletzt) nicht helfen können. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Philipp Deppe und Robin Schlieker.

Mit zwei ordentlichen Spielen ist die SG Brakelsiek/Wöbbel in die A-Liga gestartet. Punkte fehlen jedoch noch auf der Habenseite. „Lügde ist mindestens so ein Kracher wie schon Schlangen am Sonntag“, wird es wohl nicht viel einfacher. Die Fortuna hat man lange ärgern können, das versucht man auch mit dem nächsten Aufstiegsfavoriten: „Wir werden versuchen unser Spiel durchzubringen und ihnen Probleme zu bereiten. Alles andere sehen wir dann.“ Auf einen kampf- und laufstarken Gegner darf sich TuS definitiv einstellen.

Ob es für die SG dann zu den ersten Punkten der Saison reicht, entscheidet sich ab 19:30 Uhr. Florian Engelke wird das Spiel leiten.

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