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Die Situation auf den Plätzen der Stadt Blomberg

Die Zustände der Rasenplätze in Brüntrup, Istrup und Belle sind katastrophal. geändert wird daran bislang aber leider nichts. Ein Lage-Bericht.

Katastrophale Platz-Zustände in Brüntrup, Istrup und Cappel

Kreisliga B Detmold (ab). Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wollte ein Schiedsrichter ein Spiel auf dem Platz in Brüntrup nicht anpfeifen. Letzte Woche konnte das Liga-Spiel gegen den BSV Müssen noch kurzfristig ins Stadion des Blomberger SV verlegt werden. Das gestrige Pokal-Spiel gegen den FC Fortuna Schlangen fiel dagegen komplett aus und wird kommende Woche nachgeholt. Auf dem Kunstrasen in Schlangen. Heimvorteil adé. Auch der Rasenplatz der SG Belle/Cappel ist eigentlich in keinem bespielbaren Zustand, dennoch wurden hier sogar 120 Minuten Pokal-Fußball drauf gespielt. Sowohl die SG Istrup/Brüntrup als auch die SG Belle/Cappel vermissen die Unterstützung der Stadt Blomberg.

 

Istrup/Brüntrup-Coach Roy Wangert (Bild links) erläutert dazu erst einmal die Situation am gestrigen Abend: „Das Spiel wurde nicht angepfiffen, weil der Platz unbespielbar war. Uwe [Hohnhold, Fortuna-Coach; Anm. d. Red.], der Schiedsrichter und ich waren alle der Meinung, dass der Platz nicht bespielbar ist. Es waren zu viele verdeckte und zu tiefe Löcher im Platz. Das Risiko einer Verletzung der Spieler war zu groß. Die Absage des Spiels war das richtige. Für Uwe und seine Spieler, aber auch für den Schiedsrichter tut es mir leid, dass sie in der Woche den Weg auf sich nehmen mussten ohne zu spielen. Von uns kamen auch zwei Spieler extra aus Hannover für das Spiel angefahren.“

Stadt Blomberg muss aktiv werden

Gut zu sehen: Die Löcher im Rasen vom Sportplatz Istrup. Besser sieht es in Brüntrup auch nicht aus.

Dass die Situation derzeit so ist, wie sie ist, liegt natürlich am trockenen Sommer. Dass aber nichts gemacht wird, das ärgert Wangert sehr: „Seit Wochen kontaktieren wir die Stadt über den Zustand der Plätze. Brüntrup und auch Istrup sind in einem katastrophalen Zustand. Schon letzte Woche ist ein Spiel auf dem Platz nicht angepfiffen worden. Zum Glück hat uns der Blomberger SV geholfen. Aber auch das ist bei der Stadt unter den Tisch gefallen. Die Pflege der Plätze ist in der Obhut der Stadt. Die kommen zurzeit einmal die Woche, fahren über die Plätze und das wars. Dass der Rasenmäher bei der Buckelpiste nicht einwandfrei fährt, wird nicht wahrgenommen. Ich bin gespannt ob jetzt mal was passiert und die Stadt sich die Plätze mal vor Ort anschaut. Denn so geht es nicht weiter. So lange die Stadt den Platz nicht sperrt, können wir als Verein nur auf das Urteil des Schiedsrichters warten. Deswegen können wir vorab schwer den Platz sperren.“

„Platz im Stadion ist ein Teppich“

Anders als auf den Plätzen in den kleineren Ortschaften, gleicht der Platz im Blomberger Stadion einem „Teppich“, wie es Wangert ausdrückt. „Die Plätze Cappel und Brüntrup waren ca. fünf Wochen gesperrt, wegen Regenerationszeit. Aber in der Zeit wurde nichts am Platz gemacht. Ab und zu wurde gemäht. Der Platz in Istrup wurde auf Wunsch von uns nicht gesperrt. Weil da ja ein Kunstrasenplatz kommen soll. Bauanfang steht aber noch in den Sternen. Alle Plätze um Blomberg sind in einem katastrophalen Zustand. Der Platz im Stadion Blomberg ist ein Teppich. Sicher macht sich bei diesem Wetter die Sprinkleranlage bemerkbar, was das grün angeht. Doch die Löcher wurden gestopft und neuer Rasen wurde gesät. In den fünf Wochen ist am Platz Brüntrup nichts passiert. Deswegen ist er nicht mehr bespielbar.“

Gleiche Situation in Cappel

Viel besser ergeht es auch der SG Belle/Cappel nicht, das Pokalspiel gegen den FSV Pivitsheide fand zwar statt und ging sogar über 120 Minuten, aber „120 Minuten auf unserem Acker sind keinem zu wünschen“, sagt SG-Coach Timo Welsandt (Bild links). „Wenn man sieht, dass in Brüntrup wieder ein Spiel aufgrund der Platzverhältnisse nicht stattfinden konnte, haben wir ja noch Glück gehabt. Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann wird es uns wahrscheinlich auch treffen, denn die Stadt Blomberg kommt leider, Entschuldigung, dass ich es hier so sagen muss, in keinster Weise ihrer Pflicht nach. Unsere Sportplätze sind alle katastrophal.“

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