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Bezirksliga Staffel 1

Vorbericht 30. Spieltag 18/19 Bezirksliga 1

Der SC Bad Salzuflen braucht ein Fußball-Wunder, um am letzten Spieltag doch noch die Klasse zu halten. Doch Wunder gibt es immer wieder, oder?

 

Schafft der SCB das Wunder?

Bezirksliga 1 (ab). Die Ausgangslage ist klar. Der SC Bad Salzuflen muss sein Heimspiel gegen TuRa Löhne gewinnen. Wenn das nicht gelingt, ist egal, was auf den anderen Plätzen passiert. Doch erfüllen die Kurstädter diese Voraussetzung, dann geht der Blick nach Dützen, wo der um drei Punkte besser dastehende FSC Eisbergen gastiert. Die Hoffnung, dass in Dützen, wo es für die FT um nichts mehr geht, mit rechten Dingen zugeht, ist nicht sehr groß, heutzutage sind solche Gedanken leider Teil des Fußballgeschäfts. Aber die Hoffnung an das „Wunder der Waldstraße“ lebt. An der Tabellenspitze gibt es nach der durchwachsenen Rückrunde des FC Bad Oeynhausen am letzten Spieltag den großen Showdown. Der FCO ist zu Gast beim Tabellenzweiten TuS Bruchmühlen, der mit einem Sieg noch am seit dem siebten Spieltag führenden FC Bad Oeynhausen vorbeiziehen kann.

 

SC Bad Salzuflen vs. TuRa Löhne

SCB-Coach Frank Biermann ist ein Realist. Als „Knackpunktspiel“ bezeichnet der Coach das 2:3 gegen Jöllenbeck vor rund zwei Wochen, als man in der Schlussphase drei eigentlich sichere Punkte noch aus der Hand gab, den Gegner förmlich zum Tore schießen einlud. „Da haben wir es selbst in der Hand gehabt. Aber da war vielleicht auch der Druck zu hoch.“ Das folgende Spiel in Kirchlengern „kann man mal verlieren“, ist also kein Beinbruch. Zwar spielte man sich „Chancen raus, wir laufen fünfmal alleine auf das Tor zu“, aber, „wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen. Das ist dann halt auch eine Qualitätsfrage“, so der Coach. Mit TuRa Löhne kommt am Sonntag ein sicherlich motivierter Gegner: „Da spielen ja auch ein paar, die nicht ganz so gut auf Bad Salzuflen zu sprechen sind. Die wollen uns gerne abschießen.“ Dass man neben einem eigenen Sieg zusätzlich auf Schützenhilfe aus Dützen angewiesen ist, spielt zunächst erstmal keine Rolle: „Uns hilft eh nur ein Sieg. Wenn wir den geholt haben, dann können wir gucken, was auf dem anderen Platz passiert ist und ob es für uns gereicht hat.“ Fakt ist: „Wir werden alles in die Waagschale werfen.“ Sprich: Die elf Spieler, die zur Verfügung stehen, werden 90 Minuten durchhalten müssen, denn mit Kevin Obaro, der gelbgesperrt fehlt und Stefanos Vasilaras, der sich verletzt hat, fallen zwei weitere Spieler aus. Am Freitag soll noch einmal „vernünftig trainier“ werden. Anschließend wird gegrillt, „um den Zusammenhalt nochmal zu stärken.“ Und dann soll es passieren: Das Wunder der Waldstraße.

 

Ganz so einfach wird es gegen Löhne mit Sicherheit nicht. Denn: „Wir wollen im letzten Spiel definitiv die Top-Fünf-Platzierung halten. Die klare Zielsetzung ist, das Spiel siegreich zu gestalten“, so Trainer Cetin Cakar, „mit einem Dreier nach Hause zu fahren und die Saison positiv abzuschließen.“ Über die „momentane Situation bei Bad Salzuflen“ wissen man Bescheid, „dass sie gewinnen müssen, um eine reelle Chance zu haben. Das ist für uns aber zweitrangig und spielt keine Rolle. Das muss der Gegner abrufen.“ Cakar ist aber natürlich auch durchaus bewusst, „dass Bad Salzuflen entsprechend reagieren wird, offensiv, aggressiv, fighten ohne Ende. So kann man einen Abstiegskandidaten im letzten Heimspiel erwarten.“ Auf der anderen Seite ist man sich der eigenen Stärke bewusst: „Wir wissen um unsere Qualität. Zwar ist unsere personelle Decke dünn, wie die gesamte Rückrunde, aber wir werden trotzdem eine gewisse Qualität auf den Platz bringen.“

 

Schiedsrichter Christian Westermann aus dem Kreis Lübbecke pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

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