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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 6. Spieltag vom 03.09.19

Alles zum heutigen Dreierpack in der A Lemgo, den hat Lippe-Kick hier im Programm.

Köhnemann sinnt nach Wiedergutmachung

Kreisliga A Lemgo (hk). Und weiter geht es für die Aktiven der Lemgoer A-Klasse. Die sechste Runde steht nunmehr an der Tagesordnung. Heute Abend gibt es den Auftakt mit drei Begegnungen. Interessant: Es gibt ein leckeres Hansestadt-Derby, wenn der TBV Lemgo II den BSV Leese zu Besuch hat. Der schwach gestartet SV Werl-Aspe bespielt sich vor heimischer Kulisse mit dem punktgleichen FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Im Fokus des Interesses steht aber das Verfolgerduell zwischen dem Tabellensechsten TuS Ahmsen und dem Vierten aus Leopoldshöhe.

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TBV Lemgo II vs. BSV Leese

(hk). Es läuft in diesen Tagen beim TBV Lemgo II. Am Sonntag erst ist der TuS Brake mit 5:1 gedemütigt worden, heute Abend steht das nächste Derby an. Der unmittelbare Tabellennachbar BSV Leese ist zu Besuch. TBV II-Coach Benjamin Rawe hofft auf eine Fortführung der zuletzt gezeigten Leistung: „Gegen Brake hatten wir von Beginn an die richtige Einstellung. Die müssen wir auch gegen Leese zeigen. Mit dem feinen Unterschied, dass Leese richtig gut in die Saison gestartet ist.“ Acht Punkte aus fünf Partien und erst eine Niederlage belegen dies. „Alle Spiele waren knapp bei ihnen und die geringe Anzahl an Gegentoren ist eine beachtliche Quote“, hat das Kasper-Team bis dato erst sechs Gegentore geschluckt und damit sogar zwei weniger als der Klassenbeste SC Bad Salzuflen. Für die Lemgoer gibt es in Bezug auf die Gäste viel unbekanntes Terrain, weshalb im Spiel selbst die Defizite ausfindig gemacht werden müssen. Der eine oder andere BSV-Ausnahmekönner ist aber nicht zu verachten, bringt dies Rawe auch zum Ausdruck: „Dass man defensiv insbesondere auf Plöger, aber auch auf Langer, Kirsch oder Erdem aufpassen muss, sollte jedem bei uns klar sein.“ Mit dem dritten Dreier am Jahnplatz könnte der Abstand zum Rotlichtbezirk der A Lemgo weiter anwachsen. „Und mit voller Konzentration, dem nötigen Biss und der erforderlichen Geduld werden wir das Ziel auch erreichen“, nennt Benjamin Rawe bei Lippe-Kick drei Schlagwörter, die sich als Erfolgsfaktoren tatsächlich erweisen könnten.

 

BSV-Co-Trainer Jan Plöger gibt zu: „Natürlich kennt man viele Spieler von Lemgo II und kann dementsprechend auch die Leistungsfähigkeit ganz gut einschätzen.“ Wie denn? „Eine spielerisch gute Mannschaft mit ein paar Leuten, die ein Spiel im Alleingang entscheiden können.“ Seine Mannschaft sieht Plöger „auf jeden Fall“ als „krassen Außenseiter“, liegt dies auch daran, dass die Personalnot gewaltig ist beim Aufsteiger. Das ändert aber nichts an der Ausrichtung: „Dennoch werden wir natürlich versuchen, zu gewinnen. Mindestens jedoch einen Punkt zu holen und ein unangenehmer Gegner zu sein. Die letzten Duelle haben gezeigt, dass wir in der Liga angekommen sind und wenn wir hundertprozentigen Einsatz und Leidenschaft auf den Platz bringen, wir absolut mithalten können.”

 

Jochen Diederich pfeift um 19.00 Uhr das Lokalderby auf dem Jahnplatz in Lemgo an.

 

TuS Ahmsen vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Nach der emotional wirklich packenden Partie bei der SG Bentorf/Hohenhausen, die mit dem erhofften Sieg für die Ahmser endete, geht es heute Abend mit der nächsten harten Prüfung direkt weiter. Das Spitzenteam aus Leopoldshöhe ist zu Besuch in der Werrekampfbahn. Die Schreckensnachricht der Ausfälle hat sich schnell verbreitet, ist Moritz Brünger am Sprunggelenk geschädigt, da er vorgestern umgeknickt ist. Fänger Till Käufer hat als wenig ruhmreiche Erinnerung eine Handverletzung aus dem direkten Duell mit Ben/Hoh-Angreifer Ali Obaed davongetragen. Selbstredend, dass auch der rot-gesperrte Niklas „Zinedine“ Ritter nicht dabei ist. Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann sinnt auf Wiedergutmachung, haben die blau-weißen Löwen das letzte Gastspiel in Ahmsen schließlich maximal gepunktet. „Da gilt es nun, etwas geradezurücken“, kündigt er an. Köhnemann weiß, wem er nette Worte zuspielt, fühlt sich in seiner Prophezeiung auch ein Stück weit bestätigt, wenn er meint: „Aber Obacht, nicht umsonst habe ich sie vor der Serie gelobt und weit vorne gesehen. Es ist etwas gewachsen in den letzten Jahren und Leo ist sehr stabil geworden. Da es ja nun schon ein ewiges Duellieren zwischen uns ist, was schon im Jugendbereich anfing und sich nun im Seniorenbereich fortsetzt“, findet er dies ein Stück weit herrlich, dass dies über mehrere Altersklassen Bestand hat. Einen Heimvorteil für sein Team sieht er nicht, handelt es sich doch um „eine Art Orts-Derby“, zudem sieht er die Leos keineswegs in der Außenseiterrolle. Diese Ausgangslage ändert aber nichts an der Situation, dass die Tönsmänner die volle Punktzahl vor heimischer Kulisse anstreben, sich auf einen „großen Fußball-Abend“ freuen, der wohl tatsächlich bevorsteht.

 

Der 2:0-Sieg über den VfL Lüerdissen hat ganz viel Wohlwollen bei Leopoldshöhe-Coach Christian Martens ausgelöst. An diese Leistung anzuknüpfen, das wird das erklärte Ziel für ihn sein. Bis auf Julian Wigand kann er seine Bestbesetzung auflaufen lassen. Wigand hat sich gegen Lüerdissen eine Rückenverletzung zugezogen. „Ich erwarte ein enges Spiel, hoffe, dass wir spielerisch wieder überzeugen können und uns erneut abschlussstark präsentieren”, teilt er Lippe-Kick mit.

 

Marius Würtz pfeift um 19.30 Uhr das Lokalderby auf der Ahmser Werrekampfbahn an.

 

 

SV Werl-Aspe vs. FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen

(ab). Es läuft einfach nicht rund beim SV Werl-Aspe in dieser Saison. Am Sonntag verspielte man bei Aufsteiger Leese einen 2:0-Pausenvorsprung. Immerhin holte man noch einen Zähler, so dass man nicht mehr auf einem Abstiegsplatz steht, dennoch erwartet Co-Trainer Carsten Voelzke „von der Truppe, dass die Leistung aus den ersten 45 Minuten in Leese über die vollen 90 Minuten gezeigt wird. Ohne Wenn und Aber!“ In Werl-Aspe ist nämlich Sportfest und die Kicker „müssen einiges bei den Fans wieder gut machen“, so Voelzke. Außerdem ist der FC SSW „gut in die Serie gestartet“ und wird den Hausherren „sicherlich einiges abverlangen.“ Die logische Folge: „Wir müssen im Defensivverhalten die vielen Fehler abstellen und unsere Angriffe 100% konzentriert zu Ende spielen.“ Verzichten müssen die Schwarz-Weißen heute Abend auf Lang (Fieber), Schneider, Niehaus, Kassner und Zünd (alle verletzt).

 

Mit einer 1:4-Niederlage gegen Oerlinghausen II im Rücken reist der FC SSW nach Werl-Aspe. Rouven Post macht allen klar: „Wir müssen das Spiel abhaken und uns direkt auf Werl-Aspe fokussieren.“ Schließlich will man „mindestens einen Punkt“ mit nach Hause nehmen, obwohl dem spielenden Co-Trainer „drei Punkte noch lieber“ wären. „Wenn man sich die Tabelle anguckt“ stellt man fest, dass „beide punktgleich“ sind und auch ein „ähnliches Torverhältnis“ aufweisen. Folglich ist es ein „Spiel auf Augenhöhe.“ Der Aufsteiger will „von Anfang an probieren, alles zu geben und 100% abzurufen, um endlich wieder zu punkten.“ Denn das gelang seit drei Partien nicht mehr. Personell hat der FC SSW wenige Ausfälle, die man „auf jeden Fall kompensieren“ kann.

 

Im Heerser Bruch ertönt um 19.30 Uhr der Anpfiff aus der Pfeife vom Unparteiischen Ulrich Herder.

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