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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 13. Spieltag 2019/20

Keinen Sieger bringt das Eröffnungsspiel. Leopoldshöhe und Lipperreihe trennen sich 1:1. Hier ist die große Einstimmung auf die sieben weiteren Spiele.

Gute Perspektive für die Verfolger

Kreisliga A Lemgo (hk). Die Lipperreiher-Punkteteilung bringt die Verfolger ins Spiel. Mit Siegen können sie näher herankommen. Vor allem gilt dies für die Bezirksliga-Absteiger SC Bad Salzuflen und TBV Lemgo. Die Salzestädter besuchen den TuS Sonneborn, der TBV Lemgo tritt als Gastgeber für den TSV Oerlinghausen II in Erscheinung. Der TuS Ahmsen und der TuS Asemissen klauen sich hingegen selbst die Punkte im direkten Duell. Was auffällt in der A Lemgo, auch allgemein: Die Trainer werden immer jünger, sind meist so alt wie die Routiniers in ihrem Kader. In den 90er und Nuller-Jahren waren einige alte Haudegen an der Seitenlinie, Typ Otto Rehhagel oder Felix Magath. Analog zur Bundesliga hat sich dies in der jüngeren Vergangenheit massiv geändert. Der Trend ist klar: Jung und wild, so sind viele Übungsleiter hierzulande.

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TBV Lemgo II vs. SV Werl-Aspe

Und wöchentlich grüßt der Tabellennachbar. So oder so ähnlich lautet das Motto für den TBV Lemgo II. Erst gab es einen grandiosen 5:1-Triumph über den TuS Bexterhagen, in der Vorwoche dann eine 2:3-Niederlage beim TSV Oerlinghausen II. Am Sonntag steht ab 13.00 Uhr auf dem Jahnplatz das Aufeinandertreffen mit dem SV Werl-Aspe an, der einen Platz und zwei Zähler schlechter dasteht. TBV II-Coach Benjamin Rawe ist ein cleveres Kerlchen. Er weiß: Fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang sind keineswegs beruhigend, sind doch speziell Siege gegen direkte Konkurrenten außerordentlich wichtig. Mit dem ehemaligen Bezirksligisten aus Werl-Aspe stellt sich nun ein Team vor, was eine große Lücke zwischen dem Potenzial und dem Ist-Zustand offenbart. Dies glaubt auch Rawe: „Werl-Aspe schlägt sich insgesamt mit Sicherheit noch unter Wert in dieser Saison, denn Qualität ist da mit den Protagonisten Tim Meier, Marius Seipt oder Niklas Haupt, um nur ein paar Spieler zu nennen.“ Die potenzielle Erfolgs-Basis für das eigene Team: „Für uns wird es wichtig sein, von Beginn an Präsenz in den Zweikämpfen zu zeigen und die Konzentration hochzuhalten, um nicht wieder einem Rückstand hinterherzulaufen.“ Eine Hypothek zu begleichen beansprucht nämlich eine ungeheure Kraftanstrengung. An einen klaren Triumphator glaubt der juvenile Coach nicht, sieht er den Faktor Spannung als einen ganz wesentlichen Inhaltsstoff dieser Partie. „Wir müssen unabhängig vom Spielstand an unserer Spielweise festhalten und dürfen nicht in Hektik verfallen.“ Die beiden Urlauber Marvin Fuchs und Vitali Rachlinski, auch der erkrankte Mathias Wellmann, fallen aus.

 

Eine ähnliche Geisteshaltung wie sein Vorredner hat SV Werl-Aspe-Coach Marcio Goncalves, erklärt er doch via Lippe-Kick: „Gegen TBV Lemgo II erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe.“ Aufgefallen ist ihm mit Blick auf die Blau-Weißen: „Die haben ein paar gute Akteure in der Offensive, die wir ausschalten müssen. Gelingt uns dies und sind wir – nicht so wie gegen Brake – von Anfang an hellwach, werden wir ein gutes Spiel machen.“ Auch mit etwas Abstand stört ihn immer noch das 3:3 gegen das Schlusslicht, hat sein Team in diesem Match doch leichtfertig zwei Punkte hergeschenkt. Goncalves schimpft: „Die Einstellung passte zu Beginn gegen Brake einfach nicht, doch wir sind zurückgekommen und geben nie auf. Wir zeigen Moral, das zeigt, dass wir gut drauf sind. Das Training ist anspruchsvoll und die Männer ziehen voll mit – so werden wir schwerer zu bespielen sein“, zählt er letztlich doch noch einige positive Tugenden auf. Schmerzen am Knie verspürt Andre Plail, weshalb er nicht voll funktionsfähig ist – und ausfällt. Die Entwicklung stimmt unter Goncalves. In den vergangenen vier Spielen ist stets gepunktet worden. Je zweimal einfach und dreifach.

 

Stefan Wattenberg ist auf dem Kunstrasenplatz für die Spielleitung verantwortlich.

BSV Leese vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Identitätsstiftende Figuren bei der SG Bentorf/Hohenhausen sind die offensiven Ausnahmekönner Niklas Brand und Severino-Valentino Westhoff. Wenn es Knall auf Fall kommt, können sie mit einer Einzelleistung das Pendel zugunsten der Kalletaler ausschlagen lassen. Brand hat schon zwölfmal zugeschlagen, Westhoff fünf Tore beigesteuert. 17 der insgesamt 25 Treffer gehen auf die Konten der beiden Goalgetter. Wo würde Ben/Hoh nur ohne das Pistolero-Duo stehen? Diese Qualitäten sind auch vom BSV Leese Co-Trainer Jan Plöger über all die Jahre in der B2 Lemgo nicht unentdeckt geblieben. Ein Blick auf das Tableau bestätigt: Drei Punkte trennen die beiden voneinander. Mit einem Auswärtssieg hätte der BSV Leese den ungeliebten Abstiegsrang definitiv verlassen, würde wohl auch Bentorf/Hohenhausen schlucken. Sieben Niederlagen in Folge, inklusive Pokal-K.o. beim B2-Ligisten TuS RW Grastrup/Retzen (9:10), tun richtig weh. Der Aufsteiger möchte nun den Bock umstoßen, in einem Spiel, in dem Plöger „Augenhöhe“ erwartet. „Für uns gibt es keine Ausreden mehr, denn wir müssen punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren.“ Derzeit hat der Ballspielverein einen Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Trotz insgesamt 0:6-Toren und null Zählern aus den beiden Spielen gegen die Spitzenteams Lipperreihe und Ahmsen erkennt der langjährige Leader, dass diese Begegnungen „wenigstens teilweise Mut gemacht haben.“ Bonusspiele sind dies gewesen, was sich am Sonntag völlig anders darstellt. Die Basis: „Dafür brauchen wir allerdings einen sehr guten Auftritt.“ Mit dem nahezu identischen Kader im Vergleich zur Vorwoche darf BSV-Cheftrainer Tobias Kasper planen.

 

Mit einer Geheimhaltungstaktik möchte die SG Bentorf/Hohenhausen den Erfolg suchen und finden. Der sonst so eloquente wie redselige Obmann Marco Evers mutiert nun zum Schweigemönch, sagt einzig mit bedeutungsschweren Worten: „Das ist für uns am Sonntag in Leese ein ganz, ganz wichtiges Spiel.“ Seine verbale Enthaltsamkeit begründet er: „Ich möchte daher hinsichtlich Aufstellung und Ausfällen nichts preisgeben.“ Klar ist: Derzeit befindet sich Ben/Hoh in einem freien Fall – nach vier meist klaren Niederlagen in Folge, darunter die 2:8-Pokal-Klatsche in Aspe. Der letzte Sieg ist einen Monat her, als der SV Werl-Aspe mit 4:2 distanziert wurde.

 

Manfred Miske pfeift um 15.00 Uhr das Spiel auf dem Rasenplatz an der Ilse an.

 

TuS Ahmsen vs. TuS Asemissen

(hk). Michael Tönsmann gilt als Gentleman, als George Clooney in der lippischen Trainerzunft. Er muss am Sonntag vor dem Heimspiel gar keine leidenschaftliche Ansprache halten, sollte einfach nur die Ergebnisse aus den letzten beiden Vergleichen an die Taktik-Tafel schreiben. Das dürfte zur Motivationssteigerung absolut ausreichen. Im Lippe-Kick-Gespräch verrät er nämlich ein Alleinstellungsmerkmal aus der Vorsaison: „In der letzten Saison gab es nur eine Mannschaft, die zweimal gegen uns gewinnen konnte und das war Asemissen. Bei uns muss schon vieles passen, damit uns das in dieser Saison nicht wieder passiert.“ Auf nahezu eine komplette Elf musste Tönsmann im letzten Spiel gegen den BSV Leese verzichten. Dennoch fiel der Sieg mit einem 4:0 sehr deutlich aus. „Wir hatten im letzten Spiel auf zehn Spieler verzichten müssen und trotzdem gewonnen“, merkt er nicht ohne Stolz an. Die Bilanz in Gänze spielt dem TuS Ahmsen ebenfalls in die Karten. Mit Ausnahme der 0:2-Niederlage in Lüerdissen haben die Grün-Weißen immer gepunktet. Den Personalsorgen wurde auf dem Spielfeld also getrotzt. Gegen den Tabellenvierten aus Asemissen ist die Personalsituation deutlich angenehmer. Sturmtank Sören Seifert steht wieder zur Verfügung. Auch die zentrale Abwehrreihe erwartet Zuwachs. Wie ist seine Prophezeiung vor dem Heimspiel gegen ein Großkaliber? „Das wird eine enge Sache, aber auch bestimmt ein gutes Spiel. Wir freuen uns auf diese Aufgabe.“ Mit einem Heimsieg wäre der folgende Gegner in der Tabelle nämlich überholt.

 

Es gibt einige Punkte, die TuS Asemissen-Kicker Gerrit Barthelmeus aufzählen kann, wenn er vor dem folgenden Rivalen warnt: „Ahmsen hat eine super Truppe am Start mit richtig guten Einzelspielern. Auch im Kollektiv funktionieren sie sehr gut. Spieler wie Seifert, Jahn oder Pluskat können Spiele entscheiden. Da müssen wir natürlich aufpassen und defensiv gut stehen.“ Aus einer guten Grundordnung über schnelle Umschaltmomente in das gegnerische Drittel zu gelangen, diese Umsetzung wird wichtig sein für den Ex-Bezirksligisten, dessen jüngste Bilanz gegen Ahmsen für sie spricht. Im Vorjahr gab es einen – wenn auch glücklichen – Sieg. Was dem geselligen Barthelmeus zudem ein Lächeln ins Gesicht zaubert: „Angenehm war, dass man dann nach dem Spiel das ein oder andere Kaltgetränk zusammen getrunken hat.“ Auf die verletzten Dadaev, Pehle und Giesbrecht, ebenso den urlaubenden Barthelmeus muss Chefcoach Carsten Skarupke verzichten. Der Ausfall von weiteren Akteuren droht. Der Einsatz von einigen Spielern steht nämlich auf der Kippe. Hinderlich für die Blau-Weißen in diesem Jahr: Die Kontinuität wird schmerzlich vermisst. Überzeugende Siege wie gegen Bentorf/Hohenhausen, Leopoldshöhe (jeweils 7:0), Sonneborn (7:1), TBV Lemgo II (11:1) oder zuletzt Lüerdissen (2:0) wechseln sich ab mit Enttäuschungen wie einem 5:5 gegen Brake, einer 3:4-Pokal-Niederlage beim B1-Liga-Vertreter Lüdenhausen/Talle/Westorf und einem 0:2 in Lemgo.

 

Ulrich Herder ist auf dem Kunstrasenplatz in der Werre-Kampfbahn für die Einhaltung von Recht und Ordnung verantwortlich. Ab 15.00 Uhr ertönt seiner erster Pfiff.

 

VfL Lüerdissen vs. TuS Bexterhagen

(hk). Vor einigen Wochen noch, da sah es äußerst trüb mit Blick auf die Lüerdisser Personalsituation aus. Die Lage hat sich erkennbar aufgehellt. Quast, Bailis und Havadir geben ihr Comeback im Kader, aber Jan Blübaum muss aussetzen. Die Entwicklung ist sehr erfreulich aus Sicht der Lüerdisser, ist immerhin in sechs der jüngsten sieben Partien gepunktet worden. „Mit Bexterhagen treffen wir auf einen unangenehmen Gegner, da etwas unberechenbar! Mit Hotes haben sie einen sehr gefährlichen Mann in ihrer Offensive“, fordert VfL-Spielertrainer Tim Steffen gegenüber Lippe-Kick volles Engagement von seiner Equipe. Fünf Mal hat Marc Philipp Hotes in der bisherigen Spielzeit zugeschlagen. Die eigene Bilanz der letzten Wochen lässt bei Steffen die Zuversicht verströmen: „Wir wollen an die letzten guten Partien anknüpfen, gegen den Ball gut arbeiten und strukturiert agieren!“

 

Beim TuS Bexterhagen richtet sich der Fokus nun wieder auf das Sportliche. Das Einsammeln der Punkte für den Klassenerhalt genießt allerhöchste Priorität. Ein Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang ist erkennbar wenig. Was nach dem aufregenden Spiel gegen den TBV Lemgo nicht vergessen werden sollte: Die Leistung der Reds war sehr ansprechend, bot man dem Aufstiegsaspiranten insgesamt doch einen tollen Kampf, wusste auch spielerisch zu überzeugen. Folglich ist es nur allzu legitim, was sich Vereinsboss Thorsten Dodt gegenüber Lippe-Kick wünscht: „Wir wollen die gute Leistung der Vorwoche bestätigen.“ Was wurde denn so geprobt? „Unter der Woche haben wir verschiedene taktische Übungen durchgeführt und konzentriert gearbeitet.“ Neben den Langzeitverletzten muss Trainer Sven Gleisner wohl auch auf Rother und Middeldorf verzichten. Unklar, ob Dodt bis zum Anpfiff wieder fit wird. Über den Tabellensiebten VfL Lüerdissen sagt sein Vater gegenüber Lippe-Kick: „Hut ab, bis dato haben sie eine gute Saison gespielt.“

 

Jochen Diederich ist um 15.00 Uhr der Spielleiter auf dem Naturrasenplatz im Lüerdisser Waldstadion.

 

TBV Lemgo vs. TSV Oerlinghausen II

(ab). TBV-Coach Matthias Wölk beschäftigt sich nur nebensächlich mit dem kommenden Gegner, der Fokus liegt auf dem, was die eigene Truppe auf den Platz bringen will: „Wir wollen uns auf uns konzentrieren. Wir wollen wieder ein gutes Spiel machen und das für uns entscheiden.“ Mit viel Selbstbewusstsein kann der TBV in das Duell gehen, setzt auf viel Ballbesitz und will „aktiv sein und von der ersten Sekunde an das Spiel annehmen.“ Doch Wölk sieht noch Luft nach oben: „Wir wollen uns mehr belohnen, müssen auch besser spielen, kreativer, entschlossener, mehr Überzeugung ausstrahlen.“ Unter der Woche haben die Hansestädter „gut trainiert“ und gehen damit top vorbereitet in das Spiel. Arno Warkentin (Paraguay-Urlaub), Thomas Pries und Marco Schröder (beide nicht da), Simon Schneidermann (Schulter ist herausgesprungen) und Oliver Hett (Knieprobleme) werden ausfallen. Markus Esko ist grippeerkrankt und könnte ebenfalls fehlen.

 

Bevor Gäste-Coach Jan Rüter auf das Spiel eingeht, möchte er etwas zum kommenden Gegner sagen: „Man muss ganz klar sagen, dass Lemgo da eine wahnsinnige Truppe zusammen hat. So viel Qualität findest du sonst in der Liga nicht so oft.“ Die Ausgangslage ist klar: „Wir sind natürlich der klare Außenseiter, aber auf keinen Fall erstarren wir vor Angst.“ Im Gegenteil: „Wir wollen Lemgo das Spiel so schwer wie möglich machen. Dazu sind wir in der Lage, müssen dafür aber ganz dicht an unsere Leistungsgrenze gehen und ein wenig Spielglück gehört auch dazu“, weiß Rüter. Der Plan für Sonntag steht und Rüter hofft, dass es „für den Tag der richtige“ ist. Personell sieht es bei den Bergstädtern aus wie jede Woche: „Wir sind immer zum Umstellen gezwungen, weil hier und da mal einer mehr oder weniger fehlt. Diese Woche ist es unser Kapitän Marcel Berkemeier, der die fünfte Gelbe bekommen hat. Und auch bei einigen anderen, die letztes Wochenende gespielt haben, steht derzeit noch ein Fragezeichen. Es bleibt wie immer abzuwarten, was der Sonntag bringt“, so Rüter.

 

Um 15.00 Uhr geht es los auf dem Jahnplatz. Patrick Kriebel leitet die Partie.

 

TuS Brake vs. FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen

(ab). Lange hat es gedauert, aber am Sonntag ist es endlich so weit. Erstmals in dieser kann TuS-Coach Andreas Ridder personell aus dem Vollen schöpfen. Und das passend zur Premiere auf dem neuen Kunstrasenplatz am Walkenfeld. „Ich will hoffen, das ist ein gutes Omen für uns“, so Michael Berge. Die Jungs jedenfalls sind heiß nach den doch zuletzt gezeigt guten Leistungen. „Wir legen hoffentlich das Ende unserer Pechsträhne ab gegen den FC SSW. Unterschätzen sollten wir den Gegner allerdings nicht. Es waren immer brisante und knappe Duelle“, erinnert sich Berge. „Aber irgendwann müssen wir den Bock endlich mal umstoßen, um noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben.“ Berge ist davon überzeugt, dass Coach Andreas Ridder „die Mannschaft top einstellen wird.“ Denn „motivieren braucht man keinen Spieler, denn jeder weiß, was die Stunde geschlagen hat. Und die Mannschaft möchte ja auch auf dem neuen Platz ihre Stärke und ihren Willen gegenüber den Fans demonstrieren.“ Für die gibt es dann noch ein weiteres Leckerli, der TuS wird „am Sonntag das kulinarische Angebot erweitern.“ Die Grundvoraussetzungen sind also gegeben für den ersten Saisonsieg des TuS Brake. Michael Berge ist „positiv eingestellt.“

 

Trotz der augenscheinlich klaren Ausganglage wird es für den FC SSW „sicherlich kein einfaches Spiel. Wenn man die Tabelle anguckt, dann hat Brake die rote Laterne. Aber in den letzten zwei, drei Spielen ist ein klarer Aufwind zu erkennen“, so Rouven Post. Der SSW-Co-Trainer weiß, worauf es ankommen wird: „Wir müssen von Beginn an 100% geben, wir brauchen die Punkte gegen einen direkten Konkurrenten. Somit kann es für uns nur eins geben und das ist ganz klar der Sieg.“ Personell muss der Aufsteiger aus beruflichen oder Verletzungsgründen auf zwei, drei Spieler verzichten, was „durch die Breite im Kader aufgefangen werden kann. Wir werden auf jeden Fall eine Truppe auf dem Platz haben, die qualitativ sehr gut ist“, so Post.

 

Spielleiter bei der Uraufführung des TuS Brake auf dem Kunstrasenplatz ist Malte Arend. Um 15.00 Uhr geht es los.

 

TuS Sonneborn vs. SC Bad Salzuflen

(ab). Da kommt ein ordentliches Kaliber auf den TuS Sonneborn zu. Ein „schweres Heimspiel gegen einen Aufstiegsfavoriten“, so Marcel Krügel. Gegen eine „offensiv starke Mannschaft, die wir im Kollektiv verteidigen müssen.“ Die Anforderungen sind hoch und „eine Herausforderung für uns als Team, der wir uns aber mutig stellen wollen und voll konzentriert angehen müssen“, wie der TuS-Kicker fordert. Dafür kann der TuS Sonneborn auf die Rückkehrer Daniel Dammann, Marcel Begemann und Frederic Frey bauen. Fehlen werden hingegen Robin Niemeier, der sich im Aufbautraining befindet nach seinem Kreuzbandriss, Raphael Reineke, der sich das Sprunggelenk gebrochen hat, Jannis Drawe mit einer Verletzung im Hüftbereich, sowie Noah Steffen, der seinen Urlaub genießt. Hinter dem Einsatz von André Marter steht noch ein Fragezeichen.

 

Für den SC Bad Salzuflen heißt es wieder, gegen einen kampfstarken Gegner zu bestehen. „Wir erwarten ein kampfbetontes Spiel mit schwierigen Platzverhältnissen und einem tief stehenden Gegner, der ausgeruht durch das spielfreie Wochenende um jeden Punkt im Abstiegskampf fighten wird“, fasst SCB-Kapitän Eddy Müller die Situation für die Kurstädter am Sonntag zusammen. Es wird darauf ankommen, „die richtige Einstellung für dieses Spiel zu finden und die wichtigen Zweikämpfe auf dem Platz zu gewinnen.“ Denn: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“ Am Sonntag muss Coach Frank Biermann lediglich auf Keeper Georgios „Jogo“ Athanassiadis verzichten, kann sonst aus dem Vollen schöpfen.

 

Schiedsrichter ab 15.00 Uhr: Michael Knöner.

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