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Kreisliga A Lemgo

TBV Lemgo – Vorbildliche Nachwuchsförderung

Beim TBV Lemgo wird die Zukunftsfähigkeit gesichert. Ein Oktett an A-Jugendspielern darf sich fortan in den ersten beiden Seniorenteams bewähren.

Das erfreuliche Umdenken

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Vorbildlich agiert der TBV Lemgo. Ab sofort trainieren drei A-Jugend-Kicker beim Team A mit, fünf Spieler werden in der B-Mannschaft mitwirken, die ebenfalls in der Kreisliga A Lemgo fußballerisch beheimatet ist. Damit lernen die Hansestädter wohl aus den Fehlern der Vergangenheit, denn noch im Vorjahr wurden vor allem externe Spieler verpflichtet – einige sogar mit Oberliga-Erfahrung.

 

Von Henning Klefisch

 

Zurzeit sind die Teenager Tolga Pulat, Denis Egic und Daniel Esko vielfach beschäftigt. Dreimal die Woche absolvieren sie Übungseinheiten in der TBV Lemgo A-Jugend (Bezirksliga). Dazu gibt es eine Einheit im Seniorenbetrieb, dies meistens am Donnerstag. So auch heute Abend. Gestern noch feierte das Trio einen klaren 8:1-Sieg über den SC Herford. Heute können sie ihre Visitenkarte bei Matthias Wölk, den Coach der aufstiegswilligen Lemgoer, abgeben. Für ihn steht fest: „Uns ist wichtig, dass die Jungs auch bei uns Luft schnuppern. Das ist unser Weg.“ So entsteht ein hohes Maß an Identifikation. Die Spieler werden gezielt an den Verein gebunden, lernen die Philosophie kennen und schätzen. Auf Dauer eine wahrlich sinnvolle Idee, können sich auch die TBV-Anhänger mit dieser anfreunden, werden zahlreicher und leidenschaftlicher die Jahnplatz-Jungs unterstützen. „Das“, legt Wölk gewohnt ehrlich den Finger in die Wunde, „lief die letzten Jahre beim TBV schlecht.“

 

„Ich halte sehr viel von Wamser“

 

Die Absprache mit dem exzellenten Fußball-Fachmann Peter Wamser ist eng und vertrauensvoll. Der als Pädagoge im Schuldienst tätige Wamser ist für die Koordination zuständig. Bei ihm laufen sämtliche Fäden zusammen, was die Verzahnung zwischen Jugend- und Seniorenfußball betrifft. Er verfügt über den Intellekt, auch die Fußball-Expertise, um ein fundiertes Urteil zu bilden. „Ich halte sehr viel ihm und seiner Meinung“, erklärt Wölk, der ankündigt: „Wir werden das eng miteinander abstimmen, in welche Richtung es mit unseren Jugendspielern gehen kann.“

 

Ehrgeiz als gemeinsamer Trumpf

 

Wie gestalten sich denn im Detail die Qualitäten der drei neuen Hoffnungsträger? „Tolga Pulat ist mir letztes Jahr schon aufgefallen. Ein Riesen-Kicker, er hat sehr großes Potenzial. Er wird zulegen, auch körperlich“, gibt sich Wölk davon überzeugt. Er gibt sich hoffnungsfroh: „Er wird definitiv einen Sprung machen, fußballerisch ist er ein sehr guter Junge“, der das Team vom Tabellenzweiten ganz sicher bereichern wird. Als einen „sehr guten defensiven Mittelfeldspieler preist Wölk Denis Egic, „der auch die Möglichkeit hat, sich in der Ersten zu etablieren.“ Dass in der Esko-Familie irgendwie fast alle formidabel kicken können, ist spätestens seit Markus und Artur ein offenes Geheimnis. Nun kommt der Cousin der beiden hinzu. Vorname Daniel, der sich als offensiver Flügelspieler besonders wohlfühlt. Vor der Saison kam er aus der Bezirksliga-Jugend des VfB Fichte Bielefeld, besitzt die Technik, um den Gegenspieler auf dem Bierdeckel auszuspielen. „Er besitzt viel Potenzial im Eins-gegen-eins“, adelt ihn Wölk. Eine Gemeinsamkeit hat er erkannt: „Alle sind sehr ehrgeizig.“

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