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OWL-Sport

TBV Lemgo Lippe – Lemgo verliert den Faden und das Spiel

Auch eine gute erste Halbzeit bringt dem TBV Lemgo nichts. Am Ende wird es gegen die schwäbischen Handballer allzu deutlich.

 

Comeback von Kogut, Theuerkauf und Bartók

 

Nach einer starken ersten Halbzeit geht der TBV Lemgo Lippe mit einer Zwei-Tore-Führung in die Pause, verliert aber in der zweiten Hälfte den Faden und das Spiel. Gegen FRISCH AUF! Göppingen kassieren die Lipper auswärts am 11. Spieltag der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga eine deutliche 34:27-Niederlage.

Für den TBV Lemgo Lippe ging es sehr gut los in der EWS-Arena in Göppingen. Im Angriff setzten die Lipper auf das zuletzt gegen Leipzig so erfolgreiche Rückraum-Trio Carlsbogård, Hangstein und Cederholm. Auf Außen begannen Elísson und Zerbe, am Kreis Klimek und Johannesson im Tor. Die Lemgoer Abwehr war hellwach und ließ Göppingen wenig Raum. Zwei Mal hintereinander eroberten die Lipper den Ball und gingen schnell mit zwei Toren in Führung.

Der TBV spielte vorne von Beginn an sehr konzentriert und wartete geduldig auf seine Torchancen. Carlsbogård und Cederholm fanden immer wieder Lücken in der Abwehr der Gastgeber und auch Elísson verwandelte ein ums andere Mal von Linksaußen und per Gegenstoß. Göppingen hatte es im Angriff deutlich schwerer. Die Lemgoer Abwehr war schnell auf den Beinen, ließ keine Lücken und stellte auch die Passwege zu. Oft fanden die Gastgeber keine Anspielstation. Nach gut 14 Minuten nahm FRISCH AUF! Göppingen die erste Auszeit.

Lemgo nutzte die kurze Pause und stellte um. Kogut kam für Hangstein und zeigte mit einem Treffer in seinem ersten Angriff, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Kurz danach gab auch Theuerkauf sein Comeback, tat es Kogut gleich und machte ebenfalls sofort ein Tor. Der TBV schaffte es sich nach und nach abzusetzen, ging in Unterzahl mit drei Toren in Führung und erhöhte fünf Minuten vor der Pause noch auf vier Tore. Auf Göppinger Seite hielten vor allem Kozima am Kreis und Zelenovic im rechten Rückraum dagegen. Bis zum Ende der ersten Halbzeit brachten sie ihr Team auf 14:16 heran.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren es vor allem die beiden Torhüter, die das Spiel bestimmten. Sowohl Johannesson im Lemgoer Tor, als auch Rebmann bei Göppingen ließen minutenlang keinen Treffer zu. Schagen schaffte es schließlich doch und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Aber auch Göppingen fand ins Spiel und holte auf. Dazu musste der TBV ab der 37. Minute auf Klimek verzichten. Der sah nach einem Griff in den Wurfarm des Gegners die rote Karte. Göppingen nutzte die anschließende Überzahl und machte den Ausgleich.

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