Connect with us

Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 17. Spieltag 2019/20

Alle Spiele, alle Stimmen, das bietet euch Lippe-Kick hier als Offerte. Schaut mal hinein. Wir helfen euch gerne weiter.

Kracher-Kick in Lipperreihe

Kreisliga A Lemgo (hk). Die volle Portion A-Liga-Fußball, die bietet euch Lippe-Kick ebenfalls nun wieder an. Unklar erscheint derzeit, ob tatsächlich sämtliche Spiele stattfinden. Besonders die Partien auf den Rasenplätzen könnten gefährdet sein. So einfach das Heimrecht tauschen, das ist am zweiten Rückrundenspieltag außerordentlich unwahrscheinlich. Definitiv wird die Begegnung zwischen dem Spitzenreiter TuS Lipperreihe und dem ersten Verfolger TBV Lemgo stattfinden. Um 14.45 Uhr ist Anstoß. Wie auch bei drei anderen Partien. Auffällig: Vier verschiedene Anstoßzeiten gibt es. Im Detail: Um 12.45 Uhr, 14.30 Uhr, eben 14.45 Uhr und um 15.15 Uhr.

 

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TSV Oerlinghausen II vs. TuS Bexterhagen

(ab). TSV-Coach Jan Rüter hat für das Spiel gegen den TuS Bexterhagen eine an und für sich einfache Aufgabe für seine Mannschaft: „Wir müssen unsere Qualitäten einfach auf den Platz bringen.“ Dem Gegner attestiert Rüter „eine junge, gute Truppe, die seit dem Trainerwechsel deutlich stabiler scheint.“ So ist sich der Coach auch „sicher, dass es ein sehr ausgeglichenes Spiel sein wird.“ Das letzte Spiel in Asemissen ist für Rüter und seine Truppe nicht mehr relevant, abschließend dazu meint der Coach: „Wir waren nicht diszipliniert genug im Spiel gegen Asemissen und haben dafür zurecht auf die Fresse bekommen.“ Für das Spiel am Sonntag sieht es personell „nicht so gut“ aus, meint Rüter. „Wir werden wieder viel umstellen müssen.“

 

Bei den Roten sind in dieser Hinsicht „bis auf die Langzeitverletzten“ fast alle wieder dabei. Kurzfristig muss man aber auch Butzkies, Schildmann und Niekamp verzichten. Gerne würde man „an die Leistung der letzten Wochen anknüpfen“, zumal man unter der Woche „intensiv trainieren“ konnte“, so Thorsten Dodt, der sich auf das Duell freut: „Oerlinghausen selber hat sehr nette Leute, wir haben einen guten Kontakt auch zu Jan.“ Und auch die Erinnerungen an den Kalkofen sind „sehr gut, da wir dort letztes Jahr unseren Klassenerhalt gefeiert haben.“

 

Florian Engelke pfeift die Partie um 12.45 Uhr an.

 

SV Werl-Aspe vs. TuS Asemissen

(hk). „Oh, das wird ein ganz besonderes Spiel für mich“, gibt der SV Werl-Aspe-Coach bei Lippe-Kick zu Protokoll. Eine Begegnung mit seiner eigenen Vergangenheit steht nämlich am Sonntag für Marcio Goncalves an. Geheimnisse werden wohl nicht auftreten, denn Goncalves kündigt an: „Ich kenne fast das gesamte Team und weiß, was auf uns zukommt.“ In der Vorsaison haben die Asemisser durch eigene Dummheit den mehr als möglichen Aufstieg sehr leicht verspielt. Auch in diesem Jahr spielen sie nach einer komplizierten Startphase einen feinen Ball, sind eingespielt, haben eine tolle Gemeinschaft, die nach dem drei Musketiere-Prinzip handelt: Einer für alle, alle für einen. Goncalves, bis vor wenigen Wochen noch A-Jugend-Coach der JSG Aspe-Retzen, verrät: „Ich hatte mir das Hinspiel unbeteiligt angeschaut und habe ein hochinteressantes, offenes Spiel gesehen. Natürlich muss man auf Spieler wie Dominic Pollakowski, Hatim Batri, Tim Ende und Jan Heidschuster besonders Acht geben, aber Asemissen ist im Kollektiv stark und wir werden alles dafür geben, auch Asemissen ein Bein zu stellen“, wie sie es zuletzt beim TuS Ahmsen erfolgreich getan haben. In einer unterhaltsamen Partie ist beim Nachbarn mit 5:3 gewonnen worden, auch im Kreispokal setzten sich die Asper durch. Der Glaube an die eigene Stärke ist wieder zurück, spricht der SVWA-Coach hier von „Rückenwind für die weitere Aufgabe.“ Zugleich ist er sich definitiv im Klaren: „Wir wissen aber, dass es nicht leicht wird.“ Wie könnte denn tatsächlich der Überraschungscoup vom Tabellendreizehnten gegen den Fünften gelingen? „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und effektiv vor dem Tor sein, dann wird es auch am Sonntag klappen. Wir müssen mutig aufspielen.“ Der Verein aus dem knapp 8000 Einwohner-Ort wird wohl seine Best-Formation auflaufen lassen können.

 

Etwas perplex zeigt sich der TuS Asemissen-Kicker Gerrit Barthelmeus bezüglich der bisherigen Serie durch den folgenden Gastgeber: „Aspe hat sich meiner Meinung nach in der Hinrunde unter Wert verkauft. Sie haben eigentlich eine gute Truppe mit guten Einzelspielern, das haben sie auch im Hinspiel gezeigt“, was sie nach einem aufopferungsvollen Kampf schließlich mit 3:5 verloren haben. Keine gute Übungs-Performance gab es beim TuS Asemissen unter der Woche, erklärt Barthelmeus vielsagend: „Das Training war diese Woche schwierig. Dienstag haben wir zwar gut gearbeitet, Donnerstag mussten wir früher trainieren, da die A-Jugend gespielt hat, dadurch war die Beteiligung nicht so gut“, existiert kein Voll-Profitum bei den Asemissern. Torabschlüsse und das Einüben von einigen Spielzügen standen auf dem Plan. Dadaev, Giesbrecht, Bergen und Düding sind verletzt und fehlen. Auch der Urlauber Bahri glänzt mit Abwesenheit. Zuletzt gelang dem Team von Coach Carsten Skarupke aber ein beachtlicher 8:1-Heimsieg im Derby über den TSV Oerlinghausen II.

 

Der Unparteiische Fendi Akbulut leitet um 14.45 Uhr diese Begegnung auf dem Rasenplatz am Heerser Bruch.

 

TuS Lipperreihe vs. TBV Lemgo

(hk). Was für ein grandioses letztes Heimspiel 2019 für den TuS Lipperreihe, der den TBV Lemgo zu Besuch hat. „Ein Top-Gegner und eine vermutlich ansehnliche Zuschauerkulisse“, erklärt Lipperreihe Co-Trainer Timo Kapale voller Vorfreude bei Lippe-Kick. Er führt weiter aus: „Die Rahmenbedingungen scheinen gut zu sein. Ob das Spiel es dann auch wird?“, stellt er diese rhetorische Frage ganz bewusst. Klar, La Furia Roja führt die Tabelle mit fünf Zählern Bonus vor dem kommenden Widersacher an, hat nach dem 1:1 im Derby bei Leopoldshöhe zuletzt drei Siege in Serie ohne Gegentor eingefahren. Gegen Sonneborn ist mit 3:0 gewonnen worden. Ebenso hoch zuletzt beim TBV Lemgo II, sogar mit 5:0 in Brake. Dennoch erkennt Kapale Optimierungsbedarf auf sämtlichen Ebenen: „Gegenüber den vergangenen Wochen müssen wir uns in allen Bereichen deutlich steigern. Wenn wir das schaffen und bereit sind, ist vieles möglich. Das gesamte Team freut sich auf den Vergleich“, könnten die Lipperreiher in einem echten Spitzenspiel ihre Muskeln spielen lassen. Beim 4:0 in Bad Salzuflen haben die Kicker aus dem Oerlinghausener-Ortsteil bewiesen, was in ihnen steckt. Im Vergleich zu den vorherigen Wochen wird Chefcoach Frank Fulland wohl nahezu den identischen Kader aufbieten. Ausnahme: Die Langzeitverletzten Maurice Schulz, Lorenz Sartor und Jean-Luca Schulz wirken nicht mit. Mit ganz viel Respekt in seiner Stimme spricht Lipperreihe-Coach Timo Kapale über den Rivalen: „Lemgo ist das Top-Team der Liga. Sie haben super Einzelspieler, die halt auch locker eine Liga höher spielen könnten. Aber: Ich glaube, wir sind auch ganz gut aufgestellt“, haben sie die 41 Punkte nicht durch illegale Wettgeschäfte eingefahren.

 

Völlig sachlich konstatiert TBV Lemgo-Coach Matthias Wölk: „Lipperreihe ist gut.“ So gut, dass sie fünf Punkte Vorsprung vor seinem Team haben. Allerdings muss noch abgewartet werden, was der Spielausfall gegen Bexterhagen ergibt. Gewinnen die Hansestädter ihr Spiel in Lipperreihe, dann haben sie es wieder in der eigenen Hand. „Ich glaube, dass wir gewinnen können“, erklärt Wölk im Brustton der Überzeugung bei Lippe-Kick. Weil? „Wir haben Qualitäten.“ Es sind nur Nuancen, die in diesem Spiel den Ausschlag geben werden. Er glaubt, dass viele Tore fallen, die wohl zahlreichen Zuschauer voll und ganz auf ihre Kosten kommen bei einer Begegnung voller Unterhaltungsfaktoren. Bereits im Hinspiel gab es eine lebhafte Auseinandersetzung beim 3:1-Erfolg vom Bezirksliga-Absteiger. Was ist entscheidend? „Wir müssen körperlich da sein. Die Aggressivität, die uns entgegenstellt wird, müssen wir erwidern. Hier haben wir noch Luft nach oben“, werden die Duelle Mann-gegen-Mann den Ausschlag geben. Arno Warkentin ist noch in Paraguay, Philipp Born muss seine Rot-Sperre absitzen, Artur Esko kuriert seinen Handbruch aus und Oliver Hett war unter der Woche krank. Mal abwarten, welche Spieler tatsächlich einsatzfähig sind.

 

Es pfeift ein Gespann. Jonas Niemeyer ist der Hauptschiedsrichter, Fabio Phil Peretzke und Benedikt Kloppe assistieren ihm an der Seitenlinie.

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TBV Lemgo II

(hk). Zweifel dürften angebracht sein, ob am Sonntag um 14.45 Uhr der Rasenplatz in der Kampfbahn Lippe Nord tatsächlich bespielbar ist. Die gastgebende SG Bentorf/Hohenhausen möchte gegen den TBV Lemgo II jedoch unbedingt kicken, um die Anzahl der englischen Wochen in der ohnehin schon stressigen Rückrunde zu minimieren. Gegen den drei Plätze und vier Punkte schlechter rangierenden TBV Lemgo II erwartet Ben/Hoh-Obmann Marco Evers nun ein „Duell auf Augenhöhe.“ Zuletzt kamen die Kalletaler mächtig in Fahrt, fuhren zwei Auswärtssiege in Serie ein. Zunächst ein 3:1-Erfolg in Sonneborn, dann ein 5:2 in Brake. Das alles passierte nach einem eklatanten Fehlstart. Gegen die Lemgoer-Zweitvertretung darf Coach Jens Böger wohl annähernd seine Wunschformation aufbieten. Nur Marvin Hartwig muss arbeiten, setzt daher aus. Unklar ist auch noch, wer den Schnapper Jan-Niklas Haake ersetzt. Er hat sich im Walkenfeld einen Muskelfaserriss zugezogen. „Ansonsten sind wir „heiß“ auf das Spiel und haben aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen“, berichtet Evers bei Lippe-Kick. Er steigt etwas tiefer in die Materie ein: „Da haben wir eines unserer schlechtesten Saisonspiele gemacht und völlig unnötig verloren.“ Am Jahnplatz gab es eine 2:4-Niederlage. Nach einer erfolgreichen Übungswoche ist bei Evers der Optimismus enorm. Wie lautet die Ausrichtung vor dem Heimspiel in Hohenhausen? „Sicherlich hat Lemgo mit Noah Dingemann einen absoluten Topspieler, der uns schon im Hinspiel das Leben schwer gemacht hat, und wenn Louis Hagemann in der Zweiten eingesetzt wird, einen weiteren Klassespieler. Aber in der derzeitigen Situation muss es unser Anspruch sein, in einem Heimspiel die Punkte bei uns zu behalten.“ Zuvorderst wird es für Ben/Hoh darum gehen, den siebten Tabellenplatz vor der gierigen Meute zu verteidigen.

 

TBV II-Coach Benjamin Rawe sensibilisiert sein Team, dass es in Hohenhausen eine „knifflige Aufgabe“ wird, die zu erwarten ist. Was meint er denn konkret? „Eine zweikampfstarke Mannschaft mit schnellen Stürmern, zudem ganz andere Platzverhältnisse als bei uns.“ Dazu hat der Widersacher zuletzt mit starken Leistungen überzeugt, die Erfolge mit äußerst souveränen Leistungen eingefahren. Derzeit führt die Spielgemeinschaft das breite Mittelfeld im Lemgoer Kreis-Oberhaus an. Rawe bemerkt: „Wir haben zwar zuletzt – gegen die Top-Teams – nicht gepunktet, aber die Leistung passt aktuell in vielen Aspekten.“ Zuletzt gab es etwa Niederlagen gegen den SC Bad Salzuflen (3:4) und gegen den TuS Lipperreihe (0:3). Am Sonntag fordert Rawe von seinem Team, dass die Fehler im Vergleich zum Kontrahenten geringer ausfallen. „Grundsätzlich“ sieht er schließlich beide Teams auf Augenhöhe, „jeweils mit leichten Vorteilen für die Heim-Mannschaft.“ Auf Mathias Wellmann (Fuß), Tobias Prachnau (Knie), Geronimo König (nach Zahn-OP), Christian Sawert (Rot-Sperre) und ebenso Dimitri Gegas (krank) muss der Tabellenzehnte verzichten. Marvin Fuchs, Jonas Hildebrand und Thomas Prachnau geben ihr Comeback. Der Plan klingt plausibel: „Das Ziel ist es Sonntag übrigens, in Hohenhausen zu punkten. Schließlich wollen wir sie nicht weiter davonziehen lassen.“ Bei einer Auswärtsniederlage wären es schon sieben Punkte Differenz.

 

Um 14.45 Uhr pfeift Eugen Podsigun dieses Spiel an.

 

TuS Leopoldshöhe vs. TuS Brake

(hk). Auch nach rund einer Woche ist beim TuS Leopoldshöhe der Ärger noch nicht verraucht. Am vergangenen Sonntag um 8.00 Uhr, während andere gerade ihr Frühstücks-Ei aufschlugen, ereilte den Löwen die Nachricht, dass die Partie in Sonneborn ausfällt. Leo-Co-Trainer John Edwards zeigt sich immer noch etwas verwirrt, sagt dazu nur: „Kopfschütteln, warum man nicht schon am Samstag das Spiel abgesagt hat.“ Nun sind die Löwen ausgesprochen motiviert, den heimischen Zuschauern ein anständiges Spiel anzubieten, ist es immerhin das Final-Heimspiel in 2019. „Im Hinspiel waren wir klar spielbestimmend und unser Torwart hat einen ruhigen Nachmittag gehabt“, blickt Edwards kurz zurück. Gegen das Schlusslicht möchte der Tabellensechste auch im Re-Match dreifach punkten, soll sich der Gegner damit doch bitteschön zurückhalten: „Ich gehe davon aus, dass Brake noch genug Punkte in den restlichen Spielen holen wird!“ Neben den Langzeitverletzten kommen auch die unnachahmlichen Heisler Brother’s dazu, müssen beide derzeit anspruchsvolle und zeitintensive Prüfungen bewältigen. Michel Meckelmann gibt nach auskurierter Verletzung aber sein Comeback im Kader von Chefcoach Christian Martens.

 

Das Hinspiel ging mächtig in die Hose. Mit 0:3 unterlag der TuS Brake den Löwen. Auch deshalb spekuliert Brake-Geschäftsführer Michael Berge nun eher skeptisch bei Lippe-Kick: „Der TuS Leopoldshöhe ist eine hohe Hürde für uns. Leopoldshöhe steht gut da in der Tabelle und hat eine solide Mannschaft.“ Die Gastgeber sind haushoher Favorit in diesem Match, haben sie 22 Punkte mehr, diese allerdings in einem Spiel weniger als der TuS Brake errungen. Die rotgesperrten Ayhan Karadan und Akin Dogru, ebenso der verletzte Laurin Sasse, setzen aus. Der Einsatz von Oliver Isaak befindet sich noch in der Schwebe. „Ich hoffe, dass sonst alle übrigen Protagonisten dabei sind“, so Berge. Wie könnte denn ein möglicher Auswärtstriumph gelingen? „Da sollten wir schon mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten. Die uns gegebenen Chancen müssen wir eiskalt ausnutzen. Effektivität heißt dann wohl das Zauberwort. Es wird jedenfalls ein schweres Spiel für uns“, macht er sich damit keiner Falschaussage verdächtig.

 

Axel Wattenberg ist ab 14.45 Uhr auf dem Rasenplatz im Schulzentrum Leopoldshöhe der Schiedsrichter für dieses Spiel.

 

SC Bad Salzuflen vs. VfL Lüerdissen

(ab). Im Hinspiel kam der SCB beim VfL Lüerdissen nicht über ein 2:2 hinaus. Was diesmal für einen dreifachen Punktgewinn spricht? Kapitän Eddy Müller hat die Antwort: „Das Heimrecht spricht dafür.“ Im Hinspiel hat sich der SC Bad Salzuflen „auf schwierigen Platzverhältnissen bei schlechtem Wetter gegen einen tief stehenden Gegner sehr schwer getan.“ Die Spielweise erwartet Müller am Sonntag „wieder ähnlich, aber wir spielen zu Hause auf einem Kunstrasen, der unserem Spiel zugutekommen wird.“ Außerdem gehen die Kurstädter „mit gutem Selbstbewusstsein aus dem letzten Spiel gegen Lemgo, bei dem wir klar die bessere Mannschaft gewesen sind, in das Spiel gegen Lüerdissen“, so der Kapitän. Aber auch mit „Respekt vor dem Gegner.“ Personell „müssten alle dabei sein.“

 

Ein „schweres Spiel“ steht für den VfL Lüerdissen an in einer aktuell „nicht so einfachen Situation“ für den Verein. Nach zwei Niederlagen in Folge dümpelt der VfL im Niemandsland der Tabelle herum. Tim Steffen meint: „Bad Salzuflen geht als klarer Favorit ins Spiel“, denn: „Sie haben enorme Qualität auf dem Platz und spielerisch enorm gute Fähigkeiten.“ Die Erinnerungen an das Hinspiel sind aber durchaus positiv, hat man dort doch „eine kämpferisch klasse Leistung abgeliefert“ und beim 2:2 einen Zähler geholt. „Wir müssen daran anknüpfen, was doppelt schwer wird auswärts.“ Um dennoch ein positives Ergebnis zu erzielen, gilt es, „über eine stabile Ordnung, Aggressivität, Leidenschaft und absoluten Zusammenhalt zu kommen.“ Allerdings muss Lüerdissen weiterhin auf einige Spieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten gesellen sich Wolf (Knieprobleme) und Segebrecht (Muskelfaserriss) auf die Ausfallliste. Auch auf den gesperrten Alex Kirsch wird man nicht zurückgreifen können. Dafür haben Fiedler und Steffen voll trainiert und sind einsatzfähig.

 

Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz in Wüsten ist um 15.15 Uhr. Geleitet wird die Partie von Moritz Busch-Tolkemitt.

 

FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen vs. TuS Ahmsen

(ab). Für SSW-Co-Trainer Rouven Post ist der TuS Ahmsen „immer noch eine der Top-Mannschaften in der Liga, auch, wenn sie jetzt das letzte Spiel mal verloren haben.“ Natürlich besitzen sie auch weiterhin eine „unglaubliche Qualität im Offensivspiel und spielen kontrolliert aus der Verteidigung nach vorne.“ Von seiner Truppe erwartet Post eine „Steigerung zu den letzten beiden Spielen gegen Ahmsen.“ Sowohl im Hinspiel als auch im Kreispokal kassierte man in Ahmsen jeweils sieben Stück. Der Aufsteiger hat ebenfalls seine Qualitäten und wird „wieder über 90 Minuten alles geben und probieren, den Schwung und die Mentalität aus dem letzten Spiel mitzunehmen“, so Rouven Post, zumal man personell „breit und gut aufgestellt“ ist.

 

Beim TuS Ahmsen hat man die Kunde, dass man auf Asche spielt, nicht gerade begeistert aufgenommen. Im Gegenteil: „Wir sind natürlich nicht begeistert, auf Asche spielen zu müssen. Vielleicht sieht Schwelentrup auf diesem Geläuf einen Vorteil im dritten Anlauf gegen uns“, vermutet Coach Michael Tönsmann. Er findet es zudem auffällig, „dass in Schwelentrup schon Spiele ausgefallen sind, wo nicht auf Asche ausgewichen wurde.“ Noch größere Sorgen macht den Coach aber die personelle Situation, so wird Tönsmann erst „kurz vor dem Spiel von einigen wichtigen Spielern erfahren, ob sie spielen können.“

 

Los geht es erst um 16.30 Uhr auf dem Hartplatz im Bergstadion Schwelentrup. Erdogan Sayan leitet die Begegnung.

Autohaus Stegelmann

Schiewe

Fahrschule Isaak

More in Kreisliga A Lemgo

%d Bloggern gefällt das: