Connect with us

Kreisliga A Lemgo

TuS Asemissen – Ohne Druck sich entwickeln

Kein Vergleich zur Vorsaison, das ist die bisherige Spielzeit für den TuS Asemissen. Im Vorjahr gab es den Aufstiegs-Salsa, wird diesjährig eher der Verfolger-Blues gespielt. Dies zeigt auch dieser Bericht auf.

„Wir können ganz frei aufspielen“

Kreisliga A Lemgo (hk). Keinen vielversprechenden Auftakt in die neue Spielzeit erwischte der TuS Asemissen. Eher durchwachsen, so kann der Startschuss mit je zwei Siegen und Niederlagen und einem Remis beschrieben werden. Auch das Asemisser Sprachrohr, Gerrit Barthelmeus, muss einräumen: „Wir sind nicht gut in die Serie gestartet. Die verpasste Meisterschaft aus der letzten Saison hat man uns noch angemerkt.“

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch

 

Gerrit Barthelmeus

Aus der Enttäuschung über den unnötig verpassten direkten Wiederaufstieg heraus konnte nicht die nötige Kraft getankt werden, begann die Serie doch mit einer Derby-Pleite, einem 1:3 beim TSV Oerlinghausen II. Für die Asemisser Fußballer ist Konstanz offensichtlich nur eine Stadt am Bodensee, denn eine kontinuierliche Leistung ist eher Wunsch als Realität. Es gab einen Hattrick beim beliebten Spiel „Sieben auf einen Streich“, wurden der Reihe nach die SG Bentorf/Hohenhausen (7:0), der TuS Leopoldshöhe (7:0) und der TuS Sonneborn (7:1) schwindelig gespielt. Der erhoffte Rückenwind blieb allerdings aus, denn beim 5:5 gegen das abgeschlagene Schlusslicht TuS Brake „waren wir wirklich ganz schwach.“ Da die Leistungen so schwankend sind wie eine Katamaran-Fahrt auf stürmischer See, steht eben Tabellenplatz sechs als Zwischenresultat zur Winterpause. „Durch diese Schwankungen stehen wir jetzt da, wo wir stehen“, möchte Barthelmeus nach elf Punkten Rückstand auf den Klassenbesten SC Bad Salzuflen nicht in den Debattierklub pilgern, nimmt das Zahlenwerk vielmehr so hin.

 

Keeper Barthelmeus gibt sein Comeback

 

P. Barthelmeus

Nach einem halbjährigen Gastspiel beim VfR Wellensiek kehrt Patrick Barthelmeus nunmehr wieder in den blau-weißen Kasten zurück. Bruder Gerrit prognostiziert: „Das wird uns sicherlich sehr guttun. Wir sind zwar auf der Torwartposition ganz gut besetzt, allerdings bringt er nochmal eine ganz andere Präsenz auf den Platz und hilft unserer Defensive enorm.“ Klar ist allerdings auch: 34 Gegentore nach 17 Partien sind für ein potenzielles Spitzenteam eine steigerungsfähige Bilanz. Es gibt also einiges zu erledigen in der derzeitigen Vorbereitung. Der Offensivmann beschreibt das, was besser gemacht werden muss: „Wir arbeiten bereits daran, früher anzupacken. Wir wollen in der Rückrunde höher pressen und den Gegner dadurch schneller unter Druck setzen, um dann bereits früh den Ballbesitz zu erlangen und dadurch schneller zum Erfolg zu kommen“, soll der Gegner-Druck möglichst rechtzeitig gelingen, damit der Weg zum gegnerischen Tor nicht so weit ist. Probiert worden ist dies in den Testspielen gegen den SV Eintracht Jerxen/Orbke (2:4) und SF Berlebeck/Heiligenkirchen (3:3).

 

„Lemgo wird am Ende die Nase vorn haben“

 

Viel Realismus ist im westlichen Teil von Lippe anzutreffen, denn der Abstand zur Tabellenspitze könnte noch weiter anwachsen, falls Lipperreihe und Lemgo ihre Nachholspiele gewinnen sollten. Das ist durchaus wahrscheinlich. In Zahlen: Auf bis zu 13 Punkte könnte die Hypothek noch anwachsen. Deshalb gibt sich Gerrit Barthelmeus keinen Illusionen hin: „Wir werden mit dem Titelkampf nichts mehr zu tun haben, können dadurch jetzt ganz frei aufspielen und dadurch auch etwas mehr ausprobieren, möglicherweise auch schon junge Spieler mehr in unser Spielsystem integrieren.“ Er weiß, wovon er spricht, denn seine A-Jugend rangiert nicht grundlos an zweiter Position in der A-Liga – mit nur einem Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter TuS Ahmsen. Während für die Nachwuchskicker der Sprung in den überkreislichen Fußball absolut möglich ist, beobachten die Asemisser- Senioren aus der Ferne, wer die Sektkorken knallen lassen darf. Gerrit Barthelmeus macht aus seinen bevorzugten Präferenzen keinen Hehl: „Gönnen würde ich es Lipperreihe. Sie haben einfach eine super Truppe, sind jung und gierig.“ Allerdings ist dies wohl eher Wunsch als Realität, weil: „Trotzdem glaube ich, dass am Ende Lemgo die Nase vorn haben wird. Individuell sind sie einfach zu stark besetzt und auch von der Erfahrung her sind sie, denke ich, ein bisschen weiter. Ich hoffe aber, dass es bis zum Ende spannend bleibt. Wer am Ende in dieser starken Liga oben steht, hat es dann am Ende auch verdient.“ Vielleicht verdienen sich die Asemisser in der Rückserie eine noch bessere Platzierung, ist der viertplatzierte TuS Ahmsen doch gerade einmal zwei Punkte entfernt. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen den BSV Leese ließe sich das für die Asemisser bereits problemlos aufholen.

Autohaus Stegelmann

Schiewe

Fahrschule Isaak

More in Kreisliga A Lemgo

%d Bloggern gefällt das: