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Kreisliga A Lemgo

SV Werl-Aspe – Sehnsucht nach dem weiteren Lockdown

Die Motivation ist enorm, dass zumindest wieder leicht und locker gekickt werden kann. Daraus macht der Coach vom Tabellenzwölften der A Lemgo kein Geheimnis.

 

 

„Wir freuen uns auf unseren geliebten Sport“

 

Kreisliga A Lemgo (hk). Auch beim SV Werl-Aspe erstarrte der Fußball zur Salzsäule, bleibt seit zwei Monaten das Spielgerät vollständig unberührt. Lockerungen sind auch beim Lokal-Sport im Freien in Sicht, macht SV-Coach Marcio Goncalves aus seinem Herzen ebenso keine Mördergrube: „Also ich bin froh, wenn es jetzt endlich wieder langsam losgeht. Die Pause war schon echt lang und auch sehr schwierig“, zeigt er sich erleichtert, wenn das Warten endlich ein Ende hat, zumindest ein lockerer Kick wieder ermöglicht wird.

 

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Von Henning Klefisch

 

Dass der Fußball, wie auch das gesamte öffentliche und soziale Leben, komplett zum Erliegen kam, das war für Goncalves nur mehr als nachvollziehbar. Das Vertrauen zu seinen Jungs ist definitiv existent, wenn er bei Lippe-Kick klarstellt: „Ich bin mir sicher, dass meine Jungs sich alle individuell fit halten, da muss ich keine Aufgaben verteilen.“ Der Hintergrund für seine lange Leine: „Wir sind alle Sportsmänner und freuen uns auf unseren geliebten Sport, den Fußball, da weiß jeder, dass man dranbleiben muss und was dafür tun muss, um vorbereitet zu sein, wenn es wieder heißt: Fußball!“, ist die Sehnsucht bei ihm exorbitant. Dass der vorzeitige Saisonabbruch, nach langem Warten, unlängst mit aller Vehemenz beschlossen wurde, stört ihn nicht, siegt die Vernunft: „Natürlich hätte ich gerne die Saison zu Ende gespielt, aber das geht halt nicht, denn die Gesundheit der Spieler und Schiedsrichter geht vor und ich denke auch, dass wir froh sein können, wenn wir wieder Wettkampfspiele im September spielen können.“ Auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Dadurch, dass es in diesem Sommer ausnahmsweise keine Absteiger gibt, um einer Klageflut zu entkommen, dafür aber reichlich aufgestiegen wird, wächst die Kreisliga A beträchtlich an. Beim Asper-Coach überwiegt manifest das Positive: „Ich freue mich auf die mögliche Aufstockung der Liga, aber es wird auch eine Herausforderung, alle Spiele in der nächsten Saison über die Bühne zu bekommen.“ Seine Idee: „Aber wir können ja auch im Winter eine kleinere Pause einplanen und eher wieder starten. Es gibt ja genügend Kunstrasenplätze“, um eben wetterresistent zu spielen.

 

„Eine Herausforderung für alle!“

 

Marcio Goncalves

So kurz vor dem möglichen Sprung ins Endspiel den Pokalwettbewerb im FuL-Kreis Lemgo komplett abzusagen, das hielte der juvenile Coach für den falschen Weg. Während das eine Halbfinale mit dem Bezirksliga-Duell zwischen dem RSV Barntrup und dem TSV Oerlinghausen bereits feststeht, wartet der SV Werl-Aspe noch auf seinen Kontrahenten, wird dieser im Duell mit dem B1-Spitzenteam SG Bega/Humfeld und dem Lokal- und Liga-Rivalen SC Bad Salzuflen ermittelt. „Ich hoffe, dass der Pokalwettbewerb noch fortgeführt wird, denn dort haben wir gute Erfolge erzielt und eine mögliche Finalteilnahme ist greifbar gewesen. Hier bleibt es abzuwarten“, wie die Verbands-Oberen entscheiden. Um wieder ein Gefühl für den Fußball zu erhalten, soll – bei Erlaubnis – in Kleingruppen auch bei den Schwarz-Weißen wieder der Ball rollen. Goncalves möchte an dieser Stelle allerdings deutlich machen: „Hier muss aber jedem klar sein, dass die strengen Auflagen eingehalten werden. Eine Herausforderung für alle! Aber ich freue mich riesig auf meine Truppe“, die er seit zwei Monaten nicht mehr face to face gesehen hat. Sieben, acht Ligen oberhalb herrscht schon eine Garantieleistung. Bereits am kommenden Wochenende geht die erste und zweite Bundesliga weiter. Marcio Goncalves besitzt ebenso dazu eine klare Meinung: „Ich freue mich auf den Start der Bundesliga, aber ich sehe es auch kritisch, wie viel hierfür getan werden muss. Es gibt natürlich viel nachvollziehbare Kritik und es bleibt zu hoffen, dass es generell zu keinem Rückfall kommt. Des Weiteren wird es spannend zu sehen sein, wie die Vereine aus der Pause kommen. Dies könnte zu einigen Veränderungen in der Tabelle führen“, fehlt vor allem für die zuschauerträchtigen Traditionsvereine der so wichtige „zwölfte Mann.“

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