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Kreisliga A Lemgo

Platzcheck – Sporker Holz

Mit viel Tradition behaftet ist die Heimstätte des FC SSW, das „Sporker Holz“, ebenso wie die Hecke an einer Seite des Platzes, die schon manchen Fußballer verschlungen hat.

 

Heimvorteil am Sporker Holz

Platzcheck (ab). Im Dörentruper Ortsteil Spork liegt an der Königstraße die traditionsreiche Heimstätte des FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen. Namensgebend für das „Sporker Holz“ ist das Wäldchen „Sporkholz“ auf der anderen Seite der Königstraße. Es gibt einige Vereine, die äußerst ungern hier antreten, der FC SSW kann wahrlich von einem Heimvorteil sprechen. Andreas Riepe und Rouven Post stellen uns den Platz einmal genauer vor.

 

 

Eigentümerin des „Sporker Holz“ ist die Gemeinde Dörentrup, „die auch das Rasenmähen und größere Instandhaltungen übernimmt“, wie Andreas Riepe erklärt. „Das Hausrecht, die Bewirtschaftung, Platzwarttätigkeiten, etc. liegen allerdings beim FC. Außerdem aktiv am Platz ist als ehemaliger Stammverein der TuS Spork-Wendlinghausen“, so Riepe weiter. Viel Eigenleistung und immer wiederkehrende Arbeitseinsätze muss natürlich und selbstverständlich auch hier erbracht werden, „wie ja bei vielen anderen Vereinen auch.“ Auf dieser Basis sind in den vergangenen Jahren auch „neue Sponsorenbanden, ein neuer Ballfangzaun, eine Maulwurfsperre, die absolut bewährte Grill- und Getränkehütte, sowie zuletzt in 2019 eine zusätzliche Überdachung entstanden“, meint Riepe voller Stolz. „Die Investition in die neue Überdachung (siehe Aktionsfoto) wäre allerdings ohne zahlreiche kleine und größere Spenden der Vereinsmitglieder nicht möglich gewesen, daher an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer/innen!“

 

Dank an Unterstützer

Als nächste Punkte stehen „ein neuer Anstrich für die Grillhütte, sowie die Pflasterung vor dem Sporthaus“ auf der Agenda. „Gerade mit Blick auf das Sporthaus ist aber eben auch immer die Abstimmung mit der Gemeinde Dörentrup nötig“, meint Riepe. Weitere Verbesserungen, so SSW-Kicker Rouven Post, „sind immer an der einen oder anderen Stelle wünschenswert oder auch nötig. Natürlich entstehen hierbei auch immer Kosten, welche einkalkuliert werden müssen. Den Sponsoren und alle, die uns finanziell unterstützen, sei hiermit gesagt: Vielen Dank! Ihr ermöglicht es uns, den Platz und auch drumherum alles in Schuss zu halten.“

 

„Heimvorteil, wir kommen!“

Auch, damit es laut Andreas Riepe in Zukunft weiterhin kaum Mannschaften gibt, die gerne nach Spork reisen: „Insgesamt dürfte es für viele Mannschaften undankbar sein, am Sporker Holz anzutreten. Die Abmessungen sind klein, die Atmosphäre ist dicht, die Zuschauer sind nah dran. Wenn dann noch zu einem Wochenspieltag Anfang Oktober das Flutlicht angeht: wunderbar!“ frohlockt Riepe. Zudem müsse man zugeben, „dass der Untergrund des Naturrasens, obwohl laufend und mühevoll gepflegt, eben eher zu einer Wiese gehört als zu einer professionell angelegten Sportarena. Heimvorteil, wir kommen!“ Und so wurden über die vergangenen Jahrzehnte so einige Siege und Aufstiege gefeiert, Niederlagen und Abstiege betrauert, in „einer Art Hassliebe Flüche und Lobpreisungen auf die Hecke in Richtung Königstraße ausgesprochen“, aus der schon so mancher Fußball wieder herausgeholt werden musste. „So darf es gerne noch viele Jahre weitergehen.“

 

Tolle Atmosphäre auch in der Kabine

Laut Rouven Post hat auch die Atmosphäre in der Kabine vor den Spielen für den ein oder anderen Punkt gesorgt: „Die Kabinen sind standesgemäß groß und Sitzmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Ich würde sagen, sie sind nicht so modern wie bei z.B. bei Bayern München, aber es reicht durchaus. Natürlich herrscht in dieser vor den Spielen immer eine besondere Atmosphäre, welche uns schon den einen oder anderen zusätzlichen Punkt beschert hat.“ Für Zuschauer, die das Spiel lieber sitzend verfolgen möchten, sind „Stühle und Bänke vorhanden oder können bei Bedarf bereitgestellt werden. Sonderwünsche wie eine Liege oder ähnliches sind im Einzelfall bestimmt auch drin“, so Post weiter. Von „jung bis alt“ und vom „Schüler bis zum Rentner“ sind bei den Heimspielen alle Altersklassen vertreten und „alle stehen immer zu 100% hinter dem Verein. Selbst zu Auswärtsspielen wird bei gutem Wetter schonmal mit dem Rad angereist, um uns zu supporten. Der Fan ist nicht umsonst bekanntlich der 12te Mann am Platz“, freut sich der SSW-Kicker. Die besonderen Spiele sind ohne Frage die Derbys gegen Bega/Humfeld. Doch auch zu Bezirksligazeiten Mitte der 00er Jahre oder die Halbfinal-Teilnahmen im Kreispokal 2009 und 2018, jeweils gegen Lüerdissen, „waren besondere Spiele und gleichzeitig auch Zuschauermagneten.“ Freuen würde sich Rouven Post darüber, „nächstes Jahr wieder gegen Bega spielen zu dürfen. Natürlich in der A-Liga.“

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