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Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo – Vorbericht 9. Spieltag 2020/21

Alle Spiele, alle Tore, die gibt es am Sonntag hoffentlich. Wir haben die wichtigsten Informationen im Angebot. Guckt mal hinein.

 

In Humfeld steigt das große Derby

Kreisliga A Lemgo (hk). Ein Kindergeburtstag ist das nicht. Äußerst schwierig ist, zu spekulieren, wer tatsächlich im Kampf um den Bezirksliga-Aufstieg eingreift. Mit Blick auf das Leistungsvermögen stehen da schon die fünf aussichtsreichsten Kandidaten an der Tabellenspitze, wenngleich sich der TuS Ahmsen bei sechs Punkten Differenz auf den Primus aus Asemissen schon mächtig strecken muss. Beim Tabellenfünften und wirklich prima gestarteten Neuling TuS Lockhausen können die Skarupke-Spieler einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg gehen. Leopoldshöhe hat eine machbare Aufgabe bei der SG Leese/Hörstmar/Lieme zu bestreiten. Das große Derby findet in Humfeld statt. Die SG Bega/Humfeld sammelt Punkte für den Klassenerhalt. Dies möglichst auch gegen den Nachbarn SG Sonneborn/Alverdissen. Das Match zwischen dem TuS Brake und dem TuS Ahmsen fällt aus. Michael Berge, der Geschäftsführer der Hausherren, sagt im Namen des gesamten Vereins: „Wir haben eine Fürsorgepflicht, Verantwortung und Vorsorgepflicht. Die Gesundheit geht vor. Meine Vorstandskollegen und ich übernehmen dafür nicht die Verantwortung.“ Bei den beiden Staffelleitern möchte er sich an dieser Stelle explizit bedanken, ebenfalls bei den gegnerischen Vereinen. „Es macht ja für alle Beteiligten Sinn“, ist dem nichts mehr hinzuzufügen.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TBV Lemgo II vs. TSV Oerlinghausen II

(ab). Mit dem TBV Lemgo II und dem TSV Oerlinghausen II stehen sich die einzigen Zweitvertretungen im Lemgoer Oberhaus gegenüber. Als eine „spiel- und zweikampfstarke Mannschaft“ schätzt TBV-Coach Benjamin Rawe den TSV ein, den er „mindestens auf einem Niveau“ mit seiner Mannschaft sieht. „Die letzten Duelle zwischen uns waren meist knapp, teilweise rassig geführt und hätten vom Spielverlauf in beide Richtungen kippen können.“ Der aktuelle Tabellenplatz wir den Bergstädtern „nicht gerecht und man muss berücksichtigen, dass sie gegen vier Top-Teams aus Lüerdissen, Ahmsen, Bad Salzuflen und Leopoldshöhe nur knapp verloren haben. Und die Niederlage zuletzt gegen Bexterhagen können sie sich vom Spielverlauf wahrscheinlich immer noch nicht erklären. Außerdem haben sie mit Formanski und Vardar zwei gefährliche Leute vorne, die wir ausschalten müssen“, zählt Rawe einige Dinge auf, die für einen starken Gegner sprechen. Dennoch will der TBV „schnell und zielstrebig nach vorne spielen und weiterhin selbst präsent in den Zweikämpfen sein.“ Luft nach oben sieht Rawe in der Absicherung, „um nicht in Konter zu laufen, sowie das Defensivverhalten bei Standards.“ Neben den längerfristigen Ausfällen steht Louis Hagemann (krank) nicht zur Verfügung. „Bei Sehmus Tümenci und Jonas Friesen müssen wir kurzfristig schauen, was die Verletzungen machen“, so Rawe.

 

Der gegenseitige Respekt ist groß, denn auch TSV-Coach Jan Rüter hält Lemgo „für eine starke Truppe, die auch bisher richtig gut gestartet ist. Da sind viele gute Jungs bei.“ Rüter glaub, „dass es ein ausgeglichenes Spiel sein wird, wobei die Favoritenrolle eher dem TBV zuzuordnen ist, wenn man die letzten Wochen betrachtet.“ Doch auch die Gäste gehen gut vorbereitet ins Spiel, wie der Coach verrät: „Wir hatten eine gute Trainingswoche und haben viele Sachen angesprochen. Wir wollen endlich wieder dreifach punkten.“ Personell ist es bei den Bergstädtern unverändert, also „nicht gut“, aber auch „nicht schlecht.“

 

Mohamed El-Ali pfeift die Begegnung um 13.15 Uhr an.

SG Leese/Hörstmar/Lieme vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Die Ausnahme der Unbesiegbarkeit hat der TuS Leopoldshöhe ganz exklusiv nur für sich. Fünf Siege und drei Remis führen die hungrigen Löwen auf den zweiten Rang, halten sie viele Trümpfe in der Hand: „Leo ist sicherlich derzeit eines der Top-Teams der Liga und noch ungeschlagen. Dazu stellen sie die beste Abwehr momentan und 19 Treffer in acht Spielen zeigen auch, dass die Offensive sehr stark ist.“ Deshalb sieht BSV Leese-Obmann Ferhan Demir seine Mannschaft als eindeutigen Underdog. Völlig unbesorgt kann der Tabellenvorletzte aufspielen, denn die Erwartungshaltung ist extrem gering. „Das heißt aber nicht, dass wir etwas zu verschenken haben, denn immerhin ist es ein Heimspiel für uns.“ Auf dem Rasen in Hörstmar möchten die abstiegsbedrohten Gastgeber „kämpfen, was das Zeug hält und hart und energisch in den Zweikämpfen sein.“ Das Spielfeld verengen, den Rivalen schon beim ersten Ballkontakt stören, um bei den Leos für ein kollektives Unwohlsein zu sorgen, das ist das erklärte Ziel von Demir. Der frisch vermählte Leo-Ronaldo Jan Plöger weilt im Hochzeitsurlaub, fehlt. Trotz des Ausfalls der langjährigen BSV Leese-Legende ist der Respekt vor dem Höhenluft-Schnapper enorm: „Die haben immer noch eine starke Mannschaft. Sie stehen ja nicht umsonst da oben.“ Auf eine Menge wichtiger Akteure muss Coach Jens Kaiser auch am Sonntag verzichten. Ali Yasin plagt sich mit derben Knieproblemen herum, ist definitiv nicht spielfähig. Auf der Lädierten-Liste befinden sich Yusuf Kaya, Bressa De Monteiro, Yasar Bostan, Darius Manfai, Christopher Johannimloh und Daniel Stolle. Tim Plöger hat die komplette Woche wegen Wadenproblemen aussetzen müssen. Demir staunt nicht schlecht ob so vieler Verletzten: „Unsere Physiotherapeutin hat derzeit alle Hände voll zu tun. Die Arme verrichtet seit Wochen fast einen Vollzeitjob bei uns.“

 

Jan Plöger (Bild links) hat wohl schon im Mutterleib Fußball gespielt. Wenn ihn seine Fußballfreunde vom TuS Leopoldshöhe vor dem Spiel gefragt hätten, was er lieber als Hochzeitsgeschenk haben möchte: Eine Ballonfahrt mit seiner Frau oder drei Punkte in Bad Salzuflen, er hätte letzteres genommen. Zurzeit ist er in den Flitterwochen mit seiner Gemahlin, fehlt ausgerechnet im Gastspiel bei seinem alten Verein. Ein Vierteljahrhundert spielte er für den Ballspielverein aus der Nähe von Lemgo. Viele Erinnerungen teilt er mit dem BSV Leese, nicht zuletzt auch mit seinem Bruder Tim, der bei der SG LHL der Sturmtank ist. Im Duell der Unterschiede beim Vorletzten möchte der Tabellenzweite den nächsten Dreier landen, um das Urlaubsfeeling beim fußballverrückten Bräutigam weiter in die Höhe zu treiben. „Ich denke, das wird noch einmal ein paar Prozentpunkte Einsatz mehr bringen“, schmunzelt Plöger. So möchte sich doch kein Löwe vorwerfen lassen, Jan Plöger seinen Hochzeitsurlaub mit einem miesen Ergebnis versemmelt zu haben. Da Plöger seinen Ex-Verein weiterhin verfolgt, hat er einige Anhaltspunkte, an denen sich sein Coach Christian Martens orientieren kann: „Ich konnte in den Vorbereitungswochen ein paar Spiele der neuformierten SG anschauen und ich erwarte den Gegner sehr tief stehend und kämpferisch. Sie werden versuchen, den Platz kleinzuhalten, um uns so den Schneid abzukaufen. Im Spiel gegen den Ball müssen wir auf die schnellen Außenspieler achten und wir müssen versuchen, Standardsituationen zu vermeiden“, so schreibt er seinem Team ins Pflichtenheftchen. Die Defizite der Kaiser-Kicker kennt die sportliche Leitung vom TuS Leopoldshöhe allzu genau. Konkret diese Schwachstellen werden nun bespielt. „Wir erwarten nichts anderes als einen Sieg und sind in den letzten Wochen auch mehr als gut drauf.“ Die Serie in der Meisterschaft ist ein fettes Ausrufezeichen. Vier Siege am Stück feierten die Löwen, allesamt ohne Gegentor. Das war keine Laufkundschaft, wie die 3:0-Siege über Lüerdissen und Bad Salzuflen, das 2:0 über Bentorf/Hohenhausen und das 1:0 gegen Oerlinghausen II beweisen. Neben Jan Plöger könnte auch noch Benjamin Holt ausfallen.

 

Alexander Schnüll ist um 15.00 Uhr der Referee auf dem Rasenplatz in Hörstmar.

 

TuS Bexterhagen vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(ab). Sven Gleisner, der sportliche Leiter des TuS Bexterhagen, hat besondere Erinnerungen an die SG Bentorf/Hohenhausen: „Da habe ich damals als Interims-Coach das erste Spiel gecoacht, nachdem wir uns von Manuel Rossblatt getrennt haben.“ Ansonsten fällt ihm als erstes Nils Otto ein, wenn er an die SG denkt. Und wenn er einen Blick auf die Tabelle wirft, dann stellt er fest, dass sich „Ben/Hoh nicht da wiederfindet, wo sie sich vielleicht vor der Saison gesehen haben oder erhofft haben. Ich denke auch, dass es nicht der Platz ist, den die Mannschaft, wenn sie komplett und gesund ist, erreichen kann am Ende der Saison.“ Der TuS selbst geht „ein bisschen Rückenwind durch den Sieg in Oerlinghausen“ ins Spiel, will sich aber nicht auf den Erfolg ausruhen, sondern „weiter hart daran arbeiten, damit wir Sonntag auch wieder vernünftig spielen und nicht wieder zwei wilde Halbzeiten haben, eine gute, eine schlechte, sondern dass das da vernünftig läuft.“ Erste gute Nachrichten gibt es in Sachen Personal. Henning Schildmann kehrt nach langer Verletzungspause zurück und „mit viel Glück“, könnte auch Moritz Groman­n am Sonntag wieder dabei sein. „Ansonsten ist das Lazarett weiterhin ziemlich groß.“ Wie sich der TuS unter der Woche im Training angestellt hat, weiß Gleisner nicht. Er weilt an der Mosel und genießt dort „das Leben mit Wein und Köstlichkeiten der Region. Die Mosel hat wirklich was und das ist irgendwann mal wichtiger als der Fußball“, findet Gleisner. Auch am Sonntag wird Gleisner nicht beim Spiel sein. „Ich würde mich freuen, wenn wir da gewinnen oder punkten, irgendwas holen wäre schon ganz gut, aber ansonsten, gibt es interessantere und wichtigere Sachen als Fußball. Man sieht es auch an den Fallzahlen, die jetzt wieder steigen. Die Welt spielt halt verrückt.“

 

Für die SG Bentorf/Hohenhausen gibt es „leichtere Auswärtsspiele als das in Bexterhagen“, meint Marco Evers (Bild links). „Da geht es immer hoch her, enthusiastische Zuschauer. Außerdem hat Bexterhagen mit dem Auswärtssieg in Oerlinghausen ein Ausrufezeichen gesetzt. Die sind gut drauf“, erklärt der Obmann. Mit einem Blick auf den Spielplan der SG stellt Evers fest, dass die SG „eine Riesenchance“ hat, „eine Serie zu starten. Am besten fangen wir damit in Bexterhagen an.“ Der bisherige Spielplan hat den Kalletalern bis auf Asemissen schon alle Top-Mannschaften der Liga beschert. „Aber gerade da besteht die Gefahr. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, hat Evers beobachtet. Im letzten Heimspiel gegen den FC SSW, was zwar mit 4:1 gewonnen wurde, gefiel dem Obmann einiges nicht: „Wir haben uns in einem Heimspiel das Spiel von Spork diktieren lassen, das relativ klare Ergebnis von 4:1 täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg.“ Deshalb: „Wir müssen in Bexterhagen von Anfang an hellwach sein und den Kampf annehmen. Nur dann nehmen wir dort etwas Zählbares mit.“ Neben dem Langzeitverletzten Thomas Pries wird wohl auch Ali Obaed ausfallen (Familienfeier). „Auch ein, zwei Fragezeichen stehen personell im Raum. Außerdem hoffe ich auf eine Fortsetzung der Serie, was bei den steigenden Infektionszahlen wieder mal in Frage gestellt wird.“

 

Bahman Kiadaliri pfeift die Partie um 15.00 Uhr an.

 

FC SSW vs. SC Bad Salzuflen

(ab). Für den FC SSW geht es gegen den SC Bad Salzuflen darum nach zuletzt nur zwei Punkten aus vier Spielen wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Das wird gegen die Kurstädter allerdings alles andere als einfach, wobei der letzte Gegner des FC SSW, die SG Ben/Hoh, das auch gedacht hat, wie SSW-Coach Markus Kettern anmerkt: „Die neu zusammengestellte Truppe aus Bad Salzuflen hat bisher eine starke Saison hingelegt. Wobei auch sie nicht unschlagbar sind, wie Ben/Hoh bewiesen hat.“ Zwar hat Kettern selbst den kommenden Gegner „noch nicht gesehen“, aber man richtet sich ohnehin „wenig nach dem Gegner“, sondern versucht, „weiter das auf den Platz zu bringen, was uns stark macht. Einsatz, Mentalität und Spielfreude.“ Daher freut man sich „auf einen interessanten Gegner“ und wird „wieder alles in die Waagschale werden, um im wahrscheinlich letzten Saisonspiel 2020 auf dem Sporker Holz die Punkte einzufahren.“

 

Nach dem Dämpfer am vergangenen Sonntag beim 0:3 gegen den TuS Leopoldshöhe, hat sich beim SC Bad Salzuflen die personelle Lage nicht verbessert. „Sehr viele Fragezeichen“, beklagt Coach Cetin Cakar. „Der eine oder andere steht nicht zur Verfügung. Das ist die größte Herausforderung für uns.“ Cakar hofft, im Laufe des freitags oder samstags einige Fragezeichen klären zu können. „Und dann werden wir sehen, welchen Kader wir zur Verfügung haben. Dementsprechend werden wir das am Sonntag angehen, von daher kann ich Stand heute gar nichts detailliertes sagen.“ Der grundsätzliche Anspruch ist aber, „von der Einstellung her jedes Spiel so anzugehen, dass wir für einen Sieg in Frage kommen. Das ist unsere Devise und unsere Vorgabe, da ändert sich natürlich in der Hinsicht nichts.“ Dennoch merkt Cakar „seit Wochen, dass wir nicht alle Ausfälle kompensieren können. Das merken wir nicht nur den Ergebnissen, sondern an dem, was auf dem Platz gerade im Moment in den letzten Wochen stattgefunden hat.“ Aktuell vermisst der Coach vieles von dem „was gerade in den ersten Wochen noch sehr gut geklappt hat. Da arbeiten wir immer noch dran. Natürlich kennen wir die Gründe für die letzten Ergebnisse.“ Am Sonntag gilt es, „eine gewisse Basis mitzubringen, da überhaupt dann ins Spiel zu kommen. Das wissen wir schon und da werden wir dann versuchen, mit der heutigen Trainingseinheit uns nochmal auf Sonntag vorzubereiten.“

 

Stefan Wattenberg leitet die Partie. Los geht es um 15.00 Uhr.

 

TuS Lockhausen vs. TuS Asemissen

(hk). Stefan Braunschweig ist ein gnadenloser Realist: „Wir müssen einen Sahnetag erwischen, um Asemissen Paroli zu bieten. Wenn alles normal läuft, holen wir gegen die nichts.“ Der TuS Lockhausen-Coach schwärmt von der nominell „super Truppe“, zählt dabei Akteure wie Pollakowski, Seipt oder auch Tim Meier auf. Alles Kicker, die auch in der Bezirksliga problemlos mithalten könnten. So hat etwa Flankenläufer Pollakowski 15 Saisontore erzielt und damit mehr als das gesamte Lockhausen-Team. „Wir müssen deren Spielraum eingrenzen. Wenn uns das aber nicht gelingt, dann gibt es eine Klatsche“, hebt er mahnend den Zeigefinger. Hilfreich könnte vielleicht der „Acker“ in Lockhausen sein, der für die Kunstrasentruppe gewiss etwas ungewohnt ist. Der TBV Lemgo II kann davon traurig ein Liedchen summen. Braunschweig blickt der Wahrheit ins Auge: „Wir müssen uns nicht mit Asemissen messen, sondern mit den Teams ab Platz neun.” Trotzdem zeigt er sich energisch: „Wir wollen dennoch unser Spiel durchdrücken“, möchte sich der gut gestartete Neuling nicht nur am Gegner orientieren. Bis auf den gelb-rot-gesperrten Jonas Weege kann Stefan Braunschweig seine Wunschformation aufbieten.

 

Sehr gefräßig haben sich jüngst die Spieler vom TuS Asemissen präsentiert. Der Torhunger ist unersättlich. Denn 36 erzielte Tore in acht Partien verstärken die unfassbare Offensivqualität, über die Dompteur Carsten Skarupke verfügt. Schon am letzten Spieltag knöpften sich die West-Lipper einen Aufsteiger vor. Sie filetierten die SG Bega/Humfeld fußballerisch in ihre Einzelteile. Die Dörentruper hatten keine Chance, wurden mit 8:1 deklassiert. Nun führt die Reise nach Lockhausen. Zum besten Aufsteiger, der Position sechs einnimmt. „Wir wollen weiterhin in unserer Erfolgsspur bleiben“, kündigt Skarupke nach drei Siegen in Folge an. Keineswegs soll der individuell stark besetzte Kontrahent in irgendeiner Art und Weise auf die leichte Schulter genommen werden. So haben doch die Lemgoer ihr Lockse-Wunder auf dem Sepp bereits erlebt, verloren als Spitzenteam anreisend, dort sehr deutlich wie unerwartet. Als ein würdiger Tabellenführer will der TuS Asemissen auftreten, verbalisiert Skarupke: „Wir wollen versuchen, unser Spiel durchzudrücken, dadurch zum Erfolg zu kommen. Konzentriert werden wir das Match angehen.“ Eine unwägbare Variable bleibt, wie die Kunstrasentruppe sich auf dem Rasenplatz zurechtfindet. Immer noch fallen verletzungsbedingt Hatim Batri und Torben Becker aus. Ebenso Florian Schürmann muss passen. Gordon Kral (Bild links) wird noch in diesem Match seine vierwöchige Rot-Sperre verbüßen. Ob Fänger Patrick Barthelmeus und Spieler Tim Ende mitspielen, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

 

Malte Arend pfeift dieses Spiel am Sonntag ab 15.00 Uhr an. Angesetzt ist dieses auf dem Rasenplatz in Lockhausen.

 

SG Bega/Humfeld vs. SG Sonneborn/Alverdissen

(ab). Das Duell zwischen Bega/Humfeld und Sonneborn/Alverdissen ist gleichzeitig auch ein Familien-Duell. Auf der eine Seite SG-Coach Michael Krügel, auf der anderen spielt mit Marcel Krügel ein Sohn des Bega/Humfeld-des Trainers. Mittlerweile ist das aber schon gar nichts besonderes mehr für die Familie Krügel. „Das gab es ja jetzt auch schon einige Male“, meint Michael Krügel. Große Überraschungen können aber beide Seiten nicht erwarten, man kennt den Gegner ziemlich gut. Für den SG-Coach sind die Gäste „leicht favorisiert, aufgrund der Ergebnisse, die sie gegen die Gegner erzielt haben, gegen die wir auch schon gespielt haben.“ Am Sonntag wird „die Tagesform entscheidend“ sein, vermutet der Coach. Seit drei Spielen wartet der SG auf den nächsten Punktgewinn. Mit einem Dreier am Sonntag könnte man an Sonneborn/Alverdissen vorbeiziehen. Ein Punktgewinn wäre zudem wichtig, denn „die nächsten Gegner werden nicht leichter“, meint Krügel (Bild rechts) mit einem Blick auf den Spielplan. Ahmsen, Lüerdissen, Oerlinghausen II, Bentorf/Hohenhausen und Bad Salzuflen sind die letzten Gegner für dieses Spieljahr. Krügel kann aber keinem seiner Spieler „absprechen, dass er sich nicht bemüht hätte gegen Asemissen. Das sah eigentlich alles ganz gut aus.“ Dennoch: „Am Sonntag wollen wir das Ergebnis vergessen machen und aus den Köpfen rausbekommen.“ Mehr Kummer als die aktuelle sportliche Lage bereitet Krügel aber „die Corona-Situation. Man muss sich mehr Gedanken darum machen als um Spiele oder Berichte.“ Für Sonntag werden noch einmal neue Hygiene-Vorschriften ausgearbeitet.

 

SG-Kicker Marcel Krügel (Bild links) glaubt, dass die SG Bega/Humfeld eine Mannschaft ist, die nach dem Aufstieg „in der Liga angekommen ist. Auch, wenn sie letzte Woche acht Dinger gegen Asemissen gekriegt haben.“ Und die SG hatte auch „schon die Gegner, die vermeintlich unten spielen werden zum Großteil, trotzdem müssen wir da am Sonntag drei Punkte mit nach Hause nehmen“, fordert Krügel. „Das ist ein ganz klares Ziel von uns.“ Personell muss die SG auf die gesperrten Frederic Frey und Jannik Stöber verzichten, ansonsten ist der Kader komplett, „so dass wir auch ein, zwei Spieler noch in die zweite abgeben werden wahrscheinlich.“ Die aktuelle Corona-Lage ist unbefriedigend: „Schade, dass letzte Woche das Spiel gegen Brake ausgefallen ist, aber komplett verständlich in der aktuellen Situation. Ich glaube auch nicht, dass das das letzte Spiel gewesen sein wird, was diese Serie ausfällt durch Corona. Schauen wir mal, wie sich das alles noch so entwickelt. Ist ja jetzt auch alles aktuell ein bisschen kritisch mit den ganzen Werten.“

 

Um 15.00 Uhr pfeift Manfred Miske das Spiel an.

SV Werl-Aspe vs. VfL Lüerdissen

(hk). Heftig durchgeschüttelt wurde der SV Werl-Aspe zuletzt beim 1:5-Untergang in Ahmsen. Die Hürde könnte am Sonntag sogar noch um einiges höher sein, da der VfL Lüerdissen zurzeit als stärker als die Werrekampfbahn-Jungs eingeschätzt werden könnte. Ganz tief durchatmen muss zunächst einmal Coach Marcio Goncalves, der sich ins Gedächtnis ruft: „Oh, Lüerdissen ist eine sehr unangenehme Mannschaft. Vor der Corona-Pause hatten wir ein schweres Spiel gegen Lüerdissen bestritten, am Ende ging es 3:3 aus.“ Er führt ergänzend fort: „Das ist eine eingespielte Truppe, die mit ihrem Spielertrainer einen exzellenten Motivationsherd auf dem Platz hat! Die letzte Partie war gerade im Mittelfeld sehr ruppig.“ Dieser Maschinenraum wird wohl eine entscheidende Bedeutung besitzen, weshalb Goncalves Wachsamkeit von seinem Team einfordert und indiziert: „Da darf man im Mittelfeld nicht einen Schritt zu spät kommen. Die haben einen Lauf, sodass jeder Ballverlust sträflich werden könnte.“ Prächtig erholt vom jüngsten Tiefschlag gegen den TuS Ahmsen zeigen sich die Asper, erklärt ein zuversichtlich wirkender Goncalves bei Lippe-Kick: „Die Trainingswoche war sehr gut, die Stimmung passt! Die Personalsituation ist immer noch nicht rosig, aber es bessert sich allmählich.“ Der spielstarke Individualist, mit einem ausgeprägten Tor-Drang ausgestattet, Ole Seipt (Bild links), steht vor der Rückkehr in den Kader.

 

Wenn das mal keine bösen Vorboten sind. Das letzte Spiel vor der langen Corona-Pause im März dieses Jahres bestritten der SV Werl-Aspe und der VfL Lüerdissen bereits gegeneinander. Bei einem Inzidenzwert von derzeit 49,2 könnte es nach diesem Duell am Sonntag erneut in eine coronabedingte Fußball-Abstinenz gehen. Stand jetzt wird das Spiel ausgetragen. Für den Tabellendritten aus Lüerdissen geht es primär darum, den Ertrag nach drei Siegen am Stück weiter nach oben zu treiben. Sie sind in einem guten Lauf, soll dieser bitteschön weiter anhalten. „Wir müssen mit der richtigen Haltung in dieses Spiel gehen. Die Automatismen müssen bei uns funktionieren“, sensibilisiert VfL-Spielertrainer Tim Steffen seine Equipe. Er wünscht sich, dass die Aufgabe beim Tabellenneunten zu keinem Selbstläufer mutiert. „Mit Werl-Aspe kommt ein Gegner auf uns zu, der sicherlich mit Marius Seipt einen überragenden Spieler verloren hat, aber immer noch über die Qualität verfügt, gegen jeden Gegner mitzuspielen“, sogar zu gewinnen. Klare Gedankengänge sind erforderlich, will man die jüngste Asper-Negativserie nicht so sehr im Blick haben. „Wir möchten unseren positiven Drive weiter fortführen“, so die klare Botschaft von Steffen gegenüber Lippe-Kick. Zur Personalsituation: Alexander Quast und Ferhat Havadir befinden sich weiterhin in einer Zwangspause, fehlen darum. Jan Batzer weilt in Urlaubsgefilden. Bei Tim Krüger werden die nächsten Tage entscheiden, ob es bis Sonntag reicht. Positiv: Alexander Kirsch kehrt zurück. Fabian Grob, Torschütze beim 5:2-Derby-Erfolg über den TBV Lemgo II, wird seine Qualitäten ebenfalls wieder im A-Team einsetzen.

 

 

 

Jonas Engelke ist um 15.00 Uhr der Spielleiter beim Aufeinandertreffen des SV Werl-Aspe gegen den VfL Lüerdissen. Schauplatz ist der Rasenplatz vom Heerser Bruch.

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