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Historisch

TuS Brake – Historisch

Glorreiche Zeiten waren das vor rund dreieinhalb Jahrzehnten. Lippe-Kick blickt zurück.

Die Wollitz-Brüder im Walkenfeld

Historisch(hk). Unvorstellbar, aber wahr: Wer zum Zeitpunkt des letzten Sieges vom TuS Brake ein Kind gezeugt hat, dessen Nachwuchs ist längst auf der Welt. Wir schreiben das Jahr 2019, als der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen besiegt wurde. Aktuell erlebt das Walkenfeld-Team nicht gerade seine Hochphase. In der Vorsaison schaffte man durch den vorzeitigen Corona-Abbruch den Klassenerhalt – nicht aus eigener Kraft. Diese Spielzeit begann bis dato auch nicht unbedingt verheißungsvoll, denn nach zwei Punkten aus acht Partien ziert das Walkenfeld-Team das Tabellenende.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

Von Henning Klefisch

 

 

Michael Berge

Auf geht es in eine Zeitreise. Wir schreiben die Saison, als die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft sich bei der Europameisterschaft in Frankreich nach Kräften blamierte – und der Turn und Sportverein aus Brake seinen größten Erfolg auf Lokal-Ebene feierte. Es ist die Spielzeit 1983/84. Der Sprung in die Landesliga gelang. Für den amtierenden Geschäftsführer Michael Berge ist die Partie gegen die Spielvereinigung Brakel unvergessen. 600 Zuschauer waren im Walkenfeld Zeuge des 4:2-Sieges der Spielvereinigung Brakel. Brake-Coach Hans Haupt sah, wie Paul Brinkmann zunächst einköpfte, Ulrich Süllwold das zweite Tor für den Gastgeber erzielte. Brakel-Tormaschine Sagel markierte exakt die Hälfte der Treffer für seine Mannschaft. Am Saisonende reichte es für das Wollitz-Team zu Rang zwei im Endklassement, Steinhagen stieg auf. In der Folgesaison stieg die Spielvereinigung aus Brakel allerdings auf. Höchst prominent waren die Gäste aus der 16.000 Einwohner-Stadt besetzt, gaben sich die Wollitz-Brüder Michael und Claus-Dieter ebenso wie Coach Gerd Roggensack auf dem Walkenfeld ein Stelldichein. Wobei. Damals coachte Roggensack den DSC Arminia Bielefeld, inspizierte die beiden Wollitz-Jungs live vor. Michael wechselte im Folgejahr tatsächlich auf die „Alm“, ehe er auch bei den westdeutschen Traditionsvereinen 1. FC Köln und FC Schalke 04 Bundesliga-Luft schnuppern durfte. Claus-Dieter “Pele” Wollitz hinterließ tiefere Spuren, kickte bei Bayer 04 Leverkusen, VfL Osnabrück, Hertha BSC, VfL Wolfsburg, 1. FC Kaiserslautern und beim 1. FC Köln. Als Trainer fungierte er für Vereine wie KFC Uerdingen, VfL Osnabrück, FC Viktoria Köln, Energie Cottbus und zuletzt den 1. FC Magdeburg. Eine schöne Randgeschichte: Mit Rüdiger Mellies feierte ein damals noch mitwirkender Spieler am 4. November 2020 seinen 70. Geburtstag. Aus diesem Grund kamen der stellvertretende Abteilungsleiter Roland Kambach und Geschäftsführer Michael Berge, um Mellies im Namen der Fußball-Abteilung einen Präsentkorb zu überreichen. Berge: „Wir wünschen Rüdiger alles Gute und vor allem viel Gesundheit, damit wir auch noch lange Jahre in der Alt-Herren-Mannschaft zusammen kicken können.“

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