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Eishockey

Eishockey: Ice Dragons kommen unter die Räder

Keine fröhlichen Weihnachten auf dem Eis erlebten die Herforder Ice Dragons, die bei den Hannover Scorpions eine echte Lehrstunde erhielten. NRW-Kick schaut sich das Spiel noch einmal etwas genauer an.

2:11-Niederlage bei den Scorpions

 

Das war deutlich – der Herforder Eishockey Verein unterlag beim Tabellenführer Hannover Scorpions mit 2:11 (0:3/1:2/1:6) und kassierte somit die erste zweistellige Niederlage der Saison.

 

Die Ice Dragons mussten nach der Rückkehr von Sebastian Christmann und Ennio Albrecht lediglich auf die Langzeitverletzten Lasse Bödefeld und Nils Bohle verzichten. Doch trotz der verbesserten Personaldecke, sah sich das Herforder Team früh den Angriffen der Scorpions gegenüber. Bereits in der 1. Minute eröffnete Julian Airich den Torreigen mit der ersten Gelegenheit für die Gastgeber. Zwar erholte sich Herford von dem frühen Schock, brachte jedoch zu wenig Gefahr vor das gegnerische Tor. Besser machten es die Hannoveraner, die Kieren Vogel im HEV-Gehäuse immer wieder forderten. In der 11. Minute war dann aber auch der Herforder Goalie machtlos, als der Finne Tomi Wilenius auf 2:0 erhöhte. Als Mario Valery Trabucco nur 90 Sekunden später den dritten Treffer für die Gastgeber erzielte, drohte Ungemach für die Ice Dragons, die jedoch bis zur ersten Pause keinen weiteren Treffer zuließen.

 

Im zweiten Durchgang zeigte sich Herford verbessert, gestaltete das Spiel offener und kam vermehrt zu Chancen. Doch erneut trafen die Scorpions in Person von Tomi Wilenius und erhöhten auf 4:0 (29.) in einer Überzahlsituation. Herford ließ sich jedoch nicht entmutigen und erzielte durch Sebastian Christmann in der 34. Minute den Anschlusstreffer. Hannover konterte allerdings prompt und schlug in der 36. Minute durch Mario Valery Trabucco in doppelter Überzahl zurück, womit bei einem 5:1-Zwischenstand ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.

 

Nun sollte es Schlag auf Schlag gehen und die Hannover Scorpions spielten sich im Abschlussdrittel förmlich in einen Rausch. Mit einem Doppelschlag durch Patrick Schmid und Mario Valery Trabucco zog der Tabellenführer aus der Wedemark mit 7:1 davon. Zwei Minuten später erzielte Patrick Schmid seinen zweiten Treffer und Mike Glemser erzielte in der 51. Minute das 9:1. Das 2:9 durch Christophe Lalonde in der 56. Minute war nur noch Ergebniskorrektur. Christoph Kabitzky (59.) und erneut Mike Glemser (60.) schraubten das Ergebnis auf 11:2.

 

Nach zwei guten Spielen in Tilburg und beim 4:3 gegen Halle, erwischten die Ice Dragons beim Tabellenführer einen rabenschwarzen Tag und verloren auch in dieser Höhe verdient. Zeit zur Erholung bleibt der Mannschaft von Chefcoach Jeff Job allerdings nicht, denn schon am Montag geht es erneut nach Niedersachsen, wenn man zu Gast beim Tabellendritten Hannover Indians ist. Ab 20.00 Uhr hat der HEV dann Gelegenheit, sich besser aus der Affäre zu ziehen.

 

Tore:

1:0 (00:54) Julian Airich (Mario Valery Trabucco / Patrick schmid)

2:0 (10:21) Tomi Wilenius (Patrick Schmid / Roman Pfennings)

3:0 (11:50) Mario Valery Trabucco (Fedor Kolupaylo / Robert Peleikis)

4:0 (28:53) Tomi Wilenius (Julian Airich / Mario Valery Trabucco) PP1

4:1 (33:40) Sebastian Christmann (Jörn Weikamp / Emil Lessard Aydin)

5:1 (35:25) Mario Valery Trabucco (Patrick Schmid / Tomi Wilenius) PP2

6:1 (44:03) Patrick Schmid (Tomi Wilenius / Roman Pfennings)

7:1 (44:19) Mario Valery Trabucco (Julian Airich / Fedor Kolupaylo)

8:1 (46:12) Patrick Schmid (Tomi Wilenius / Robert Peleikis)

9:1 (50:56) Mike Glemser (Christoph Kabitzky / Dennis Arnold)

9:2 (55:35) Christophe Lalonde (Gleb Berezovskij)

10:2 (58:01) Christoph Kabitzky (Dennis Arnold / Jan Pietsch)

11:2 (59:33) Mike Glemser (Robert Peleikis / Fedor Kolupaylo)

 

Strafen:

Hannover 12 Minuten + 10 Minuten (Robin Marek)

Herford 14 Minuten + 10 Minuten (Justin Unger)

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