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Eishockey

Eishockey – Ice Dragons erobern Stadion am Pferdeturm

Was für ein Finish der Herforder Ice Dragons, die sich mit 3:2 im Gastspiel bei den Hannover Indians durchsetzten. NRW-Kick schaut zurück.

 

Herford gewinnt 3:2 bei den Indians

 

Was für eine Leistungssteigerung – der Herforder Eishockey Verein gewann das Spiel beim Tabellen-3. Hannover Indians mit 3:2 (1:1/2:1/0:0) und zeigte sich nach der hohen 2:11-Niederlage bei den Hannover Scorpions nur 48 Stunden zuvor bestens erholt. Mit einer starken und geschlossenen Mannschaftsleistung holte das Team von Chefcoach Jeff Job das bei den Indians auf den verletzten Guillaume Naud verzichten musste, überraschend, jedoch verdient, drei wichtige Zähler im Kampf um die PrePlayOff-Plätze.

 

Die Ostwestfalen zeigten sich von Beginn an als Spielverderber beim Favoriten, verteidigten sehr diszipliniert und agierten aufmerksam in der Defensive. So gelang es den Gastgebern nicht, ihr gefährliches Angriffsspiel, insbesondere das der ersten Reihe aufzuziehen. Zudem erwischte Torhüter Ennio Albrecht einen glänzenden Tag und hielt, was zu halten war. Immer wieder erspielten sich die Herforder gute Torgelegenheiten, die jedoch zunächst ungenutzt blieben. So kam das 1:0 für die Indians in der 12. Minute fast ein wenig überraschend, als ein Schuss von Brett Bulmer durch Branislav Pohanka und Nicolas Turnwald gleich zweimal abgefälscht wurde. Doch der HEV spielte mit viel Engagement weiter und belohnte sich in der 18. Minute mit dem Ausgleich als Sebastian Christmann aus spitzem Winkel das 1:1 noch vor der ersten Pause erzielte.

 

Die Ice Dragons kamen konzentriert aus der Kabine und suchten sofort ihre Chance vor dem Tor der Hannoveraner. In der 22. Minute brachte Nico Schnell die Herforder erstmals in Führung, als er mit einem Distanzschuss den Weg vorbei an Freund und Feind ins Indians-Tor fand. Zwar bemühte Hannover sich das Spiel nun besser in den Griff zu bekommen, doch die Herforder Verteidigung inklusive Goalie Ennio Albrecht stand weiterhin gut. In der 37. Minute war die Hintermannschaft des HEV dann jedoch machtlos, als Thomas Pape den Puck unhaltbar zum 2:2 abfälschte. Kurz vor der letzten Drittelpause erhielt Parker Bowles auf Seiten der Hannoveraner eine 2-Minuten-Strafe wegen Beinstellens, die Herford sofort auszunutzen wusste. Nach gewonnenem Bully kam Ralf Rinke fünf Sekunden vor der Pausensirene frei zum Schuss und hämmerte die Scheibe unhaltbar ins Netz der Indians, wodurch der Gast mit einer 3:2-Führung in die Kabinen ging.

 

In den letzten 20 Minuten gelang es den Herfordern, das Aufbauspiel der Hannover Indians früh zu stören. Immer wieder wurden die Angriffe der Gastgeber bereits in der neutralen Zone gestoppt. Der HEV verteidigte mit viel Kampfgeist und sorgte ständig für Gefahr bei Kontersituationen. Auch die Umstellung auf zwei Reihen brachte für die Indians nicht den erhofften Erfolg. Rund eine Minute vor dem Ende zog Hannovers Coach Len Soccio die letzte Option und nahm seinen Torwart Lukas Schaffrath zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Herford behielt jedoch die Übersicht und ließ auch in der Schlussphase keine weitere Torgelegenheit mehr zu und siegte am Ende verdient mit 3:2.

 

„Ich bin heute sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir sind immer ganz nah an den Gegenspielern gewesen und haben schon in der neutralen Zone das Spiel der Hannoveraner gestört. Außerdem hat Ennio Albrecht heute sehr stark gehalten“, war Chefcoach Jeff Job sehr zufrieden mit der Vorstellung seines Teams.

 

In der Tabelle verbesserten sich die Herforder Ice Dragons mit nunmehr 14 Punkten auf Platz 9 der Tabelle, während die Hannover Indians auf Platz 3 bleiben. Zeit zum Ausruhen bleibt für die heimischen Kufencracks jedoch nicht. Nur 48 Stunden nach dem Spiel in Hannover folgt die nächste Auswärtsaufgabe beim nächsten Topteam der Oberliga. Dann ist man zu Gast beim Tabellen-4. Herner EV, gegen den es in dieser Saison noch keine Begegnung gab. Das Spiel beginnt um 20.00 Uhr und wird live auf www.sprade.tv übertragen.

 

Tore:

1:0 (11:45) Nicolas Turnwald (Branislav Pohanka / Brett Bulmer)

1:1 (17:29) Sebastian Christmann (Emil Lessard Aydin / Lukas Gärtner)

1:2 (21:59) Nico schnell (Gleb Berezovskij / Christophe Lalonde)

2:2 (36:07) Thomas Pape (Philipp Hertel / Jakob Ceglarski)

2:3 (39:55) Ralf Rinke (Marius Garten / Björn Bombis) PP1

 

Strafen:

Hannover 4 Minuten

Herford 6 Minuten

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