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Eishockey

Eishockey – Saisonende für die Ice Dragons

In der Eishockey Oberliga Nord PrePlayOff siegen die Rostock Piranhas gegen den Herforder Eishockey Verein mit 5:4 (0:1/3:1/1:2/1:0) in der Overtime. NRW-Kick blickt zurück.

 

Herford verliert im Drama von Hamburg gegen Rostock

 

OWL-Sport. Aus und vorbei – der Herforder Eishockey Verein ist in den PrePlayOffs der Oberliga Nord gegen die Rostock Piranhas mit 4:5 (1:0/1:3/2:1/0:1) nach Verlängerung gescheitert und zieht somit nicht in das Viertelfinale ein, während Rostock nun die Hannover Scorpions herausfordern darf.

 

B

is auf Verteidiger Daniel Bartuli stand Chefcoach Jeff Job der gesamte Kader zur Verfügung. Beide Teams agierten von Beginn an konzentriert, verzichteten auf das Abtasten und suchten schon früh den Weg zum gegnerischen Tor. So entwickelte sich zunächst ein offenes Spiel mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Doch bis zum ersten Treffer sollte es dennoch etwas dauern. In der 16. Spielminute nutzte Herfords Kapitän Björn Bombis die gute Vorbereitung von Sturmpartner Christophe Lalonde zur 1:0-Führung aus kurzer Distanz, die bis zum ersten Seitenwechsel Bestand haben sollte.

 

Im zweiten Spielabschnitt ließ der HEV gleich zu Beginn zwei Überzahlsituationen ungenutzt und versäumte es, den zweiten Treffer zu erzielen. Rostock fand in der Folge besser in das Spiel und nutzte seine Chancen effektiver. Matthew Pistilli sorgte mit einem Doppelschlag in der 30. Und 33. Minute für die Führung der Piranhas, die jedoch durch eine Kombination von Björn Bombis auf Ralf Rinke in der 34. Minute egalisiert wurde. Doch Rostock schlug erneut zurück und nutzte einen Zuordnungsfehler in der Herforder Hintermannschaft zum 3:2 in der 35. Spielminute durch Constantin Koopmann. So ging es mit der knappen Führung der Gastgeber in die Kabinen.

 

Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber den besseren Start und gingen durch August von Ungern Sternberg Kuzara in der 43. Minute mit 4:2 in Führung. Herford konterte jedoch nur 30 Sekunden später durch Ralf Rinke zum 3:4. In der 48. Minute war Ralf Rinke erneut zur Stelle, als er in Überzahl den Puck im Anschluss an ein gewonnenes Bully unhaltbar in den rechten Torwinkel hämmerte und zum 4:4 ausglich. Äußerst spannend verliefen dann die letzten Minuten, als beide Teams die Entscheidung suchten, jedoch nicht mehr erfolgreich zum Torabschluss kamen. So ging es in die Overtime.

 

Bereits in der zweiten Minute der Verlängerung nutzte Lukas Koziol einen Abpraller von der Bande, netzte zum entscheidenden Treffer ein und brachte sein Team in die nächste Runde.

 

Somit endete für die Herforder Ice Dragons die Oberligasaison gegen denselben Gegner, gegen den man vor fünf Monaten die Saison eröffnet hatte. Damals unterlag man in heimischer Halle ebenfalls nach Verlängerung gegen die Piranhas. Trotz des Ausscheidens in den PrePlayOffs darf man beim Herforder Eishockey Verein mit der Premieren-Saison durchaus zufrieden sein. Zwar erlebte das junge Team im Verlauf der Spielzeit den ein oder anderen Dämpfer, verschaffte sich allerdings auch durch herausragende Siege viel Respekt bei der Konkurrenz. Mehrere Spieler, die ihre erste Profisaison spielten, nutzten die Gelegenheit, um positiv in Erscheinung zu treten. Größter Wehmutstropfen war jedoch das komplette Fehlen der eigenen Fans in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“, die Ihr Team leider nicht lautstark unterstützen durften und lediglich über das Livestream-Angebot über Sprade TV die Spiele verfolgten.

 

Mit dem Beginn der Sommerpause startet für die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins nun die intensive Vorbereitung auf die kommende Eiszeit 21/22, in der hoffentlich ein klein wenig mehr Normalität in die Sportart Eishockey und somit auch bei den Ice Dragons zurückkehren wird.

 

Tore:

0:1 15:07 Björn Bombis (Christophe Lalonde / Marius Garten)

1:1 29:47 Matthew Pistilli (Sean Morgan / Jörg Noack)

2:1 32:42 Matthew Pistilli (August von Ungern Sternberg Kuzara)

2:2 33:35 Ralf Rinke (Björn Bombis / Philipp Brinkmann)

3:2 34:55 Constantin Koopmann (Tom Pauker / Lukas Koziol)

4:2 42:35 August von Ungern Sternberg Kuzara (Matthew Pistilli / John Dunbar)

4:3 43:06 Ralf Rinke (Marius Garten / Björn Bombis)

4:4 47:19 Ralf Rinke (Björn Bombis) PP1

5:4 61:01 Lukas Koziol (Jörg Noack / Tom Pauker)

 

Strafen:

Rostock 12 Minutren

Herford 8 Minuten

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