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Kreisliga A Detmold

SG Hiddesen/Heidenoldendorf – „Lotto-Toto“ tippt auf das gesicherte Mittelfeld

Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf scheint sich auf einem guten Weg zu befinden. Clever hat sich der Liganeuling auf dem Transfermarkt bedient und auch Coach Geffers zeigt sich optimistisch in Sachen Klassenverbleib.

Führen sinnvolle Transfers und mehr Unberechenbarkeit zum Mittelfeldplatz?

Kreisliga A Detmold (hk). Ihre Premiere in der höchsten Detmolder Kreisliga feiert die SG Hiddesen/Heidenoldendorf. In der Spielzeit 2013/14 sind der VfL Hiddesen und der BSV Heidenoldendorf als Schlusslichter abgestiegen, ehe die Fusion erfolgte. Nun gibt man als Spielgemeinschaft das Comeback und hofft auf einen gesicherten Rang im Tabellenmittelfeld. Der Blick auf die Neuverpflichtungen lässt schnell erahnen, dass sich die Kaderqualität noch einmal maßgeblich erhöht hat. 14 Neuzugänge haben den Weg zu den ersten beiden Reserveteams gefunden.

Von Henning Klefisch

Logisch, dass zunächst einmal die Leistungen in der Vorbereitung abgewartet werden müssen, ehe die exakte Einteilung der Akteure auf das A- und B-Ligateam erfolgt. Zweifelsfrei konnte Routine und Klasse gleichermaßen verpflichtet werden. Wie etwa bei zwei alten Weggefährten von Chefcoach Thorsten Geffers (Bild rechts) aus seligen Heidener Bezirksligazeiten. Sebastian Schönfelder (Post TSV Detmold) und Markus Rüschenpöhler (BSV Müssen) haben schon die große drei erreicht und können mit ihrer fußballerischen Klasse und Persönlichkeit der Mannschaft wichtige Stabilität geben. Ein Heidenoldendorfer-Junge kehrt zurück an die ehemalige Wirkungsstätte. Die Rede ist von Daniel Kirchgässner, der zuletzt für zwei Spielzeiten beim Detmolder A-Ligisten SV Diestelbruch-Mosebeck gewirkt hat. Dazu kommen gleich fünf Schützlinge aus der eigenen A-Jugend mit Carlos Schäuble, Ole Schiffer, Julian Lüdiger, Holger Leßmann, Clemens Schröder und Marcel Gausmann, die zuletzt den Bezirksliga-Aufstieg finalisierten und „großes Potential haben in der A-Liga zu bestehen“, so gibt sich Geffers überzeugt. Aus der hervorragend besetzten A-Jugend des SV Eintracht Jerxen-Orbke kommt Jan Block, der mächtig Eigenwerbung in den bisherigen Testspielen betreiben konnte. Weitere Neuzugänge sind Marius Haupert (TBV Alverdissen), Steffen Minich (CSL Detmold), Agit Sansar (Hakedahler SV), Eric Skladny (Jerxen Orbke II) und Matthias Laue (A-Jugend Jerxen Orbke). Für diese Jungs gilt, dass der Faktor Zeit ganz entscheidend sein wird, da sie aufgrund von Verletzungen und Abwesenheiten ihr volles Potential noch nicht in die Waagschale werfen konnten.

„Uns persönlich wird die A-Liga besser liegen“

Eine Tatsache ist dem Thorsten Geffers aufgefallen: „Nicht nur wegen dem Aufstieg ist das Selbstvertrauen gut. Die Neuzugänge bringen frischen Wind ins Team und vor allem der Konkurrenzkampf wird dadurch verschärft.“ Geffers ist lange genug im Fußballgeschäft tätig, um zu wissen, dass diese Kreisliga A über „eine enorme Qualität“ verfügt. Schließlich sind „neben den etablierten Mannschaften starke Aufsteiger und natürlich Jerxen Orbke dazu gestoßen“, so weiß Geffers zu berichten. Dazu gibt er sich überzeugt: „Uns persönlich wird die A-Liga besser liegen. Während in der letzten Saison sich fast alle Teams gegen uns hinten reingestellt haben, wird hier nun endlich Fußball gespielt“, kommen auch die spielerischen Faktoren endlich zum Trafen. Selbstverständlich weiß Geffers, dass der Klassenerhalt auf der Prioritätenliste ganz weit oben anzusiedeln ist. Persönlich tippt „Lotto-Toto“, dass sein Team einen Rang im gesicherten Mittelfeld erreicht. Die Voraussetzungen dafür mit den neuen Spielern und dem hervorragenden Nachwuchs sind äußerst günstig. Variabel kann auch der Heimspieluntergrund nach dem Gegner ausgesucht werden. In Heidenoldendorf gibt es den Kunstrasen, während in Hiddesen ein Rasenplatz zur Verfügung steht. Alles in allem also sehr günstige Bedingungen für den Liganeuling.

Siegeshattrick in der Vorbereitung

Auf sechs Wochen ist die Vorbereitung veranschlagt. Insgesamt zeigt er sich mit den bisherigen Leistungen durchaus zufrieden, auch wenn der Verlust von einigen Leistungsträgern in der urlaubsaktiven Sommerpause einfach hinzunehmen ist. Die Testspielergebnisse sollten ein Lächeln in das Gesicht der SG-Verantwortungsträger zaubern. Nach einer 2:3-Heimniederlage zum Auftakt gegen den Hakedahler SV folgten vier Auswärtssiege am Stück von den Serientätern. Zunächst das 3:1 bei der FSG Waddenhausen-Pottenhausen, dann ein 3:0-Erfolg in Entrup, ein 4:1 beim FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen, ehe ein 4:1 beim TuS Brake erfolgte. Zuletzt folgte auf dem vereinseigenen Sportfest ein 5:3 gegen den Bezirksliga-Aufsteiger TSV Horn. Das Erlangen von körperlichen Voraussetzungen und die Weiterentwicklung im taktischen Bereich steht ganz weit oben auf der SG-Agenda, denn: „Die neuen müssen schnell dazu lernen und sich integrieren“, so die Geffersche-Wunschformel. Er verrät: „Des Weiteren studieren wir zwei weitere Spielsysteme ein, um variabler und unberechenbarer zu sein“, sollen auch dadurch die Chancen auf den Klassenerhalt weiter erhöht werden.

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