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Vorberichte A Lemgo vom 31.03.18

Gibt es das Ostergeschenk für die Kellerkinder?

Kreisliga A Lemgo (hk). Auch am Ostersamstag sind einige Kicker der A Lemgo mit von der Partie, bestreiten Nachholspiele. Da aber voraussichtlich zumeist auf Rasenplätzen gespielt werden soll, ist die Austragung zurzeit noch unklar. Hörstmar/Lieme wird auf den Jahnplatz des TBV Lemgo umziehen. Klar ist, dass vier der letzten fünf Teams der Tabelle im Spieltagsgeschehen involviert sind. Zu einem direkten Duell kommt es, wenn der Vorletzte FC Donop/Voßheide die drei Plätze besser gestellte Mannschaft des TuS Leopoldshöhe begrüßt. Noch unklar, ob die Begegnung des FC Laßbruch/Silixen gegen den TuS Brake tatsächlich ausgetragen wird.

 

Von Henning Klefisch

 

FC Donop/Voßheide vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Über die Spiel-DNA stellt Donop/Voßheide-Cheftrainer Ralf Ackmann folgende Vermutung an: „Ich denke, es wird ein Spiel auf Augenhöhe und die Tagesform wird sehr entscheidend sein.“ Die Ausfallliste bei den Hausherren ist „nicht von schlechten Eltern“ fallen die urlaubenden Henning Kracht und Max Milinski, auch Tobias Tappe, der „nicht vollständig zur Verfügung steht“, aus. Bennet Fiedler hat sich einen grippalen Infekt eingefangen. Ackmann ist sich bewusst, dass die Findungsphase nach der langen Pause erfolgreich überstanden werden muss, setzt sein Team und sich bewusst nicht zu stark unter Druck, weiß aber auch: „Ein Sieg wäre schon wichtig.“ Leo-Cheftrainer Sebastian Brosch kann annähernd in Bestbesetzung antreten, fallen einzig Moritz Reh und Dorian Klinner aus. „Es ist ein wichtiges Spiel für uns gegen Don/Voss“, so Gästekicker Sven Sielemann, der sich durch das Tabellenbild bestätigt fühlt. „Wir haben uns stets sehr schwergetan gegen Donop/Voßheide zu spielen, sind häufig gut dabei gewesen, haben aber verloren“, soll dies aber beim morgigen Spiel sich ändern. Mit einem Sieg wollen die Löwen dem Tabellenkeller Lebewohl sagen. Möglichst schnell sollen gegen einen direkten Konkurrenten wichtige Zähler für den Klassenerhalt gesammelt werden.

TuS Lüdenhausen vs. SG Bentorf/Hohenhausen

Bei nur einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz stellt Lüdenhausen-Coach Tim Schauf treffend fest: „Wir müssen unbedingt wieder punkten, da spielt der Derby-Charakter des Spiels keine Rolle.“ Unklar, ob Pröhlemeier mitwirken kann, Christian König und Louis Schauf tun dies zumindest nicht. „Kai Gröchtenmeier möchte sich sicherlich mit einer guten Rückrunde verabschieden, so wird auch der Gegner hochmotiviert sein“, glaubt Schauf. Zugleich kündigt er jedoch an: „Wir werden alles versuchen, um die Punkte am Erlenhain zu behalten.“ Nahezu in Bestbesetzung tritt Bentorf/Hohenhausen-Cheftrainer Kai Gröchtenmeier im Lokalderby beim TuS Lüdenhausen an. Einzig Dominik Klemme ist vergrippt. Der Sieg ist das erklärte Ziel, gesellt sich ein weiterer Aspekt noch hinzu: „Dazu ist es noch ein Derby, wo der Verlierer beim nächsten Treffen natürlich immer etwas belächelt wird“, könnte dies in der Tat passieren. Sonntag hat sich Gröchtenmeier die klare Niederlage des TuS gegen Hörstmar/Lieme angeschaut, sagt: „Ich weiß, was uns dort erwartet.“ So stellt er nach einem prüfenden Blick am Samstag fest: „Der Platz war überraschend gut und ich hoffe, dass gespielt wird.“ Auch für Gröchtenmeier persönlich wird dieses Spiel etwas ganz Besonderes sein, weil: „Da ich selber ja in Lüdenhausen wohne und elf Jahre dort meine Fußballschuhe geschnürt habe, weiß ich, dass uns dort ein heißer Tanz erwartet. Die Zuschauer peitschen ihre Mannschaft immer nach vorne.“ Dazu ist ihm aufgefallen, dass Lüdenhausen gute Spieler in seinen Reihen hat, auch einen „exzellenten Trainer.“ Sein Team setzt er ganz bewusst etwas unter Druck, auch mit Blick auf das große Ganze: „Wir wollen und müssen dort gewinnen, sonst sind die drei Punkte aus dem Lipperreihe-Spiel nichts wert.“

SG Hörstmar/Lieme vs. TSV Schötmar

Vorgebaut haben die Verantwortlichen der SG Hörstmar/Lieme, denn sie werden ihr Heimspiel gegen den Bezirksliga-Absteiger aus Schötmar auf dem Jahnplatz in Lemgo austragen. SG-Torwarttrainer Dennis Wieder erkennt darin einen Vorteil, gilt das Wölk-Team doch als „eher technisch starke Mannschaft.“ Ein glückliches Remis gab es im Hinspiel für den Tabellenzweiten. Wieder erinnert sich: „Im Hinspiel waren sie eigentlich klar besser und hätten verdient gewonnen, wenn wir nicht noch den Ausgleich erzielt hätten. Dort waren wir sehr schlecht und kamen mit ihrer Spielweise nicht zurecht“, hat sich die Spielgemeinschaft in der Winterpause personell verstärkt. Auch deshalb gilt für Wieder die Maxime. „Wir wollen unser Spiel durchziehen und dann drei Punkte holen. Wir hätten auch das Spiel ausfallen lassen können, nur wollen wir keine Wochenspiele“, begründet er den Gang nach Lemgo und hat den Ratschlag parat: „Darüber könnten einige andere Mannschaften auch mal nachdenken.“ Das Trio Jonas Tews, Tobias Schaad und Roman Spieß fällt aus. Unklar, ob Siebert aufläuft. Wenn nicht am Samstag sollte er jedoch beim Montagsspiel in Lüerdissen zur Verfügung stehen. Im Tor fungiert Manuel Warkentin, wie auch schon in den vergangenen Wochen. Die Marschroute im Heimspiel gegen den letztjährigen Bezirksligisten ist eindeutig: „Wir wollen gewinnen und oben dranbleiben bzw. ein Zeichen setzen, dass wir auch noch da sind.“ Da bis zu 18 Spieler dem Kader angehören, wird der eine oder andere Spieler an die Reserve abgegeben. TSV Schötmar-Schriftführer Yasin Altinisik notiert Lippe-Kick in den Notizblock: „Wir wissen um die Stärke des Gegners, aber wir wissen auch, wie stark wir sein können, wenn wir alles so umsetzen wie unser Trainerteam es möchte“, kann er sich durch die formidable Leistung im Heimspiel bestätigt fühlen. „Wir müssen dieses Spiel schlau spielen, wir haben nichts zu verlieren“, sieht Altinisik den Druck klar aufseiten der Spielgemeinschaft, immerhin geht es für das Spitzenteam doch „um die Meisterschaft.“

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