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Bezirksliga Staffel 2

Vorberichte 3. Spieltag 18/19 Bezirksliga 2

Der 3. Spieltag hat zwei lippische Derbys im Angebot. Hör/Lie trifft am Samstag auf Augustdorf, am Sonntag duellieren sich Oerlinghausen und Jerxen/Orbke.

Derby-Doppelpack – Lemgo zu Gast in Schloß Holte

Bezirksliga 2 (ab). Gleich zwei lippische Derbys hat der dritte Spieltag zu bieten. Am Samstag bereits empfängt die SG Hörstmar/Lieme den FC Augustdorf, der seinen ersten Saisonsieg holen will. Am Sonntag dann treffen der TSV Oerlinghausen und der SV Eintracht Jerxen/Orbke aufeinander. Der TBV Lemgo eilt unterdessen von Top-Spiel zu Top-Spiel, nach Steinhagen und Borussia Emsdetten im Pokal geht es am Sonntag zum VfB Schloß Holte. Ein Spitzenspiel gibt es im Kreis Gütersloh, dort hat Avenwedde die Spvg Steinhagen zu Gast. Der nach zwei Spieltagen führende Aufsteiger Gütersloher TV bekommt es mit SuK Canlar Bielefeld zu tun.

 

SG Hörstmar/Lieme vs. FC Augustdorf

SG-Torwarttrainer Dennis Wieder schätzt den FC Augustdorf als einen Gegner ein, „der über die Kompaktheit in der Defensive kommt, der gut verteidigt und dann schnell umschaltet.“ Und auf genau diese Gegenangriffe muss die SG vorbereitet sein. Nach der knappen Niederlage beim SC Bielefeld will der Aufsteiger im Heimspiel wieder drei Punkte holen, wie bereits beim ersten Saisonauftritt. Wieder gibt die Marschroute vor: „Auf die Gegenangriffe müssen wir uns vorbereiten und sicher stehen, schnell umschalten und die Bewegung gegen den Ball vernünftig hinkriegen, nicht so ängstlich spielen wie in Bielefeld.“ Zudem fordert er auch mehr Präsenz und Konsequenz in den Zweikämpfen, was man am letzten Wochenende etwas vermissen ließ. „Ich denke, der Schlüssel zum Erfolg liegt im Pressing“, soll der FCA schon früh angelaufen und gestört werden. Personell wird die SG bis auf ein, zwei Spieler mit Trainingsrückstand, in Bestbesetzung auflaufen können. „Entsprechend wollen wir zu Hause vor einer vollen Hütte das Spiel für uns entscheiden, deshalb werden wir auch alles daransetzen.“

Während die SG also schon den ersten Saisondreier holen konnte, wartet der FC Augustdorf noch auf den ersten Sieg, hat aber gegen den SV Avenwedde eine starke Leistung gezeigt und war auch gegen den TBV Lemgo im ersten Spiel fast eine Halbzeit lang mindestens ebenbürtig. „Wir fahren nach Hörstmar um den ersten Dreier in diesem Jahr einzufahren“, sagt Matthias Heymann entsprechend. Anders als aber noch letzte Woche gegen Avenwedde glaubt der Coach nicht, „dass Hörstmar unbedingt das Spiel machen möchte“, wird diese Aufgabe also den Gästen zufallen. Fehlen werden den FC Augustdorf Serdar Caliskan (Arbeit), Cedrik Berkemeier (verletzt), Mark Babori (privat verhindert) und Nick Matties (Urlaub). „Trotzdem stehen 17 Spieler und unsere zwei Hüter zur Verfügung“, freut sich Heymann für die Startelf über „die Qual der Wahl. Im Training geben alle Vollgas und haben sich einen Einsatz verdient. Die Jungs sind heiß auf den ersten Sieg.“

Um 16:30 Uhr erfolgt der Anstoß unter der Leitung von Schiedsrichter Ishak Karahan.

 

VfB Schloß Holte vs. TBV Lemgo

Mit einem Sieg aus zwei Spielen, aber zwei durchaus guten Auftritten, ist der VfB Schloß Holte im Großen und Ganzen ordentlich in die Saison gestartet. Da man das erste Heimspiel gegen die Spvg Steinhagen verloren hatte, will man nun im zweiten Auftritt vor heimischem Publikum den TBV Lemgo ohne Punkte wieder auf die Heimreise schicken.

Der TBV Lemgo steht unterdessen nach dem bitteren Pokal-Aus gegen den SV Borussia Emsdetten wieder vor dem Liga-Alltag. „Das Pokal-Aus müssen wir schnell abhaken“, sagt Ulas Tokdemir, ist sich aber sicher, dass die Mannschaft das hinbekommt. Das Auftaktprogramm mit drei Aufstiegskandidaten aus Steinhagen, Avenwedde und nun Schloß Holte mit dem Westfalen-Pokal dazwischen bezeichnet Tokdemir als „Mammutaufgabe, dort etwas Zählbares mitzunehmen.“ Drei Punkte hat man im ersten Spiel gegen Augustdorf schon einfahren können, gegen Steinhagen hat man unnötig drei Punkte liegen lassen. „Da haben wir die Chance vertan“, gibt es jetzt die Möglichkeit, „gegen Schloß Holte aus den sogenannten Top-Spielen mit einer positiven Bilanz rauszugehen.“ Als unglücklich bezeichnet der sportliche Leiter den Umstand, dass man schon so früh in der Saison auf die Spitzenteams trifft, „das wäre in der Mitte der Saison dankbarer, aber wir nehmen die Aufgaben wie sie kommen und wollen aus den nächsten zwei Spiele was Zählbares mitnehmen.“

Waldemar Klein pfeift die Partie um 15:00 Uhr an.

 

TSV Oerlinghausen vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

TSV-Co-Trainer Jan Rüter sieht gewisse Parallelen zwischen seiner Mannschaft und dem kommenden Gegner: „Jerxen/Orbke setzt ähnlich wie wir auf die vielen gut ausgebildeten Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend. Sie sind eine extrem eingeschworene Truppe.“ Mit null Punkten sind die Bergstädter denkbar schlecht in die Saison gestartet, die Leistung gegen den VfB Schloß Holte macht allerdings Hoffnung, dass sich die Punkteausbeute schon bald besser liest. „Wir müssen an die spielerisch gute Leistung gegen Schloß Holte anknüpfen,“ fordert Rüter aber „mehr Entschlossenheit im Torabschluss.“ Auf der Agenda gibt es aber einen noch wichtigeren Punkt: „Wir müssen unsere gemeinschaftliche defensive Arbeit in den Griff bekommen, zehn Gegentore nach zwei Spielen sind inakzeptabel.“ Der Co-Trainer erwartet gegen den Aufsteiger „ein Spiel auf Augenhöhe, mit dem hoffentlich besseren Ende für uns, wir wollen endlich die ersten Punkte der Saison holen.“ Hoffnung darauf macht auch die personelle Situation, die bessert sich nämlich erheblich, da ein Großteil der Urlauber wieder im Lande ist. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Nils Engmann, Tolga Baytemur und Tolga Karaarslan. Serdar Öksüz wird definitiv ausfallen.

Ein Aufeinandertreffen dieser beiden Teams in diesem Spieljahr gab es bereits, an das erinnert sich SV-Obmann Hubert Orynczak gerne zurück: „Die Generalprobe hatten wir auf dem Turnier in Wa/Po, bei dem wir als deutlicher Sieger vom Platz gegangen sind.“ Allerdings sind in einem „Meisterschaftsspiel die Bedingungen ganz anders“, will Oerlinghausen „sicherlich die Revanche und somit müssen wir uns auf eine siegeswillige Truppe einstellen.“ Auch, wenn der Aufsteiger noch ohne Sieg in der noch jungen Saison ist, die Leistungen stimmen. Und an die aus dem Spiel gegen Wellensiek will man anknüpfen und „durch eine taktisch kluge Defensive und spielerisch starke Offensive unsere Möglichkeiten ausschöpfen.“ So steht ein Sieg ganz oben auf der Agenda, „entsprechend sind unsere Jungs eingestimmt.“ Verzichten muss Jerxen/Orbke auf die verletzten Hendrik Merz, Kevin Pietsch, Houssein Hijazi, Lukas Johannfunke und Lucas Jackisch, nach aktuellem Stand.

Thomas Peters leitet das Spiel, Anstoß ist um 15:00 Uhr.

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