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Bezirksliga Staffel 2

Vorberichte 17. Spieltag 18/19 Bezirksliga 2

Für vier unserer fünf Teams der Staffel 2, geht es am Sonntag nochmal um Punkte. Das Spiel von Hörstmar/Lieme fällt aus. Lippe-Kick hat alle Infos.

Top-Gegner für Jerxen/Orbke, Lemgo & Oerlinghausen

Bezirksliga 2 (ab). Der letzte Spieltag des Jahres bringt für unsere lippischen Teams noch einmal richtig harte Gegner. So ist der TSV Oerlinghausen beim Spitzenreiter VfB Schloß Holte zu Gast, oder der TBV Lemgo empfängt die drittplatzierte Spvg Steinhagen. Für den SV Eintracht Jerxen/Orbke geht es am Samstag bereits zum VfR Wellensiek, derzeit Tabellenvierter. Der FC Augustdorf ist beim formstarken SV Avenwedde zu Gast. Winterpause heißt es dafür schon für die SG Hörstmar/Lieme, das Spiel gegen den SC Bielefeld 04/26 fällt aufgrund des andauernden Regens aus. Bereits am Freitag-Abend kann der Gütersloher TV mit einem Sieg gegen den TuS Dornberg für mindestens zwei Tage die Tabellenspitze übernehmen.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

VfR Wellensiek vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

(hk). Die Favoritenrolle ist eindeutig vor dem Aufeinandertreffen des Tabellenvierten VfR Wellensiek gegen den Vorletzten SV Eintracht Jerxen/Orbke. Die Hausherren laufen bis auf den rotgesperrten Levent Eyrice mit dem identischen Kader im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Oerlinghausen auf. Wellensiek-Coach Dominik Popiolek merkt an: „Das 2:2 aus der Hinrunde haben wir noch im Hinterkopf, haben punktemäßig noch was gutzumachen.“ Wie es diesmal mit einem Dreier gegen den Aufsteiger klappen könnte: „Mehr Qualität im Torabschluss als in den Vorwochen, dann sollte es klappen.“

So langsam sollten die „Junx“ punkten. Fünf Punkte beträgt der Rückstand für das Team von Coach Bastian Möller zum Rettungsufer. Deutlich fiel die jüngste Auswärtspleite beim SC Hicret Bielefeld aus, gab es dort eine 0:3-Niederlage für den SVE. Ballvirtuose Jannik Fischer sagt vorab: „Mit Wellensiek erwarten wir wieder einen starken Gegner, wie alle Mannschaften in der Staffel, dazu auch noch bei denen“, könnte der Schwierigkeitsgrad nicht viel höher sein. Trotzdem: „Aber unser Ziel muss es weiterhin sein, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren und nochmal zum Abschluss alles reinwerfen müssen und dann werden wir uns auch belohnen“, glaubt Fischer an die Gerechtigkeit im Fußball.

Am Samstag um 18.00 Uhr wird Referee Felix Wittreck in der Schröder Teams Arena in Wellensiek die Begegnung anpfeifen.

 

SV Avenwedde vs. FC Augustdorf

(ab). Es gibt angenehmere Gegner als den FC Augustdorf, die Erfahrung hat auch Levent Cayiroglu schon machen müssen. „Sie sind eine sehr homogene Mannschaft, treten als eine Einheit auf. Bei einem Rückstand fallen sie nicht auseinander, sondern rücken noch näher zusammen“, weiß Cayiroglu. Denn im Hinspiel konnte seine Mannschaft sowohl ein 1:0 als auch ein 2:1 nicht über die Zeit bringen und musste sich am Ende mit einem Unentschieden begnügen. Doch die Formkurve des SV Avenwedde zeigt nach oben. Seit drei Spielen ist man ungeschlagen. Angesichts der derzeitigen Form kommt die Winterpause für den Coach zu früh: „Das habe ich auch meinen Jungs gestern schon gesagt. Mir wäre es lieber, wenn wir weiterspielen würden, oder wenn wir jetzt erst Mitte der Hinrunde wären.“ Aber es ist nun mal, wie es ist. „Wir wollen den positiven Trend fortsetzen und auch das letzte Spiel gewinnen und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen“, so der Coach. „Wir haben viel Selbstvertrauen und gehen mit Rückenwind in die Partie.“ Veränderungen am Kader haben dazu geführt, dass man zuletzt „stabiler“ auftritt. Im Laufe der Hinrunde hat man sich von Spielern getrennt, bei denen Cayiroglu „gemerkt hat, dass es einfach nicht passt. Auch von meinen Jungs habe ich dazu ein positives Feedback bekommen.“ Stark verbesserungswürdig ist die Heimbilanz des SV Avenwedde, der in der Heimtabelle mit sechs Punkten letzter ist. „Da habe ich mich selbst erschrocken, als ich da vor ein, zwei Wochen mal drauf geguckt habe“, meint der Coach. „Damit können wir uns nicht gerade brüsten. Das Problem hatten wir aber auch letzte Saison schon. Zu Hause haben wir oft Gegner, die sich hinten reinstellen, während wir auswärts auf Gegner treffen, die in ihren Heimspielen dann auch mitspielen wollen, da tun wir uns etwas leichter.“ Erst ein Heimspiel konnte der SVA in dieser Saison gewinnen.

Und dass es nicht mehr werden, dafür will der FC Augustdorf am Sonntag sorgen. „Die Vorzeichen stehen ähnlich wie letzte Woche“, meint Coach Matthias Heymann. Denn auch „Avenwedde spielt unter seinen Möglichkeiten“, genau wie der vorherige Gegner TBV Lemgo, gegen den man ein 1:1 holte. Der Coach weiß: „Es wird wieder auf Kleinigkeiten ankommen.“ Ziel ist es, „das Spiel auf jeden Fall zu gewinnen und mit einem positiven Gefühl in die Hallenrunde zu gehen“, in die man als Titelverteidiger des LZ-Cups startet. Am Sonntag stehen Heymann 19 Spieler zur Verfügung.

Ansgar Eickmeier aus dem Kreis Höxter ist für die Spielleitung zuständig. Um 14.30 Uhr geht es los.

 

VfB Schloß Holte vs. TSV Oerlinghausen

(ab). Eine kurze Anreise hat der TSV Oerlinghausen am Sonntag, es geht ins nur sechs Kilometer entfernte Schloß Holte. Dort trifft man auf den Tabellenführer. Das Hinspiel am zweiten Spieltag ging mit 0:4 verloren. „Das war natürlich sehr deutlich“, erinnert sich Co-Trainer Jan Rüter, doch das Ergebnis hat „keineswegs den Spielverlauf wiedergespiegelt. Wir waren über weite Phasen im Spiel die aktivere Mannschaft, haben nur die Tore nicht gemacht.“ Das Problem zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, was die erst 22 erzielten Tore nach 16 Spielen unter Beweis stellen. Doch die Formkurve zeigt nach oben, mehr als ein Drittel aller Treffer, nämlich acht an der Zahl, erzielte man in den letzten vier Spielen. Die volle Punkteausbeute gab es aus den letzten beiden Partien gegen Hicret Bielefeld und Wellensiek, zwei Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Daran wollen die Bergstädter anknüpfen und auch am Sonntag ihr „Ding durchziehen.“ „Alles hängt davon ab, wie weit wir bereit sind zu gehen“, weiß Rüter. „Gehen wir an unser Limit, wie in den letzten beiden Spielen, ist alles möglich für uns.“ Und was gibt es Schöneres, als beim Spitzenreiter zu punkten? „Wir haben auf jeden Fall richtig Bock auf eine Überraschung.“ Und auch aus personeller Sicht sieht es sehr gut aus, einzig Dawid Stroisz muss eine Gelbsperre absitzen.

Der Bielefelder Stefan Lang pfeift das Spiel um 14.30 Uhr an. Gespielt wird auf dem Kunstrasenplatz des VfB Schloß Holte.

 

TBV Lemgo vs. Spvg Steinhagen

(ab). Das ist schon ein dickes Brett, das der TBV Lemgo da am Sonntag vor der Brust hat. Mit der Spvg Steinhagen kommt der Tabellendritte der Liga. „Natürlich ein guter Gegner“, stellt auch TBV-Coach Ilker Siviloglu anerkennend fest. Und obwohl die Hansestädter das Hinspiel mit 1:3 verloren haben, war es „eine enge Kiste.“ Revanche ist angesagt: „Wir wollen das letzte Spiel des Jahres zu Hause auf jeden Fall gewinnen und werden alles daran setzen.“ Und wenn man sich am letzten Heimspiel orientiert und an das 7:2 gegen SuK Canlar Bielefeld anknüpfen kann, dann ist auch gegen Steinhagen ein Dreier möglich. Für dieses Unterfangen werden bis auf den langzeitverletzten Khalil Rhilane alle Mann an Bord sein.

Zumal die Gäste aus Steinhagen auswärts verwundbar erscheinen. Während man auf eigenem Platz bis auf ein Unentschieden alle anderen sieben Spiele gewann, gab es auf Reisen bereits zwei Niederlagen. Beide bei Teams aus der unteren Tabellenregion, Oerlinghausen und SuK Canlar Bielefeld. „Das ist in den meisten Fällen eine Kopfsache“, meint Trainer Tobias Brockschnieder. Für Sonntag ist er allerdings positiv gestimmt. Klar, nach dem 2:0-Sieg im Spitzenspiel gegen Schloß Holte ist die Stimmung bestens. „Wir gehen das letzte Spiel voller Freude und voller Elan an und werden alles dafür tun, am Sonntag-Nachmittag 39 Punkte zu haben.“ Wie bereits im Hinspiel wird es aber auch am Sonntag „eine enge Partie. Auch im Hinspiel war es kein Spiel, was wir komplett dominiert haben. Und obwohl Lemgo da unten steht, wo ich sie absolut nicht erwartet hatte, haben sie achtbare Ergebnisse erzielt.“ Schwere Zeiten durchlebt man bei der Spvg, was das Verletzungspech angeht. Mit Keeper Philipp Schremmer, der sich im Spiel in Augustdorf einen beinahen Totalschaden im Knie zuzog, sowie mit Angreifer Tom Jungeblodt, der sich ebenfalls eine Kreuzbandverletzung zugezogen hat, fallen zwei Stammkräfte wohl für den Rest der Saison aus. Da auch der zweite etatmäßige Torhüter Felix Runde verletzt ist, musste man auf der Position sogar noch einmal aktiv werden. Und in Julian Pohlmann holte man einen alten Bekannten, der im Spitzenspiel gegen Schloß Holte gleich sein Können unter Beweis stellte und seinen Kasten sauber hielt. Pohlmann spielte bis letzte Saison beim Westfalen-Ligisten Victoria Clarholz. Mit Barkin Deli Oglu wird am Sonntag außerdem noch ein weiterer Spieler fehlen.

Florian Günnewich, Schiedsrichter vom TuS WE Lügde, leitet das Spiel ab 14.30 Uhr.

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