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Bezirksliga Staffel 2

Bezirksliga 2 – Vorbericht 11. Spieltag 2019/20

Heute Abend ist der TSV Oerlinghausen bereits im Einsatz, der FC Augustdorf spielt wie gewohnt erst am Sonntag.

 

TSV am Freitag, FCA Sonntag gegen SCB

Bezirksliga 2 (ab). Der TSV Oerlinghausen und Schwarz-Weiß Sende stehen sich heute Abend bereits gegenüber. Da Spieler beider Teams am Wochenende den Pollhans-Markt in Schloß Holte-Stukenbrock besuchen wollen, einigte man sich auf die Austragung am heutigen Abend. Gegen den formschwachen Gast aus Sende geht es für den TSV nur um drei Punkte. Der FC Augustdorf empfängt am Sonntag den SC Bielefeld 04/26 zu einem Duell auf Augenhöhe. Ein weiteres vorgezogenes Spiel findet am morgigen Samstag zwischen dem VfB Schloß Holte und Aufsteiger Türkgücü Gütersloh statt. Das Top-Spiel des Tages ist das Duell zwischen dem SV Avenwedde (4.) und dem FC Türk Sport Bielefeld (1.). Aber auch das Bielefelder Derby zwischen dem TuS Dornberg (2.) und dem VfR Wellensiek (7.) verspricht ein heißes Spiel.

 

TSV Oerlinghausen vs. Schwarz-Weiß Sende

Ein „undankbarer“ Gegner sei SW Sende zum jetzigen Zeitpunkt, meint TSV-Co-Trainer Milko Micanovic: „Die sind stark gestartet, haben aber genauso stark nachgelassen. Zu Beginn wurden sie sicher auch noch von der Euphorie getragen. Bei uns war ja genauso.“ Doch aktuell laufen sowohl Oerlinghausen als auch Sende ihrer guten Form vom Saisonstart hinterher. Dem TSV gelang zwar nach zuvor sieglosen Spielen am Sonntag ein 3:0 in Friedrichsdorf, doch besonders die erste Halbzeit war erschreckend schwach. Dennoch gab es am Ende drei Punkte, nun wollen die Bergstädter nachlegen: „Wir spielen zu Hause und da geht es nur um drei Punkte. Wir müssen wieder unseren Stiefel runterspielen. Aber ich erzähle seit Wochen immer das gleiche, wir kriegen das System noch nicht verinnerlicht. Gerade mit so jungen Bengels ist das kein Selbstläufer, da muss man wissen, wie man sie anpackt. Der eine muss gestreichelt werden, der andere braucht aber eher die härtere Gangart.“ Da aber auch „Sende nicht in Top-Form ist, gehe ich davon aus, dass wir nach 90 Minuten als Sieger vom Platz gehen. Die können aber auch Fußball spielen, wir brauchen die richtige Einstellung.“

 

Sende-Co-Trainer Matthias Wöhrmann schätzt TSV-Coach Miron Tadic: „Er ist ein überragender Trainer. Unsere Wege haben sich immer wieder mal gekreuzt. Egal, wo er Trainer war. Ich schätze seine Arbeit sehr. Mit Oerlinghausen macht er sehr viel sehr richtig. Davor kann man nur den Hut ziehen. Es ist immer schön, ihn zu sehen. Man gerät während des Spiels zwar schonmal aneinander, aber das ist danach für mich immer gegessen.“ Und auch zwei weitere in Diensten des TSV sind Wöhrmann aufgefallen: „Mit Engmann und Johannhörster haben sie zwei Ballermänner, die nur schwer zu kontrollieren sind. Selbst, wenn nur einer von ihnen spielt.“ Die beiden gilt es also in den Griff zu bekommen, um die gute Tendenz zu bestätigen: „Wir sind zuletzt viel kompakter aufgetreten und haben auch spielerisch einen Fortschritt gemacht“, so Wöhrmann. „So wollen wir weitermachen.“ Dazu erachtet es der Co-Trainer als wichtig, dass die Truppe „mit diesem Engagement so weitermacht, damit wir danach stolz auf unsere Leistung sein können. Ob dann ein Punkt rauskommt oder mehr, das ist erstmal zweitrangig. Wer so eine lange Niederlagenserie hat, muss erstmal zusehen, Stück für Stück dahinzukommen, dass man wieder ein Spiel gewinnen kann.“ Die Personallage bleibt weiterhin angespannt: „Mit der Verletztenliste und unseren Fragezeichen sind wie wieder gezwungen umzustellen. Das tut schon weh, immer wieder neue Leute ins Boot reinzuwerfen. Das war in ersten Spielen nicht so, da hatten wir eine gefestigte Mannschaft. Im Moment ist es sehr schwer, aber die Trainingsarbeit ist gut, wir haben trotzdem Spaß. Das Engagement hört nicht auf, das rechnen wir den Jungs hoch an“, erklärt der Co-Trainer. Ziel soll es sein, „mit einem gutem Gefühl Pollhans feiern können.“

 

Schiedsrichter ist der Sportsfreund Stefan Grabowsky aus Minden. Um 19.00 Uhr ist Anstoß in der Arena am Kalkofen.

 

FC Augustdorf vs. SC Bielefeld 04/26

Wie hat der FC Augustdorf das letztlich klare 1:4 beim FC Türk Sport Bielefeld am letzten Sonntag verdaut? Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge wurde die Serie gestoppt, nun will man gegen den SCB eine neue starten. „Ich sehe Bielefeld mit uns auf Augenhöhe und erwarte ein knappes Spiel“, meint Matthias Heymann vor dem Duell gegen den Tabellenneunten. Ganz klar: „Wir wollen natürlich zu Hause auf unserem Platz gewinnen.“ Allerdings haben die Sandhasen „personell aktuell nicht mehr so viele Möglichkeiten“, dennoch bekommt Heymann natürlich „eine starke Elf auf den Platz.“ Und den Jungs, die dann spielen werden, traut er „auf jeden Fall zu, die Punkte auf dem Schlingsbruch zu behalten.“

 

Der SC Bielefeld 04/26 stellt den absoluten Durchschnitt dar. Zwar das 0:2 gegen FSC Rheda am vergangenen Sonntag die erste Niederlage nach zuvor vier Siegen in Folge. Insgesamt ist es bereits das fünfte Spiel, das verloren gegangen ist. Genauso viele hat man auch gewonnen. Mit jeweils 17 Toren und Gegentore steht man auf Rang neun. Mehr Mittelmaß geht aktuell nicht. Doch die Gäste sind gerade auswärts keinesfalls zu unterschätzen, vier der fünf Siege holte der SCB auf fremdem Geläuf, darunter auch ein 1:0 bei Tabellenführer Türk Sport Bielefeld.

 

Für Spannung ist also gesorgt, wenn Schiedsrichter David Hartenstein aus Gütersloh das Spiel um 15.00 Uhr freigibt.

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