Connect with us

1. Runde

Kreispokal Detmold – Vorbericht 1. Runde

Lippe-Kick hat sich in den Lagern der Teams vor der ersten Pokalrunde umgehört. Hier haben wir den großen Vorbericht für euch.

Auf den Titelverteidiger wartet eine hohe Hürde

Kreispokal Detmold (hk). Die erste Runde im Detmolder Kreispokal wird am heutigen Abend ausgetragen. 16 Begegnungen stehen an. In der Qualifikation hat sich die SG Hiddesen/Heidenoldendorf bereits kampflos gegen den Namensvetter aus Kachtenhausen/Helpup durchgesetzt. Nun geht es gegen den Bezirksliga-Aufsteiger FC Augustdorf. Als Knallerspiel gibt es am heutigen Abend das Bezirksligaduell zwischen dem Post TSV Detmold und dem Blomberger SV. Dazu kommt es zu A-Ligainternen Duellen. Nicht hoffnungslos geht ein C-Liga-Duo an den Start. Die SG Belle-Cappel-Reelkirchen begrüßt den Hakedahler SV, während für die FSG Waddenhausen/Pottenhausen ein Derby gegen den RSV Hörste ansteht.

Von Andre Bell, Raphael Bopp und Henning Klefisch

SG Klüt-Wahmbeck vs. CSL Detmold

(ab). Aufsteiger gegen Aufsteiger heißt es zum Auftakt der ersten Runde im Detmolder Kreispokal. B-Liga-Neuling SG Klüt-Wahmbeck trifft auf A-Liga-Aufsteiger CSL Detmold. Beide Mannschaften sind sogar ähnlich in die Saison gestartet, mit einer Niederlage und einem Unterschied, bzw. genau andersrum bei der SG. Der Favoritenstatus ist hier kein großes Geheimnis, die Gastgeber werden als Außenseiter in dieses Spiel gehen. Leichtmachen wird man es den Gästen aber nicht, das haben bereits die ersten beiden Gegner in der Liga gemerkt. Oberste Priorität genießt der Pokal bei der SG zwar nicht, aber: „Wenn man auf den Platz geht, will man auch gewinnen, das ist klar.” Das sagt Kapitän Patrick Hoffmann, der zugleich aber auch meint: „Allerdings ist es für uns ein Zusatzspiel, wir werden angeschlagenen Leuten eine Pause geben und schauen was am Ende bei rumkommt.” Etwas angriffslustiger aber auch mit Respekt vor dem Gegner zeigt sich CSL-Obmann Karl Schmid: „Ich schätze Klüt gut ein, haben eine gute letzte Saison gespielt.” „Und Pokalspiele haben Ihre eigenen Gesetze”, bemüht er eine alte Binsenweisheit, die nie aus der Mode kommen wird. „Wir müssen uns auf die Saison konzentrieren, möchten aber auch im Pokal weiterkommen, aber Klüt wird uns das bestimmt schwermachen. Ich hoffe, dass alle Mann an Bord sind”, ist die Personalsituation noch nicht endgültig geklärt. Aufgrund des fehlenden Flutlichts beginnt die Partie bereits um 18:30 Uhr. Bleibt zu hoffen, dass das Spiel nicht in die Verlängerung geht, sonst wird es eng mit dem Tageslicht. Klaus Frassa wird das Spiel leiten.

SC Augustdorf vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). Die beiden Teams eint, dass sie einen kapitalen Fehlstart in die A-Ligaserie hingelegt haben und weiterhin auf den ersten Zähler warten. Die Hoffnung ist groß, im Kreispokal das nötige Selbstvertrauen zu tanken. SCA-Interimstrainer Recep Kirikci befürchtet. „Das wird ein schwieriges Match!” Denn: „Obwohl Horn-Bad Meinberg schlecht gestartet ist, erwarte ich eine spielstarke Mannschaft”, verspricht Kirikci aber, dass sich seine Mannschaft „natürlich wehren wird” und alles in die Waagschale wirft, um den Sprung in Runde zwei zu packen.

Es fehlen Mehmet Karakilcik (Urlaub), Emre Çetin, Apo Aydin, Jakkrit Chaichalad (alle Arbeit) und Emre Bagit (verletzt). Langzeitverletzt sind Sefa Şahin und Cihan Bal. Fragezeichen stehen hinter Enes Bektas und Mert Beken. Möglich, dass zwei Kicker noch ihre Schicht getauscht bekommen. Die Ausfälle des TuS Horn-Bad Meinberg wiegen schwer, fallen doch verletzungsbedingt Gianni Bovino, Erik Lippmann und Oliver Dombrowski aus. Freimütig gibt Akman zu: „Ich kenne den Gegner nicht und habe ihn auch noch nie spielen sehen”, hat der neue TuS-Trainer immerhin in Erfahrung bringen können, „dass wir auf einem kleinen und engen Kunstrasenplatz spielen.” Unabhängig davon empfiehlt er seinen Schützlingen das eigene Spiel durchzuziehen und sich nicht am Kontrahenten zu orientieren.

SF Oesterholz-Kohlstädt vs. TSV Horn

(rb). Auch die Bezirksligisten greifen in dieser Runde in den Wettbewerb ein. Der TSV Horn gastiert dabei bei den Sportfreunden Oesterholz-Kohlstädt. Anstoß auf dem Kohlstädter Rasenplatz ist um 19:30 Uhr.

Die Sportfreunde sind im Ligabetrieb zwei Klassen tiefer im Einsatz und spielen in der Kreisliga B. Dort belegen sie mit einem Punkt aus zwei Spielen aktuell Platz 15. Ein Sieg über den Bezirksligisten wäre also eine Sensation, die eigenen Chancen schätzen die Sportfreunde entsprechend gering ein. „Wir gehen ganz unbewusst ins Spiel, Horn ist absoluter Favorit. Auch wenn Horn vielleicht nicht gut in die Saison gestartet ist mit einem Punkt aus drei Spielen, sie spielen nun einmal zwei Klassen höher und sie wollen sich mit Sicherheit Selbstvertrauen holen, um in der Saison voran zu kommen”, erwartet auch Obmann Björn Brinkmann nicht, dass der Favorit die Aufgabe auf die leichte Schulter nimmt. Der Klassenunterschied ergibt sich auch aus der individuellen Qualität, der B-Ligist will als Mannschaft dagegenhalten. „Sie haben gute Einzelspieler in Ihren Reihen und wenn sie ins Laufen kommen, hält man sie auch schwer. Wir wollen versuchen, so lange wie möglich das Spiel offen zu gestalten und vielleicht den ein oder anderen Nadelstich vorne setzen. Es muss aber schon alles passen bei uns um eine Sensation zu schaffen aber nichts ist unmöglich.” Die Liga bleibt das Kerngeschäft und so nimmt der Pokal trotz der reizvollen Aufgabe nur eine untergeordnete Rolle ein. „Für mich hat aber die Saison oberste Priorität”, betont Brinkmann. „Ich hoffe auf einen fairen und schönen Pokalfight, in dem wir uns ebenfalls Selbstvertrauen für das anstehende Derby holen können. Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen.”

Der Bezirksligist TSV Horn hat nach dem schwachen Saisonstart selbst mit Problemen zu kämpfen. Aus drei Spielen holten die Horner erst einen Zähler und belegen damit ebenfalls einen Abstiegsplatz. Das größte Manko ist derzeit die dünne Personaldecke, die auch für Manager Ender Ünal direkte Konsequenzen hat. „Morgen haben wir gerade mal zwölf Leute. Sogar ich muss meine Schuhe anziehen. Wir sind mit einem 24er Kader in Saison gegangen und ich kann mir nicht erklären was los ist”, verwundert die Personalnot auch den erfahrenen Manager. Unabhängig davon gehört seinem Team an diesem Pokalabend die Favoritenrolle. „Morgen wollen wir natürlich gewinnen”, stellt Ünal daher klar, betont aber auch: „Es ist im Moment nicht unser bester Moment, es kann nur besser werden. Ende dieser Woche stoßen die ersten Urlauber zurück und der eine oder andere muss seine Verletzung auskurieren.” Der TSV gab vor der Saison als Ziel den Klassenerhalt vor, daher gilt auch bei den Gästen: „Die Liga geht vor, der Pokal hat seine eigenen Gesetze.” Mit einer kniffligen Aufgabe rechnet der TSV in jedem Fall. „Der Gegner wird mental besser drauf sein wie wir. Ich will hoffen, dass es ein schönes Spiel wird und dass es keine Verletzten gibt. Ich freue mich auf meinem Einsatz nach Jahren”, blickt Ünal selbst mit Vorfreude auf das Spiel.

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. SC Ditib Detmold

(ab). In der letzten Pokal-Saison ist die SG Sabbenhausen/Elbrinxen bis ins Halbfinale vorgedrungen, wo man dann am SV Eintracht Jerxen-Orbke erst in der Verlängerung scheiterte. Auf dem Weg dorthin hatte man mit dem TuS Horn-Bad Meinberg und dem TSV Horn zwei höherklassige Vereine aus dem Weg geräumt. Der SC Ditib Detmold wird also gewarnt sein, zumal die SG zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison bereits in einer guten Form ist. Nach zwei Spielen hat die Grossmann-Elf bereits elf Treffer erzielt. Mit vier Punkten ist man ordentlich in die Saison gestartet. „Die Jungs freuen sich auf den Kreispokal”, sagt der Coach vor dem Erstrunden-Duell. „Letztes Jahr haben wir eine starke Pokal-Runde gespielt und wollen natürlich so weit wie möglich kommen, aber es wird natürlich schwer werden das zu wiederholen.” Grossmann stapelt tief: „Ditib ist klarer Favorit, spielen A-Liga und haben sich gut verstärkt. Wir versuchen natürlich den Favoriten zu ärgern und versuchen unser Spiel durchzusetzen.” Aber auch für Sabbenhausen/Elbrinxen gilt: „Priorität ist für uns ganz klar die Saison, denn da wollen wir besser abschneiden als letztes Jahr. Das gleiche Ziel hat sich der SC Ditib Detmold auch für die A-Liga gesetzt. Die ersten beiden Spiele endeten jeweils 3:3, das bringt im Pokal niemandem etwas. Trainer Erhan Eksioglu hat Respekt vor dem Gegner: „Der Gegner ist kein leichtes los. Sabbenhausen hat dieses Jahr sehr gut aufgestockt und spielt auch einen sehr guten Fußball.” Zudem sieht er bei der SG den Heimvorteil: „Gerade in Sabbenhausen ist es nicht leicht, weil die Mannschaft auch die Atmosphäre der Zuschauer mitnimmt.” Aber: „Wir sind gut vorbereitet und gehen immer auf Sieg in das Spiel. Personell ist fast jeder dabei. Werde mit 16 Mann nach Sabbenhausen reisen. Ich hoffe, es wird ein spannendes und faires Spiel.” Um 19:30 Uhr ist Anstoß in der Wörmke-Arena, Heike Schnittcher ist die Schiedsrichterin in diesem Spiel.

SG Istrup-Brüntrup vs. SV Eintracht Jerxen-Orbke

(ab). Der letztjährige Finalist SV Eintracht Jerxen-Orbke startet seine diesjährige Pokalreise bei der SG Istrup-Brüntrup. Dort soll der erste Schritt gemacht werden auf dem erneuten Weg ins Finale. Doch vor allem bei der SG zuhause sollte man nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Zumal die SG einen ausgewiesenen Pokal-Fan an der Seitenlinie stehen hat. „Ich habe gerne im Pokal gespielt”, sagt Roy Wangert vor dem Spiel. „Sicher, mit Jerxen kommt eine gute Kreisliga A-Mannschaft. Doch wie sagt man so schön: Pokal hat seine eigenen Gesetze”, geht auch dem SG-Coach der Klassiker leicht von den Lippen. Er baut in dem Spiel auf den Heimvorteil: „Wir spielen zu Hause auf unserem Rasen. Damit muss Jerxen als Kunstrasen-Mannschaft erstmal klarkommen.” „Wir haben in der Vorbereitung auch gezeigt, dass wir es Mannschaften aus der Kreisliga A auch schwermachen können”, spielt Wangert auf die knappen Testspiel-Niederlagen gegen Horn-Bad Meinberg und Lügde an. Auch hier gilt: „Jedes Spiel fängt bei 0:0 an und die kochen auch nur mit Wasser. In einem Pokalspiel steckt immer viel Brisanz. Und die großen Mannschaften ärgert man ja gerne. Wir haben nichts zu verlieren als Underdog.” Das ist die Kampfansage in Richtung Jerxen-Orbke. Doch der SV begibt sich nicht auf Kaffeefahrt in den lippischen Südosten. „Fakt ist: Wir wollen gewinnen”, zeigt sich auch Obmann Hubert Orynczak heiß auf die nächste Runde. Nach zwei Siegen zum Liga-Auftakt ist die Mannschaft ohne selbstbewusst. Zwar sagt Orynczak: „Die Meisterschaft hat bei uns erste Priorität”, aber: „Der Pokal ist ein wichtiger Wettbewerb, den wir entsprechend ernst nehmen und auch hier versuchen werden, so weit wie möglich zu kommen.” „SG Istrup-Brüntrup wird sicherlich versuchen, uns das Leben schwer zu machen und hinten Zement anrühren”, vermutet der Obmann ein Geduldsspiel. Personell gibt es eine weitere Hiobsbotschaft: „Leider müssen wir neben den bereits länger Verletzten nun auch noch auf Marius Jans verzichten, der sich im letzten Spiel verletzt hat. Dennoch sind wir weiterhin gut aufgestellt und gehen mit Siegeswillen ins Spiel.” Um 19:30 Uhr geht es los auf dem Sportplatz Brüntrup. Micha-Mark Bohnensack ist der Leiter der Partie.

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. SV Diestelbruch-Mosebeck

(ab). „Bestes Wetter, Bier aus dem Fass und Bratwürstchen. Zwei Teams, die in die nächste Runde wollen. Fußballherz, was willst du mehr?”, versprüht SG-Trainer Falk Weskamp eine Menge Vorfreude vor dem Duell mit dem A-Ligisten. Dem erneuten Duell muss man an dieser Stelle allerdings sagen. Nach 2015/2016 und 2016/2017 findet diese Paarung zum dritten Mal in Folge statt. Die ersten beiden konnte der SV für sich entscheiden, mit 2:1 bzw. 2:0. Doch nach zwei Siegen zum Saisonstart strotzt die SG vor Selbstvertrauen. Aber auch hier liegen die Prioritäten eher auf der Saison, wie Weskamp verrät: „Wir werden eine gute Truppe stellen und unsere Rolle als Underdog annehmen. Wir lassen das ganze ziemlich entspannt auf uns zukommen.” Denn der SV kommt ebenfalls mit dem Selbstbewusstsein eines 4:0-Sieges angereist. „Wir nehmen den Pokal sehr ernst. Unser Kader lässt ein Weiterkommen zu”, weiß Trainer Sascha Weber zu berichten. Er wird allerdings ein wenig umbauen: „Wir werden dieses Spiel aber auch nutzen um Spieler zu testen, die in der Vorbereitung wenig trainieren konnten und in der Liga noch nicht zum Zug gekommen sind. Fünf, sechs Wechsel werden wir vornehmen.” „Der Gegner ist uns gut bekannt”, erinnert sich Weber an die vorangegangenen Duelle. „Schon das dritte Mal in den letzten drei Jahren treffen wir aufeinander. Wir sind gewarnt. Wir konnten uns zwar immer durchsetzen, aber leicht haben sie es uns nie gemacht. Eine gewachsene Mannschaft, die sicherlich um den Aufstieg mitspielen kann”, nimmt der Coach den Gastgeber wahrlich nicht auf die leichte Schulter. Auf vier Spieler muss Weber allerdings verzichten, auf Bierbaum, Reimer, Jevsovar und Herzclik. Um 19:30 Uhr ist Anpfiff auf der Emmer-Kampfbahn in Schieder-Schwalenberg. Schiedsrichter der Partie ist der Unparteiische Horst Hanf.

SuS Lage vs. SuS Pivitsheide

(hk). Als SuS Lage-Anhänger benötigt man ganz viel Serotonin, um echte Glücksgefühle zu spüren. Der Blick auf das Klassement sorgt eher für mäßige Stimmung, sind 1:12 Tore und null Zähler doch gleichbedeutend mit dem Spitzenplatz im Rotlichtbezirk des Detmolder Oberhauses. Der Lagenser-Abwehrhaudegen Manuel Eßer räumt ein, dass der Pokal in seinem Team keine exorbitante Bedeutung einnimmt. Dennoch: „Verlieren wollen wir natürlich auch nicht”, kann Chefcoach Christian Martens doch auch in Bestbesetzung antreten. Eßer räumt ein: „Pivitsheide ist für mich zurzeit schwer einzuschätzen! Sie haben einen neuen Trainer, einige Spieler haben aufgehört!” Für den SuS Pivitsheide-Abwehrrecken Andre Selse gibt es nur ein Gas, und zwar Vollgas: „Ob Pokal oder Meisterschaft, das Spiel gewinnen wollen wir natürlich immer”, sind die Pivitker stets gierig nach Siegen. Ein weiterer Aspekt für den Routinier: Jede Partie kann dabei behilflich sein, dass die Trainervorgaben besser und schneller umgesetzt werden und die Mannschaft sich zudem einspielt. Der Selse-Tipp: „Ich gehe davon aus, dass auch Lage versuchen wird, in die Spur zu kommen und uns somit alles abverlangen wird”, macht er sich mit dieser seriösen Aussage wohl keiner falschen Verdächtigung schuldig.

SG Hiddesen-Heidenoldendorf vs. FC Augustdorf

(rb). Ein Vergleich zwischen Kreisliga A und Bezirksliga steht den Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf bevor. Ab 19:30 Uhr spielt dort die SG Hiddesen-Heidenoldendorf gegen den FC Augustdorf.

Die SG ist im Detmolder Oberhaus beheimatet und starteten dort mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Spielzeit. Das macht nach zwei Spieltagen Rang sechs und eine solide Ausgangslage. Das jüngste 1:3 in Schlangen wirkt auch vor dem Pokalspiel noch nach, wie Lütfi Soylu erklärt. „Die Beine sind hart und schwer, da wir mit der jungen spielfreudigen Truppe in Schlangen frech aufgespielt haben. Denke aber, dass die Jungs die Doppelbelastung gut wegstecken werden. Wir wollen versuchen dem Bezirksligisten ein Bein zu stellen und das Spiel so lang wie möglich offen gestalten.” Dass der FCA mit den besseren Karten ins Spiel geht, ist nicht nur im Klassenunterschied begründet, wie Soylu weiß. „Augustdorf halte ich für eine spielstarke Truppe, die sehr lauffreudig ist. Besonders freue ich mich auf unseren Ex Keeper Malte Kiel, der ja einige Jahre für uns gespielt hat.” Der A-Ligist bietet für das Spiel 17 Mann auf und will mit diesem Kader „für viel Spaß und Freude sorgen.” Mit Block, Kille und Thissen sind auch drei Rückkehrer wieder im Aufgebot, allerdings fehlen Bukowski und Bergsieker. „Wir erwarten einen heißen Tanz am Niedernfeldweg und hoffen auf Unterstützung von unseren Fans”, hofft Soylu abschließend auf einen packenden Pokalabend.

Einen solchen würde der FC Augustdorf sicher gerne vermeiden. Der Bezirksliga-Vertreter ist der Favorit in dieser Partie und fand sich nach dem Aufstieg in der neuen Liga bisher gut zurecht. Nach drei Spielen hat die Heymann-Elf dort eine ausgeglichene Bilanz, vier Punkte liegen bereits auf dem Konto. Und das mit einem dezimierten Kader, der sich auch vor dem Gastspiel bei der SG nicht erholen konnte: „Die Personalsituation hat sich seit Sonntag nicht wirklich entschärft. Uns fehlen weiterhin einige wichtige Spieler. Aber wir haben schon Sonntag gezeigt, dass unser Kader breit genug ist um Ausfälle auszugleichen”, ist der Coach Matthias Heymann dennoch zuversichtlich. Der erste Saisonsieg am Wochenende gab dem Team Selbstvertrauen, das wird gegen den ambitionierten A-Ligisten aber auch benötigt. „Hiddesen-Heidenoldendorf schätze ich deutlich stärker als in der letzten Saison ein. In den letzten Jahren haben wir uns im Pokal dort immer relativ schwergetan. Trotzdem gehen wir natürlich selbstbewusst in das Spiel und stellen uns unserer Favoritenrolle”, nimmt Heymann diese Rolle gerne an. Es könnte ein langer Abend werden, gerade dann wird die körperliche Fitness ein entscheidender Faktor. „Beide Mannschaften hatten ab Sonntag schwere Spiele zu bestreiten. Wir werden sehen wer die Belastung besser weggesteckt hat.”

TSV Rischenau vs. TuS WE Lügde

(hk). Derbys schreiben bekanntlich immer ihre eigenen Geschichten. Das wird wohl auch beim Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Rischenau und dem TuS WE Lügde der Fall sein. TSV-Obmann Sebastian Tunke rechnet damit, dass bei allen Teams Akteure unter der Woche fehlen werden. „Wir müssen sehen, wer es heute auf den Platz rechtzeitig und fit schafft”, sagt er und gibt unverdrossen zu: „Mir ist der Pokal völlig egal, wir wollen einfach ein anständiges gutes Spiel heute zeigen.” Über die Leistungssteigerung zuletzt in der Liga freut er sich sehr. Der Respekt vor dem Nachbarn ist enorm, wenn er sagt: „Sicher sind sie stärker als die letzten Jahre! Ich schätze sie sehr stark ein, wenn sie von Verletzungssorgen verschont bleiben und das Glück auf ihrer Seite haben in den entscheidenden Momenten, werden sie mit der Truppe unter den ersten drei Teams in der Liga landen”, schwingt sehr viel Respekt in seiner Stimme mit. Reichlich Vorfreude herrscht beim Westfälische Eiche-Coach Andreas Hoffmann: „Der Pokal ist wichtig und eine große Chance, “Highlights” zu bekommen, siehe Detmold und Salzuflen”, die zuletzt im Westfalenpokal für Furore gesorgt haben. Nach zwei Siegen aus zwei Spielen in der Liga wollen die Osterräderstädter den guten Lauf weiter fortführen und zum Derbysieger im Pokal mutieren. Hoffmann weiß: „Allerdings hat Lügde seit einigen Jahren dort nicht gewinnen können. Ich bin also gespannt.” Auf beide Torhüter muss er verzichten. Dazu fehlen auch die verletzten Philipp Deppe und Yannick Pape. Dafür können sich andere Akteure beweisen, wird Hoffmann jetzt nicht panisch werden. Folgende warnende Worte hat Hoffmann für sein Team parat: „Den Gegner schätzen wir stark ein. Zudem schreibt ein Derby seine eigenen Gesetze. Es wird ein hartes Stück Arbeit, um die nächste Runde zu erreichen.”

BSV Müssen vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Mit drei Punkten nach zwei Spielen rangiert der BSV Müssen auf einem Mittelfeldplatz in der B-Klasse. Nun wartet im Pokal Fortuna Schlangen, ein prächtig in die Serie gestartetes Spitzenteam in der A-Detmold, was BSV-Kicker Pascal Swoboda als „sehr, sehr stark” bezeichnet. Swoboda benennt die Ergebnisse und fühlt sich dadurch in seiner Aussage bestätigt. Er sagt aber auch zur Bedeutung des Pokalwettbewerbs: „Der Pokal ist natürlich eine schöne Nebensache und man freut sich immer, so weit wie möglich zu kommen, allerdings liegt meiner Meinung nach der Fokus deutlich auf der Liga.” Nach derzeitiger Sicht der Dinge wird sich der Müssener Kader im Vergleich zur Auswärtsniederlage bei Brakelsiek/Wöbbel nicht großartig verändern. Ein, zwei Akteure könnten zurückkehren. Max Habernoll kehrt zurück. Fortuna Schlangen-Leader Yannik Vukadinovic gibt zu: „Für uns ist klar, dass es kein einfaches Spiel wird. Wir sind der Favorit in dem Spiel und Müssen wird alles reinhauen, um uns zu ärgern.” Er rechnet mit einem Müssener-Wiedergutmachungswillen nach der jüngsten Liganiederlage. „Wir wollen durch einen souveränen Auftritt eine Runde weiterkommen”, formuliert er die Zielsetzung. Auf den verletzten Dennis Witmann wird Cheftrainer Werner Koch verzichten müssen. Mit einem 15 Mann-Kader wird er die Reise antreten.

FSV Pivitsheide vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Einen starken Start in die Saison hat der FSV Pivitsheide hingelegt, zwei Siege gab es zum Auftakt, zuletzt ein 6:2 gegen die Sportfreunde aus Oesterholz-Kohlstädt. Und der FSV will auch im Pokal eine gute Rolle spielen, geht als leichter Favorit ins Duell mit dem Liga-Konkurrenten. „Zum Gegner kann ich nicht viel sagen. Haben ja ebenfalls am Freitag gespielt und eine Niederlage hinnehmen müssen, solche Gegner sind gefährlich”, warnt Jürgen Bolinger vor dem SV. „Die werden eine Wiedergutmachung haben wollen. Wir konzentrieren uns aber eher auf uns, auf unsere Auf- und Vorgaben des Trainers. Der Kader hat sich auf zwei Position von Freitag geändert, also sind wir bestens gerüstet für das Spiel und hoffen auf einen Sieg.” Mit einem „intensiven Spiel” rechnet Falkenhagen-Kicker Denis Micheller, der vor dem Spiel allerdings zugibt: „Der Pokal hat in unserer Saisonplanung keinen großen Stellenwert. Wir nehmen das Spiel als willkommene Abwechslung zum Trainingsbetrieb.” Eine Prognose wagt er allerdings nicht zu treffen: „Was gegen den FSV möglich ist werden wir sehen. Gerade durch den hohen Sieg gegen den Absteiger aus Oesterholz und Kohlstädt sind wir absolut gewarnt. Der gute Kunstrasen in Pivitsheide ist sicherlich ein Vorteil für das Heimteam, aber auch wir kommen mit dem Untergrund sehr gut klar.” Jerome Miguel Neese wird die Partie um 19:30 Uhr auf dem Sportplatz Pivitsheide anpfeifen.

SG Belle-Cappel-Reelkirchen vs. Hakedahler SV

(hk). „Hakedahl ist natürlich ein undankbarer, starker Gegner. Die spielen in der Kreisliga B eine gute Rolle. Ob man will oder nicht, da liegt halt eine gute Spielklasse zwischen”, sagt Belle-Cappel-Reelkirchen-Führungsspieler Malik Schacht zur Ausgangslage vor dem heutigen Heimspiel ab 19.30 Uhr. Aufgefallen ist ihm, dass die Hakedahler traditionell über „spielstarke Einzelspieler” verfügen, während sich der Teamgeist grundsätzlich als ein Problem erwiesen hat, so seine Beobachtung. „Wenn alles bei ihnen passt, sind sie sehr stark”, fühlt er sich auch durch den jüngsten 4:0-Sieg in Istrup bestätigt. Dies führt alles dazu, dass er mit einem starken Kontrahenten rechnet. Hoffnungslos geht BCR aber nicht in dieses Duell, denn: „Allerdings haben wir gerade bei uns im Pokal schon viele Überraschungen gesehen”, müsste bei seiner Truppe „schon alles passen”, um wirklich für diese zu sorgen. Schulze-Terhan und Färber müssen verletzungsbedingt passen, Simonsmeier befindet sich im Urlaub. Schacht macht deutlich: „Die allergrößte Priorität hat der Pokal bei uns auf jeden Fall nicht. Es macht für uns einfach keinen Sinn, in zwei Jahren DFB-Pokal zu spielen, um dann nach Paderborn oder Bielefeld auszuwandern, um dort die erste Runde zu spielen”, teilt er Lippe-Kick mit einem Schmunzeln mit.

Post TSV Detmold vs. Blomberger SV

(rb). Mit Spannung wird das einzige Bezirksliga-Duell in dieser Pokalrunde erwartet. Auf dem Werresportplatz treffen sich der Post TSV Detmold und der Blomberger SV, Anstoß ist um 19:30 Uhr.

Der Post TSV Detmold hat sich in dieser Saison bereits als Pokalmannschaft erwiesen. Die Residenzler schmissen den Oberligisten RW Ahlen im Elfmeterschießen aus dem Westfalenpokal. In der Liga lief es zu Beginn weniger gut, den beiden Auftaktniederlagen ließen die Detmolder aber am Wochenende den Derbysieg beim TBV Lemgo (3:1) folgen. Personell sind die Residenzler weiterhin angeschlagen, wie schon gegen Lemgo stehen neun Spieler nicht zur Verfügung. „Die Personalsituation ist weiter angespannt aber Sonntag haben die Jungs gezeigt, wie es geht. Mit der richtigen Einstellung sind wir schwer zu spielen. Zudem spielen wir zuhause und das ist immer ein großer Vorteil für uns”, sieht Manager Michael Grundmann in den Ausfällen keinen entscheidenden Nachteil. Als Titelverteidiger hat der Post TSV zudem wieder große Ambitionen. „Wir freuen uns auf den Pokal und wollen ihn möglichst wieder verteidigen. Für uns ist jeder Titel wichtig und wir werden alles dafür tun.” Dass es gleich in der ersten Runde gegen einen anderen Bezirksligisten geht, stellt die Residenzler vor eine große Herausforderung, denn der Gegner gehört zu den stärksten im Wettbewerb. „Blomberg ist wie wir nicht optimal gestartet hat aber am Wochende sein ersten Punkt geholt. Wir werden schon eine Top Leistung bringen müssen um zu gewinnen”, lässt sich Grundmann auch von der mageren Ausbeute des BSV nicht blenden.

Beim Blomberger SV ist die Auswahl größer, weshalb der BSV auf Rotation setzt. „Wir werden morgen den Spieler eine Chance geben, die in der laufenden Saison bisher zu kurz gekommen sind”, erklärt Obmann Michele Caporale. Nach dem ersten Punktgewinn in der Liga gilt es nun, das Momentum beizubehalten. „Ansonsten möchten wir eine gute Partie abliefern und uns als guter Gegner präsentieren. Nach dem sehr guten Spiel am Sonntag, haben alle Spieler Lust, den Aufwärtstrend auch in Detmold weiter zu führen”, ist das Weiterkommen ein klares Ziel. Die Favoritenrolle geben die Gäste dabei gerne ab, wissen sie doch um die Stärke des Post TSV. „Der Post TSV hat nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Meisterschaft sicherlich noch einiges gut zu machen, damit sie weiterhin Ruhe in dieser – für lippische Verhältnisse – sehr starken Mannschaft haben. Denn eine Niederlage kann man sich nicht leisten. Somit liegt die ganze Last des “gewinnen müssen” bei Ihnen”, sieht Caporale die Gastgeber in der Pflicht.

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. TuRa Heiden

(hk). Beim BHK-Coach Thorsten Geffers ist die Vorfreude vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Heimatverein enorm. Er sagt zu den Ansprüchen: „Auch wenn die Liga natürlich oberste Priorität besitzt, wollen wir auch im Pokal so weit wie möglich kommen”, ist der Respekt vor den Heidenern keineswegs gering, hat der Turn- und Rasensportverein doch mit sechs Punkten aus zwei Spielen einen glänzenden Saisonstart erwischt. „Dort stehen auch keine Einzelspieler an der Spitze, sondern das Team als Kollektiv. Daher ist Heiden immer äußerst unangenehm und schwer zu bespielen”, warnt Geffers, der das Aufeinandertreffen auf dem heimischen Kunstrasen in Heiligenkirchen unbedingt gewinnen möchte. Erst kurz vor dem Anpfiff wird es Klarheit in der Kaderzusammensetzung geben. Der Grundgedanke bei den Gästen, dass jedes Spiel gewonnen werden soll, ist klar. Da in den nächsten zwölf Tagen allerdings gleich vier Partien auf die Heidener warten, soll das heutige Pokalspiel dazu genutzt werden, um Akteuren, die in der Meisterschaft weniger Spielpraxis erhalten haben, diese zu geben. Heiden-Coach Thorsten Schmiech vertraut seinen Spielern und ist überzeugt, „dass wir eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen werden!” Der Respekt vor der anstehenden Aufgabe ist absolut vorhanden. „Ich schätze unseren Gegner als eine körperlich sehr robuste und durch Thorsten Geffers taktisch sehr gut geschulte Mannschaft ein, die vor allem zu Hause sehr schwer zu bespielen ist”, erklärt Schmiech, der ankündigt, dass den eigenen Spielern für dieses Spiel „Lösungen an die Hand” gegeben werden, um dann zu schauen, wie diese auf dem Spielfeld umgesetzt werden.

Spvg Hagen-Hardissen vs. TuS Eichholz-Remmighausen

(ab). Der Start in die Saison nach dem Abstieg aus der A-Liga ist bei der Spvg Hagen-Hardissen mit zwei knappen Siegen durchaus gelungen. Im Pokal kommt es nun zum ligainternen Duell mit Eichholz-Remmighausen. Spvg-Coach Michel Wißmann und seine Jungs freuen sich jedenfalls auf das Spiel: „Wir spielen gerne den Kreispokal. Ich finde es ist eine gute Chance für die Spieler, die in den ersten Spielen ein wenig zu kurz gekommen sind.” Ein klares Ziel gibt es natürlich auch: „Wir wollen natürlich in die nächste Runde.” Das wollen allerdings auch die Gäste, die mit einer Niederlage und einem Sieg in die Liga gestartet sind. Auch TuS-Coach Jörg Jöstingmeier weiß: „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.” „Wir treffen auf einen Gegner, der gut in der neuen Liga angekommen ist nach dem Abstieg”, hat er von den Gastgebern eine hohe Meinung, er kündigt aber an: „Wir werden alles dransetzen um dort eine Runde weiter zu kommen.” Personell muss Jöstingmeier wieder ein wenig umbauen: „Der ein oder andere Spieler wird nicht teilnehmen können aus beruflichen Gründen, wie so oft bei Wochentags-Spielen.” Spielbeginn ist um 19:30 Uhr auf dem Sportplatz Hagen, Leiter der Partie ist Schiedsrichter Rolf Gkarelas.

FSG Waddenhausen/Pottenhausen vs. RSV Hörste

(hk). Im Spiel gegen die eigene Reserve hat RSV-Kicker Kevin Leps beobachtet, dass die FSG über einige gute Spieler verfügt. „Trotzdem wollen wir das Spiel gewinnen”, kündigt er an. Er gibt zu: „Wir legen nicht den größten Wert darauf, nehmen ihn trotz alledem ernst”, meint er den Pokal. Mehr Konzentration liegt auf dem Ligaalltag, wo möglichst der Aufstieg in die B-Klasse am Ende stehen soll. Der breite und qualitativ ansprechende Kader kann die zahlreichen Ausfälle wohl gut auffangen. „Wir sind eine absolute Einheit und jeder haut sich für den anderen rein”, hat Leps beobachtet und zählt die abwesenden Spieler auf: Klocker (Muskelbündelriss), Burmeier (Knieprobleme), Leps (Muskelfaserriss), Baumgartner (Urlaub), Peikert (Urlaub) und Octavianus (Urlaub). Ein, zwei weitere Ausfälle sind noch möglich. FSG-Coach Tino Wolzin hat sich trotz Nachfrage nicht zum Spiel äußern wollen.

More in 1. Runde

%d Bloggern gefällt das: