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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 22. Spieltag 17/18 B1 Lemgo

Bereits am Samstag startet der 22. Spieltag der Kreisliga B1 Lemgo mit der Partie zwischen der SG Bega/Humfeld und dem TuS Almena.

Derbys in Hohenhausen und Barntrup

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Gleich zwei Derbys hat der 22. Spieltag der Kreisliga B1 Lemgo im Angebot. Im Kalletal stehen sich die SG Bentorf/Hohenhausen II und die SG Kalldorf gegenüber, in Barntrup trifft die zweite Mannschaft des RSV auf den TBV Jahn Alverdissen. Tabellenführer FC Unteres Kalletal hat ein schweres Auswärtsspiel beim TuS Brake II vor der Brust. Noch schwerer wird es für Schlusslicht RSV Barntrup III, der beim FC SSW gefordert ist. Bereits am Samstag beginnt der Spieltag mit der Partie zwischen der SG Bega/Humfeld und dem TuS Almena. Außerdem trifft der FC Donop/Voßheide II auf den FC Oberes Extertal, der FC Union Entrup empfängt die SG Talle/Westorf und der VfB Matorf hat den TuS Sonneborn II zu Gast.

Von André Bell

 

SG Bega/Humfeld vs. TuS Almena

Bereits am Samstag eröffnen die SG Bega/Humfeld und der TuS Almena den 22. Spieltag. Almena hat abends eine Veranstaltung, weshalb bereits am Samstag gespielt wird. Das macht es für SG-Coach Michael Scarlata nicht unbedingt einfacher: „Samstag ist wie unter der Woche, zu dem eh schon arg geschrumpften Kader kommen die dazu, die arbeiten müssen. Auf dem Papier steht mittlerweile eine komplette Mannschaft inklusive Torwart an fehlenden Spielern, sei es durch Arbeit, Verletzung oder sonst was, eine hochkarätige Herausforderung für mich als Trainer.“ Die zu Hause noch ungeschlagene SG wird aber dennoch eine schlagkräftige Mannschaft auf das Feld schicken können. „Trotzdem werden wir mit elf Mann spielen und unsere Heimbilanz verteidigen“, ist sich Scarlata sicher. „Almena kann ich nach den Veränderungen im Winter schwer einschätzen, weiß aber sehr wohl, was im Hinspiel passiert ist. Einer Ansprache bedarf es eigentlich nicht, da hat jeder einzelne, der dabei war, noch was gut zu machen“, erinnert sich der Coach nur äußerst ungern an die 1:6-Niederlage Anfang September.

Auch Christian Brandt erinnert sich noch gut: „Gegen die SG Bega/Humfeld ist es in den letzten Jahren so gewesen, dass beide Mannschaften ihr Heimspiel jeweils relativ deutlich gewonnen haben. Mit dieser Tradition wollen wir natürlich gerne brechen.“ Dafür wird es aber darauf ankommen, „wie unsere Jungs die Partie vom Donnerstag aus den Beinen laufen.“ Das 3:3 gegen Matorf hat Kraft gekostet. So oder so wird es aber ein schweres Unterfangen: „Die SG hat in den letzten Spielen zu ihrer Form gefunden und viele Tore erzielt. Da wird es wichtig sein, defensiv gut zu stehen und über Konter gefährlich zu werden.“ Letzte Woche hat das gegen den FC Unteres Kalletal ganz gut geklappt, „mal sehen ob wir auf diese Art und Weise etwas Zählbares aus Humfeld entführen können.“

Um 15 Uhr ist Anstoß an der B66, Bernd Osterhagen leitet das Spiel.

 

FC Donop/Voßheide II vs. FC Oberes Extertal

Mit verbesserten personellen Bedingungen kann der Aufsteiger in sein Heimspiel gehen. Zwar fehlen Coach Patrick Makarowski aus Verletzungsgründen immer noch zwei Stammspieler, „aber immerhin kehren die gesperrten zurück.“ Makarowski hofft darauf, dass seine Mannschaft es „endlich mal schafft, wieder eine gute Leistung zu bringen“, denn „bis auf das Spiel in Matorf und die zweite Hälfte gegen Talle/Westorf war da noch nicht viel zu sehen dieses Jahr.“ Sollte dies gegen den FCO gelingen, „könnte vielleicht etwas Zählbare dabei rausspringen.“

FCO-Coach Christian Ziereis geht von einer „lösbaren Aufgabe“ aus. Allerdings warnt er davor, die Gastgeber auf die leichte Schulter zu nehmen: „Wie wir in der Vergangenheit schon gesehen haben, kann es gegen vermeintlich schwächere Gegner auch sehr schwer werden.“ Unterschätzen wird seine Mannschaft den FC Don/Voß II damit mit Sicherheit nicht. Seinen Jungs gibt er mit auf dem Weg, „dass wir voll konzentriert in das Spiel reingehen müssen.“

Um 13 Uhr ist im Eichenstadion Donop Anstoß, geleitet wird das Spiel von Meik Gronemeier.

 

TuS Brake II vs. FC Unteres Kalletal

Läuft beim TuS Brake II auf heimischem Platz. In diesem Jahr wurden bereits Bega/Humfeld (4:1) und Almena (6:1) auf dem Ascheplatz am Zentrum Walkenfeld geschlagen. Nun kommt der FC Unteres Kalletal. „UK ist sicherlich eine der stärksten Mannschaften der Liga, aber wir sind uns auch bewusst, dass wir an einem guten Tag mehr als nur der Außenseiter sind“, strotzt man vor Selbstbewusstsein. Timo Lesmann sagt vor dem Duell mit Tabellenführer: „Von daher liegt es nun an uns dafür zu sorgen, dass wir einen guten Tag daraus machen.“ „Ich denke, es ist alles drin“, soll auch der FC UK die Heimstärke des TuS zu spüren bekommen.

UK-Coach Sven Mingram schwant bereits Böses: „Im Hinspiel gegen Brake haben wir uns sehr schwergetan und dann jetzt noch auf Asche.“ „Vorne sind sie sehr flink, da müssen wir schon sehr aufpassen“, erinnert sich der Coach an das Hinspiel. Allerdings hat er in der Defensive der Gastgeber Schwächen ausgemacht: „Da müssen wir das Tempo hochhalten und schnell nach vorne spielen. Wenn wir wieder unsere Aufgaben auch im taktischen Bereich erfüllen, werden wir auch gewinnen“, ist sich Mingram sicher, er erwartet aber „ein hartes Spiel, gerade im körperlichen Bereich.“ Die taktische Ausrichtung ist klar: „Wir werden voll auf Sieg spielen, offensiv auftreten, bei Brake die Schwachstellen analysieren und dann zuschlagen.“ Fehlen wird Sebastian Heinz, bei Fabian Kreimeier wird es darauf ankommen, wie er mit der Gesichtsmaske, die er wegen eines Nasenbeinbruchs tragen muss, zurechtkommt.

Attila Serdengecti wird das Spiel um 13 Uhr anpfeifen.

 

SG Bentorf/Hohenhausen II vs. SG Kalldorf

Nach dem Derby ist vor dem Derby. Noch am Donnerstag spielte die SG Ben/Hoh II bei Talle/Westorf, nun ist Kalldorf zu Gast. Nach dem torlosen Unentschieden am Donnerstag meint Trainer Christoph Güse: „In dem Spiel sind wir zum jetzigen Zeitpunkt der klare Außenseiter.“ Er erhofft sich, dass seine Jungs „einfach befreit aufspielen und Kalldorf das Leben so schwer wie möglich machen.“ In Sachen Aufstieg wird Ben/Hoh II wohl eher nicht mehr mitreden können, daher liegt „der Druck ganz klar bei Kalldorf, wenn sie im Aufstiegsrennen bleiben wollen.“ Güse wird seine Elf erneut umstellen müssen. Penner hat sich eine Rippenverletzung eingeholt, Güse selbst wird mit einer Bänderdehnung vermutlich ausfallen. Dafür sind aber Schmidt und Schneider wieder an Bord.

Kalldorf-Coach Stephan Brill ist natürlich nicht entgangen, dass „Ben/Hoh noch nicht ganz sauber in die Serie gestartet ist, was natürlich auch der Personalsituation zuzuschreiben ist.“ „Wir dürfen uns aber davon nicht beeinflussen lassen“, so der Coach. Das Hinspiel hat seine Elf unglücklich verloren, deshalb ist Kalldorf „auf Wiedergutmachung aus, woraus natürlich zu erlesen ist, dass wir diese drei Punkte wollen.“ In doppelter Hinsicht wäre ein Sieg für die Schwarz-Gelben wichtig: „Bei einem Sieg setzen wir uns von Ben/Hoh ab und natürlich wäre es auch unwahrscheinlich gut für die Moral.“

Auch auf der Kampfbahn Lippe-Nord ist um 13 Uhr Spielbeginn. Geleitet wird das Spiel von Meinhard Borgers.

 

RSV Barntrup II vs. TBV Jahn Alverdissen

Auch in Barntrup ist Derbytime, der TBV Jahn Alverdissen gastiert im Waldstadion. RSV-Coach Martin Schäfer geht davon aus, dass seine Mannschaft „langsam verstanden hat, um was es geht.“ Abstiegskampf ist weiterhin angesagt, denn nach aktuellem Stand wird Rang 14 ein Relegationsplatz sein, vor dem hat der RSV Barntrup II nur drei Punkte Vorsprung. „Von unten kommt der Druck, Matorf hat schon wieder Unentschieden gespielt“, so Schäfer, allerdings: „Die letzten Ergebnisse, auch, wenn es Niederlagen waren, waren ok. Auch in Entrup haben wir gut gespielt“, ist der RSV in einer guten Form, die auch am Sonntag wieder unter Beweis gestellt werden muss. Denn während es für Barntrup um alles geht, „kann Alverdissen befreit aufspielen, für sie geht weder nach oben noch nach unten irgendwas.“ „Meine Mannschaft weiß, wie sie spielen muss und wenn die Disziplin stimmt, dann glaube ich, dass wir diesen Gegner ärgern und die drei Punkte am Platz behalten können“, traut Schäfer seiner Mannschaft vieles zu.

So fahren die Gäste auch mit großem Respekt die kurze Strecke ins Waldstadion. „Wieder ein Derby für uns, wieder auf Kunstrasen“, sagt Pascal Oberwinter, der „Reserve vom RSV besser einschätzt als es der Tabellenplatz aussagt.“ Der TBV geht selbstbewusst ins Spiel, man wird „alles geben und versuchen, den Derbysieg in Barntrup zu holen.“

Cemil Türkoglu leitet das Spiel, es geht um 13 Uhr los.

 

FC SSW vs. RSV Barntrup III

Die Ausgangslage sieht eindeutig aus, der seit zwölf Spielen ungeschlagene FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen trifft auf das Schlusslicht aus Barntrup. „Wir unterschätzen keinen Gegner, egal, gegen wen wir spielen. So viel ist schonmal klar“, meint Co-Trainer Rouven Post, mit Blick auf die Tabelle ebenfalls meint, dass seine Truppe „als Favorit ins Spiel“ geht. „Trotzdem oder gerade deshalb sind wir gefordert, wieder 100% abzurufen“, darf der Gegner keineswegs unterschätzt werden. Nach fast sechs Monaten wird es das erste Heimspiel am Sporker Holz sein. „Ich persönlich freue mich darauf, endlich wieder am Sporker Holz, unserem Rasenplatz, spielen zu können“, so Post, der bei gutem Wetter auf einige Zuschauer hofft.

Die Gäste aus Barntrup haben in diesem Spiel nichts zu verlieren, können als Außenseiter befreit aufspielen und so vielleicht für eine Überraschung sorgen. Ansporn dürfte auch das Hinspiel sein, welches der RSV mit 0:11 verloren hatte.

Um 15 Uhr ist Spielbeginn, Rudi Brunke ist der Schiedsrichter.

 

FC Union Entrup vs. SG Talle/Westorf

Union-Keeper und -Obmann Timm Lessow erinnert sich noch gut an das Hinspiel Anfang September: „Im Hinspiel konnten wir die Truppe nicht einschätzen und haben das bekommen, was wir erwartet haben, einen starken und stabil aufspielenden Gegner.“ Damit rechnet Lessow auch für das Rückspiel: „Jetzt ist es eine nahezu komplett andere Truppe, aber meine Erwartung ist unverändert. Zweikampf- und konterstark erwarte ich Talle/Westorf am Sonntag.“ Die Tagesform wird zeigen, was drin ist für den FC Union: „Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir unsere Heimstärke ausspielen. Sollten wir auf dem falschen Fuß erwischt werden, wird das ein hartes Stück Arbeit, die Punkte in Entrup zu behalten.“ Jedenfalls ist die Vorfreude auf ein „gutes Spiel bei besten Bedingungen“ groß.

Für SG-Coach Oliver Gehrmann ist der FC Union Entrup der Geheimfavorit auf den Aufstiegsplatz: „Für mich eine sehr gute Mannschaft. Spielerisch sehr gut, körperlich sehr stark und taktisch auch einiges drauf.“ Unverständlich für Gehrmann, „warum Entrup nicht ganz oben steht.“ Für Sonntag hofft der Coach, dass seine Truppe an die Leistung vom Donnerstag-Abend anknüpfen „und Entrup Paroli bieten“ kann. Eins steht fest: „Wir werden alles geben.“

 

VfB Matorf vs. TuS Sonneborn II

Der VfB Matorf eilt von Spiel zu Spiel, im Drei-Tages-Rhythmus ist der Aufsteiger gefordert. Am Donnerstag gab es einen Zähler beim 3:3 in Almena, womit man ein wenig mehr Druck auf die Konkurrenz ausüben konnte. Es wird aber Zeit für den ersten Heimsieg in dieser Spielzeit, wenn der direkte Klassenerhalt gelingen soll.

Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt kann auch der TuS Sonneborn II machen, der ohnehin bereits zehn Punkte Vorsprung auf Matorf hat. Außerdem hat der TuS noch eine Rechnung offen, das Hinspiel ging mit 3:4 verloren. „Ein weiterer Sechs-Punkte-Spieltag steht vor der Tür und den geht es zu unseren Gunsten zu entscheiden. Wir wollen den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter ausbauen und noch näher ans Tabellenmittelfeld heranrücken“, gibt René Brinkmann die Marschrichtung für Sonntag vor. Auch gegen den Start einer neuen Serie, „die Bega/Humfeld uns leider durchbrochen hat“, hätte man nichts einzuwenden. Aus dem Spiel gegen die SG hat Sonneborn II gelernt, man wird „versuchen, die gegen Matorf abzustellen.“ Einen kleinen Vorteil sieht Brinkmann in der Tatsache, dass Matorf am Donnerstag im Einsatz war und „dementsprechend weniger Zeit zum Regenerieren hat.“ Aber „bei so vielen Nachholspielen weiß man nicht so recht, woran man bei denen ist“, ist der VfB schwer einzuschätzen, aber „die letzten Ergebnisse haben wir natürlich auch mitbekommen und sind gewarnt. Wir dürfen auch dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Ein fußballerischer Leckerbissen ist für Sonntag wohl eher nicht zu erwarten: „Ich gehe stark davon aus, dass sie gegen uns genau so versuchen werden zu mauern wie gegen FC SSW oder FCO. Dementsprechend gehe ich eher von einem kampfbetonten Spiel aus, in dem es am Ende auf Kleinigkeiten ankommen wird, die den Unterschied machen.“ Seinen Jungs gibt er mit auf den Weg „über 90 Minuten voll konzentriert zu sein und dieselbe Einstellung wie in den letzten Spielen an den Tag zu legen.“ Der Druck in diesem Spiel liegt laut Brinkmann aber klar bei Matorf, „die zwingend Punkte gegen den Abstieg sammeln müssen, ansonsten geht ihnen bald die Luft im Abstiegskampf aus.“

Um 15 Uhr pfeift der Unparteiische Rolf Kißler das Spiel an.

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