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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 22. Spieltag 17/18 A Lemgo

Acht Begegnungen liefert der 22. Spieltag. Im Auf- und Abstiegskampf gibt es ganz viel Spannung. Lippe-Kick hat den großen Vorbericht für euch.

Wem gelingt die Überraschung des Wochenendes?

Kreisliga A Lemgo (mm). Spieltag Nummer 22 steht vor der Tür, und es ist einer, der mal wieder eine acht-Spiele-Konferenz am Sonntag um 15 Uhr umfasst. Dabei sind sowohl enge Duelle als auch Spiele dabei, bei denen ein Team, eine klare Favoritenrolle innehat. So beispielsweise bei den Duellen der Lüdenhauser und dem TBV Lemgo II wie auch beim Aufeinandertreffen von Donop-Voßheide und dem Tabellenführer aus Ahmsen. Kann eines dieser Teams die Favoriten ärgern? Weiterhin verspricht der Spieltag auch einiges an Spannung. Was macht Laßbruch/Silixen nach dem ersten Saisonsieg gegen den TuS Sonneborn? Wie endet das Spitzenspiel zwischen Lipperreihe und der SG Hörstmar/Lieme? Oder kann der TSV Schötmar die Negativserie in Lüerdissen beenden? Fragen über Fragen! Zudem finden die Duelle zwischen Bentorf/Hohenhausen und dem SV Werl-Aspe, dem TuS Brake und dem TSV Kirchheide sowie Leopoldshöhe und dem TSV Oerlinghausen II statt.

Von Marcel Meyer, Henning Klefisch & Andre Bell

 

TuS Leopoldshöhe vs. TSV Oerlinghausen II

(mm). Am Sonntag steht in Leopoldshöhe ein Duell zweier Tabellennachbarn an. Der TSV Oerlinghausen II gastiert beim Turn- und Sportverein Leopoldshöhe. Tabellarisch ausgedrückt bedeutet das Zehnter gegen Siebter (aufgrund von Partien am heutigen Abend kann sich die Platzierung noch ändern). Bei diesem Aufeinandertreffen kann von einer Begegnung ausgegangen werden, die durchaus Spannung verspricht. Als ein Duell „gegen einen Gegner auf Augenhöhe“, bezeichnet TSV-Coach Sebastian Boer diese Partie. Der Respekt vor dem Gegner ist beidseitig zu vernehmen. Sven Sielemann, Spieler des TuS Leopoldshöhe dazu: „Der TSV hat ein spielstarkes Team, bei dem es sich immer wieder um eine kleine Wundertüte handelt, mit welcher Mannschaft sie aufgrund potenzieller Verstärkungen aus der ersten Mannschaft auflaufen.“ Auch Boer habe Achtung und Respekt für die zuletzt gezeigten Leistungen des Konkurrenten. Im Anschluss an diese Worte versuchen sowohl Sielemann als auch Boer jedoch den Fokus auf die eigene Mannschaft und deren Spiel zu legen. „Wir wollen einen direkten Konkurrenten aus dem Mittelfeld schlagen und uns im selbigen festsetzen“, so Sielemann. Vor allem die guten Leistungen aus den vergangenen beiden Spielen gäben Grund zur Zuversicht, so der Spieler der Leopoldshöher. Auch beim TSV möchte man „den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen.“ Bei der Bewältigung dieser anstehenden Aufgabe, kann der Trainer auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Von Seiten der Gastgeber kann aufgrund des heutigen Auftritts beim FC Laßbruch/Silixen noch keinerlei Kommentar zur personellen Situation am Sonntag gegeben werden.

 

TuS Lipperreihe vs. SG Hörstmar/Lieme

(mm). Das Spitzenspiel dieses Spieltages ist mit Blick auf die Tabelle auf jeden Fall dieses, des TuS Lipperreihe gegen die Spielgemeinschaft Hörstmar/Lieme. In Lipperreihe gehe man gelassen an die sonntägige Aufgabe heran, so der O-Ton Carsten Schulzes, Trainer der Lipperreiher. „Wir gehen ausnahmsweise mal als Außenseiter in die Partie, in der wir nichts zu verlieren haben.“ Schulze weiter: „Hör/Lie verfügt über den besten, weil auch sehr ausgeglichenen, Kader. Sie sind ihrer Favoritenrolle zu Saisonbeginn absolut gerecht geworden.“ Besonders die Offensivpower als auch das Spiel gegen den Ball seien ihre besonderen Stärken, so der TuS-Trainer. Das „Aber“ des Coaches lässt jedoch nicht allzu lange auf sich warten. „Wir haben sie im Hinspiel geärgert und im Pokal sogar geschlagen, was wir natürlich auch am Sonntag versuchen werden“, so Schulze zu den mit Understatement formulierten Ambitionen. Man hoffe abschließend, dass die Ausfallliste bis Sonntag noch etwas kürzer werde. Auf Seiten des Tabellenzweiten ist die Marschroute klar. Drei Punkte sollen es am Sonntag sein. Trotz eines „guten Gegners, der zu Hause eklig zu bespielen ist“, vertraut Dennis Wieder, Betreuer bei der SG, auf die Stärke seiner Mannschaft. Dem „technisch sehr guten Gegner, der über eine gute Mischung aus Jung und Alt verfügt“, könne man mit der besten Aufstellung begegnen. „Wir haben noch einiges vor diese Saison, vor allem möchten wir da sein, falls Ahmsen einmal patzt“, so Wieder zum Abschluss seines Statements.

 

TuS Brake vs. TSV Kirchheide

(mm). „Wir haben am Sonntag ein sehr wichtiges Heimspiel vor der Brust“, so Axel Wehmeier, Trainer des TuS Brake, hinsichtlich der Bedeutung des Spiels. Er erwarte ein ganz enges Spiel, wie auch im Hinspiel. Lob für den Gegner spricht der Brake-Trainer ebenfalls aus: „Der Gegner hat sich super entwickelt!“ Nichtsdestotrotz „wollen und müssen wir gewinnen“, so Wehmeier energisch. Der Abstand auf die Abstiegsplätze soll damit ausgebaut werden. Hinsichtlich der personellen Situation stehen hinter Kezer und Süllwold noch Fragezeichen. Die Ausfälle von Schürmann und Schulz seien jedoch sicher. Allerdings mache Wehmeier Mut, dass er erneut auf viele A-Jugendliche zurückgreifen kann, die sich zuletzt gut präsentiert haben. Dem Luxusproblem auf der Torhüterposition kann sich der Coach der Braker eher zuversichtlich widmen. Beim TSV ist die Euphorie nach zuletzt neun Zählern aus drei Spielen ungebrochen. „Am Sonntag sollen die Punkte zehn bis zwölf folgen“, so Andre Plaß, Trainer der Kirchheider. Bis auf den gelbgesperrten Berger kann der Trainer auf das volle Personal zugreifen. Plaß möchte von seiner Mannschaft einen „physisch starken Auftritt sehen.“ Eine Begründung dafür liefert ebenfalls das Hinspiel, welches auch in den Worten des Gästetrainers seinen Platz fand. „Wir haben gegen Brake noch etwas gutzumachen nach der 2:3 Hinspielniederlage, die kurz vor Schluss zustande kam.“ Wie schmerzhaft der Fußball manchmal sein kann, spiegeln die dazu abschließenden Worte des TSV-Trainers wieder: „Das hat mich noch Wochen später gewurmt!“ Daher dürften die Zuschauer eine umkämpfte Partie am Sonntag in Brake zu sehen bekommen.

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. SV Werl-Aspe 

(mm). Eine torreiche Begegnung verspricht das Match zwischen der SG Bentorf/Hohenhausen und dem SV Werl-Aspe zu werden. In Spielen mit Beteiligungen dieser beiden Teams fallen überdurchschnittlich viele Tore. So dürfen sich die Zuschauer auf ein ereignisreiches Spiel freuen. Aus Seiten der Hausherren ist die Motivation nach dem gestrigen Sieg gegen Lüerdissen hoch. Hinzu kommt das Verlangen, das Geschehen aus dem Hinspiel wieder gut zu machen, so Kai Gröchtenmeier, Trainer der SG. „Dort haben wir uns unterirdisch präsentiert und klar und deutlich verloren“, so Gröchtenmeier rückblickend (Anm. 2:7 aus Sicht der SG). Zwar habe Werl-Aspe eine junge und schwer zu bespielende Truppe, dennoch gehe man positiv gestimmt in das Heimspiel. Helfen dabei können auf Seiten der Bentorfer jedoch weder Reger noch Enns und Löber.

Der Respekt vor der anstehenden Aufgabe ist auch den Gästen anzumerken. „Wir haben ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust“, so Carsten Voelzke, Co-Trainer beim SV Werl-Aspe. „Was sie draufhaben, haben sie gestern eindrucksvoll gezeigt“, so Voelzke zum Auftritt des Gröchtenmeier Teams gegen den VfL Lüerdissen. Es gelte für sein Team von Anfang an wach zu sein. Auch er müsse auf einige Spieler aus den verschiedensten Gründen verzichten. Die Zielvorgabe fomuliert Voelzke abschließend mit der Aussage: „Wir wollen auf jeden Fall punkten!“ Ein durch die Offensiven geprägtes Spiel wird auch noch durch einige mögliche tabellarische Veränderungen befeuert. Der Gastgeber kann im Optimalfall mit einem Sieg auf Rang sechs klettern. Die Gäste könnten sich mit einem Sieg auf Rang drei schieben, bei gleichzeitigem Punktverlust des TBV Lemgo II.

 

VfL Lüerdissen vs. TSV Schötmar

(hk). Nicht gerade erfreut war Lüerdissen-Coach Tim Steffen von der Leistung beim 1:5 gegen Bentorf/Hohenhausen. „Gegen Schötmar heißt es, eine Reaktion auf das Spiel gegen Ben/Hoh zu zeigen“, wünscht er sich im Gespräch mit Lippe-Kick auch. Er wird konkreter: „Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen. In allen Belangen – Laufbereitschaft, Ordnung, Organisation, Leistungsbereitschaft, Zweikampfverhalten und Spielfreude – um nur ein paar zu nennen.“ Ihm fällt es spürbar schwer, den Bezirksliga-Absteiger vernünftig einzuschätzen, befürchtet jedoch: „Wenn Schötmar Spielfreude entwickelt und einen guten Tag erwischt, sind sie schwer zu spielen, haben sie technisch versierte Spieler“, gab es im Hinspiel doch einen mühsam erkämpften Punkt. Steffens Erinnerung: Beide Teams hatten mit argen Personalproblemen zu kämpfen. Unklar, ob Amler, Cöhring und Steffen wieder mitwirken. Golla könnte aber sein Comeback geben.

„Gegen den Tabellenfünften, der weder nach oben noch nach unten Ambitionen hat, geht es höchstwahrscheinlich nur um das Sportliche“, so die Vermutung von Schötmar-Schriftführer Yasin Altinisik. Er erkennt einen kolossalen Unterschied im Vergleich zu seiner Mannschaft: „Bei uns dagegen geht es um viel mehr. Wir wollen nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Dafür müssen wir uns Luft verschaffen und dafür müssen wir das Spiel am Sonntag gewinnen“, ist ein Sieg gegen den Favoriten in deren heimischem Waldstadion nötig. Altinisik ist überzeugt, dass vom Trainerteam die nötigen Weichen gestellt worden sind. Der zuletzt verletzte Siviloglu gibt sein Comeback auf dem Platz, womit die TSV-Reserve in Bestbesetzung antreten wird.

Ertugrul Alp ist für die Spielleitung verantwortlich.

 

TuS Lüdenhausen vs. TBV Lemgo II

(hk). Fachmännisch und zugleich korrekterweise stellt Lüdenhausen-Cheftrainer Tim Schauf fest: „Lemgo ist eine andere Welt als Lüdenhausen. Die haben ganz andere Möglichkeiten, das war im Hinspiel deutlich sichtbar“, als es einen überragenden 10:0-Erfolg für die Hansestädter gab. Am Erlenhain werden die Karten aber neu gemischt. Bitter, dass bei den Kalletalern Eimkemeier, Maase, Schauf und Tölle fehlen. Dennoch geht Schauf nicht in das Spiel, um zu verlieren, kündigt tatendurstig an: „Wir werden selbstverständlich alles dafür tun, um eventuell einen Überraschungspunkt zu ergaunern.“

38 Zähler aus 19 Partien hat der TBV Lemgo II im bisherigen Saisonverlauf geholt. Auch der größte Mathematik-Hater weiß: Dies ergibt einen Durchschnitt von zwei Punkten pro Spiel. Zehn Punkte Abstand sind es zum Spitzenduo TuS Ahmsen und Hörstmar/Lieme. Immerhin haben die Maros-Jungs noch ein Spiel mehr in der Hinterhand im Vergleich zu den Aufstiegsfavoriten. Zuletzt ist im Derby der FC Donop/Voßheide in einem wahren Offensivspektakel mit 7:3 bezwungen worden, davor gab es fast einen Monat Pause. Im ersten Spiel nach der Winterpause setzte es aber eine deutliche 0:4-Niederlage beim TuS Ahmsen. Die Lemgoer Erinnerung an das Hinspiel gegen Lüdenhausen ist positiv, gab es doch den zweistelligen Kantersieg. Die Hansestädter können wohl nahezu in Bestbesetzung antreten. Marcin Jaroslaw Kruk und Alban Schormann haben sich im Don/Voss-Spiel verletzt. Unklar, ob sie es bis zum Lüdenhausen-Match rechtzeitig schaffen. „Wir werden das Rennen machen. Wir haben keine Angst vor Lüdenhausen. Lüdenhausen muss Angst vor uns haben“, so Co-Trainer Robert Maros, der seinen Vater Ivan zitiert. „Wir wollen die drei Punkte in die Hansestadt holen“, erklärt Maros Junior, der mit seinem Team die nächsten Spiele alle siegreich gestalten möchte, um Rang drei zu sichern.

An der Pfeife ab 15.00 Uhr: Der legendäre Mohamed El-Ali.

 

FC Donop/Voßheide vs. TuS Ahmsen

(hk). Mit einem Schmunzeln stellt Donop/Voßheide-Coach Ralf Ackmann fest: „Eines der leichteren Spiele“, um dann mit einem Blick auf das Tabellenbild einen flüchtigen Schweißausbruch zu bekommen. 33 Punkte hat der Aufsteiger mehr auf dem Konto. Ackmanns Analyse hat ergeben: „Ahmsen spielt nach anfänglichen Schwierigkeiten eine souveräne Rolle, dank ihrer Seifertbrüder sind sie vorne kaum zu bremsen. Durch die Winterverstärkungen haben sie ihre Qualität nochmal verbessert und gelten für mich als Topkandidat auf den Aufstieg“, hält er viel vom Gegner. Dennoch: Don/Voss muss punkten, egal gegen wen. Die Ausfallliste ist aber nicht von schlechten Eltern. Andreas Kelbch chillt im Urlaub, Simon Pelz knechtet auf der Arbeit, während Björn Freitag auf Schalke fiebert. Das Rückkehrertrio ist jedoch auch nicht ohne. „Bennett Pape,Alex Grams und Mirko Koralewicz geben sich die Ehre.

Ruhephasen gibt es für den TuS Ahmsen nur wenige. Immerhin musste die Kunstrasentruppe am gestrigen Nachholspieltag nicht eingreifen. Das letzte Spiel datiert vom Sonntag, als der VfL Lüerdissen mit einem satten 4:1 auf die Heimreise geschickt worden ist. Angeschlagene Boxer sind traditionell gefährlich. Gegner FC Donop/Voßheide, der gestern Abend im Nachholspiel 1:1 gegen den TuS Sonneborn gespielt hat, braucht dringend Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Ahmsen-Manager Lothar Köhnemann fordert „höchste Obacht“ vor dem Gegner, ist der Respekt vor der FC-Offensive doch gewaltig. Immerhin haben die Ackmänner doch drei Treffer gegen den TBV Lemgo II erzielt. Bitter für den Gast, dass mit Spielführer Tobias Frenzel zudem noch ein fähiger Mann nach seiner fünften Gelben Karte im Eichenstadion zuschauen muss. Lars Brüntrup plagt sich mit einem dicken Knöchel herum, Florian Ewert muss arbeiten. Da Jan Heidemann anderweitig on tour ist, ebenfalls ausfällt, spricht Köhnemann von „einer dezimierten Mannschaft.“ Ein Trost, der ihm bleibt: „Immerhin füllt der allzeit bereite Artak Apresjan die Bankbesatzung auf,  damit wir wenigstens drei Wechselspieler haben.“ Daher gibt es von Köhnemann die Vorgabe, dass die gesamte Mannschaft nach hinten arbeiten muss, um die Defensive gegen die brandgefährliche Offensive des Tabellenvorletzten zu stärken. Dazu gab es am Sonntag auch eine Weltpremiere zu erleben, wie Köhnemann exklusiv bei Lippe-Kick verrät: „Es gibt sehr wenige Plätze in Lippe, auf denen unser Chefbetreuer Pitjes noch nicht war. Dieser ist einer davon. Deshalb ist er Mittwoch mal losgefahren und hat sich die Begebenheiten mal vorweg angeschaut“, hofft der Autor dieser Zeilen von Köhnemann nicht mit gezielten Schlägen auf das Jochbein malträtiert zu werden, wenn er diagnostiziert: Der Pitjes ist irgendwie fußballverrückt. Als offenes Geheimnis gilt, dass Köhnemann ein Bündnis mit Petrus eingegangen ist. Landbursche Lothar ist einer, der sich auch am Wetter erfreuen kann. Er erinnert sich: „Im Hinspiel damals im September schien die Sonne und es war angenehm warm. Diesen Sonntag soll es ähnlich werden, aber nicht mehr so drückend wie letztes Wochenende. Also stehen alle Vorzeichen auf einen schönen, angenehmen Sonntag im Eichenstadion zu Donop.

Um 15.00 Uhr wird Rudolf Gallmann diese Begegnung anpfeifen.

 

FC Laßbruch/Silixen vs. TuS Sonneborn

(ab). Die Kicker des FC La/Si haben Blut geleckt. Der Sieg gegen Leopoldshöhe macht Lust auf mehr. „Wir wollen den Schwung mit in das Spiel nehmen gegen Sonneborn“, so Maik Grenner, der sich sicher ist: „Mit der Einstellung vom Leopoldshöhe-Spiel ist alles möglich.“ Personell muss der Coach allerdings wieder umbauen: „Es gilt, den ein oder anderen zu ersetzen. In der Breite sind wir jedoch gut aufgestellt und gerüstet.“ Gegen Sonneborn erwartet der Trainer „ein kampfbetontes Spiel mit viele intensiven Zweikämpfen.“ Das Selbstbewusstsein ist deutlich angewachsen: „Mit dem Rückenwind von gestern holen wir Sonntag die drei Punkte auf heimischem Platz.“

Das wollen die Gäste aus Sonneborn allerdings verhindern. „Sonntag kommen wir zum Tabellenletzten der seinen ersten Sieg in der Saison einfahren konnte“, vermutet Michael Kamlah daher, dass „die Jungs aus dem Extertal schon ein anderes Gesicht zeigen als im Hinspiel, als es an der B1 zur Sache ging.“ Mit 4:1 gewann der TuS das Hinspiel. „Wir sind gewarnt und müssen konzentriert die Aufgabe angehen, dann ist auf jeden Fall was drin für uns“, so Kamlah weiter. Der TuS war ebenfalls am Donnerstag im Einsatz, das 1:1 hat einige Körner gekostet, „so dass wir einige angeschlagene Spieler haben. Daher steht hinter dem Kader ein großes Fragezeichen.“ Doch man wird „eine ordentliche Truppe stellen, die heiß ist auf Punkte. Gerade, wenn es gegen unsere Freunde aus La/Si geht.“

Jochen Diederich pfeift das Spiel um 15 Uhr an.

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