Connect with us

Kreisliga A Detmold

Vorberichte 27. Spieltag 17/18 Kreisliga A Detmold

Die SG Kachtenhausen/Helpup könnte mit einem Heimsieg gegen den TuS Horn-Bad Meinberg zumindest vorläufig das rettende Ufer erreichen. Lippe-Kick blickt auf Spieltag Nummer 27 und zwar gewohnt ausführlich.

Springt Kachtenhausen/Helpup auf den Nichtabstiegsrang ?

Kreisliga A Detmold (hk). Detmolder Kreisoberhaus nonstop, don`t stop. Irgendwie muss die Serie durchgezogen werden. Da wird auch 48 Stunden nach dem 26. Spieltag mir nichts, dir nichts Runde 27 fortgeführt. Irgendwie muss die 16 er Liga ja über die Bühne gebracht werden. Im Aufstiegskampf könnte eine Vorentscheidung gefallen sein. Der Spitzenreiter Eintracht Jerxen/Orbke hat gestern Nachmittag mit 2:0 kampflos gegen die nicht angetretene SG Kachtenhausen/Helpup gewonnen. Lügde hat sich in einem wahren Spitzenspiel beim 2:2 gegen Fortuna Schlangen die Punkte geteilt. Im Tabellenkeller agiert CSL Detmold in Eichhörnchenmanier. Der SC Augustdorf bekommt seine Mannschaft nicht voll, tritt gegen Ditib nicht an.

Von Henning Klefisch

 

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TuS WE Lügde

Hui, das wird aber mal so richtig anspruchsvoll für den SV Diestelbruch/Mosebeck, wenn der Tabellenzweite TuS WE Lügde höchstpersönlich seine Visitenkarte am Dörenwald abgibt. Di-Mo-Kicker Christopher Wessel hat ganz fleißig die Resultate der Osterräderstädter studiert, mit der rechten Hand durch seinen Dreitagebart gestrichen, um schließlich anerkennend zu konstatieren: „Die Platzierung und Ergebnisse der letzten Spiele von Lügde sprechen für sich! Zuhause wollen wir jedoch ungeschlagen bleiben“, soll doch der Kult-Hügel mit den Rut un Wiess-Ultras doch mit einem Heimsieg beglückt werden. Traurige Augen kennzeichnen Wessels Antlitz, wenn er über die Personalsituationspricht. Flecker und er selbst fallen weiterhin aus. Auch Alushi kann nicht. Immerhin: Das Auswahlspielertrio Schiewe, Zimmermann und Martin Rethmeier feiert das Comeback. Wessel fordert die Mischung aus „Respekt und breiter Brust“, um vor einer wohl stattlichen Kulisse zu überzeugen. Was er zuletzt gesehen hat, stößt durchaus auf sein Wohlwollen, prognostiziert Wessel doch: „Wenn an die Spiele gegen SCA und Ditib angeknüpft wird und Fehler aus Spielen wie bei CSL abgestellt werden, haben wir eine große Chance als Sieger vom Platz zu gehen und den nächsten Aufstiegsfavoriten am Dörenwald geärgert zu haben“, sollte man die Spiele doch mal beginnen lassen.

Auch Westfälische Eiche-Trainer Andreas Hoffmann ist sich im Klaren: „Wir treffen auf eine sehr heimstarke Mannschaft.“ Daher: „Wir müssen eine Top Leistung abrufen, wenn wir dort die Punkte mitnehmen wollen. Vor allem müssen wir die starke Offensive aus dem Spiel nehmen, haben sie doch zuletzt häufig getroffen“, fordert er deutlich. Allzu gerne wünscht er sich von seinem Team eine Fortführung der Leistung gegen Fortuna Schlangen aus Abschnitt zwei. „Dann“, spricht hier auch viel Selbstbewusstsein, „wird es jeder Gegner gegen uns schwer haben.“ Eher so mittelprächtig liest sich die aktuelle Personalsituation. Jagalla ist noch verletzt und hinter dem Einsatz von Walek steht noch ein großes Fragezeichen.

 

TSV Rischenau vs. SuS Lage

Gelinde gesagt ist TSV-Manager nicht gerade ein Freund von diesem Drei-Tages-Rhythmus, den er eher so mittelprächtig findet. Die Konsequenz für sein Team ist eindeutig: „Die Jungs gehen am Stock.“ Daher heißt die Devise für die Männer vom Trainerfuchs Wolfgang Wächter: Augen zu und durch, bringt Lamentieren hinsichtlich des Spielemarathons auch nichts. Tunke rechnet vor: „Wir haben jetzt noch fünf Heimspiele. Wollen so gut es geht punkten, um diese Saison zu einem guten Ende zu bringen.“ Leicht wird diese Aufgabe jedoch keineswegs, so glaubt er. Immerhin gastiert mit den Zuckerstädtern ein Tabellennachbar in Rischenau. „Dementsprechend schwierig wird das morgen“, befürchtet er.

Etwas Wehmut kommt im Lager von Lage-Trainer Christian Martens auf, der mit seinem Gegenüber ganz besondere Momente in der Vergangenheit erlebt hat: „Die Partie gegen Rischenau ist für mich etwas ganz Besonderes, weil ich selbst jahrelang beim FC Nieheim unter Wolfgang Wächter gespielt habe. Ich schätze ihn als Trainer sehr und hätte nicht gedacht, dass wir mal Kontrahenten werden“, freut er sich auf diese Begegnung doch sehr. Verschenken möchte Martens auch im Spiel gegen den Tabellennachbarn nichts, trotz der guten Beziehung zum TSV-Coach. Dass diese Aufgabe „sehr schwer wird“, ist ihm vollauf bewusst. Im Hinspiel gab es für die Lagenser eine Lehrstunde. Dieses Mal wollen sich die Zuckerstädter besser verkaufen. „Leider bereitet mir unser Kader Sorgen. Einige Spieler fallen aus. Ich selbst hätte gegen Wächter auch gerne gespielt, hab mir aber leider gegen Detmold eine Bänderdehnung im Knöchel zugezogen“, muss er auch auf seinen Fänger Dikmen verzichten. Dafür geht Obmann Hüseyin Haner zwischen die Pfosten. „Er hat dies aber schon oft bewiesen, dass er da auch ein Guter ist“, rechnet Martens auch insgesamt mit einem „guten Spiel.“

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SuS Pivitsheide

Mit dem 1:1 gegen den Post TSV Detmold II haben die Sportfreunde zumindest wieder für etwas Zuwachs auf dem Punktekonto gesorgt. BHK-Obmann Matthias Kuhlmann freut sich über diesen Zähler ebenso wie über die „sehr gute Trainingsleistung“ am Donnerstag und schildert die Veränderungen, die bei den Sportfreunden einhergehen: „Selbst die aufgrund persönlicher Differenzen degradierten Spieler waren nach dem Paukenschlag am Dienstag (1:3-Heimniederlage gegen Kachtenhausen/Helpup) wieder vor Ort, rückten Sonntag teils direkt wieder in die erste Formation.“ So schildert Kuhlmann, dass beim Remis in der Residenzstadt „diverse Veränderungen im System und an der Aufstellung und die Einstellung des Teams, der Betreuer und des Trainerteams stimmte.“ So hebt der Obmann zudem lobend hervor, dass es auch zu einigen Umstellungen „auf zentralen Positionen“ gekommen ist, „die für ein wesentlich sichereres Spiel in der Defensive“ gesorgt haben. Von dieser „positiven Entwicklung“ beseelt soll dies nun auch gegen eine zurzeit stark aufspielende Truppe des SuS Pivitsheide weiter fortgesetzt werden. Kuhlmann hofft: „Wir wollen an der sehr guten Trainingseinheit anknüpfen“, nach dem ersten guten Schritt mit dem nächsten fortführen. Ganz bewusst nimmt der ehemalige Bezirksliga-Spieler das gesamte Team mit in die Verantwortung: „Trainer, Spieler und Team sind sich ihrer Verantwortung bewusst und wollen weiter Punkte sammeln.“

Und täglich grüßt das Murmeltier könnte das Motto des SuS Pivitsheide lauten. Fänger Marvin Schulz – gegen Rischenau in den letzten Minuten als Stürmer eingewechselt – vergisst so schnell nicht: „Wie auch in den letzten Spielen haben wir gegen diese Truppe was gut zu machen. Wir wollen besser auftreten als am Sonntag“, ist die Leistung beim 3:1 gegen Rischenau nicht den eigenen Ansprüchen entsprechend gewesen. Auch in Heiligenkirchen hoffen die Pivitker auf die volle Punktzahl. Schulz betont: „Wir wollen unseren positiven Lauf jetzt auch fortführen“,  ist für den polyvalenten Kicker eine Sache vor allem ganz entscheidend: „Ich hoffe einfach nur, dass die Leute, die morgen spielen, wieder alles in die Waagschale werfen.“

 

SG Kachtenhausen/Helpup vs. TuS Horn-Bad Meinberg

Punkten, punkten und nochmals punkten. Die Spielgemeinschaft aus Kachtenhausen/Helpup sollte nicht wählerisch sein, wenn es darum geht, die Punkte für den Klassenerhalt einzuheimsen. Die Roßblatt-Jungs rechnen sich durchaus etwas aus im Heimspiel gegen den Tabellenelften TuS Horn-Bad Meinberg. Der Kapitän außer Dienst, Alexander Wolf befindet, dass diese Begegnung gegen die Kurstädter „ganz wichtig ist“, frohlockt er doch: „Nehmen wir aus dem Spiel drei Punkte mit, sieht es um den Klassenerhalt ein ganzes Stück besser aus.“ Kraft tanken sollte die Spielgemeinschaft durch den 3:1-Auswärtssieg in Heiligenkirchen. Wolf erinnert sich, dass dieses „sehr gut war“, hofft, dass sein Team mit der gleichen Einstellung in dieses Spiel geht. Die Marschroute ist eindeutig: „Über den Kampf Chancen kreieren und uns belohnen, das ist die Marschroute.“

Die jüngste Heimspielniederlage gegen den TuRa Heiden hat die Laune von TuS Horn-Bad Meinberg-Coach Kemal Akman deutlich getrübt. Gegenüber Lippe-Kick gibt er zu: „Das letzte Spiel war sehr enttäuschend. Ich erwarte eine Antwort und Wiedergutmachung meiner Spieler“, könnte für den Tabellenelften dabei hilfreich sein, dass alle seine Spieler wieder einsatzfähig sind. Für Akman ist klar, dass der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht verpasst wird. Unabhängig von der suboptimalen Tabellenposition vom Gegner will er auch diesen Kontrahenten nicht auf die leichte Schulter nehmen „Für uns kann jeder Gegner stark werden, wenn wir nicht konzentriert bei der Sache sind.“

 

FC Fortuna Schlangen vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

Im ersten Teil der Spitzenspiele gab es ein sehr achtbares 2:2 beim TuS WE Lügde. Die personellen Voraussetzungen haben sich aber massiv verschlechtert. Im Vergleich zum Spiel am Sonntag werden gleich drei Kicker aus Verletzungsgründen ausfallen. Deshalb stehen ausgerechnet im Heimspiel gegen den Spitzenreiter nur zehn Akteure aus der ersten Mannschaft für die Fortuna zur Verfügung. Den Kopf in den Sand stecken möchte die Fortuna keineswegs. Der immer noch verletzte Abwehrspieler Yannik Vukadinovic hofft: „Ähnlich wie gegen Rischenau oder Lügde werden wir aber versuchen, möglichst gut dagegen zu halten und vielleicht etwas mitzunehmen.“ Allzu gerne würde er gegen die „spielstärkste Truppe der Liga mit voller Kapelle dagegenhalten.“ Enorm geschickt schiebt er den Druck in Richtung der Gäste: „Jerxen/Orbke ist Favorit und muss auch gewinnen, um den Abstand auf Lügde zu halten“, stellt er treffend fest.

Nicht leicht werden die restlichen Spiele für die Eintracht aus Jerxen/Orbke glaubt SVE-Manager Hubert Orynczak, der es klar formuliert: „Unser gesamtes Restprogramm hat es in sich.“ Er hat eine hohe Meinung über den kommenden Gegner, hat die Fortuna doch gegen den Tabellenzweiten Lügde „gerade erst im letzten Spiel ordentlich Paroli geboten“, zollt er dieser Leistung Anerkennung. Nicht nur aufgrund der jüngsten Vorstellung befürchtet er: „Es wird mit Sicherheit eines der schwersten Spiele werden. Wir stellen uns auf starke Schlänger ein, die uns alles abverlangen werden.“ Im Hinspiel haben die Eintrachtler „sehr geordnet gespielt, mit einem Ballkontakt agiert“, waren zudem „sehr agil.“ Eine ähnliche Spielweise und Körpersprache erhofft sich Orynczak auch im heutigen Rückspiel. „Wir dürfen uns keine Fehler erlauben und hochkonzentriert arbeiten.“ Klar ist: Die Eintracht möchte einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg gehen. Ein Sieg in Schlangen wäre ein ganz besonders wichtiger. Erfreulich: Cheftrainer Bastian Möller kann auf einen ansprechenden Kader bauen.

Fahrschule Duru

Autohaus Stegelmann

Concordia

Vogt Reisedienst GmbH

Fahrschule Isaak

More in Kreisliga A Detmold

%d Bloggern gefällt das: