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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 31. Spieltag 17/18 B Detmold

Der 31. Spieltag steht vor der Tür, alle 18 Teams sind im Einsatz, die meisten kämpfen noch um den Aufstieg oder gegen den Abstieg. Auch diesmal gibt es einen Knaller.

Aufstiegskampf in Wöbbel

Kreisliga B Detmold (ab). Wer auch immer sich diese Idee hat einfallen lassen, am 1. Mai einen kompletten Spieltag anzusetzen: Das war nicht die allerbeste. Das sehen auch die meisten Teams so, zumindest die, die nicht nur heute, sondern bereits am Donnerstag wieder ranmüssen und somit vier Spiele innerhalb von sieben Tagen haben. Aber es ist, wie es ist. Der absolute Knaller steigt in Schieder-Schwalenberg, dort hat die zweitplatzierte SG Brakelsiek/Wöbbel den Tabellenführer aus Pivitsheide zu Gast. Möglicherweise die Chance für die Verfolger, sich an das Führungsduo heran- oder sogar vorbeizuschieben. Der FC Augustdorf II ist beim FC Fortuna Schlangen II gefordert und der RSV Hörste empfängt die SG Istrup/Brüntrup. Dahinter wartet der BSV Müssen auf Ausrutscher, den darf man sich selbst im Derby bei der Spvg Hagen/Hardissen nicht erlauben. Spannend ist auch der Abstiegskampf. Es gibt direkte Duelle zwischen dem Post TSV Detmold II und dem SuS Pivitsheide II, sowie zwischen dem FSV Pivitsheide II und der SG Klüt/Wahmbeck. Außerdem: Sabbenhausen/Elbrinxen trifft auf Eichholz/Remmighausen und Falkenhagen auf Hakedahl.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Fortuna Schlangen II vs. FC Augustdorf II

(ab). Die Fortuna aus Schlangen ist nach ihrem zwischenzeitlichen Spurt auf die Nichtabstiegsränge wieder auf Rang 16 angekommen. Nun kommt mit dem FC Augustdorf II nicht gerade ein Aufbaugegner. Hinzu kommt „ein sehr bescheidener Termin für einen kompletten Spieltag, aber da muss man durch.“ Coach Daniel Sens und seine Truppe muss das Beste aus der Situation machen. Denn die „Lage ist personell weiterhin angespannt.“ Als Außenseiter geht man ins Spiel, dessen ist man sich auch bewusst, „aber wir wollen uns natürlich so gut es geht gegen einen Aufstiegskandidaten verkaufen.“

Der muss selbst zusehen, nicht von den Abstiegsrängen zu rutschen. Von den letzten fünf Spielen gewann man nur zwei, so gerät man ins Hintertreffen und muss nun bereits hoffen, dass die Konkurrenz in ihren Nachholspielen auch Punkte liegen lässt. „Wir müssen Vollgas geben und von Anfang bissig sein, damit wir nicht am Ende der Saison mit leeren Händen da stehen“, hat auch Adam Penkalla die Lage erkannt. Für den FCA II geht es zudem nur noch auswärts um Punkte, die Sandhasen haben in ihren letzten sieben Spielen kein Heimspiel mehr. Penkalla weiß, „dass Fortuna dringend Punkte für den Klassenerhalt braucht“, woraus die Marschroute für seine Truppe resultiert: „Wir müssen wach sein, die werden uns alles abverlangen. Es wird ein schweres Spiel.“

Und das beginnt bereits um 12:30 Uhr auf dem Rennekamp, Tim Feldmann leitet die Begegnung.

 

SV HW Falkenhagen vs. Hakedahler SV

(hk). Eine nur homöopathische Dosis an Verständnis für diesen Spielemarathon zeigt HSV-Kicker Niyasi Kurt, der klagt: „Neun Spiele in vier Wochen. Das ist eine absolute Sauerei. Es wird vergessen, dass es um Amateursport geht und wir auch noch Jobs, Familie etc. haben“, können die Hakedahler vor der weiten Reise nach Falkenhagen überhaupt froh sein, den Kader vollständig zu haben. „Dann“, glaubt er, „ist ein Sieg auch möglich.“ Auch weil die Hakedahler das erste Duell gegen den Sportverein verloren haben, ist die Motivation nun deutlich höher. Wiedergutmachung ist angesagt. Die gute Entwicklung der Szymkowiak-Schützlinge ist Nuri Kurt nicht verborgen geblieben, dennoch sieht er seine Erfolgschancen: „Die haben sich in der Rückserie verbessert, aber sind in meinen Augen doch zu schlagen, weil wir spielerisch besser sind.“

Ulrich Multhaup ist ab 15.00 Uhr für die Spielleitung auf dem Rasenplatz in Falkenhagen zuständig.

 

RSV Hörste vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Die Kicker des RSV Hörste sind in einer starken Form. Abgesehen von der Niederlage in Pivitsheide, die mit etwas Glück auch ein Unentschieden sein kann, ist der RSV in diesem Jahr noch ungeschlagen. Kevin Leps weiß aber um die Schwere der Aufgabe gegen die SG: „Wir müssen gegen Istrup höllisch aufpassen, wenn sie einmal ins Rollen kommen sind sie schwer aufzuhalten.“ So rechnet er mit einem „kampfbetonten Spiel“, welches der RSV „gewinnen, es dem Gegner so schwer wie möglich machen und ihnen unser Spiel aufzwängen“ will. Uhlig und Koppert fallen aus, Busch kehrt nach seiner Gelb-Sperre zurück. Drei, vier weitere Spieler sind noch angeschlagen.

Die SG Istrup/Brüntrup könnte das Zünglein an der Waage sein im Aufstiegsrennen. Den BSV Müssen konnte man bereits schlagen, Pivitsheide und Brakelsiek/Wöbbel sind auch noch Gegner der Wangert-Elf. Nun aber erstmal der RSV Hörste. „Es sind die gleichen Voraussetzungen wie gegen Augustdorf“, sagt der Coach. Seine Truppe kann wieder „befreit aufspielen“, denn: „Hörste muss siegen, um nach oben zukommen. Der Druck liegt ganz klar bei Hörste.“ Seine Jungs hingegen werden versuchen „unser Spiel wieder aufzuziehen, nur diesmal müssen wir unsere Chancen nutzen.“ Sollte dies der Fall sein, ist sich Wangert sicher, „werden wir mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren.“

Ob dies gelingt entscheidet sich ab 15 Uhr auf dem Sportplatz Hörste, dort leitet Fabian Grob die Partie.

 

Post TSV Detmold III vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Es geht um nicht weniger als den Klassenerhalt auf dem Werresportplatz, das gilt für beide Teams. Ein sogenanntes „Sechs-Punkte-Spiel“ steht an. Post TSV-Coach Anton Brum erwartet mit dem SuS Pivitsheide II einen Gegner, „der über den Kampf zum Spiel kommt und in jedem Zweikampf alles geben wird, um die Punkte mitzunehmen.“ Die braucht seine Truppe eigentlich noch viel dringender, man liegt nämlich hinter dem Kontrahenten, der ein Spiel weniger absolviert hat. Außerdem braucht die Elf „auf jeden Fall die Konzentration und Einstellungen der letzten beiden Spiele, um gegen Pivitsheide erfolgreich zu bestehen.“ Brum fordert: „Jetzt nicht nachlassen und von Anfang an dagegenhalten. Mit so einer unmotivierten und lustlosen Leistung wie im Hinspiel werden wir gegen Pivitsheide nichts holen.“ Mit 3:5 unterlag man Mitte Oktober beim SuS.

Bei den Pivitkern werden „die Verletzungssorgen immer größer“, beklagt Coach Karsten Kuczer. Mehrere Spieler fallen ihm für das wichtige Spiel aus. Deshalb gilt umso mehr: „Wir müssen kämpfen und als Team auftreten, dann werden wir drei Punkte einfahren. Wir haben alles in der eigenen Hand. Diese Woche ist für uns richtungsweisend. Also Ärmel hochkrempeln und Gas geben.“

Axel Wattenberg ist der Schiedsrichter der Partie.

 

Spvg Hagen/Hardissen vs. BSV Müssen

(hk). Auf gleich drei Kicker muss die Spielvereinigung in diesem wichtigen Derby im Vergleich zum Spiel in Remmighausen verzichten. Hagen/Hardissen-Coach Sveto Stojanovic weiß, dass der BSV Müssen dieses Spiel allzu gerne auf den kommenden Donnerstag verschoben hätte. Der Tabellenvorletzte hat diesem Wunsch aber nicht zugesprochen. Der Grund: „Wir haben am Donnerstag Probleme, die Mannschaft vollzählig zu bekommen“, so Stojanovic, der sich gut an den Gegner erinnert: „Ich kenne den BSV noch von letzter Begegnung, wo nicht sehr viel Gutes bei herausgekommen ist. Die ersten drei Tore haben wir uns selber reingenetzt. Das wird uns dieses Mal nicht noch mal passieren“, verspricht er bei Lippe-Kick. Was ihm Mut macht ist klar: „Wir haben viel gearbeitet und halten jetzt auch gut mit“, steigert sich sein Team doch von Spiel zu Spiel, belohnt sich jedoch nicht mit ausreichend Toren. Stojanovic möchte aber die Flinte nicht ins Korn werfen, kündigt an: „Wir arbeiten daran.“

Wieder geht es für den BSV Müssen gegen einen Abstiegskandidaten. Diesmal kommt es zum Gastspiel bei der Spielvereinigung aus Hagen/Hardissen. BSV-Keeper Andre Swoboda stellt treffend fest: „Wenn sie noch über den Strich kommen wollen, müssen sie punkten“, befürchtet er zudem: „So etwas ist immer schwer einzuschätzen für uns, da häufig mit viel Leidenschaft und Kampf an die Sache herangegangen wird“, werden im Kampf um den Klassenerhalt vielleicht auch neue Kräfte freigesetzt. Als „schade“ empfindet es Swoboda, „dass wir trotz mehrfacher Bitte um Verlegung auf den 3. Mai eine Absage von Hagen bekommen haben.“ Seine Spekulation zielt darauf hinab, dass die tabellarische Situation für diese Haltung verantwortlich ist. Die Müssener Vorbereitung ist eher so mittelprächtig, gab es doch am gestrigen Abend die „Tanz in den Mai“-Veranstaltung. Am Morgen geht diese Veranstaltung um 11.00 Uhr mit dem Aufstellen des Maibaums beim Frühschoppen weiter. Den Termin erachtet Swoboda als „äußerst ungünstig“, weil: „Einige Jungs werden natürlich heute ein paar Bier trinken und sollten zudem morgen auch mit anpacken und helfen. Schade, schade, dass man aus dem Nachbardorf da kein Verständnis für aufbringen wollte.“ Der Tabellenfünfte möchte das Beste aus dieser Situation machen, „die elf Nüchternsten aufstellen und mit aller Macht versuchen, die drei Punkte dann unter den Maibaum zu holen“, verrät der zugleich als Obmann aktive Keeper die Marschroute. Was das fußballerische betrifft, spricht nach seiner Einschätzung nicht viel dagegen.

Auf dem Sportplatz in Hagen wird Burak Mertoglu diese Begegnung um 15.00 Uhr anpfeifen.

 

FSV Pivitsheide II vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). Wenn der FSV Pivitsheide II im Rennen um den Klassenerhalt seine Chancen wahren will, dann braucht man einen Sieg gegen die SG Klüt/Wahmbeck. Obmann Andree Köhler rechnet mit einem „schweren Spiel gegen Klüt, die in letzter Zeit gut gepunktet haben und auch noch den ein oder anderen Punkt für den Klassenerhalt brauchen.“ Nichtsdestotrotz will man nicht „versuchen, die Punkte am Platz zu behalten“, sondern man wird auch „eine gute Mannschaft haben, der ich zutraue, dass es zu einem Punktgewinn reichen kann. Wenn wir wieder alles geben.“

Das wird nötig sein gegen die SG, die selbstbewusst nach Pivitsheide reist. „Wir haben in den letzten Spielen einiges an Selbstvertrauen getankt und wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen“, so Patrick Hoffmann, denn „mit einem Sieg könnten wir einen weiteren Schritt zu unserem Ziel machen.“ Aber auch Hoffmann weiß: „Für Pivitsheide ist es wahrscheinlich die allerletzte Chance, daher erwarte ich einen kampfstarken Gegner – da müssen wir gegen halten.“

Für die Spielleitung ist Heike Schnittscher zuständig, um 15 Uhr geht es los.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. FSV Pivitsheide

(ab). Für die SG Brakelsiek/Wöbbel steht das erste von zwei Top-Spielen innerhalb kürzester Zeit an, denn am Donnerstag kommt bereits der RSV Hörste. Falk Weskamp ist aber total entspannt: „Meine Jungs haben keinen Druck. Was soll uns passieren? Wir gehen hochmotiviert in das Spiel. Wir haben 21 gute Kicker in der Mannschaft. Wenn man während des Spiels auf die Bank guckt, bekommt man keine Magenschmerzen. Die kannst du alle bringen.“ So sieht gesunder Konkurrenzkampf innerhalb einer Mannschaft aus: „Alle brennen und wollen auf den Platz. Sie schieben sich gegenseitig an und gehen immer ans Limit und das bei einem Altersdurschnitt von 20 Jahren.“ So werden die Elf, die gegen den FSV auf dem Platz stehen auch „wieder alles raushauen, was wir an Sprit im Tank haben und dann sehen wir, was es dafür gibt.“ „Aber egal wie es ausgeht, ich bin stolz auf die Truppe. Was die ein Programm im April und Mai abspulen müssen, ist schon heftig“, ist für Regeneration eigentlich kaum Zeit. Weskamp ist begeistert, „dass alle auf einen Einsatz brennen, obwohl man alle drei Tage ranmuss.“

Schwere Wochen hat auch der FSV Pivitsheide vor und auch bereits hinter sich. Man ist bestens vorbereitet, Hörste und den FCA II konnte man besiegen, nun kann die SG kommen. „Der dritte und letzte harte Schritt für die letzten sechs Tage vorerst“, so Jürgen Bolinger, der am Sonntag „eine große Leistungssteigerung in Team gesehen“ hat, er denkt aber, dass „trotzdem noch mehr geht, auch, wenn die Knochen langsam schwer werden, aber gegen Wöbbel brauchen wir nun mal noch eine Steigerung, um da mindestens einen Punkt mitnehmen zu können.“ Präsent ist das Hinspiel noch, welches erst Mitte März knapp mit 1:0 gewonnen werden konnte: „Vor einigen Wochen haben wir gesehen, dass der Gegner guten Fußball spielen kann und dennoch haben wir es verhindern können, dass die zu vielen Chancen kommen konnten.“ Daran hat die Defensive einen großen Anteil: „Unsere Abwehr absolviert momentan echt klasse Arbeit und darauf können wir bauen, hast du hinten die null, hast du mindestens einen Punkt mehr auf dem Konto, und das ist auch unser Ziel.“ Aus personeller Sicht gibt es keinen Grund zur Klage, abgesehen von einem erkälteten Spieler, bei dem sich ein Einsatz kurzfristig entscheiden wird.

Christian Zinneker wird die Begegnung leiten, um 15 Uhr geht es los.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(ab). Das Pensum, dass die SG Sabbenhausen/Elbrinxen aktuell abspult, ist echt heftig. Neben fünf anderen Teams muss man auch am Donnerstag schon wieder ran, bevor am Sonntag der nächste reguläre Spieltag ansteht. „Ich weiß auch nicht, wer sich das ausgedacht hat. Sowas habe ich auch noch nicht erlebt, dass man drei Spiele in einer Woche machen muss. Und dann wundern sie sich, dass sich die Spieler verletzen. Aber nagut, da müssen wir durch“, ist auch Sven Grossmann kein Befürworter des engen Terminplan. Hinzu kommt: „Wir sind immer noch arg gebeutelt.“ Auch Kai Gast schließ sich dem Lazarett an, hat sich am Sonntag am Knie verletzt. Ob er spielen kann, ist fraglich, Grossmann rechnet aber nicht damit. „Ansonsten stellt sich die Truppe von Sonntag wieder auf, dazu fehlen aber noch zwei weitere.“ Dennoch wird er eine motivierte Mannschaft haben, „die alles geben wird, es wird aber schwer sein gegen Eichholz/Remmighausen, die einen guten Lauf haben. Meine Truppe will und wird kämpfen und alles geben, um einen Punkt oder auch drei zu holen, um die letzten Spiele ordentlich zu Ende spielen zu können.“ Der Coach hofft für den Rest der Saison, „dass die verletzten Spieler noch zurückkommen, momentan sieht es danach aber nicht aus. Wir wollen eine gute Partie machen und keine weiteren Verletzungen.“

Auch beim TuS hat sich „an der Personalsituation leider nichts verändert“, so Jan Eskuchen. Dennoch hofft er, dass die Mannschaft „gegen eine höherplatzierte Mannschaft unser Potential besser ausschöpfen kann, als es in den letzten beiden Spielen der Fall war, in denen es vor allem in der Rückwärtsbewegung in der Absprache gefehlt hat.“ Gepunktet hat Eichholz/Remmighausen aber trotzdem, es gibt aber Luft nach oben. Eskuchen rechnet gegen die SG mit einem Spiel „mit offenem Visier, da beide Mannschaften offensiv sehr stark sind.“

Martin Hoischen ist der Leiter der Partie, Anstoß ist um 15 Uhr.

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