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Kreisliga A Detmold

Vorbericht CSL Detmold vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf vom 04.05.18

Mit einem Sieg könnte CSL Detmold den drittletzten Tabellenplatz festigen, der gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt wäre. Die Entwicklung stimmt.

CSL hofft auf Big-Point

Kreisliga A Detmold (hk). Für CSL Detmold ist es ein ganz entscheidendes Spiel, diese Abschlusspartie der 27. Runde. Um 19.30 Uhr wird Ulrich Multhaup diese Begegnung anpfeifen, wo die Gastgeber dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigen. Die Gäste aus Hiddesen/Heidenoldendorf sind vor dem Gastspiel in Hohenloh sehr gut drauf, haben zuletzt fleißig gepunktet.

Von Henning Klefisch

Der Grund für diese Verlegung: „Auf den Wunsch von SG HH haben wir das Spiel auf Freitag verlegt“, so Obmann Andreas Janzen, der aber auch bedauert. „Leider hat sich eine private Veranstaltung dazwischengeschoben, sodass wir uns heute strecken müssen, um eine schlagkräftige Mannschaft aufzubieten, ohne dass wir die Spieler aus der zweiten Mannschaft festspielen lassen. CSL-Obmann Andreas Janzen sagt bei Lippe-Kick vor dem Spiel: „Wir erwarten einen sehr starken Gegner, der sich schon in seiner Bestform angekündigt hat.“ Auch deshalb befürchtet Janzen: „Das wird sehr schwierig werden.“ Dennoch gibt der Drittletzte die Hoffnung nicht auf, möchte „versuchen, der Rüschenpöhler -Mannschaft Paroli zu bieten.“ Dass die Neumänner über diese Qualität verfügen, haben sie in den letzten Spielen eindrucksvoll bewiesen. Auf einige Spiele muss das CSL-Trainerteam verzichten. Wie viele es tatsächlich sind, wird sich erst kurz vor dem Anpfiff klären.

In zwei der letzten vier Partien bliebt die Truppe von Coach Markus Rüschenpöhler gänzlich ohne eigenen Treffer, spielte in den Nachbarschaftsduellen beim SuS Pivitsheide und gegen den SC Ditib Detmold jeweils 0:0. In den anderen beiden Spielen gegen SuS Lage (4:0) und den SC Augustdorf (11:1) feierte die Spielgemeinschaft aber insgesamt 15 Tore. Die Belastungsprobe in den nächsten Tagen ist nicht von schlechten Eltern für die Gäste, folgt nach dem CSL-Spiel bereits am Sonntag das Spiel in Rischenau, ehe bereits am Dienstag die Nachholpartie in Lügde auf dem Programm steht. In Summe: Drei Auswärtsspiele innerhalb von nur fünf Tagen. „Das ist alles andere als easy. Unser Motto: Zähne zusammenbeißen und durch. Rüschenpöhler ist sich im Klaren, dass der Gegner eine hohe Hürde darstellt, hat CSL doch gegen Schlangen (2:2) und SuS Lage (0:0) jeweils Unentschieden gespielt. Ein Husarenstück gelang im Spiel gegen den SV Diestelbruch/Mosebeck, was sie mit 1:0 gewonnen haben. Aufgefallen ist Rüschenpöhler, dass die Residenzler nun mit mehr defensiver Stabilität zu gefallen wissen, kompakter und disziplinierter im Abwehrverbund stehen. Wohl ein Indiz für eine fleißige Trainingsarbeit. Eine große Fluktuation ergibt sich beim Tabellensiebten, der die Ausfälle mit A-Jugendspielern und Akteuren aus der B-Ligatruppe kompensieren möchte. Dennoch: „Für mich ist es als Trainer schade, dass wir selten mit der stärksten Truppe auflaufen können, weil wir durch die vielen Wechsel wenig Eingespieltheit haben.“ Er weiß aber auch, dass seine Truppe gegen jeden Gegner bestehen kann. Den Drittletzten will Rüschenpöhler – speziell mit Blick auf die letzten Partien – nicht unterschätzen. „Wir wollen und müssen eine gute Partie liefern, um dort zu gewinnen. Das notwendige Selbstvertrauen und die Klasse dafür haben wir“, glaubt Rüschenpöhler.

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