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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 25. Spieltag 17/18 A Lemgo

Kellerkinder müssen punkten

Kreisliga A Lemgo (hk). Im Tabellenkeller ist vor der 25. Runde die Spannung groß. Der Vorletzte FC Donop/Voßheide ist zum Punkten fast schon gezwungen, hat die Auswärtsaufgabe beim TSV Oerlinghausen II zu bewältigen. Auch der TuS Brake (beim TBV Lemgo II) und der TuS Lüdenhausen (in Lüerdissen) brauchen dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Der Spitzenreiter SG Hörstmar/Lieme bekommt es mit dem TuS Leopoldshöhe zu tun, die zuletzt stark in Form gewesen sind. Der Tabellenvierte SV Werl-Aspe hofft unterdessen auf den Auswärtssieg in Kirchheide.

Von Marcel Meyer, Henning Klefisch & Andre Bell

 

TBV Lemgo II vs. TuS Brake 

(mm). Beim Favoriten dieser Partie, dem Tabellendritten TBV Lemgo II, freut man sich besonders auf die bevorstehende Partie. „Das ist eines der schönsten Stadtderbys“, so die Beschreibung Robert Maros, Co-Trainer des TBV. Man wolle nichts anbrennen lassen und von Beginn an Druck machen durch offensives Pressing. Zur Wachsamkeit regt Maros seine Mannen mit den Worten, „wir wollen das Spiel so schnell wie möglich für uns entscheiden“, an. Die Hauptsache sei jedoch, dass man die Punkte in Lemgo behält. „Dennoch unterschätzen wir den Gegner nicht“, warnt der Betreuer zugleich zur Vorsicht. Optimismus verbreitet ebenso die personelle Situation. Dabei werde man, wie auch im Spiel gegen Lipperreihe, das Spiel mit voller Mannstärke angehen können.

„Sonntag spielen wir ein Bonusspiel“, so die Herangehensweise von Axel Wehmeier und seinem Team, dem TuS Brake. „Wir haben den Anspruch, uns gut zu verkaufen und es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.“ Die tabellarische Distanz, die zwischen beiden Mannschaften liegt, beschreibt Wehmeier mit den nachfolgenden Worten. „Lemgo ist nicht unsere Kragenweite.“ Dennoch weiß jeder Fußballinteressierte, dass jede Überraschung mit einem Understatement des Underdogs beginnt. Mit Blick auf die Personaldecke werden die Braker aller Voraussicht nach auf Isaak und Wehmeier verzichten müssen, die sich am vergangenen Wochenende Verletzungen zugezogen haben.

 

TSV Schötmar vs. FC Laßbruch/Silixen

(ab). Für den TSV Schötmar geht es am Sonntag um „eingeplante drei Punkte“, aber ohne respektlos erscheinen zu wollen: „Wir spielen, so wie es aussieht bei gutem Wetter, zu Hause gegen die Mannschaft, die am meisten Tore in der Liga kassiert hat, daher ist es nicht arrogant zu sagen, das ist für uns ein Pflichtsieg.“ Gleichzeitig erinnert sich Schriftführer Yasin Altinsik aber auch an das Hinspiel: „Das erste Spiel war sehr knapp mit einem super Spiel für alle Zuschauer.“ Mit 4:3 gewann der TSV beim FC La/Si. Bis auf Sinan Siviloglu, der noch Probleme seinem Knie hat, wird der Kader komplett sein.

Das würde La/Si-Coach Maik Grenner auch gerne mal wieder behaupten können, das wird diese Saison aber vermutlich nicht mehr der Fall sein. „Gegen Schötmar stehen wir personell vor den gleichen Problemen wie am Donnerstag“, so der Coach, der gegen Brake auf neun (!) Stammspieler verzichten musste. „Es gilt abzuwarten wer uns wie sich die einzelnen Spieler erholen in den nächsten Tagen“, gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer. Und Grenner ist zuversichtlich: „Mit der Einstellung vom Brake-Spiel bin ich mir sicher, dass wir das Spiel über lange Zeit offen gestalten können. Vielleicht gelingt es uns einen Punkt zu entführen. Ich hoffe auch rasche Regeneration einzelner Spieler um Sonntag eine schlagfertige Mannschaft ins Rennen schicken zu können.“

Um 15 Uhr pfeift Jonas Niemeyer die Partie an.

 

VfL Lüerdissen vs. Tus Lüdenhausen 

(mm). Tabellenfünfter gegen Vierzehnter. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit zugunsten der Hausherren. Doch ob sich dies auch am Sonntag so zutragen wird, bleibt abzuwarten. „Es geht gegen einen Gegner, der alles daransetzen wird, die nötigen Punkte zu holen“, ist sich Tim Steffen, Trainer des VfL sicher. Ein hartes Stück Arbeit erwarte ihn und sein Team. Die Aufgabe wird zusätzlich durch die Ausfälle von Lehmeier (Zehenbruch) und Golla erschwert. Dennoch gibt sich der Coach optimistisch. „Wir wollen sicher und klar aus einer kompakten Grundordnung heraus agieren, um die drei Punkte auf dem heimischen Platz zu behalten, was natürlich auch unser Ziel ist.“

Für das Team von Tim Schauf gilt es vor allen Dingen darum, die noch nötigen Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln. „Wir wollen und müssen uns  deutlich steigern, um den Klassenerhalt zu schaffen“, befindet der Gästecoach. Bezüglich der personellen Situation ist noch nicht genau abschätzbar, wer beim sonntägigen Auswärtsauftritt mitwirken kann. Allerdings tut auch das der Zuversicht Schaufs keinen Abbruch. „Bei aller Wertschätzung für den Nachbarverein, wir wollen punkten und werden alles dafür tun.“ Somit könnte dies doch ein heißer Tanz beim VfL Lüerdissen werden.

 

TSV Oerlinghausen II  vs. FC Donop-Voßheide 

(mm). Eine Partie mit besonderer Brisanz verspricht auch die des TSV Oerlinghausen II und dem FC Donop-Voßheide zu werden. Beide Teams benötigen im Kampf gegen den Abstieg noch Punkte. Einer etwas nötiger als der andere. Von Seiten der Hausherren ist die Priorität dieses Spiels eine etwas andere. „Für uns ist das ein absolutes Sechs-Punkte-Spiel“, so die klare Einordnung von Sebastian Boer, dem Trainer der Oerlinghauser. Zudem unterstreicht dieser nochmal die Wichtigkeit dieser Begegnung mit einem Blick auf die Tabellensituation. „Wir müssen es schaffen zu punkten, um aus der Abstiegsregion rauszukommen.“ Dabei können allerdings drei seiner Akteure nicht mitwirken. Dies werde man deshalb versuchen, „mannschaftlich aufzufangen“, so der Coach.

Dennoch scheint die Anspannung auf Seiten der Donoper etwas geringer zu sein. Dies begründet der Trainer der Gäste, Ralf Ackmann, mit den folgenden Worten. „Die Planungen für die kommende Saison geben uns Sicherheit. Daher können wir befreit aufspielen.“ Man schaue von nun an lediglich noch (Achtung Phrasenalarm!) „von Spiel zu Spiel“ und schaue am Ende, was bei rauskommt. Bezüglich des Kaders wird sich Ackmann nach dem morgigen Abschlusstraining festlegen, mit welcher Zusammenstellung man die Aufgabe beim TSV angehen wird.

 

TSV Kirchheide vs. SV Werl-Aspe 

(mm). Über die Schwere der bevorstehenden Aufgabe ist man sich auf beiden Seiten durchaus bewusst. Auf Seite der Hausherren klingt dies wie folgt. „Sonntag erwartet uns ein hartes Stück Arbeit“, meint Andre Plaß, Trainer des TSV Kirchheide. Beim SV Werl-Aspe verwendet man die Worte: „Uns erwartet eine knifflige Aufgabe.“ Somit können sich die Zuschauer, aller Voraussicht nach, auf eine spannende Partie freuen. Bei den Gastgebern werden bei diesem Unterfangen von Heiden, König, Berger und Kater nicht mitwirken können. Dies entweder aufgrund von Sperren oder aus beruflichen Verpflichtungen. Positiv stimmt Andre Plaß jedoch, dass er mit Pampel, Winter und Ellermeier auf drei wiedergenesene Akteure bauen kann. Den Respekt vor dem Tabellenvierten drückt Plaß wie folgt aus. „Wir werden auf ein junges und gutes Team treffen, das sicherlich ihr Punktekonto noch ausbauen möchte.“

Beim tabellarischen Favoriten erinnert man sich vor allem an das Hinspiel, welches kein einfaches für die jetzigen Gäste war. „Sie haben uns das Leben im Hinspiel schwer gemacht, deshalb ist Obacht geboten“, mahnt Carsten Voelzke zur Vorsicht. Dennoch sei man guter Dinge, die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können. Einen Vorteil sieht Voelzke dafür unter anderem im Geläuf. „Auf Kunstrasen können wir unsere Schnelligkeit besser ausspielen“, ist dieser sich sicher. Zudem wird diese positive Haltung noch dadurch befördert, dass die Gäste vollzählig beim TSV Kirchheide anreisen werden.

 

SG Hörstmar/Lieme vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Eine Sache ist für die SG Hörstmar/Lieme klar: Heimspiele sind dazu da, um gewonnen zu werden. Vor allem, da die Form klar für sich spricht. Im neuen Fußballjahr hat sie bis dato noch kein Team bezwungen. Mächtig Gefallen daran gefunden hat Hör/Lie-Torwarttrainer Dennis Wieder, der postuliert: „Wir wollen die Siegesserie weiter ausbauen, drei Punkte mitnehmen.“ Dem Gegner attestiert er eine „schlechte Hinrunde für deren Verhältnisse“, hat jedoch auch mit Blick auf die Statistik im Kopf, dass Leo die zweitbeste Rückrundenmannschaft nach seinem Team ist. „Das zeigt, dass sie kicken können, dass sie bereit sind, über 90 Minuten alles zu geben, auch einen Rückstand drehen können“, lobt er insbesondere den zentralen Mittelfeldspieler Marcel Heisler, den er als „einen der besten A-Ligaspieler auf seiner Position“ sieht. Von seinem Team wünscht sich Wieder, dass es den „Dreh- und Angelpunkt“ ausschaltet, damit Heisler nicht mehr seine „tödlichen Pässe spielen kann.“ Während das Hinspiel noch mit einer „absoluten Rumpeltruppe“ mit 1:3 verloren worden ist, stehen Chefcoach Matthias Wölk nun stattliche 18 Spieler zur Verfügung. Auf den urlaubenden Philipp Born muss verzichtet werden, Yusuf Yeldan kann in dieser Serie nicht mehr mitwirken. Wieder rechnet damit, dass Leopoldshöhe tief steht, aus einer kompakten Abwehr über Konter zum Erfolg kommen möchte. Ein mögliches Erfolgsrezept für einen Erfolg des Klassenbesten: Pressing von der ersten bis zur letzten Minute. Die Hausherren wollen sich taktisch aber variabel zeigen und explizit darauf reagieren, wie der Gegner spielt. Der hochmotivierte Wieder hofft auf einen fünf Punkte-Abstand auch nach diesem Spieltag.

Im Gastspiel beim besten Team der Liga kann der TuS Leopoldshöhe fast in Bestbesetzung antreten. Dennoch schwerwiegend: Daniel Heisler fehlt nach seiner gelb-roten Karte zuletzt. Möglich, dass der eine oder andere Spieler aus der Zweitvertretung mitwirkt. Im Hinspiel siegten überraschend, aber verdient die blau-weißen Löwen mit 3:1. „Sie haben eine Rechnung mit uns offen, werden brennen, um die Tabellenführung zu verteidigen“, glaubt auch deshalb Leo-Kicker Sven Sielemann an eine schwere Aufgabe, die auf sein Team wartet. Er selbst feiert seine Rückkehr in die Mannschaft. Die Rolle des klaren Außenseiters obliegt den Gästen, die sich wünschen: „Wir wollen uns nicht abschießen lassen, sondern gut aus der Affäre kommen, der Spielgemeinschaft das Leben so schwer wie möglich machen“, lauert Leopoldshöhe auf seine Chance. Auch seinem Coach Sebastian Brosch ist die Qualität vom Primus definitiv bewusst. Mit dem Blick auf das Hinspiel fühlt er sich bestärkt, sagt: „Wir wissen, wie wir auftreten müssen, um etwas Zählbares mitzunehmen“, sieht er den Aufstiegsfavoriten dennoch „in der klaren Favoritenrolle.“ Die Parallele der beiden Teams ist klar: Der Start in die Rückrunde verlief bis dato sehr vielversprechend. Den Druck schiebt er ganz bewusst in Richtung der Gastgeber: „Sie haben nicht den komfortablen Vorsprung vor Ahmsen“, so Brosch. Er spricht von einer „Mammutaufgabe“, weiß, dass die Tagesform entscheiden wird.

Axel Wattenberg ist auf dem Sportplatz in Hörstmar der Spielleiter.

 

TuS Sonneborn vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Positiv läuft es aus Sicht des TuS Sonneborn, was die Personalsituation angeht. Marvin Müller befindet sich wieder voll im Trainingsbetrieb, hegt nach seinem Urlaub wieder große Lust auf Fußball. Fabio Husmann fehlt wegen einer Erkältung und Knieproblemen, während sich André Marter eine Schnittverletzung zugezogen hat. Die Zielsetzung des Tabellenzehnten vor dem Heimduell gegen den Siebten ist eindeutig: „Zu Hause gilt es immer zu punkten und das natürlich am liebsten dreifach“, so TuS-Abwehrmann Michael Kamlah, der aber auch anmerkt: „Gegen unsere Freunde aus dem Kalletal sind es traditionell Spiele auf Augenhöhe, ob bei uns oder bei denen.“ Immerhin pflegen beide Teams eher die gepflegte Spielweise, weshalb Kamlah davon überzeugt ist, dass die Zuschauer an der B1 ganz bestimmt gut unterhalten werden. Entscheidend wird es nach seinem Dafürhalten sein, dass die starke Ben/Ho-Offensive gut kontrolliert wird. Der Sonneborner wirft auch ein Auge auf die hochspannende Tabellensituation, betont: „Über die Bedeutung von weiteren drei Punkten bei der aktuellen Tabellensituation brauche ich keine Worte verlieren! Es war noch nie so eng im Tabellenkeller und wir rechnen mit drei Absteigern aus der Bezirksliga und somit mit vier Absteigern aus der A-Liga“, müssen die Gelb-Blauen daher fleißig punkten. Interessant: Im Vorspiel duellieren sich vorab um 13.00 Uhr die beiden Zweitvertretungen um 13.00 Uhr. Daher bekommt Kamlah bereits glänzende Augen, freut sich auf einen guten Besuch, denn: „So lohnt sich die Anreise aus dem Kalletal gleich doppelt.“

Aus Erfahrung weiß Bentorf/Hohenhausen-Coach Kai Gröchtenmeier: „Sonneborn ist immer ganz schwer. Kommen sie doch über eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg“, der explizit „keine klaren Schlüsselspieler sieht.“ Vor allem lobt er die Mannschaft, die im Zusammenhalt „unglaublich stark“ daherkommt. Viel Achtung vor der Arbeit von seinem Trainerkollegen Heiko Taube hat er. So betont Gröchtenmeier, dass Taube weiß, mit welchen Mitteln er sein Team zum Erfolg bringt. Auch die Heimstärke ist ein Aspekt, der beachtet werden muss. Eine eher gedämpfte Stimmung ruft sein Blick auf die eigene Personalsituation hervor. Jetzt gesellen sich auch noch Janis Schlingmann und wohl Janis Throne zu den fehlenden Spielern hinzu. Erfreulich, dass vorab die Reserve ebenfalls in Sonneborn spielt, weshalb von dort Spieler akquiriert werden. Dazu kommen die möglichen Nachwirkungen der Hochzeit von German Bollich, weshalb der eine oder andere Mitspieler wohl nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Gröchtenmeier weiß, dass er nicht den SV Werder Bremen trainiert, sagt daher ohne Wehmut: „Aber gut, das ist halt Kreisliga.“ Man darf gespannt sein, mit welchem Kader die Kalletaler schließlich auflaufen. Der Wunsch nach einer schlagkräftigen Truppe bleibt weiterhin bestehen. „Die braucht man in Sonneborn auch, um etwas Zählbares von der B1 mitzunehmen“, zeigt sich Gröchtenmeier hier realistisch.

Um 15.00 Uhr bläst Schiedsrichter Cemil Türkoglu zum ersten Mal in seine Pfeife.

 

TuS Ahmsen vs. TuS Lipperreihe

(hk). Lothar Köhnemann, Obmann des TuS Ahmsen, ist überzeugt: „Der TuS Lipperreihe gehört immer mit zu den starken Gegnern, seit ich denken kann“, ist dies doch auch schon mehr als ein halbes Jahrhundert her. Bereits zu Zeiten, als Köhnemann noch juvenil gewesen ist, sind die Kicker aus Lipperreihe bereits Konkurrenz gewesen, wenn es um einen Spitzenplatz in der Liga gegangen ist. Zudem gelten die Rot-Weißen traditionell als äußerst spielstark, was nicht nur am heimischen Kunstrasenplatz liegt, der eine gepflegte Spielkultur sicherlich fördert. „Von daher bin ich auf einen echten Klassiker gespannt, der vor gar nicht allzu langer Zeit das Topspiel in der Kreisliga B  war und damals Lippereihe den Aufstieg in die A Liga bescherte“, hat der eine oder andere Akteur von den Gästen sicherlich positive Erinnerungen an dieses Spiel. Neben den Langzeitverletzten fallen auch der arbeitende Moritz Brünger und Fabian Frölich aus. Stammfänger Bengt Pyka genießt seinen wohlverdienten Urlaub. Vertreter Till Käufer kann nicht, weil er noch gesperrt ist. Seine Rotsperre aus dem A-Jugendspiel wird erst am Sonntag ablaufen. Aus diesem Grund wird Christopher Otte zwischen die Pfosten gehen, der etatmäßige Fänger der Zweitvertretung also. Köhnemann ist überzeugt: „Das ist kompliziert, aber wir blicken da voll durch.“ Der Plan ist klar: Ein Heimsieg soll es sein. Dieser wird ohne den Coach Jörg Horstkötter eingefahren werden, da er berufliche Dienste am Wochenende verrichten muss. Köhnemann hat deswegen aber keine schlaflosen Nächte: „Glücklicherweise haben wir mit JJ, Jens Janson, einen perfekten Co-Trainer, der das Kind schon schaukeln wird.“ Nachdem der Aufstiegskampf nach zwei schwächeren Spielen abrupt endete, wollen die Ahmser aber keineswegs in Depression verfallen. Auch der TuS-Obmann weiß nämlich: „Wir sind voll und ganz zufrieden mit der Serie, die wir spielen und gehen die letzten Spiele mit sehr gelassenen Gefühlen an.“ Den zweiten Platz wollen die Grün-Weißen nun mit aller Macht verteidigen. Der Vorsprung auf den drittplatzierten TBV Lemgo II liegt bei satten zehn Zählern. Mit einer offensiven Spielweise soll der nächste Dreier eingefahren werden. „Ich erwarte einen gut anzusehenden, richtig geilen Schlagabtausch mit den Freunden aus Lippereihe“, so die abschließende Hoffnung von Köhnemann.

Lipperreihe-Coach Carsten Schulze konstatiert vorab: „Ahmsen ist die Überraschung der Saison! Unglaublich stabil und keine Selbstverständlichkeit, wie sie die Saison gespielt haben“, lobt er den Kontrahenten. So richtet auch er den Blick Richtung Ahmser Fehlstart, der „eine noch größere Sensation verhindert hat.“ Für ihn ist nämlich die SG Hörstmar/Lieme bereits „durch.“ Sehr viel Respekt zeigt Schulze vor den Spielern Jörn Seifert und Tim Jahn, „die locker zwei oder sogar drei Klassen höher spielen können.“ Selbst muss er auf bis zu acht Spieler verzichten. Daher klingt es logisch, wenn er sagt: „Unsere Zielsetzung wird sich wahrscheinlich dadurch erst am Sonntagmorgen entscheiden.“

An der Pfeife: Ersan Ersoy, der diese Partie um 15.00 Uhr anpfeift.

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