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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 29. Spieltag 17/18 A Lemgo

Bald ist es vollbracht. Aus eigener Kraft kann die SG Hörstmar/Lieme den Sprung in den überkreislichen Fußball feiern. Auch die anderen Begegnungen haben es wahrlich in sich. Schaut mal rein.

Hör/Lie braucht den Dreier zum Aufstieg

Kreisliga A Lemgo (hk). Der vorletzte Spieltag steht in der höchsten Lemgoer Kreisliga an. Die SG Hörstmar/Lieme könnte mit einem Sieg beim TuS Sonneborn den Bezirksliga-Aufstieg realisieren. Im Tabellenkeller möchte der TSV Schötmar den Nichtabstiegsrang verteidigen, hofft dafür auf einen Heimsieg gegen den TuS Leopoldshöhe. Momentan wäre neben dem FC Donop/Voßheide und dem FC Laßbruch/Silixen auch der TuS Lüdenhausen abgestiegen. Mit einem Heimsieg gegen den TuS Lipperreihe wollen die Kalletaler die besser platzierten Teams unter Druck setzen.

Von Marcel Meyer, Andre Bell & Henning Klefisch

 

FC Laßbruch/Silixen vs. TSV Oerlinghausen II

(ab). Für den FC Laßbruch/Silixen geht es im vorletzten Heimspiel der Saison und auch im vorletzten Spiel als FC La/Si darum, sich nach der Vorstellung beim 1:8 gegen Lüdenhausen in einem besseren Licht zu präsentieren. „Mit Oerlinghausen erwartet uns eine spielstarke Mannschaft“, meint Maik Grenner. „Da haben wir auch aus dem Hinspiel was gut zu machen.“ Das ging nämlich auch klar mit 1:7 verloren. Grenner stellt klar: „Nach der desolaten zweiten Halbzeit gegen Lüdenhausen erwarte ich eine Reaktion und eine andere Einstellung. Für uns geht es nicht mehr um Punkte, sondern darum das Gesicht zu wahren in den letzten beiden Spielen. Ich hoffe, dass das gelingt.“

Für die Gäste geht es nicht um weniger als den Klassenerhalt. „Für uns ein sehr wichtiges Spiel im Abstiegskampf, durch einen Sieg hätten wir es selbst in der Hand“, so Coach Sebastian Boer. Besser noch: Mit einem Sieg wären die Bergstädter sicher gerettet. Einen Spaziergang erwartet Boer nicht, schon gar nicht auf dem berühmt berüchtigten Schiefen Brink in Laßbruch. „Ich sehe Laßbruch als absolut ambitionierte Truppe, die absolut nicht unterschätzt werden darf und besonders auch zuhause schon das ein oder andere knappe Spiel abgeliefert hat“, meint der Coach. Die Marschrichtung der Gäste ist aber „klar auf Sieg ausgerichtet, um die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.“

Schiedsrichter der Partie ist Justin Grob, um 15 Uhr ist Anstoß.

 

TuS Sonneborn vs. SG Hörstmar/Lieme

(hk). Einige Unklarheiten herrschen beim TuS Sonneborn. Der studierende Daniel Dammann fehlt definitiv. Ob Daniel Westphal (Körper), Robin Niemeier (Körper), Thomas Maule (eigener Polterabend) und Olli Drawe (Fuß) mitwirken können, steht noch in den Sternen. Raphael Reineke hat das Dienstagstraining wegen Fußproblemen abbrechen müssen. Dass in den letzten Wochen zahlreiche Spiele stattgefunden haben, hat sich auch körperlich bemerkbar gemacht. Immerhin gibt Jens Drifte nach seiner Gelbsperre wieder ein Comeback. Zugleich bietet sich im letzten Saisonheimspiel gegen das beste Team der Liga auch die Möglichkeit für andere Kicker zu glänzen. TuS-Defensivmann Michael Kamlah bringt gegenüber Lippe-Kick klar zum Ausdruck: „Doch wir sind breit aufgestellt, dass die Jungs aus der aktuell zweiten Reihe sich schon für nächste Zeit empfehlen wollen und daher heiß auf den Ball sind.“ Als eine Eigenschaft, die in der Kreisliga Goldwert ist, bezeichnet es Kamlah, dass Hör/Lie sowohl Fußballspielen als auch arbeiten kann. Gegen die qualitativ beste Truppe in der A-Klasse hofft er aber auf den Heimvorteil, vermutet er: „Ich denke, die wenigsten Mannschaften aus dem Kreis kommen gerne zu uns an die B1, weil sie genau wissen, was bei uns am Sonntag um 15.00 Uhr immer los ist.“ Die Einfuhr von wichtigen Zählern für den Klassenerhalt ist außerordentlich wichtig. Die Sonneborner wollen den Klassenerhalt nämlich aus eigener Kraft bewerkstelligen. „Daher haben wir nichts zu verschenken und werden die Aufgaben genau wie die letzten Spiele konzentriert angehen“, verspricht Kamlah bereits via Lippe-Kick.

Die Kicker der SG Hörstmar/Lieme könnten zu Legenden werden, mit einem Sieg auf einem der schönsten Rasenplätze im Lipperland. „Wir wollen von Anfang an dem Gegner unser Spiel aufdrücken, schnell für klare Verhältnisse in dem Spiel sorgen, sodass nur wir den Sieg holen“, erklärt Hör/Lie-Torwarttrainer Dennis Wieder. Er möchte mit seiner Truppe schon in Sonneborn den Aufstieg einfahren, zeigt sich diesbezüglich etwas ungeduldig. Zahlreiche Schlachtenbummler werden die SG lautstark unterstützen. Ein vollbesetzter Fanbus wird die nicht gerade kurze Fahrt antreten, auch die Mannschaft reist geschlossen an. Alle Spieler kann Chefcoach Matthias Wölk einsetzen. Mit 19, vielleicht sogar 20 Spielern wird die Spielgemeinschaft die Reise an die B1 antreten. „Wir haben uns die letzten Jahre in Sonneborn bekanntlich immer schwer getan“, warnt Wieder, der sich bewusst ist, dass die Hausherren das Abstiegsgespenst noch nicht gänzlich vertrieben haben. „Ich denke schon, dass wir erfolgreich sein können und hoffen dann auf eine geile Party.“ Nach der von ihm erwarteten Vollgasveranstaltung ist die Vorfreude auf die Bezirksliga gewaltig.

Cumali Colak pfeift dieses vielleicht vorläufig letzte A-Liga-Auswärtsspiel auf dem Rasenplatz in Sonneborn um 15.00 Uhr an.

 

TBV Lemgo II vs. TSV Kirchheide

(mm). Zwei Mannschaften treffen am Sonntag in Lemgo aufeinander, die sich auf Kunstrasen pudelwohl fühlen. Der TSV Kirchheide gastiert beim TBV Lemgo II. Für beide Teams geht es, bis auf interne Zielsetzungen, um so gut wie nichts mehr. Dennoch möchten sich beide Teams auch an diesem vorletzten Spieltag der Saison gut präsentieren. „Wir haben denke ich gute Chancen das Spiel zu gewinnen“, so Robert Maros, Co-Trainer beim TBV. Die höhere (individuelle) Klasse spreche demnach für sein Team. Allerdings begeht man in Lemgo nicht den Fehler, den Gast zu unterschätzen. Da es sich hierbei erneut um ein Derby im engeren Sinne handelt, kann auch diese Begegnung eine ganz eigene Entwicklung nehmen. Dies möchten die favorisierten Mannen von Robert Maros allerdings verhindern. Man versuche mit allen Mann an Board in die Partie zu gehen. Glücklich zeigt sich Maros darüber, dass auch zuletzt verletzte Akteure wieder zum Kader stoßen werden. Demnach lautet die Zielsetzung beim TBV: „Wir wollen die drei Punkte zu Hause behalten.“

Das Statement von Andre Plaß, dem Trainer des TSV, beginnt zunächst mit einigen erleichterten Worten. „Wir sind froh, dass wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreicht haben, daher können wir auch befreiter aufspielen als noch in den vergangenen Partien.“ Mit Lemgo spiele man gegen ein Team, dass schwer einzuschätzen sei. Dennoch ist die Zuversicht Plaß seinen Worten zu entnehmen. „Trotz einiger Ausfälle sieht es personell ganz gut bei uns aus.“ Für die Begegnung am Sonntag sendet Plaß ebenfalls ein Zeichen an die Spieler seines Teams, die zuletzt weniger zum Zug kamen. „Die Spieler, die zuletzt weniger Einsätze hatten, werden am Sonntag den Vorzug erhalten.“

Unparteiischer der Partie wird Niklas Skora sein.

 

TuS Ahmsen vs. SV Werl-Aspe 

(mm). Das Topspiel des Spieltages steigt beim TuS Ahmsen. Dort gastiert der SV Werl-Aspe. „Ein Spiel auf Augenhöhe“, dies erwarten sowohl Lothar Köhnemann, Obmann der Ahmsener als auch Aspe-Trainer Thorsten Meier. „Für beide geht es um nicht mehr so viel“, so die Beschreibung Köhnemanns. Dennoch gehe es um das Prestige und um die Bestätigung des etwas glücklichen Hinspielsieges, wie der Obmann ehrlich zugibt. „Im Hinspiel war Fortuna auf unserer Seite“, wie Köhnemann das Zustandekommen des Hinspielergebnisses beschreibt. Man erwarte in Ahmsen eine motivierte Mannschaft vom SV Werl-Aspe, die eine sehr kompakte und dazu eine ungemein offensivstarke Truppe ist. Für den Obmann ist daher klar, dass es erneut auf das Quäntchen Glück und womöglich ein, zwei Situationen ankommen wird, die den Ausgang der Partie immens beeinflussen werden. „Wir wollen zum Abschluss einer famosen Serie ein Feuerwerk vor heimischem Publikum entzünden“, so der Wunsch Köhnemanns. Daher sind die Vorzeichen für eine spannende Partie von Seiten der Ahmsener gegeben. Bis auf Till Käufer, der die Torhüterposition von Bengt Pyka übernehmen wird, werden die Hausherren in Bestbesetzung auflaufen.

Der SV Werl-Aspe reist nach dem 5:0-Kantersieg gegen den TBV Lemgo II mit breiter Brust an. Trotz der eher geringen tabellarischen Bedeutung hat man sich auf Seiten des SV viel vorgenommen für diese Partie. Dies liegt u.a. an der schon angesprochenen Hinspielniederlage. „Wir wollen mindestens einen Punkt entführen“, so die Zielsetzung Meiers. Dabei kann der Coach durch die Rückkehr von Seipt, Messmann und Meier wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Verzicht auf Keeper Fröhlich schmerzt den Coach für die anstehende Begegnung.

Somit verspricht das Topspiel ein spannendes und vor allem torreiches Spiel zu werden. Der Spielleiter dieser Begegnung wird Waldemar Stor sein.

 

TSV Schötmar vs. TuS Leopoldshöhe 

(mm). Bei dieser Begegnung geht es für ein Team noch um richtig viel, wenn nicht zu sagen um alles. Der TSV bewegt sich am Rande des Abgrunds und steht deshalb für Sonntag unter Zugzwang. Diesen O-Ton haben auch die Worte Yasin Altinisiks, Schriftführer des TSV Schötmar. „Wir haben eine Gelegenheit zum Klassenerhalt und die heißt Leo. Wir werden alles geben, damit wir nicht absteigen!“ Die oberste Prämisse für die letzten beiden Spiele der Saison stellt Altinisik nochmals hervor, um es auch für jeden klar zu machen. „Wir wollen in dieser Liga bleiben!“ Ein Problem besteht zumindest für den kommenden Sonntag allerdings. Dieses Problem sind die Ausfälle des Teams. Bedingt durch Sperren, Verletzungen und andere Gründe können bspw. die Spieler Siviloglu, Kaya, Bal oder Arslan nicht mitwirken. Der Schriftführer gibt offen zu: „Diese Ausfälle sind für uns eigentlich nicht zu kompensieren.“ Dennoch ist das Team motiviert für die sonntägige Begegnung. Man werde in die Partie, so Altinisik, mit einem gemischten Kader aus erster und zweiter Mannschaften gehen.

Der TuS Leopoldshöhe hat solche Sorgen nicht mehr. Demnach kann das Team um Sven Sielemann das Spiel entspannter angehen. „Schötmar ist ein Team, welches mit uns derzeit auf Augenhöhe ist.“ Man wisse um deren Stärken und wisse ebenfalls genau worauf es gegen dieses Team ankommt. Ein Problem, welches auf beiden Seiten merklich ins Gewicht fällt, ist das der Ausfälle. Auch beim TuS gibt es mit Heisler, Boutigan und Co. einige Verletzte zu beklagen. Sielemann merkt dazu an: „Wir werden mit 12/13 gesunden Leuten in die Partie gehen und auch einige A-Jugendliche dabeihaben, damit auch die sich schon einmal an das Niveau in der Kreisliga A gewöhnen können.“ Bei aller Gelassenheit möchte man in Leopoldshöhe vor allem noch die interne Zielmarke von 40 Punkten erreichen. Dafür benötigt man aus den verbleibenden zwei Partien noch drei Punkte.

Die Spielleitung wird Gürkan Ersoy innehaben.

 

VfL Lüerdissen vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(mm). Die Marschroute für Sonntag ist für den Tabellendritten klar: „Wir wollen den dritten Platz gegenüber dem TBV und Werl-Aspe verteidigen“, so Tim Steffen, Trainer des VfL Lüerdissen. Dafür benötigen die Hausherren nach Möglichkeit einen Heimdreier. Die Tatsache, dass der VfL am gestrigen Donnerstag noch ein aufreibendes Pokalspiel gegen den TBV Lemgo II (1:3 n.V.) absolvieren musste, macht die Aufgabe am Sonntag nicht einfacher. „Es ist nicht ganz einfach die Spannung hochzuhalten“, so Steffen. Trotz der Niederlage ist der VfL-Coach mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Man habe eine „Bombenleistung“ abgerufen. Zudem gibt es aus dem Hinspiel gegen Bentorf/Hohenhausen etwas gutzumachen, so der Trainer. „Das Hinspiel war das schlechteste Spiel unserer Saison.“ Daher möchte man sich gerade vor dem heimischen Publikum nochmals gut präsentieren. Einfach wird dieses Unterfangen nicht, da Steffen zum einen auf einige verletzte Spieler verzichten muss und es sich zum anderen bei der Mannschaft von Kai Gröchtenmeier um eine offensivstarke Mannschaft handelt, die immer Gefahr ausstrahlt.

Personelle Sorgen muss allerdings auch Gröchtenmeier beklagen. „Zu den Verletzten kommen noch Schlehmeier, Schlingmann und Löber hinzu.“ Daher bedarf es der Unterstützung von Spielern aus der zweiten Mannschaft. Voll des Lobes ist der SG-Trainer für den Gegner. „Lüerdissen verfügt über eine hervorragende Truppe, die schwer zu schlagen sein wird.“ Die Mannschaft besitze sehr gute Einzelspieler, die immer einen klaren Plan haben. Dennoch ist das Bestreben des Gröchtenmeier-Teams mindestens einen Punkt vom VfL Lüerdissen zu entführen.

Schiedsrichter diese Partie ist Björn Schlingmann.

 

FC Donop/Voßheide vs. TuS Brake

(hk). Der FC Donop/Voßheide und seine extrem treuen Fans verabschieden sich vom A-klassigen Fußball. Nun heißt es, sich mit Anstand aus dem Lemgoer Kreis-Oberhaus zu verabschieden. FC-Leader Marvin Wittelmeyer sieht dies ähnlich, wenn er sagt: „Wir wollen unser letztes Heimspiel natürlich erfolgreich bestreiten, um uns gut aus der Liga zu verabschieden und den treuen Fans noch einmal Danke zu sagen“, wird Edelfan „Rentner“ vielleicht zum Abschied eine Ehrenrunde mit dem Drahtesel um den Platz machen, dabei dreimal in die Hände klatschen und lautstark: „Don/Voss allez“, anstimmen. Möglich. Erfreuliche Realität ist aber die Rückkehr von Goalgetter Robin Kemena. Auch Wittelmeyer hat realisiert, dass der TuS Brake in den letzten fünf Partien die stattliche Anzahl von zehn Zählern eingeheimst hat. „Mit einem Sieg kann Brake das mögliche Endspiel in Lüdenhausen abwenden.“  Eine Wettbewerbsverzerrung möchten sich die Hausherren nicht vorwerfen lassen. „Für uns gilt es, mit einem Sieg die Punkte am Platz zu behalten, um nicht das Zünglein an der Waage der abstiegsbedrohten Teams zu sein.“ Daher wäre es ganz nach dem Wittelmeyerschen Geschmack, wenn ein Derbysieg gelingt, weil: „Der Abstieg bringt schon genug Schmach mit sich.“

Klar ist die Vorgabe von Brake-Cheftrainer Axel Wehmeier, der treffend erklärt: „Uns fehlen drei Punkte, um den Klassenerhalt einzutüten und die werden wir am Sonntag gegen Don – Voss holen.“ Der Grund, warum er das schon am kommenden Spieltag fertigstellen möchte ist einfach: „Es besteht unsererseits kein Interesse an einem Endspiel am letzten Spieltag und von daher wollen wir es Sonntag klar machen.“ Allerdings hat er auch den hochmotivierten Kontrahenten mit auf der Rechnung, sagt er doch: „Der Gegner ist mit Sicherheit heiß und würde uns gerne ein Bein stellen, auch wenn man bereits abgestiegen ist, will man sich vernünftig aus der Liga verabschieden, so wie das in einem Derby halt üblich ist.“ Gewohnheitsmäßig möchten sich die Walkenfeld-Kicker aber nicht zu sehr mit Nebenkriegsschauplätzen befassen, ist der Fokus auf den erlösenden Sieg ausgerichtet. Er kann in Bestbesetzung auflaufen, zeigt sich zudem in einem Fall zuversichtlich: „Mit der Einstellung aus dem Lüerdissen-Spiel aus Hälfte zwei ist mir nicht bange. Wichtig ist, dass wir hochkonzentriert unser Spiel aufziehen und von Anfang an im Spiel sind“, kam dies in der Vorwoche rund 20 Minuten zu spät. Daher schlussfolgert er: „Leicht wird es mit Sicherheit nicht, aber es liegt nur an uns, was wir daraus machen!“ Auch Brake-Geschäftsführer Michael Berge befürchtet: „Das wird keine leichte Aufgabe“, kann er diese These doch auch argumentativ hervorragend belegen: „Es ist doch immer Brisanz in solchen sogenannten Ortsderby’ s.“ Fabian Schnittger ist verletzt, Necati Kezer kann nach einem Nasenbeinbruch eher schlecht atmen, fällt auch aus. Berge hat eine deutliche Botschaft für seine Mannschaft parat: „Zu hundert Prozent gesichert sind wir noch nicht, daher sollten wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin jedoch ein positiv denkender Mensch und das Team hat in den letzten Partien einen guten Willen und starken Charakter bewiesen, daher bin ich guter Dinge“, möchte Berge nach dem Abstieg seiner Kölner keinen Doppelabstieg mit dem TuS erleben. Der meist gut gelaunte Berge macht Mut: „Wir blicken auf jeden Fall optimistisch in die Zukunft.“

 

TuS Lüdenhausen vs. TuS Lipperreihe

(hk). Punkte für den Klassenerhalt vor heimischer Erlenhain-Kulisse muss und möchte der TuS Lüdenhausen einfahren. Sturmtank Patrick Strate warnt aber vor dem Tabellensechsten, wenn er sagt: „Lipperreihe ist eine eingespielte und spielstarke Truppe. Da müssen wir an unsere Stärken glauben, um was Zählbares einzufahren.“ Den Ernst der Lage schätzt er realistisch ein: „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Für uns zählen nur noch Siege“, sind diese für die Kalletaler die einzig gültige Währung. Nach dem heutigen Abschlusstraining wird Chefcoach Tim Schauf entscheiden, welche Akteure das sportlich und nervenaufreibende Spiel bewältigen können.

Eine Variable besteht beim TuS Lipperreihe vor dieser Partie beim Drittletzten laut Chefcoach Carsten Schulze: „Wir kommen direkt von der Mannschaftsfahrt zum Spiel, darum weiß ich noch nicht wirklich, wer ausfällt.“ Klar ist ihm aber, dass A-Jugendkicker ein Kadermandat erhalten. Zugleich möchten die Rot-Weißen „versuchen ein gutes Spiel zu machen.“ Der Klassenerhalt des SC Bad Salzuflen sorgt immerhin für etwas Entspannung im Abstiegskampf, merkt Schulze an: „Da es nur drei Absteiger geben wird, hat Lüdenhausen ja wieder gute Chancen und da wollen wir uns im Abstiegskampf natürlich nichts nachsagen lassen“, soll eine Wettbewerbsverzerrung vermieden werden. Auf einen „versöhnlichen Abschluss nach einer komplizierten Saison“ hofft Schulze, der sich bewusst ist, mit der Maximalausbeute von zwei Siegen aus zwei Spielen auf 46 Punkte zu kommen.

Referee Stefan Wattenberg ist für die Spielleitung ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz in Lüdenhausen zuständig.

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