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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 30. Spieltag 17/18 A Lemgo

Die Entscheidungen sind allesamt gefallen. Die SG Hörstmar/Lieme steigt auf, der TuS Lüdenhausen, der FC Donop/Voßheide und der FC Laßbruch/Silixen ab. Dennoch streben die Teams am letzten Spieltag nach dem Maximalertrag. Lippe-Kick blickt auf die 30. Runde.

Geklärte Verhältnisse in der Kreisliga A Lemgo

Kreisliga A Lemgo (mm). An diesem Wochenende geht es lediglich noch um einige Platzierungsfragen und intern zu erreichende Zielsetzungen. In Bezug auf die Meisterschaft und die Abstiegsränge sind alle Angelegenheiten geklärt. Somit wird an diesem voraussichtlich warmen Wochenende wohl in den meisten Fällen ein Stück weit Sommerfußball gespielt werden. Das einzige Spiel, welches am Samstag ausgetragen wird, ist das des FC Laßbruch/Silixen gegen den TuS Lipperreihe. Die weiteren sieben Partien werden allesamt am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. Dazu gehört die Begegnung der Turn- und Sportvereine Lüdenhausen und Brake. Die Ackmänner vom FC Donop-Voßheide gastieren in Bentorf. Die Leo’s spielen gegen den VfL Lüerdissen. Die geretteten Schötmaraner empfangen den SV Werl-Aspe. Kirchheide hat am letzten Spieltag nochmal eine schwere Aufgabe zu bewältigen, nämlich das Heimspiel gegen den TuS Ahmsen. Der Meister „Hör/Lie“ muss sich mit dem TBV Lemgo II auseinandersetzen. Den Abschluss des Spieltages bildet die Partie zwischen dem TuS Sonneborn und dem TSV Oerlinghausen II.

Von Marcel Meyer, Andre Bell & Henning Klefisch

 

FC Laßbruch/Silixen vs. TuS Lipperreihe

(ab). Bereits am Samstag stehen sich der FC Laßbruch/Silixen und der TuS Lipperreihe gegenüber. „Vorweg vielen Dank an Lipperreihe, dass das Vorverlegen geklappt hat. Mit vielen Getränken und leckerem Essen werden wir uns an dem Tag revanchieren“, sagt Maik Grenner in Richtung der Gäste. Für den FC La/Si und den Coach wird es ein besonderes Spiel. Zum einen nimmt Grenner Abschied als Trainer des FC und der Verein selbst wird auch zum letzten Mal in dieser Form ein Spiel bestreiten. Ab Sommer gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem FC Oberes Extertal. „Für mich wird es sicherlich einer der schwersten Gänge werden“, mutmaßt Grenner vor dem Spiel, bei dem er „das letzte Mal bei den Jungs an der Linie“ stehen wird. Ein Sieg zum Abschluss, das wäre es. „Im Spiel wollen wir nochmal versuchen alles zu geben und drei Punkte einzufahren“, gibt der Coach die Marschroute vor. „Personell werden alle Spieler, die im Kader sind, zum Einsatz kommen“, denn auch von den Spielern wird „der ein oder andere“ verabschiedet. „Somit wird es für uns alle ein emotionaler Tag werden. Mit dem Abstieg haben wir uns lange abgefunden, aber Abschied nehmen ist dann doch nochmal eine andere Hausnummer.“

Die Gäste aus Lipperreihe gehen weitaus weniger emotional an die Sache heran. Coach Carsten Schulze, der ebenfalls sein letztes Spiel als TuS-Coach absolvieren wird, sagt vor dem Gastspiel: „Wir werden versuchen mit drei Punkten Platz sechs zu festigen.“ Erfreulich: „Gegen Ende der Saison können wir endlich aus dem Vollen schöpfen, mit Niklas Fulland und Christian Gruschizki kommen zwei zurück, die länger ausgefallen, aber für mein letztes Spiel rechtzeitig fit geworden sind.“ So hofft Schulze: „Sollten wir das Spiel gewinnen, wäre es nach einer komplizierten Saison ein versöhnlicher Abschluss.“

Wie erwähnt geht es am Samstag bereits zur Sache, um 16 Uhr ist Anstoß auf dem Schiefen Brink in Laßbruch. Alexander Schnüll ist der Unparteiische.

 

TuS Lüdenhausen vs. TuS Brake

(mm). Die bereits abgestiegenen Lüdenhauser von Trainer Tim Schauf treffen auf das Wehmeier-Team vom TuS Brake. Es gibt es in dieser Partie keinen konkreten tabellarischen Anreiz mehr. Dennoch möchten beide Teams diese letzte Partie der Saison 17/18 für sich entscheiden. „Wir wollen zum Abschluss ein gutes Fußballspiel zeigen“, so Tim Schauf. Vor allem gehe es für ihn und sein Team darum, Spaß am Spiel zu haben und sich mit einem Erfolgserlebnis vom eigenen Publikum zu verabschieden. Die Möglichkeit, die diese konkrete Partie offeriert, möchte Schauf ebenfalls wahrnehmen. „Wir wollen eventuell im Hinblick auf die neue Saison etwas ausprobieren.“ Somit können sich die Braker auf mögliche personelle und taktische Veränderungen gefasst machen.

„Jeder Spieler, der über zwei Promille hat, wird spielen“, so Axel Wehmeier süffisant. Am Samstag findet nämlich im ortsansässigen Schützenverein das Sommerfest statt. „Mal sehen, was da geht“, meint der Brake-Coach. Aufgrund des mit 37 Punkten gesicherten Klassenerhalts, hängt Wehmeier die Bedeutung der Partie nicht mehr allzu hoch. „Ein Dreier zum Abschluss wäre nicht schlecht, aber wenn nicht auch egal.“ Er selber kann am Sonntag nicht vor Ort sein, deshalb übernimmt Necati Kezer für dieses Aufeinandertreffen die Verantwortung. Einen kleinen Einblick auf die potenzielle Startelf gewährt Wehmeier abschließend auch noch. „Es werden viele Spieler zum Einsatz kommen, die in letzter Zeit weniger gespielt haben.“

Der Unparteiische des Spiels hört auf den Namen Denis-Toprak Kudat.

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. FC Donop-Voßheide 

(mm). Auch in dieser Begegnung geht es für beide Teams nur noch darum einen versöhnlichen Saisonabschluss zu vollziehen. Diese Vorgabe verfolgen beide Mannschaften an diesem letzten Spieltag. Kai Gröchtenmeier möchte in seiner letzten Partie als Verantwortlicher der Bentorfer ein Erfolgserlebnis bejubeln. „Wir wollen natürlich gewinnen!“ Im Anschluss an die Partie werde man dann den Saisonabschluss gemeinsam feiern. „Das Bier schmeckt nach einem guten Spiel natürlich doppelt so gut“, so Gröchtenmeier süffisant. Mit einem großen Problem sieht sich der SG-Trainer allerdings doch konfrontiert, nämlich der langen Verletztenliste. Er hoffe darauf, dass sich der ein oder andere noch bis Sonntag fit meldet, um das Spiel nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können.

„Wir wollen die Motivation nochmal hochschrauben, um die Serie mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen“, so die Marschroutenvorgabe Ralf Ackmanns, dem Trainer des FC Donop-Voßheide. Dem Trainer ist natürlich klar, dass auch der Gegner dasselbe Ziel verfolgt. Daher werde es aus seiner Sicht vor allem darauf ankommen, die Partie mit der richtigen Einstellung anzugehen.

Die Leitung der Partie wird Sascha Kreye unterliegen.

 

TuS Leopoldshöhe vs. VfL Lüerdissen

(mm). „Wir wollen unsere interne Zielvorgabe von 40 Punkten gerne erreichen“, so Sven Sielemann vor dem Aufeinandertreffen mit dem VfL. Dafür benötigt seine Mannschaft einen Sieg gegen das Team von Tim Steffen. „Es wird natürlich nicht einfach gegen ein spiel- und kampfstarkes Team wie Lüerdissen. Dennoch möchte man das letzte Heimspiel positiv gestalten. Sielemann hofft darauf, dass im Vergleich zur Partie gegen Schötmar wieder mehr Spieler mitwirken können. Unabhängig davon gehe es aber nochmal darum gemeinsam Spaß auf dem Grün zu haben. „Nachher wollen wir als Team nochmal zusammenrücken, da einige Spieler den Verein verlassen werden“, so der TuS-Spieler zum Ende seines Statements.

„Wir möchten das letzte Spiel natürlich gewinnen, um am Ende auf Platz drei zu stehen“, so die Zielvorgabe Steffens. Dass dies nicht einfach wird, weiß der Coach auch. „Gegen Leo wird es schwer, sie haben eine gute Rückserie gespielt.“ Zudem muss der Trainer sich auch mit einer langen Verletztenliste rumschlagen. Hinter Ehlert, Quast und Steffen stehen noch Fragezeichen. Definitiv ausfallen werden Segebrecht und Blübaum. Einzige positive Zeichen in Sachen Personal stellen die Rückkehr von Keeper Klatt und Lehemeier dar. „Trotzdem werden wir alles daransetzen, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.“

Der Unparteiische der Partie wird Sebastian Fischer sein.

 

TSV Schötmar vs. SV Werl-Aspe

(mm).  Der am letzten Spieltag gerettete TSV kann sorgenfrei in die letzte Partie gegen den SV Werl-Aspe gehen. „Schön, dass wir im letzten Spiel nicht um den Ligaverbleib bangen müssen“, meint auch Yasin Altinisik, Schriftführer beim TSV Schötmar. Er freue sich sehr auf die Begegnung gegen den Nachbarn. „Wir habe eine sehr gute Beziehung zu Aspe, da viele unserer Spieler dort jahrelang aktiv waren haben wir einen ganz besonderen Bezug zu diesem Verein“, so die Beschreibung Altinisiks. Nichtsdestotrotz handle es sich um ein Ortsderby, welches jeder für sich entscheiden möchte. Der Mann des TSV erwartet vor allem eine unterhaltsame Partie am Sonntag. Dies untermalt er mit den Worten: „Die Zuschauer werden auf ihre Kosten kommen!“

„Nach der Niederlage in der letzten Woche werden wir versuchen etwas aus Schötmar mitzunehmen“, so Thorsten Meier, Trainer des SV. Im Falle dessen, dass man konzentriert ins Spiel gehe, sei er optimistisch, dass es mit dem Dreier funktioniert. „Es wird natürlich kein Selbstläufer, da wir auf einige Spieler verzichten müssen.“ Damit meint der Coach u. a. die Ausfälle Krenckys und Gieselmanns. Die Zuversicht spiegelt sich trotz dieses Umstandes in der letzten Aussage des Trainers wider. „Ich hoffe natürlich, dass wir uns mit einem guten Spiel in die Sommerpause verabschieden werden!“

Der Schiedsrichter dieser Begegnung wird Ulrich Herder sein.

 

TSV Kirchheide vs. TuS Ahmsen

(hk). Vom „TSV-Wochenende“ frohlockt Kirchheide-Coach Andre Plaß. So wird es auf dem Westhang viele Aktionen geben, dazu auch genügend Speis und Trank. Auf den Fußball möchten sich aber die Kicker des Tabellenelften konzentrieren. Der Tabellenzweite TuS Ahmsen stellt einen harten Brocken dar. Plaß hofft auf einen „würdigen Abschluss.“ Er befürchtet aber: „Das wird gegen die beste Offensive der Liga sicherlich nicht einfach werden.“ Er zeigt sich massiv erleichtert, dass die relevanten Entscheidungen bereits allesamt gefallen sind. Die jüngste Bilanz seiner Mannschaft stimmt ihn unzufrieden, will er aber den guten Gesamteindruck dadurch aber nicht trüben lassen: „Aber ich möchte auch diese Saison nicht von zwei, drei  Spielen kaputt machen lassen. Im Großen und Ganzen bin ich auf die Truppe schon stolz, weil immer, wenn sie musste, auch das gezeigt hat, was sie drauf hat.“ Einige Variable gibt es bezüglich der Personalsituation. Dennoch überwiegt bei Plaß letztlich die Zuversicht: „Wir werden schon ein gutes Team stellen können.“

Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann sichert vor dem Spiel zu: „Wir werden etwas unkontrolliert  antreten.“ Dennoch nimmt der Vizemeister Gegner wie Spiel „schon ernst.“ Zugleich bietet diese Partie am Westhang aber auch die Möglichkeit, dass Akteure, die in dieser Serie eher zu dosierter Spielzeit kamen, spielen werden. Köhnemann kündigt „auf der einen oder andere Position Überraschungen“ an. Auch in diesem Saisonabschlussspiel ist der Sieg das erklärte Ziel, möchte Coach Jörg Horstkötter zum Abschied den 24. Dreier holen. Dem TSV Kirchheide attestiert der TuS-Obmann „eine durchwachsene Saison gespielt zu haben.“ Dass die Plaß-Jungs dabei stets auch für Überraschungen gut sind, ist ihm bekannt. Da er aber ein Duell „um die goldene Ananas“ erwartet, spekuliert er mit einer maßgeblichen Kaderrotation der Hausherren. Ergo: „Es wird ein lockerer Kick“, wo der Druck nicht existent sein wird. Auf Fänger Bengt Pyka und die Feldspieler Lars Brüntrup und Fabian Frölich muss der Aufsteiger verzichten. Spielen wird aber Ahmsen Co-Trainer „JJ“ Jens Janson, hat er doch einen Arbeitskollegen in Kirchheide und sich quasi den Einsatz erkauft“, berichtet Köhnemann mit einem Schmunzeln. Die Gerüchteküche brodelt, dass eine Kiste Bier als Einsatz im Gespräch war. Köhnemanns Prophezeiung ist klar: „Ich erwarte schon einen motivierten Gegner, der aber das Spiel hoffentlich nicht mehr so ernst nimmt“, hofft er diesbezüglich auf eine Parallele zu seinem Team.

Ab 15.00 Uhr wird Referee Carsten Grandt diese Begegnung leiten.

 

SG Hörstmar/Lieme vs. TBV Lemgo II

(hk). Keine großartigen Experimente wird die SG Hörstmar/Lieme im vorläufig letzten A-Ligaspiel vornehmen. So wird er im ewig jungen Hansestadt-Derby mit der bestmöglichen Truppe auflaufen. Das 90-jährige Vereinsbestehen soll als zusätzliche Motivationsspritze dienen. Immerhin findet doch auch das Sportfest statt und das Duell gegen die Jahnplatz-Kicker ist ein Main-Act. „Wir wollen unsere Fans mit einem Sieg in die Sommerpause schicken und verabschieden“, sagt Wieder. Keine Änderung der Marschroute gibt es nach dem Erreichen des großen Ziels. Auch das letzte Saisonspiel möchte Hör/Lie vor der Heimkulisse als Sieger beenden. Eine Niederlage im Fußballjahr 2018 möchte der Primus nicht mit in die Sommerpause nehmen. Chefcoach Matthias Wölk kann seine beste Formation aufbieten.

„Wir wollen uns gegen den Meister gut präsentieren, schönen Fußball spielen, dort versuchen, einen Sieg zu holen“, sagt TBV II Co-Trainer Robert Maros bei Lippe-Kick. Sogar der dritte Platz ist auch weiterhin im Bereich des Möglichen. Lüerdissen darf aber nicht in Leopoldshöhe gewinnen. Selbst müssen die Hansestädter in Hörstmar dreifach punkten. Maros: „Wir lassen uns überraschen, gratulieren dem Meister. Zugleich wollen wir Hör/Lie ärgern.“ Sehr gut liest sich die Personalsituation. Neben Louis Hagemann wird auch ein Duo aus der A2 im 14-Mann-Kader mitwirken. Nach dem heutigen Abschlusstraining wird gegrillt, sich beim Fußballtennis auf das Finish eingeschworen. Zugleich blickt Maros voraus auf seine anstehende Aufgabe bei der SG Hörstmar/Lieme. Dort wird er bekanntlich zur neuen Serie als Torwarttrainer fungieren. „Ich lasse mich gerne überraschen. Das wird eine tolle Aufgabe“, glaubt er, dass sein Vater Ivan beim TBV Lemgo II seine letzte Station als Trainer erlebt hat.

Florian Günnewich pfeift um 15.00 Uhr das Duell zwischen dem Meister und der TBV-Reserve an.

 

TuS Sonneborn vs. TSV Oerlinghausen II

(hk). Einen beherzten Kampf hat der TuS Sonneborn dem Aufsteiger SG Hörstmar/Lieme in der Vorwoche geboten. Im zweiten Durchgang ist die Spielgemeinschaft aber zu stark gewesen und gewann letztlich verdient mit 5:2 und stieg auf. Nun hoffen die Sonneborner im Abschlussspiel gegen die Reserve des TSV Oerlinghausen auf einen Sieg zum Abschluss. TuS-Kicker Oliver Drawe betont: „Wir wollen den treuen Fans einen Sieg schenken.“ Eine großartige Nervenschlacht wird nicht erwartet an der B1, haben beide Teams den Klassenerhalt doch eingefahren. Drawe rechnet sogar mit einem Spektakelfußball und einem „offenen Spiel mit vielen Torchancen.“ Quast und Drawe selbst fehlen verletzt. Maule hat eine Hochzeit zu bewältigen und Westphal wird nach einer langen Serie geschont. Weitere Personalnews: „Zudem haben wir noch viele angeschlagene Spieler, die aber einsatzfähig sein sollten.“

Nicht viel sagen möchte TSV II-Coach Sebastian Boer vor diesem Abschlussmatch. Er ist sich im Klaren: „Wir gehen das Spiel ganz locker an, nachdem nichts mehr passieren kann“, wird eine Nervenschlacht nicht geboten werden. Der Klassiker zum Saisonabschluss: „Es kommen die Leute zum Einsatz, die etwas weniger Spielzeit hatten“, klingt dies auch plausibel und wird im höher- und tieferklassigen Fußball praktiziert.

Jochen Diederich ist ab 15.00 Uhr an der Pfeife aktiv.

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