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Bezirksliga Staffel 1

Vorbericht 4. Spieltag 18/19 Bezirksliga 1

Selbstbewusst gibt man sich beim SC Bad Salzuflen vor dem schweren Auswärtsspiel beim TuS Bruchmühlen. Man will mit Punkten nach Hause kommen.

„Wir wollen punkten“

Bezirksliga 2 (ab). Der SC Bad Salzuflen ist auf den Geschmack gekommen nach dem souverän 4:0 gegen den SC Enger. Zum TuS Bruchmühlen fährt man gut gelaunt, wohl wissen, dass es auch böse enden könnte, wenn die Gastgeber einmal ins Rollen kommen. Doch daran will man bei den Kurstädtern überhaupt nicht denken. Die Formkurve zeigt in die richtige Richtung. Spannend werden die Spiele zwischen Löhne und Jöllenbeck, sowie zwischen Bad Oeynhausen und dem FC Herford, alle vier Teams sind noch ungeschlagen. Ohne Punktverlust ist nur noch der SV Kutenhausen/Todtenhausen, der seine Serie gegen den TuS Brake aus Bielefeld fortsetzen will.

 

TuS Bruchmühlen vs. SC Bad Salzuflen

Für den TuS Bruchmühlen, der bei vielen als heißer Aufstiegskandidat gilt und auch selbst sehr ambitioniert ist, ist der SC Bad Salzuflen auf dem Papier ein Gegner, den man zu Hause schlagen müsste. Doch Trainer Michael Bernhardt bemüht die Worte, die schon einer Brandrede von Rudi Völler zu Kult-Status verholfen haben: „Es gibt keine leichten Spiele.“ Natürlich wird auch der SC Bad Salzuflen nicht auf leichte Schulter genommen, das wäre sehr fahrlässig. Die Kurstädter erwartet Bernhardt „sehr defensiv und auf Konter“ spielend. Seiner Mannschaft empfiehlt er viel Geduld: „Wir müssen ruhig spielen und so wenig Fehler wie möglich machen.“ Außerdem warnt er: „Wichtig wird sein, dass wir keine Konter zulassen und gegenüber Sonntag unsere Chancen verwerten.“ Sonst erlebt man wie beim 1:1 beim Aufsteiger FC Herford eine unschöne Überraschung. Aus personelle Sicht hat der TuS-Coach nur wenig Grund zur Klage. Zwar fallen Alkan Görler verletzt, Artur Chalamendik krankheitsbedingt und Daniel Urban angeschlagen aus, aber der Kader ist gut und breit besetzt.

Das kann endlich auch Jörg Horstkötter behaupten. Einzig Hagit Aytan braucht nach seiner Schulterverletzung noch zwei, drei Wochen Regenerationszeit, ansonsten ist der Kader komplett. „Ich habe die Qual der Wahl“, freut sich der Coach auch über die Rückkehr von Danny Exner. Mit „gestärkter Brust“ fahren die Kurstädter ins weit entfernte Rödinghausen – Bruchmühlen ist ein Ortsteil von Rödinghausen und sogar die Landesgrenze zu Niedersachen verläuft einmal quer durch den Ort – und wollen „Bruchmühlen so lange wie möglich ärgern. Herford hat das auch geschafft, warum wir also nicht auch?“ Nach dem Sieg gegen Enger war die Stimmung unter der Woche auch besser als zuvor, zudem kann man „die Trainingsintensität dann auch mal höher fahren, ohne, dass einer murrt.“ Rekordverdächtige 20 Mann konnte Horstkötter am Dienstag im Training begrüßen. „So ganz langsam kommen wir in Fahrt“, findet der Coach. Man weiß zwar, dass man „auch eine Rutsche kriegen könnte“, fährt aber mit dem selbstbewussten Ziel nach Bruchmühlen, „mindestens einen Punkt zu holen. Über mehr würden wir uns natürlich freuen.“ Zu beachten ist die Offensive der Hausherren: „Die haben da wohl ein, zwei, die alles kurz und klein schießen können.“ Gemeint ist unter anderem Andreas Vidovic, der allein fünf der acht Saisontreffer des TuS erzielt hat. „Die gilt es natürlich auszuschalten und besonders unter Bewachung zu stellen“, so Horstkötter.

Ein Auge auf die Spieler hat sicher auch der Schiedsrichter. Der kommt aus dem Kreis Minden und heißt Maximilian Ast. Um 15:00 Uhr ist Anstoß.

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