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Best of Lippe-Kick

Best of Lippe-Kick 2019 – Trainervorstellung Team Lemgo Bezirks- und A-Liga

Seit Anfang April steht bereits der Termin für das Best of Lippe-Kick. Die Auswahltrainer Axel Wehmeier und Heiko Taube äußern sich voller Vorfreude vor diesem Event.

Große Hoffnung auf Mitarbeit der Vereine

 

Best of Lippe-Kick 2019 (hk). Axel Wehmeier (TuS Brake) und Heiko Taube (TuS Sonneborn) sind für das Bezirks- und A-Liga-Team Lemgo verantwortlich. Beide hören am Saisonende auf, wechseln in die Position vom sportlichen Leiter (Wehmeier) respektive in die vom Co-Trainer. Beide hoffen auf einen interessanten Vergleich und auf die Mitarbeit der Vereine. Lippe-Kick stellt die beiden Trainer etwas näher vor.

 

Von Henning Klefisch

 

Wehmeier wünscht sich Unterstützung

 

Axel Wehmeier

Erleichterung herrscht nach einigem Hin und Her bei Brake-Coach Axel Wehmeier, bringt er doch klar zum Ausdruck: „Ich finde es super, dass mit der nunmehr fünften Auflage des BoL-Spiels eine super Veranstaltung erneut stattfindet! Für mich ist es ein toller Abschluss, als Trainer mit Heiko zusammen das Team Lemgo coachen zu dürfen! Ihr macht einen tollen Job und da brauchte ich nicht lange überlegen und zuzusagen! Ich hoffe, das sehen die Vereine und Spieler auch so und es wird uns gelingen, eine gute Truppe ins Rennen zu schicken“, ist er von der Mitarbeit der Vereine abhängig. Ein weiterer Aspekt, der den einen oder anderen zum Kommen animiert: „Der lippische Fußball hat mit eurer Veranstaltung die Möglichkeit, positive Schlagzeilen zu machen! Was bietet sich da Besseres an als ein Vergleich der beiden FuL-Kreise Detmold und Lemgo? Da geht es auch um Prestige“, ist dieses zwischen den zwei Fußball-Kreisen stets gewaltig ausgeprägt. Auch nicht verachten möchte der erfahrene Trainer, dass es sich bei diesen beiden Auswahlspielen um ein „Spektakel“ handelt, gibt er doch zu bedenken: „Wo bekommt man die Möglichkeit, an einem Samstag, die besten Spieler Lippes zu sehen? Es ist natürlich so, dass jeder das Spiel auch gewinnen will! Die taktischen Zwänge sollten aber nicht zu verbissen gesehen werden, sondern es soll in erster Linie Spaß machen und Werbung für unseren Sport betrieben werden! Ich spiele lieber 5:4 als 1:0“, gilt Wehmeier als ein echter Offensiv-Verfechter.

Guter Abschluss nach dem Trainerdasein

 

Der lippische Fußball macht derzeit schwere Zeiten durch, ist maximal bis zur Bezirksklasse vertreten. Trotzdem: „Aber es gibt eben auch tolle Kicker in Lippe und das wollen wir dann auch zeigen!“ Satte 15 Jahre ist Wehmeier bereits als Coach unterwegs, hat davon zehn Spielzeiten im Seniorenbereich zugebracht. Nun hat er sein Trainerengagement nach dem zweijährigen Wirken bei „meinem Verein, dem TuS Brake“ hofft darauf, dass die Kulisse zahlreich sein wird, er auch vielen Weggefährten begegnet. Mit Blick auf seinen Auswahltrainer-Kollegen: „Gerade auch mit Heiko Taube habe ich viele Schlachten geschlagen! So ist es mir zum Beispiel nie gelungen, an der B 1 in Sonneborn zu punkten! Da kam es mir sehr gelegen, dass wir dieses Jahr in Barntrup gespielt haben und 1:0 gewinnen konnten“, freut er sich nunmehr auf das gemeinsame Coaching bei diesem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen. Berührungspunkte mit dem FuL-Kreis Detmold gab es speziell auch in den Vorbereitungsspielen, schwärmt Wehmeier noch von „tollen Spielern und netten Kollegen.“ Klar ist ihm: „Unser Team wird alles abrufen müssen, um zu gewinnen!“

 

„Eine ordentliche Hausnummer“

 

Taube (Bild links) hat noch „grob“ die Begegnung aus dem Jahr 2016 in Erinnerung, als das Auswahlspiel zur neuen Platzeinweihung in Barntrup stattgefunden hat. Er gibt zu: „Als Trainer hat man sicherlich schon den ein oder anderen Spieler anderer Mannschaften intensiver beobachtet – man ist aber während des Spiels primär mit seiner Truppe beschäftigt. Jetzt spontan zu entscheiden, wer mitwirken soll, ist schon eine ordentliche Hausnummer“, ist die Herausforderung enorm. Der Reiz ist dennoch gewaltig, betont er doch via Lippe-Kick: „Aber na klar, wenn man schon die vermeintlich besten Spieler gegeneinander antreten lassen und coachen kann, dann ist das schon ein besonderes Highlight. Erst recht, weil man sich mit dem anderen Kreis messen wird!“ Sein Wunsch ist gut nachzuvollziehen: „Man hofft als Trainer, dass auch die ausgewählten Spieler Feuer und Flamme für so einen Härtetest sind. Diese Talente müssen aber ohne großes Training als Team funktionieren – und das macht die Sache sehr spannend. Wie bekommt man als Trainer Struktur da rein? Welcher Spieler ist für welche Position am besten geeignet? Was sind die Stärken der Truppe, wo hinkt vielleicht etwas? Nehmen die Spieler Ratschläge an? Versucht jeder nur sein Ding zu machen oder steht der Mannschaftserfolg im Vordergrund? Das ist schon eine knifflige und sehr reizvolle Aufgabe“, gibt er zu.

 

„Fangt ganz unten an“

 

Die Lemgoer Kreisliga A bewertet er ab Rang sieben voraus als „sehr ausgeglichen.“ Weil: „Jeder kann jeden schlagen – wenn man nicht aufpasst, dann steigt man plötzlich ab“, wird das Aufstiegsrennen meist unter zwei Teams ausgespielt. Dem Bezirksliga-Neuling traut Heiko Taube durchaus eine Etablierung im überkreislichen Fußball zu. Was kann er über die Residenzler sagen: „Die Detmolder Staffel hat in den letzten Jahren auch eine gute Entwicklung genommen. Für “ganz oben” reicht auch hier nicht mehr. Nur individuelle Klasse und körperliche Fitness, sondern auch taktisch cleveres Verhalten ist notwendig. Bringst du diese Komponenten mit, dann spielst du ganz oben mit. Es grenzt sich aber in der Klasse ganz klar ab, wer gegen den Abstieg spielt“, so seine Erkenntnis. Selbst hat Taube auch seine Duftmarken gesetzt, hat in der Bezirks- und Kreisliga agiert. „Da hat es für mehr nicht gereicht“, gibt er bei Lippe-Kick unumwunden zu. Sein Ratschlag: „Als Trainer kann ich nur empfehlen, ganz unten anzufangen, denn dann weiß man anderes mehr zu würdigen und zu schätzen. Wichtig ist, dass man das einbringt, was man selbst fordert. Wenn du dich als Trainer verstellen musst, um authentisch zu wirken und respektiert zu werden – dann sollte man die Zusammenarbeit beenden“, spricht er hier seine Empfehlung aus.

 

Kontakt mit dem FuL-Kreis Detmold

 

Berührungspunkte mit dem FuL-Kreis Detmold gab es speziell auch in den Vorbereitungsmatches, schwärmt Wehmeier noch von „tollen Spielern und netten Kollegen.“ Klar ist ihm: „Unser Team wird alles abrufen müssen, um zu gewinnen!“ Hilfreich ist für Taube sicherlich, dass er vor mehreren Spieltagen selbst im FuL-Kreis Detmold gecoacht hat, beim TuS WE Lügde, weshalb er sich ein fundiertes Urteil über die gegnerische Qualität erlauben darf. „Im Detmolder Kreis gibt es schon einige Ausnahmetalente, Jungs, die richtig gut mit der Kugel umgehen können. Da sehe ich jetzt von der individuellen Qualität keine Unterschiede zum Lemgoer Kreis. Aber auch diese Jungs müssen sich finden und gemeinsam als Team für 90 Minuten funktionieren. Wer das als Trainer einstielen kann, der wird auch sicher als Gewinner vom Platz gehen.“

 

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