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2. Runde

Kreispokal Lemgo – Vorbericht SG Extertal/La/Si vs. SG Bentorf/Hohenhausen

Extertal gegen Kalletal, die vielleicht beiden schönsten Regionen im Lipperland schicken ihre Aushängeschilder ins Rennen der zweiten Runde im Lemgoer Kreispokal. Lippe-Kick bringt euch in Stimmung.

Brand warnt: „Extertal/LaSi ist ein sehr unbequemer Gegner“

 

Lemgoer Kreispokal (hk). Das wurde auch mal Zeit. Endlich geht es wieder los. Nach rund zweimonatiger Pflichtspielpause erwacht der Lemgoer Fußball aus dem Sommerschlaf. Der Kreispokal eröffnet die Spielzeit 2019/20. Am gestrigen Donnerstag ist es ein Fünferpack in der ersten Runde, die zweite folgt ab Freitag, wenn die SG Extertal/LaSi den Namensvetter aus Bentorf/Hohenhausen zum Kampf um Runde zwei in Empfang nimmt. Heute Abend erfolgt um 19.00 Uhr der Anstoß.

 

Von Henning Klefisch

 

Dieses Spiel besitzt für Extertal/LaSi-Coach Christian Ziereis sogar eine doppelte Wirkung, betont er im Lippe-Kick-Gespräch: „Sicherlich ist es ein Pokalspiel, aber auch gleich der letzte Test vor dem ersten Saisonspiel. Die Jungs sind gut drauf, haben eine hervorragende Vorbereitung gemacht, in der alle sich voll reingehauen haben.“ Die Tests verliefen vielversprechend. FSC Eisbergen II ist mit 3:0 bezwungen worden, der SV Werl-Aspe II sogar mit 5:1. „Daher wollen wir auch gegen Ben/Ho eine gute Rolle spielen, damit wir mit einem positiven Gefühl in die Saison gehen.“ Einzig Ziereis, der derzeit seine schönste Zeit des Jahres im Österreich-Urlaub erlebt, fällt aus. Er zeigt allerdings Vertrauen: „Aber mit Björn Eisermann wird einer an der Linie stehen, der die richtigen Worte finden und die Jungs antreiben wird.“ Auch der Urlauber hofft schließlich, dass er auch dieses Jahr noch Pokalfieber spüren darf.

 

Bentorf/Hohenhausen-Sturmführer Niklas Brand (Bild rechts) rechnet fest damit, dass die Kaderauswahl bei der Extertaler Spielgemeinschaft äußerst reichhaltig sein wird. So wirklich viel Zielführendes kann der dreimalige Team Lemgo-Auswahlspieler bei der Gegneranalyse nicht beitragen, ruft er sich immerhin ins Gedächtnis, dass die Extertaler meist ein „sehr unbequemer Gegner“ gewesen sind, „gegen den man öfters Punkte liegen lassen hat.“ Auch die Voraussetzungen auf dem Spielfeld sprechen für den B1-Ligisten: „Der kleine Platz in Nahlhof wird sicher ein kleiner Vorteil sein für unseren Gegner, weil das Verteidigen auf einem engen Raum leichter ist.“ Dass Niklas Brand aus einem guten Elternhaus stammt, ist hinlänglich bekannt. Er weiß, was sich gehört, wenn er im Lippe-Kick-Gespräch betont: „Im Namen des Vereins möchte ich mich bei der SG bedanken, dass einer Verlegung von Sonntag auf Freitag zugestimmt wurde. Danke an Christian Ziereis und seinem Stab.“ Die Gefahr wäre nämlich zu groß gewesen, dass am Sonntag die Spielfähigkeit einiger Ben/Ho-Kicker in Gefahr geraten wäre. Der Hintergrund: Sascha Krahl und Julian Schöttker gehen den Bund der Ehe ein. Auf den Hochzeiten soll am Samstag nicht nur Apfelschorle konsumiert werden. Der Verjüngungsprozess ist extrem gewesen, geht dieses einher mit einer Findungsphase. Die Kaderqualität hat sich verbessert: „Jedoch machen unsere Neuzugänge und Rückkehrer alle einen ordentlichen bis sehr guten Eindruck und drei, vier von ihnen sehe ich mindestens in der ersten Elf.“ Welche Spieler tatsächlich heute Abend passen müssen, ist unklar. Coach Naki Sevgül wird aber definitiv reichhaltig auswählen können. Ähnliche Gedankengänge verfolgt Niklas Brand, wenn es um die Einordnung dieser Partie geht: „Für uns dient dieses Spiel als Test beziehungsweise Generalprobe für die neue Saison und wir wollen natürlich unserer Favoritenrolle gerecht werden und wir wollen nach 90 Minuten als Sieger vom Platz gehen.“ Die Puste, um vielleicht sogar über 120 Minuten zu gehen, ist in ausreichender Dosierung. Davon kann ausgegangen werden. Fitness-Trainer Jens Böger hat nämlich ausreichend Konditionseinheiten gebolzt, dies mit, auch ohne den Kontakt mit dem Objekt der Begierde. Brand verrät die Aufgabenverteilung: „Coach Naki ist mehr auf Laufwege und taktische Ausrichtung eingegangen. Dieses Duo ergänzt sich sehr gut und der Spaß kommt nicht zu kurz“, findet er lobende Worte. Brand befürchtet jedoch, dass es bis zu fünf Wochen andauern wird, um das eigene Leistungslevel angemessen einschätzen zu können. „Dafür ist der Umbruch einfach zu stark. Der 95er Jahrgang zählt bei uns zu den älteren Spielern und die müssen die Mannschaft langsam anführen“, wird Zeit und Geduld erforderlich sein, so viel steht fest.

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